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Europäische Tag des Notrufs 112

Foto: DRK Weilheim/Teck

und Gewalt gegen „Retter“ geht gar nicht!

Foto: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

(10.02.2019/Roland Rath) Bereits zum sechsten Male in Folge soll am 11. Februar mit dem europäischen Tag des Notrufs 112 darauf aufmerksam gemacht werden, dass im Notfall die Rettungskräfte in allen EU-Staaten kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) die verantwortlichen Rettungsleitstellen angerufen werden können. In unserem Landkreis landet der Hilfesuchende bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Esslingen, welche dann für die weitere Koordination und Entsendung der jeweils erforderlichen Rettungsmittel zuständig ist. Sie sorgt auch dafür, dass zur Überbrückung des versorgungsfreien Intervalls die ortsnahen „Helfer vor Ort“, auch First Responder genannt, mit großem Erfolg zum Einsatz gebracht werden.

„Auch bei Unfällen im Haushalt und im Privatbereich ist es das Ziel vom Deutschen Roten Kreuz, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.“, anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle und fachkompetente Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist.

Gerade im Notfall gilt: Je früher die Hilfe, desto besser die Chance. Zwischen Alarmierung bei einem Notfall und dem Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen trotz Blaulicht und Martinshorn einige Minuten - das Freie Intervall. „Durch den Einsatz von ortsansässigen Helfern vor Ort kann diese wertvolle Zeit besser überbrückt werden - die Lücke in der Rettungskette zwischen aus-gebildeten Laien, die Erste Hilfe leisten, und dem Eintreffen des Rettungsdienstes wird geschlossen.

Ein Fall für den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder für die Notaufnahme?

Damit dieses so bleibt und die Notaufnahmen in den Krankenhäusern Zeit für wirkliche Notfälle haben, sollte vor dem Anruf überlegt werden, ob man für diesen Fall den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Ersatz für den Hausarzt, dessen Praxis zu dem erforderlichen Zeitpunkt nicht geöffnet hat), zu erreichen unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 benötigt oder einen Notarzt, der in lebensbedrohlichen Fällen, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen Hilfe leistet. Diesen erreichen sie unter der europaweiten einheitlichen Rufnummer 112.

Gewalt gegen „Retter“ – das geht gar nicht!

Nötigung, Körperverletzung, Bedrohung: Es werden leider immer mehr Gewalttaten gegen Rettungskräfte oder gar mutwillige Beschädigungen an Rettungsfahrzeugen aktenkundig und dies, obwohl sie doch nur in Not geratenen Menschen helfen möchten. Sie werden im Einsatz beschimpft, bedroht oder angegriffen. Selbstverteidigung, Panikalarm in den Fahrzeugen und Schutzwesten für die Retter – das kann ja nicht die Zukunft sein. Was in den Köpfen der Täter vorgeht, dass bleibt wohl immer deren Geheimnis und ist einfach „nicht nachvollziehbar“ und nur primitiv.

Gewalt gegen „Retter“ - das geht gar nicht!

Foto: pixabay