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19tes Treffen der „Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten“ in Kirchheim/Teck

Foto: Madeleine Sonntag und Roland Rath

3tägiger und größter Sanitätsdienst vom DRK auch in diesem Jahr erfolgreich gemeistert.

(Roland Rath/24.09.2019) Bei Kaiserwetter sprengte das dreitägige OTT 2019 vom 13. bis 15.09.2019 mit fast 400 „Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten“ und zigtausend Besuchern bei bestem Flugwetter mal wieder alle Rekorde. Für die Sicherheit sorgten u.a. ca. 200 Ehrenamtliche der Bereitschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck.

An den drei Tagen des OTT19 (Oldtimer-Fliegertreffen) auf der Hahnweide bei Kirchheim/Teck hing der Himmel über dem Raum Kirchheim, Nürtingen und dem Neuffener Tal mal nicht voller Geigen, sondern voller „fliegenden Kisten“, deren Klang so manches Herz höherschlagen ließ. Bei Kaiserwetter bestaunten zigtausend Besuchern bei bestem Sommerwetter die ca. 400 Oldtimer und deren Flugkünste. Für die Sicherheit der Gäste sorgten neben der Feuerwehr und der Polizei auch die ca. 200 ehrenamtlich Einsatzkräfte aus den örtlichen Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck unter der Federführung von Susanne Preu und Thomas Haug (Bereitschaftsleitung Kirchheim). Die Gesamteinsatzleitung lag in den bewährten Händen von Dr. Thilo Haug (Leitender Notarzt bei dieser Veranstaltung, Andreas Schober (Kreisbereitschaftsleiter) und Martin Schatzinger.

Aber nun eins nach dem anderen.

Nach einer ca. 12-monatigen Planungsphase war es soweit. Der größte 3tägige Sanitätsdienst vom Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck begann pünktlich am Freitag, den 13. September. 30 „Rotkreuzler“ machten sich samt dem entsprechenden und sehr umfangreichen Equipment mit 14 Einsatzfahrzeugen auf den Weg zum Fluggelände Hahnweide bei Kirchheim/Teck. Für den 14. und 15. September taten es ihnen jeweils weitere 85 Sanitäter sowie Dr. Thilo Haug, Leitender Notarzt bei dieser Veranstaltung, gleich. Über Langeweile konnte sich niemand beklagen. Zur Unterstützung der Tagesverantwortlichen standen die Einsatzkräfte der Führungsgruppe mit ihrem Einsatzleitfahrzeug zur Verfügung. Sie sind u.a. verantwortlich für das Führen der Lagekarte, des Einsatztagebuches, der Koordination der Einsatzfahrzeuge sowie der telefonischen Kontaktaufnahme mit den Kliniken etc.. Weitere ca. 300 Einsatzkräfte aus allen Fachdiensten standen für den Fall der Fälle im Hintergrund zur Verfügung und hätten über Funkmelder kurzfristig alarmiert werden können.

Aber nicht nur für die Gäste und Besucher war bestens gesorgt. Fast so ganz nebenbei wurden über die drei Veranstaltungstage die ca. 450 Einsatzkräfte aus dem „Blaulicht-Milieu“ durch die Einsatzkräfte des Verpflegungszug Tischardt von der DRK Bereitschaft Frickenhausen unter der Leitung von Uwe Höss mit Vesper, belegten Brötchen, Kaffee sowie Kaltgetränke und vieles mehr versorgt. Hungern musste sicherlich keiner.

Das alles so reibungslos lief und alle Einsatzstellen immer zur rechten Zeit mit der entsprechend erforderlichen Anzahl von Einsatzkräften und dem erforderlichen Equipment belegt wurden, dafür sorgte die vorbildliche Dienstplangestaltung durch das bereits genannte Führungsteam unter Leitung von Andreas Schober. Ehrlich gesagt, jeder einzelne dieses Führungsteam kann mit gutem Gewissen als „alter Hase“ bei der (Dienst)Planung von Großveranstaltungen bezeichnet werden. Auf 34 Seiten wurde alles Geplante unter der Berücksichtigung von Wenn und Aber schriftlich festgehalten.

So ganz nebenbei

nahmen an diesem „heißen Wochenende“ auch noch 2 Einsatzkräfte an der internationalen Übung IRONORE2019 im Bundesland Steiermark in Österreich teil und die Verantwortlichen der DRK Bereitschaft Kirchheim ermöglichten mit ihren ehrenamtlichen Einsatzkräften kurzfristig einer erkrankten Person im Rahmen des DRK-Projekt: Glückbringer - Wir machen Wünsche war, am Sonntag den betreuten Besuch dieses Oldtimer-Fliegertreffens inclusive der An- und Rückfahrt mit einem KTW.

Die Flugschau ist zu Ende, aber es wird sicherlich noch sehr viel Zeit für die sach- und fachgerechten Aufräumarbeiten benötigt.
Nachstehend nun noch ein kleiner Ausschnitt aus der vorläufigen Einsatzstatistik:

• ca. 200 Einsatzkräfte vor Ort
• ca. 2.540 Einsatzstunden (nur vor Ort)
• ca. 50 ambulante Patientenversorgungen
• 10 Patiententransporte in das Krankenhaus
• ca. 450 x Vollverpflegung
• ca. 2.700 Flaschen Kaltgetränke

Ein guter Schluss ziert alles:

Vielen Dank an das DRK Rund um Thomas Haug und Andreas Schober! Ihr seid eine tolle Truppe und es hat einmal mehr Spaß gemacht, mit Euch zusammen das OTT zu stemmen.
Eure Fliegergruppe Wolf-Hirth

Ein weiteres großes Lob und ein ganz recht herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte, welche zum Gelingen dieses Einsatzes vor Ort oder im Hintergrund beigetragen haben, gab es auch von Seiten der gesamten Kreisbereitschaftsleitung.

Ein ganz besonderer Dank für die gute und harmonische Zusammenarbeit geht an:

• die Chefs des Ott19 - Jan Denzel, Tim Sigel und Joe
• an die Kameraden der DRK Bergwacht Lenninger Tal,
• an die Kameraden der DLRG
• an die Kameraden der Feuerwehr und
• an die Einsatzkräfte der Polizei

Eine kleine Bilderstrecke hierzu finden sie auf unserer Facebookseite - wäre schön, wenn Sie uns dort besuchen würden.

Foto: Madeleine Sonntag und Roland Rath