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DRK blickt auf ein sehr arbeitsintensives Jahr 2018 zurück

Foto: Roland Rath

Bereitschaftsversammlung der DRK Bereitschaft Lenninger Tal

(29.03.2019/Roland Rath) Im Rahmen der Bereitschaftsversammlung der DRK Bereitschaft Lenninger Tal am 22. März ließ Hans-Jürgen Jung nochmals das vergangene, sehr arbeits- und abwechslungsreiche Jahr, in welchem von den Ehrenamtlichen stolze mindestens 4.100 Stunden für das Allgemeinwohl erbracht wurden, Revue passieren. Heinz Schmollack und Hans Wall wurden für jeweils 45 Jahre ehrenamtliches Engagement durch Rolf Siebert, Präsident, geehrt.

Foto: Roland Rath

Zu Beginn der jährlichen Bereitschaftsversammlung konnte Hans-Jürgen Jung eine ganze Reihe von Gästen, darunter Siegfried Militsch - Ehrenkommandant und Alex Weidlich - stellv. Kommandant von der Freiwilligen Feuerwehr Erkenbrechtsweiler sowie Ralf Wurster - Bereitschaftsleiter Bergwacht Lenninger Tal, Corinne Herrig - stellv. Bereitschaftsleiterin Bergwacht Lenninger Tal und vom DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. Rolf Siebert – Präsident, Klaus Rau – Kreisgeschäftsführer, Mathias Schmollack - JRK-Kreisjugendleiter und Bettina Becher - Bereichsleitung Bereitschaftsarbeit und Katastrophenschutz, begrüßen. Noch vor dem Versammlungsbeginn gab es ein herrliches schwäbisches Abendessen: es gab warmen Leberkäs, Kartoffelsalat und eine herzhafte Soße dazu - war sehr lecker!

Im Anschluss daran zog Hans-Jürgen Jung in seinem Bericht eine positive Jahresbilanz und erinnerte nochmals an das „DRK Kulturprogramm 2018“ mit den jeweils sehr gut besuchten Gastspielen des Theaterkarren und der Klufti´s Jubiläumstour im Lenninger Tal. Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Werbung neuer Mitglieder für die Bereitschaft genauso wichtig ist, wie die regelmäßige Fort- und Weiterbildung, um für Notfälle gewappnet zu sein. Sechs Blutspendetermine, 2 Altkleidersammlungen, 34 Sanitätsdienste, 79 Helfer vor Ort-Einsätze, 6 Brand-einsätze, 3 Übungen, 9 Erste-Hilfe-Kurse, 20 interne Aus- und Fortbildungen und vieles mehr ist in den Aufzeichnungen des vergangenen Jahres zu lesen. „Das letzte Jahr, in welchem unsere 51 ehrenamtlich Aktiven mindestens 4.100 Stunden geleistet haben, kann mit gutem Gewissen als sehr arbeits- und abwechslungsreiches Jahr bezeichnet werden“ sagte Bereitschaftsleiter Hans-Jürgen Jung. Er sagte weiter: „Auch das Jugendrotkreuz, wie ja dem Bericht von Mathias Schmollack zu entnehmen war, leistet hier im Täle sehr gute Arbeit. Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bei allen JRK´lern bedanken“. Abschließend betonte er noch besonders die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den freiwilligen Feuerwehren im Bereitschaftsgebiet, den DRK Nachbarbereitschaften und dem DRK Kreisverband.

Die Entlastung erfolgte im Anschluss nach den Einzelberichten und dem ausführlichen Kassenbericht durch Bernhard Kazmaier auf Antrag von Rolf Siebert einstimmig.

Fotos: Roland Rath

Nun wurde es feierlich.

Rolf Siebert ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit Anita Dropulic und Hans- Jürgen Jung die Jubilare Heinz Schmollack und Hans Wall mit der Urkunde und Auszeichnungsspange für ihr 45jähriges aktives ehrenamtliches Engagement persönlich auszuzeichnen. Im Rahmen der Ehrungsveranstaltung des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck am 07.12.2018 wurden bereits Elisabeth Jung und Rainer Baumann mit der Verdienstmedaille in Bronze und Roman Weiß sowie Mathias Schmollack mit der Verdienstmedaille in Silber des Kreisverbandes ausgezeichnet.

Foto: Roland Rath

In seinem Grußwort sprach Rolf Siebert die bestehende Problematik im Verband angesichts der Personalprobleme in den Seniorenzentren und die akuten Nachwuchsschwierigkeiten des Rettungsdienstes des DRK an. Ebenso sei es beunruhigend zu beobachten, dass die Zahlen der Fördermitglieder immer weiter zurückgehen, was natürlich verschiedenste Ursachen habe. Eines sei jedoch sicher, ohne diese wichtigen Gönner und Fördermitglieder sei die finanzielle Lage des Kreisverbandes unsicher. Doch die ganz überwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit des Sozialverbands ist auch gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen, die Fragen für die Zukunft aufwerfen. Immer weniger Menschen sind bereit, ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen".

Abschließend sagte er: „Ehrenamtliche Helfer sind die wichtigste Säule der Rotkreuzarbeit. Ehrenamtlich heißt unentgeltlich aber nicht umsonst und ohne sie wäre alles nichts. Dafür darf ich auch im Namen des Präsidiums heute herzlichst Danke sagen“.

Nach kurzweiligen 80 Minuten war es geschafft und die Bereitschaftsleitung bedankte sich bei allen Versammlungsteilnehmern und lud noch zum Verweilen bei netten Gesprächen ein.

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weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath