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DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
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Blutspendetermine

Presse-Archiv

Wenn nach einem Einsatz die Seele leidet.

Bilder: Archiv FFW, Reudern – Markus Brändli Fotografie und Roland Rath
Bilder: Archiv FFW, Reudern – Markus Brändli Fotografie und Roland Rath

Die „Reuderner Feuerwehrler“ drückten mit dem DRK Notfallnachsorgedienst die Schulbank

Bilder: Archiv FFW, Reudern – Markus Brändli Fotografie und Roland Rath
Bilder: Archiv FFW, Reudern – Markus Brändli Fotografie und Roland Rath

(21.11.2017/Roland Rath) Wenn der Melder piepst, dann bleibt den ehrenamtlichen Einsatzkräften von der Feuerwehr in der Regel keine Zeit, sich auf den kommenden Einsatz mental vorzubereiten. Für die Einsatzkräfte sicherlich nicht immer ganz so einfach. Nach dem Einsatz kommen, je nach Verlauf und Betroffenheit des Einzelnen, eventuell Fragen und Gedanken auf. Um sich darauf vorbereiten zu können und um den Einsatzkräften ein Rüstzeug hierfür an die Hand zu geben, lud Hans Joachim Zeitler, Kommandant bei der Freiwilligen Feuerwehr in Reudern, Monika Voltmann vom Notfallnachsorgedienst (NND) des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. als Referentin zu einem Fortbildungsabend am 20.11.2017 in die Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr nach Reudern ein.

Monika Voltmann machte unter anderem im Rahmen ihres einfühlsamen Vortrages auf die eventuellen „Stolperfallen“, welche zu einer direkten Betroffenheit führen können, aufmerksam. Sie zeigte auf, dass es wichtig ist, nicht nur das erlernte, praktische Handwerk selbst „nachts um halb Drei fast blind“ zu beherrschen, sondern auch die eigene Achtsamkeit und die „Fürsorge“ für das Einsatzteam nicht aus den Augen verloren werden darf. Auch zeigte sie auf, wie bis zum Eintreffen des NND oder des Betreuungsdienstes vom Roten Kreuz, mit Betroffenen umgegangen werden soll/kann.

Nachdem am Ende ihrer Ausführungen alle Fragen durch Monika Voltmann ausführlich beantwortet waren, teilte Sie allen Teilnehmern nochmals mit, dass sie bei Bedarf sich jederzeit und rund um die Uhr an die Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte, Bestandteil des Notfallnachsorgedienstes beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, über die bekannte „Notrufnummer“ vertraulich wenden können.

Abschließend bedankte sich Hans Joachim Zeitler, Initiator dieses Fortbildungsabends, bei allen recht herzlich und lud zu einem kleinen Umtrunk ein.

Anfragen an den NND richten Sie bitte per E-Mail an: psnv@kv-nuertingen.drk.de

Bilder: Archiv FFW, Reudern – Markus Brändli Fotografie und Roland Rath

Symptom Schwindel

Foto: Roland Rath

Den Ursachen auf der Spur

(09.11.2017/Roland Rath) Schwindel jeglicher Art auf dem Wege zur Volkskrankheit? Für mehr als 10% der Patienten sind Schwindelanfälle jeglicher Art der Grund dafür, dass sie ihren Hausarzt aufsuchen müssen. Doch worin sind die Ursachen mit dem Gleichgewicht zu suchen?

Diese Fragestellung ist für die Sozialarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. unter Leitung von Erich Hogen (Kreissozialleiter) Grund genug, sich diesem Thema im Rahmen ihrer traditionellen "Großbettlinger Informationsveranstaltungen" anzunehmen.

Der Experte, Dr. Uwe Mauz, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der medius KLINIK KIRCHHEIM klärt über die möglichen Ursachen, welche zu diesen Schwindelanfällen führen können, auf. Im Rahmen seines Vortrages wird er auch über die vielfältigen Formen und deren Krankheitsbilder berichten. Natürlich werden auch die Warnsignale angesprochen und auf mögliche Zusammenhänge bestimmter Krankheiten aus den Bereichen der Neurologie oder Hals-Nasen-Ohren hingewiesen.

Die Informationsveranstaltung im Überblick: 

Symptom Schwindel - Den Ursachen auf der Spur

  • Referent:   Dr. Uwe Mauz, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der medius  KLINIK KIRCHHEIM
  • Termin:     Dienstag, 28.November 2017 um 19 Uhr
  • Ort:          Mörikestraße 9 72663 Großbettlingen, Rotkreuzheim

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an:

  • Anja Heidler-Michalec - Koordinatorin Ehrenamtliche Sozialarbeit - anja.heidler-michalec@kv-nuertingen.drk.de 
  • oder  Erich Hogen – Kreissozialleiter - erich.hogen@kv-nuertingen.drk.de 
  • oder  Frank Schaich – Bereitschaftsleiter – f.schaich@freenet.de

Wir können auch Bühnentechnik

Foto: Roland Rath

Tatjana Geßler, Botschafterin des DRK, mit Band zu Gast in Nürtingen

(19.10.2017/Roland Rath) Die bekannte SWR TV-Moderatorin, Journalistin und Botschafterin für das Deutsche Rote Kreuz war heute mit ihrer Band und ihrem Programm „Musik und Lesung“ zu Gast in Nürtingen. Damit bei diesem Gig das Licht stimmte und die Kurzfilmbeiträge zum richtigen Zeitpunkt abgespielt wurden, dafür sorgte auf kurzfristig Vermittlung durch Peter Kurz, stv. Landes-Rotkreuzbeauftragter beim DRK-Landesverband Baden-Württemberg und beim SWR gut bekannt, die Bereitschaft Nürtingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

„Das war mal eine ganz neue und andere Aufgabenstellung für mich. Ganz ohne Betroffene und Verletzten und ohne jegliche gedankliche Verbindung zu unserer sonstigen Aufgabenstellungen“, so die Aussage von Florian Kronmüller, stellvertretender Bereitschaftsleiter, am Ende der Veranstaltung. Er sagte weiter: „und oder gerade deswegen doch irgendwie aufregend“. Mit bedauern musste er für sich leider feststellen, dass er durch diese Aufgabenstellung nur einen Teil der guten Lifemusik und Performanz von Tatjana Geßler mit Band und der sehr kurzweiligen Tiergeschichten und nachdenklichen sowie auch lustigen Filmbeiträge mitbekommen hat.

Anders erging es den vielen Besuchern im gut besetzten Brausaal. Nach kurzer Zeit sprang der Funke über und es wurde bei den meisten Musikstücken mitgeklatscht. Auch die Lesungen aus Tatjanas Tiergeschichten sowie die Tierfilme kamen sehr gut an und erhielten großen Beifall. Durchweg ein schöner und sehr, sehr kurzweiligen Abend und es gab noch viel persönliche Kontakte und Gespräche zwischen den Gästen und Tatjana Geßler.

Zur Person:
Wer kennt sie nicht. Tatjana Geßler arbeitet seit 1998 für den SWR und moderiert seit 2011 die Landesnachrichten Landesschau aktuell Baden-Württemberg sowie seit 2005 Tatjanas Tiergeschichten. Als Autorin hat sie mehrere Sachbücher sowie Kinder- und Jugendliteratur über und mit Tieren geschrieben. Des Weiteren engagiert sie sich für den Tierschutz und ist seit Mitte Mai 2016 

Botschafterin für das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Stuttgart.

Zur Band:

  • Tatjana Geßler - Gesang, Lesung und Moderation
  • Janina Fode - Gesang
  • Jürgen Lengerer - Gitarre
  • Frank Müller - Cajon / Percussion
  • Klaus Woede - Gitarre
  • Felix Gertel - Vibrafon

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Fotos: Roland Rath

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Am Albvorlandtunnel war Tunneltaufe und Tag der offenen Baustelle

Foto: Roland Rath

und die DRK Bereitschaft Kirchheim sorgte für die sanitätsdienstliche Betreuung

Neues DRK Einsatzfahrzeug gesegnet und in Dienst gestellt

Foto: Roland Rath

(07.10.2017/Roland Rath) Für die sach- und Fachgerechte sanitätsdienstlichen Betreuung des „große Prominententreffen“ auf der Kirchheimer Baustelle im Rahmen der Taufe des Albvorlandtunnel am Freitag, den 07.11.2017 sowie für die weit über 10.000 Besucher bei dem heutigen „Tag der offenen Baustelle“ sorgte die Bereitschaft Kirchheim/Teck unter der Leitung von Georg Preu und mit der Unterstützung von 2 Einsatzkräften der Bereitschaft Weilheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck in altbewährter weise und das wie immer, fast unsichtbar.

Auf der Albvorlandtunnelbaustelle des Bahnprojektes S21 im Bereich Kirchheim unter Teck herrschte gestern und heute reger Betrieb.

Am Freitagvormittag wurden die zwei Tunnelbohrmaschinen auf die Namen Wanda und Sybille im Beisein sehr vieler „Promis“ und Gäste getauft und im Anschluss durch Steffan Weigel – Bürgermeister von Wendlingen, Angelika Matt-Heidecker – Oberbürgermeisterin Kirchheim/Teck, Nicole Hoffmeister-Kraut – Wirtschaftsministerin, Roland Poffala – DB-Infrastrukturvorstand, Anton Affentranger – CEO von Implenia und Guido Wolf – Justizminister, in Betrieb gesetzt.

Am Samstag war dann die Bevölkerung zum „Tag der offenen Baustelle eingeladen und weit über 10.000 Besucher nahmen diese Einladung gerne war. Wann kann man schon einmal eine solche gigantische Tunnelvortriebmaschine mit einer Länge von 120 Meter und einem Bohrdurchmesser von 11 Meter, alleine das „Schneidrad“ wiegen 190 Tonnen, so aus der Nähe besichtigt.

Die sanitätsdienstliche Betreuung verlief ohne Probleme und im Einsatztagebuch wurde nüchtern festgehalten:

  • Freitag 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr: 1 N-KTW > 3 Einsatzkräfte > 3 ambulante Versorgungen
  • Samstag 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr 1 N-KTW, 1 MTW > 7 Einsatzkräfte > 1 Transport ins Krankenhaus und 3 ambulante Versorgungen

Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an: susi.preu@drk-kirchheim.de und/oder thomas.haug@drk-kirchheim.de

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Fotos: Roland Rath

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Zwei Herzen schlugen in einer Brust

(30.09.2017/Roland Rath) An den Samstag, den 30. September 2017 werden sich die ehrenamtlichen Mitglieder der Bereitschaft Lenninger Tal vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., wohl noch lange erinnern. Sicherlich schlugen auch bei dem Einen und Anderen Rotkreuzler „zwei Herzen in einer Brust“, denn ihr altes Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und sein neuer Nachfolger: Rotkreuz Nürtingen 54/19-2 in Dienst gestellt.

Knappe 23 Jahre konnten sich die Einsatzkräfte der Bereitschaft Lenninger Tal vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. auf ihren „Rotkreuz Nürtingen 54/19-2“ als MTW der Marke VW LT verlassen. Doch nun kam trotz der zuverlässigen Pflege durch Bernhard Kazmaier, Kassier und Fahrzeugwart bei der Bereitschaft Lenninger Tal, die Abschiedsstunde. Bereits im Januar 2016 stellte man fest, dass wegen der immer häufig auftretender technischen Mängel sowie der Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung, sich eine weitere Instandsetzung unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit nicht mehr lohnen würde. Somit war klar, dass dringend etwas unternommen werden musste. Im Auftrag der Bereitschaftsleitung wurde eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Bernhard Kazmaier mit der Planung bezüglich einer finanzierbaren und zweckmäßigen Neubeschaffung beauftragt.

Zwei Herzen schlugen in einer Brust

Am Samstag, den 30. September 2017 war es nun soweit. Der gut eingefahrene VW LT wurde schweren Herzens in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und noch vor Ort in Erkenbrechtsweiler an Jens Currle, Leiter des Rotkreuz-Landesmuseum in Geislingen, übergeben. Dort kann er künftig als Dauerleihgabe der Bereitschaft Lenninger Tal vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. von jedermann besichtigt werden.

Nach den Grußworten von Michael Schlecht - Bürgermeister von Lenningen und Leiter des Gemeindeverbandes Lenningen, Klaus Rau - Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Andreas Schober - Kreisbereitschaftsleiter bei DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. und Uwe Laderer - Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Erkenbrechtweiler wurde der neue Stolz der DRK Bereitschaft Lenninger Tal durch Birgit Turnacker, evangelische Pfarrerin und Jean-Renaus Lubiangenu, katholischer Pfarrer gesegnet.

Nun war der langersehnte Moment gekommen. Aus den Händen von Michael Schlecht und Roman Weis – Bürgermeister von Erkenbrechtsweiler und aktiver Helfer vor Ort beim DRK, erhielten Anita Dropulic und Hans Jürgen Jung - Bereitschaftsleitung Lenninger Tal, die Fahrzeugschlüssel in Form eines „gebackenen Schlüssels“ für ihr neue Einsatzfahrzeug „Rotkreuz Nürtingen 54/19-2“ der Marke: Ford-Transit im Wert von ca. 40.000 € (incl. Ausbau) übergeben. Das Glück darüber war den anwesenden Rotkreuzlern förmlich in´s Gesicht geschrieben und nicht zu übersehen.

Ein besonderer Dank sprach Hans Jürgen Jung an den Gemeindeverband Lenningen, an die freiwillige Feuerwehr Erkenbrechtsweiler sowie an die Spender/innen und Gönner, welche durch ihre finanzielle Unterstützung erst die Realisierung dieses Vorhabens ermöglichten, aus.

Bevor er nun alle Teilnehmer/innen dieser offiziellen Fahrzeugübergabe zu „Speis und Trank“ einlud, machte er aus seinem Herzen keine Mördergrube und sagte: „Es wäre schön und alle Rotkreuzler von Ort würden sich freuen, wenn die Restfinanzierung in Höhe von noch ca. 5.000 € nicht in vollem Umfang die bereits „sehr schlanke Vereinskasse“ belasten würde und man über jede weitere Spende glücklich wäre.

Die Fuhrparklücke ist nun wieder geschlossen. Es bleibt zu hoffen, dass sich als Einsatzschwerpunkt für den neuen „Rotkreuz Nürtingen 54/19-2“ die Mannschaftstransporte zu Übungen und Ausbildungen und nicht zu Realeinsätzen herauskristallisiert.

Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an: www.info@drk-lenningertal.de

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Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Großaufgebot von Rettungskräften in 4 Landkreisen – was ist nur passiert?

Keine Sorge – allen Betroffenen und Verletzten geht es gut – es war nur eine Übung

(17.10.2017/Roland Rath) Großschadensereignisse und Naturkatastrophen halten sich leider nicht an Stadt-, Landkreis-, Landesgrenzen und schon gar nicht an Zuständigkeiten. Aus diesem Grunde führten die Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen und den dort ansässigen Feuerwehren und Hilfsorganisationen am 14.10.2017 ab 8:30 Uhr die Großübung „Heißer Süden“, an welcher insgesamt ca. 2.300 Einsatzkräfte teilgenommen haben, durch. Alleine der Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz entsendete hierzu unter Leitung von Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter, 105 ehrenamtlich tätige Einsatzkräfte aus seinen örtlichen Gliederungen.

Nachdem in den verschiedenen Medien bereits sehr positiv und ausführlich über diese größte Katastrophenschutzübung der letzten Jahre berichtet wurde, hier nur einige Eckpunkte und vor allem Fakten.

Einsatzübersicht:

  • Großeinsatz Rettung von 40 Personen aus der Festhalle in Aich auf dem Zubringer 
  • Waldbrand bei Neuenhaus mit Wasserförderung über eine lange Wegstrecke
  • Schwerer Busunfall zur A 81 bei Gärtringen mit höchster Brandgefahr
  • Mehrere Brandherde bei der „Moosplatte“ im Landkreis Reutlingen
  • Bewußtlose Person in der Ech az bei Kirchentenllinsfurt
  • Gasexplosion in einen Zeltlager bei Bebenhausen mit ca. 50 Verletzten

Ob wohl alles so funktioniert hat, wie geplant?

Soviel kann verraten werden - die Zusammenarbeit zwischen den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte aller teilnehmenden Feuerwehren und Rettungsorganisationen sowie deren Koordination hat trotz der unübersichtlichen Lagen und auch Entfernungen hervorragend funktioniert. Seine „Feuertaufe“ erlebte der neue Einsatzleitwagen „RK 50/12-4“ incl. seiner Führungsgruppe vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. bei dem Übungseinsatz in Aich (über die offizielle Inbetriebnahme dieses Fahrzeuges wird zum gegebenen Zeitpunkt an gleicher Stelle berichtet).

Marion Leuze-Mohr, Erste Landesbeamtin bei Landkreis Esslingen, zeigte sich von der Einsatzfreude und der Fach- und Sachkenntnis der Rettungs- und Einsatzkräfte sehr beeindruckt. Alexandra Sußmann, Regierungsvizepräsidentin in Stuttgart, zog nach dem Ende der Katastrophenschutzübung das positives Fazit: „Es gab keine realen Verletzten, nur einen kleinen Blechschaden. Die Übung ist gut verlaufen.“ 

Abschließend gab es für alle Übungsbeteiligten von den Übungsverantwortlichen ein dickes Lob und natürlich auch ein gutes Vesper.

Von Seiten der örtlichen Bereitschaften des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. nahmen unter der Leitung von Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter, an der Übung aktiv teil:

10 Einsatzkräfte – Führungsgruppe mit ELW 1 und 2

  •   4 Einsatzkräfte – Führungsmodul
  •   9 Einsatzkräfte – Schnelleinsatzgruppe E
  •   9 Einsatzkräfte – Schnelleinsatzgruppe Betreuung
  •   4 Einsatzkräfte – 2 N-KTW`s

SEG Neckar

  •   4 Einsatzkräfte – Führungsmodul
  •   9 Einsatzkräfte – Schnelleinsatzgruppe E
  •   4 Einsatzkräfte – N-KTW`s  
  •   8 Einsatzkräfte – MTW

30 Einsatzkräfte – Einsatzeinheit 3

  •   8 Einsatzkräfte – Einsatzeinheit 5
  •   6 Einsatzkräfte – Kreisauskunftsbüro

Nur gut, dass es sich nur um eine Übung handelte. Noch besser, dass man sah, dass alle Protagonisten ihr Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes beherrschen.  

Bilder von: Klaus Lino Ruatti, Klaus Rau und Steffen Lepski

Bilder von: Klaus Lino Ruatti, Klaus Rau und Steffen Lepski

Prädikat Vielfalt für das Jugendrotkreuz

Auf dem Bild (von li. nach re.) Dr. Lorenz Menz - Präsident des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg, Mathias Schmollack - Kreisjugendleiter Jugendrotkreuz Nürtingen-Kirchheim/Teck, Michael Jenner - Landesjugendleiter Jugendrotkreuz Landesverband Baden-Württemberg

Foto: JRK Landesverband Baden-Württemberg

(16.10.2017/Ines Baur) Bei der Jugendrotkreuz Landeskonferenz Anfang Oktober 2017 wurde dem Jugendrotkreuz (JRK) Nürtingen-Kirchheim/Teck in diesem Jahr als einzigem Kreisverband das Prädikat Vielfalt verliehen. Der Präsident des DRK Landesverbandes Dr. Lorenz Menz und Landesjugendleiter Michael Jenner überreichten Kreisjugendleiter Mathias Schmollack die Auszeichnung.

Das Jugendrotkreuz im Kreis Nürtingen-Kirchheim/Teck ist der eigenständige Jugendverband des DRK-Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck Das Prädikat wird an diejenigen Landes- und Kreisverbände vergeben, die sich für das Thema Vielfalt besonders engagieren.

Bereits seit Jahren arbeiten die Jugendrotkreuzler daran noch vielfältiger zu werden. Mitgetragen wurde die Bewerbung insbesondere von den Ortsgruppen aus Neidlingen, Nürtingen und Weilheim. Die verschiedenen Aktionen, Ausflüge und natürlich auch die Gruppenstunden sprechen alle Kinder und Jugendliche an, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, rechtlicher oder sozialer Stellung, Religion, Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung oder Identität.

Bei einem Erste Hilfe Kurs für schwerhörige bzw. gehörlose Schüler mussten z.B. ganz neue Methoden überlegt werden. Die Erste Hilfe Schnupperkurse für Flüchtlingskinder mussten auch überwiegend nonverbal, speziell in diesen Situationen ohne deutsche Sprache durchgeführt werden.

Die Homepage der Jugendorganisation ist in verschiedene Sprachen übersetzt.

Besonders hervorgehoben wurde außerdem die Mitgliederzeitschrift „Lichtle“, in welcher das Thema Vielfalt immer wieder aufgegriffen, erklärt und mit praktischen Beispielen illustriert ist.

Weitere Informationen zu den Angeboten des Jugendrotkreuzes finden Sie direkt unter: www.jrk-online.de

Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an:  ines.baur[at]kv-nuertingen.drk[dot]de

Umgang mit dem Tod im Einsatz

Foto: Roland Rath

Wenn der Tod schneller ist als die „Helfer vor Ort“ vom Roten Kreuz

(08.10.2017/Roland Rath) Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, welche als „Helfer vor Ort (HvO)“ zum Einsatz gerufen werden, haben sich eigentlich das Retten von Menschenleben auf die Fahne geschrieben. Doch manchmal ist der Tod einfach schneller als sie, oder all ihr Können hilft nichts und der Patient verstirbt unter ihren Händen. Für die Einsatzkräfte sicherlich nicht immer ganz so einfach. Dann kommen Fragen und Gedanken auf und um einen Teil hiervon zu beantworten, den Einsatzkräften ein Rüstzeug hierfür an die Hand zu geben, lud die Bereitschaft Weilheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. zu einem Fortbildungsabend am 06.10.2017 mit dem Thema: Umgang mit dem Tod, in ihre Räumlichkeiten ein.

Stefan Jäck vom gleichnamigen Bestattungshaus in Weilheim machte im Rahmen seines einfühlsamen Vortrages darauf aufmerksam, dass der natürliche Tod als solches, zum Leben des Menschen gehört und somit unter Umständen auch die bestgemeinten und sicherlich hochqualifizierten Rettungsmaßnahmen durch die HvO`s, des Rettungsdienstes und des Notarztes zum Scheitern verurteilt sein können. Dass der Tod eines Patienten nur durch einen Arzt festgestellt werden darf, das war den Fortbildungsteilnehmern natürlich allen klar. Im weiteren Verlauf des Abends ging Stefan Jäck unter anderem noch ausführlich auf die Themen:

  • eventuelle Gründe für einen Einsatzabbruch
  • der natürliche Tod
  • sichere und unsichere Todeszeichen
  • der unnatürliche Tod
  • Verhalten an einem eventuellen Tatort
  • die Bergung eines Verstorbenen
  • die ärztliche Leichenschau
  • die Leichenschau durch den Kriminaldauerdienst
  • die Beschlagnahme und anschließende Arbeit eines Staatsanwalt
  • die Arbeit der Rechtsmedizin 
  • die Bestattung

ein. Nachdem alle Fragen der Teilnehmer durch Stefan Jäck ausführlich beantwortet wurden, bedankte sich Martin Beuker, Initiator dieses Fortbildungsabend, bei allen recht herzlich und erinnerte alle Teilnehmer nochmals daran, dass sie bei Bedarf sich jederzeit und rund um die Uhr an die Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte, Bestandteil des Notfallnachsorgedienstes beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, über die bekannte „Notrufnummer“ vertraulich wenden können.

Abschließend konnte noch das neue Bestattungsfahrzeug und dessen Ausstattung des Weilheimer Bestattungshauses Stefan Jäck besichtigt werden.

Fakten:
Derzeit verfügt die DRK Bereitschaft Weilheim über ca. 60 Einsatzkräfte (Mitglieder sind es natürlich mehr) und 30 hiervon nehmen aktiv und ehrenamtlich am HvO-System teil. Im Durchschnitt werden sie jährlich per Funkmelder, ebenfalls rund um die Uhr zu ca. 350 HvO-Einsätzen gerufen.

Weitere Impressionen des Vortrags:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Fast so ganz nebenbei

(25.09.2017/Roland Rath) Das die ehrenamtlichen Mitglieder/innen der örtlichen Bereitschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sehr vielseitig tätig sind, das ist vielleicht schon mal aufgefallen. Man sieht sie unter anderem bei Blutspendenaktionen an den Spenderbetten, im Service und ggf. sogar in der Küche, bei den vielen Realeinsätzen, bei der sanitätsdienstlichen Betreuung eines Straßenfestes oder einer Sportveranstaltung, bei der Betreuung von Betroffenen bei kleinen und großen Schadensereignissen, als Helfer vor Ort an der einen oder anderen Einsatzstelle, als Ausbilder/in bei den Kursen in Erste Hilfe und vielen anderen Möglichkeiten mehr. So auch vor geraumer Zeit beim Sommerferienprogrammen in Neuffen.

Unsere Bereitschaft Neuffen teilte hierzu bereits vor einigen Tagen mit:

Erlebnisreiche Stunden beim Sommerferienprogramm in Neuffen

(DRK Neuffen/René Wolf) Am Donnerstag, 31.08. fanden sich Kinder aus Neuffen mit Kappishäusern, Beuren mit Balzholz und Kohlberg in den Räumlichkeiten der DRK Bereitschaft Neuffen ein um für ein paar Stunden in verschiedene Rollen bei Notfalleinsätzen zu schlüpfen. Zunächst wurden die 27 Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe lernte Erste-Hilfe Maßnahmen, die zweite Gruppe übernahm die "Realistische Notfall Darstellung" und schminkte einzelne "Patienten" z.B. mit Kopfplatzwunde, Schürfwunden oder Knochenbruch. Die dritte Gruppe bekam eine Einweisung im Rettungswagen. Dann wurden alle drei Gruppen zusammengeführt und jeder konnte das Erlernte gleich umsetzen. Im zweiten und dritten Durchlauf wurden dann die Rollen getauscht. Die kleinen Sanitäter im Alter von 8 bis 11 Jahren waren mit großer Begeisterung dabei, und so hatten auch die „Neuffener Rotkreuzler“ ihren Spaß bei der Sache. So manche „Verletzung und mancher Verband“ durfte nicht entfernt werden und sorgte somit sicherlich bei manchen Eltern, bei der Omi und beim Opi für eine spät nachmittägliche Überraschung.

Altkleidersammlung vom Deutschen Roten Kreuz

Wir sagen Danke – Danke für ihre „Schätzchen“

Foto: Roland Rath

(07.10.2017/Roland Rath) Für Ihre Kleiderspende und ihr dadurch gezeigtes Vertrauen möchten sich die Bereitschaften Frickenhausen, Großbettlingen, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Weilheim und Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck auf diesem Wege recht herzlich bedanken.

Wer denkt, eine solche flächendeckende Altkleidersammlung wäre so ganz nebenbei zu organisieren und durchzuführen, der täuscht sich gewaltig. Die bereits als traditionell anzusehenden Sammeltermine bedeuten immer eine große organisatorische Herausforderung für die teilnehmenden Bereitschaften.

So auch bei dieser Sammlung. Es darf keine Straße, sei sie auch noch so klein und auch keine Kleiderspende, welche pünktlich an den Straßenrand gestellt wurde, übersehen oder gar vergessen werden. Am heutigen Sammeltag sorgten dafür in ca.720 Einsatzstunden ca. 110 Rotkreuzler/innen, 4 Personen mit Migrationshintergrund und ca. 20 „Jugendrotkreuzler“. Das Wetter spielte mal wieder mit und die Verpflegung unter dem Motto „ohne Mampf kein Kampf“, sie stimmte auch.

Doch ohne die „Schätzchen aus den Kleiderschränken und den Truhen“, von welchen man ja sich nicht so einfach trennt, wäre alles nichts.

Aus diesem Grunde möchten sich die teilnehmenden Bereitschaften und die DRK Sammelteams recht herzlich bei allen Spendern sowie bei den Firmen und Personen, welche die Sammelfahrzeuge kostenneutral zur Verfügung stellten, nochmals recht herzlich bedanken.

Die Bilder der weiteren Impressionen wurden diesmal bei den Bereitschaften: Frickenhausen, Lenninger Tal, Neuffen und Wendlingen aufgenommen.

weitere Impressionen der Altkleidersammlung:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

„BesTe Genesung zu Hause“ - Brücke aus der Klinik in den Alltag

Senior man in failing health and his worried middle-aged son. Focus on Senior man.

Publikumspreis 2017 - wir bitten dringend um Ihre Stimme für unser Projekt (Kopie 1)

(18.09.2017/Roland Rath) Das bereits am 01.11.2014 an den Start gegangenes Projekt „BesTe Genesung zu Hause“ des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz hat es zur Freude aller Beteiligten aktuell bei der Vergabe des Deutschen Engagement Preis in der Rubrik: Publikumspreis 2017 auf Vorschlag des Werner-Weinmann-Preis bereits bis zur Online-Abstimmung geschafft. Soll es eine Chance erhalten, ist es nun dringend auf Ihre/Deine Stimmabgabe angewiesen.

„BesTe Genesung zu Hause“ - was ist auch das?

Im Rahmen dieses Projektes kümmern sich bürgerschaftlich und ehrenamtlich tätige Engagierte um alleinlebende Menschen nach einem Klinikaufenthalt. Dadurch soll der Übergang nach einem solchen Klinikaufenthalt in die häusliche Umgebung oder in eine Anschlussheilbehandlung erleichtert werden. Beste Startchancen durch eine aufmunternde Begleitung für eine gute Genesung zu Hause.

Doch nun kommt es auf jede, auch auf Ihre Stimme an!

Aktuell (18.09.2017 20:32 Uhr) liegt dieses Projekt mit 82 Stimmen auf Platz 142.

Damit „BesTe Genesung zu Hause“ noch eine Chance auf den Publikumspreis 2017 hat, benötigt es nun dringend auch ihre Stimme unter:

www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/publikumspreis/voting-detail/

Natürlich würden sich die Verantwortlichen beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz darüber freuen, wenn möglichst viele Mitglieder & Ehrenamtliche, Förderer & Gönner, Kolleginnen & Kollegen, Freunde & Bekannte noch für dieses Projekt ihr Votum abgeben würden. Schön wäre es auch, wenn Sie auch noch weitere Personen dafür begeistern können, diesem Projekt seine Stimme zu geben. Teilen dieses Berichtes ist einfach und auch gerne gewünscht.

Anfragen richten Sie bitte an:
Anja.Heidler-Michalec@kv-nuertingen.drk.de Tel. 07022/7007-29 oder
sylvia.sorkalla@kv-nuertingen.drk.de             Tel. 07022/7007-0

Als Team schaffen wir (fast) jede Hürde

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

- oder, die Weilheimer Rotkreuzler kamen ordentlich ins Schwitzen

(30.08.2017/Roland Rath) Es ist schon ein paar Tage her, doch vom 25. bis 27.08.2017 lud der Reit- und Fahrverein Weilheim/Teck zu ihrem Reit- und Springturnier 2017 mit Qualifikation zum Oldie-Cup 2017 und einer Wertungsprüfungen zum PSK-Cup 2017 nach Weilheim/Teck bei Kaiserwetter ein und alle kamen. Fast unsichtbar sanitätsdienstlich betreut wurden die Teilnehmer/innen des Turnieres und die Gäste des Reit- und Fahrverein Weilheim/Teck durch die ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfteteams von der Bereitschaft Weilheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck.

Eins haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. und dessen Bereitschaften mit den Teilnehmer/innen des Reit- und Springturniers gemeinsam: als Team schaffen sie eigentlich (fast) jede Hürde. Grundlage hierfür ist unter anderem eine ordentliche sach- und fachkundige Ausbildung, Teamfähigkeit, Vertrauen, Zuverlässigkeit und vieles, vieles mehr. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

Aber nun zurück zum eigentlichen Geschehen.
Obwohl es nicht das erste Reit- und Springturnier war, welches durch die ehrenamtlichen Rotkreuzlern der Bereitschaft Weilheim betreut wurde, bedurfte es natürlich wieder viele Stunden der Planung und Vorbereitung – nichts geht von alleine und irgendwas besonderes ist immer. Aber in diesem Zusammenhang kann sich die Bereitschaftsleitung der DRK Bereitschaft auf ihren stellv. Bereitschaftsleiter, Rainer Hitzer, blind verlassen. Der Dienstplan und die Bereitstellung des erforderlichen Einsatzmateriales, sowie der Fahrzeuge steht, wird den eingeteilten Einsatzkräfte rechtzeitig mitgeteilt und muss jeweils von der ersten Schicht an der Unterkunft abgeholt und von der letzten Tagesschicht wieder zurückgebracht werden. 

Zum Schwitzen kamen alle. So auch die Weilheimer Rotkreuzler und das lag nicht zwingend alleine am Einsatzgeschehen. Bei Kaiserwetter und tropischen Temperaturen wurde sicherlich der Rekord an, durch die Einsatzkräfte vom Roten Kreuz getrunkenem Mineralwasser, deutlich eingestellt. 

Nach getaner Arbeit wurde dazu sachlich im Einsatztagebuch festgehalten:
Sanitätsdienstliche Festbetreuung:

  • 10 fach- und sachgerechte sanitätsdienstliche Hilfeleistungen.
  • 00 ärztliche ambulante Versorgungen
  • 00 Transporte mit einem Rettungswagen in eine Klinik
  • 15 ehrenamtliche Einsatzkräfte verteilt auf 3 Tage und 7 Schichtdiensten
  • ca. 100 ehrenamtliche Einsatzstunden, ohne Arzt und der erforderlichen Vor- und Nachbereitungszeiten

Ganz so nebenbei:
Beim Besuch der Sanitätsstation am Turnierplatz dachte ich erst: ich sehe eine Fata Morgana, das wäre nichts anderes wie heiße Luft, welche meine Augen und meinen Verstand narrt. Doch nein, da lag doch tatsächliche ein sehr farbiges medizinisches Fachbuch sowie verschiedenfarbige Schreibutensilien und eine weibliche DRK Einsatzkraft war am Büffeln. Büffeln für ihr Medizinstudium und das bei diesen Temperaturen – alle Achtung. 

weitere Impressionen: (Kopie 2)

Fotos: Roland Rath
Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

„Herzenswunsch“

Bild: Zelck, DRK-Archiv GS Berlin und Landesverband Baden-Württemberg

Wenn Wünsche doch noch in Erfüllung gehen.

Bild: Zelck, DRK-Archiv GS Berlin und Landesverband Baden-Württemberg

(07.09.2017/Roland Rath) Mit seinem neuen Projekt „Herzenswunsch“ möchte der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, welche sich einzelne Wünsche - auch ganz einfacher Art - nicht mehr selber erfüllen können.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kv-nuertingen.drk.de 

Anfragen richten Sie bitte an: anja.heidler-michalec@kv-nuertingen.drk.de

Bilder: DRK-Archiv GS Berlin und Landesverband Baden-Württemberg

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Der Teckbote berichtete am 07.09.2017 hierzu:

Autorin: Nicole Mohn, Kirchheim

Wenn Wünsche doch noch in Erfüllung gehen
Projekt Das DRK möchte mit seiner Aktion „Herzenswunsch“ Lächeln in die Gesichter zaubern.

05.09.2017 Region.

Noch einmal das Haus der Eltern sehen. Oder vom Hohenneuffen den Blick ins Tal schweifen lassen. Herzenswünsche wie diese bleiben für manche kranke oder alte Menschen oft unerfüllt. Der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim will nun dabei helfen, diese Wünsche wahr werden zu lassen. Die Idee zur Aktion kam dem Roten Kreuz vor einiger Zeit, als ein Ehepaar den Wunsch äußerte, noch einmal die Limburg besuchen zu dürfen. „Aus gesundheitlichen Gründen war es den Eheleuten aus eigener Kraft nicht möglich“, berichtet Kreissozialleiter Erich Hogen. Die Mitarbeiter des DRK organisierten mit Ehrenamtlichen aus dem Ortsverband den Ausflug - und machten die beiden sehr glücklich. „Wir haben ein dichtes Netz an Hilfen beim DRK, aber so etwas fehlt bislang“, stellt Hogen fest.

„Es gibt einige Menschen, die sich einzelne Wünsche - auch ganz einfacher Art - nicht mehr erfüllen können“, sagt Anja Heidler-Michalec, Koordinatorin der ehrenamtlichen Arbeit beim DRK-Kreisverband. Entweder, weil sie nicht mehr mobil sind, oder die Kinder und Enkel weit weg wohnen und nicht bei der Erfüllung des Wunsches helfen können.

Lust auf eine Bootsfahrt?

Mit dem Projekt „Herzenswunsch“ möchte der Kreisverband genau diesen Menschen helfen: „Egal, ob es eine Bootsfahrt auf dem Neckar ist oder vielleicht ein Kinobesuch - es geht uns gerade um die kleinen Dinge, an denen ja oftmals eine schöne Erinnerung hängt“, stellt Hogen klar. Organisiert wird alles vonseiten des DRK. Dabei setzt Anja Heidler-Michalec auf Unterstützung aus den Reihen der DRK-Mitglieder. „Wir greifen bei der Umsetzung auf die Kräfte der Bereitschaften und der Mitglieder vor Ort zurück“, erklärt sie. „Wir müssen natürlich vorab prüfen, ob es machbar ist“, erklärt der Kreissozialleiter. Im Bedarfsfall werde man aber auch Sponsoren suchen oder mit anderen Organisationen zusammenarbeiten, kündigte er an.

Derzeit baut die Koordinatorin einen Mitarbeiter-Pool auf, der das Projekt ehrenamtlich unterstützt. Erste Helfer haben sich dafür schon schnell gefunden. Das ist kein Wunder: Denn was kann es Schöneres geben, als jemandem einen Herzenswunsch zu erfüllen? 

Info
Wer einen Herzenswunsch an das DRK richten möchte, kann sich direkt an Anja Heidler-Michalec unter der Telefonnummer 0 70 22/70 07 29 wenden. Auch wer als Ehrenamtlicher das Projekt „Herzenswunsch“ unterstützen möchte, kann sich unter dieser Nummer mit dem DRK in Verbindung setzen.

Altkleidersammlung vom Roten Kreuz am 07. Oktober 2017 ab 8.00 Uhr

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

Wir sind dringend auf Ihre „Schätzchen“ angewiesen

(29.09.2017/Roland Rath) Die ehrenamtlichen Mitglieder/innen der Bereitschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sammeln am Samstag, den 07. Oktober 2017 ab 8.00 Uhr in Altdorf, Altenriet, Balzholz, Bempflingen, Beuren, Bissingen, Bodelshofen, Brucken, Erkenbrechtsweiler, Frickenhausen, Grafenberg, Großbettlingen, Gutenberg, Häringen, Hepsisau, Hochwang, Holzmaden, Kleinbettlingen, Kohlberg, Linsenhofen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Neuffen, Oberlenningen, Ochsenwang, Ohmden, Owen, Raidwangen, Schlaitdorf, Schlattstall, Schopfloch, Tischardt, Unterboihingen, Unterensingen, Unterlenningen, Weilheim und Wendlingen bereits traditionell im Rahmen ihrer Herbstsammlung wieder Altkleider, Schuhe, Tisch- und Bett- und Flachwäsche.

In Bodelshofen, Frickenhausen, Linsenhofen, Tischardt, Unterboihingen, Unterensingen und Wendlingen wird auch Papier gesammelt.

„Sie haben ihren Kleider-, Schuhschränken und Kommoden eine „Herbst-Kur“ verordnet. Das trifft sich gut, denn im Rahmen ihrer Altkleidersammlung sind die "Rotkreuzler" dringend auf Ihre „Schätzchen“ angewiesen.

Für ihre gespendeten Altkleider, Schuhe, Tisch- und Bettwäsche, Ober- und Unterbekleidung, Handtücher, Wolldecken etc. gibt es bei den DRK Bereitschaften und Gliederungen, welche Vorort in den Städten und Gemeinden allesamt ehrenamtlich aktiv tätig sind, nach der Sortierung drei verschiedene Verwendungsmöglichkeiten: zum einen wird unsere Kleiderkammer in Nürtingen, Laiblinstegstraße 7, aus welcher alleine im vergangenen Jahr weit über 11.500 Kleidungsstücke an über 2.300 Bedürftige ausgegeben wurden, damit aufgefüllt. Der zweite Teil wird bei Bedarf dem Katastrophenschutzlager zugeführt. Der verbleibende Rest, welcher nicht benötigt wird, wird veräußert.

Mit diesem Erlös werden die Sammlungskosten, die Aufgaben des Katastrophenschutzes der örtlichen Bereitschaften im Sammlungsgebiet sowie die allgemeinen Rotkreuzaufgaben finanziert“, erklärt die zuständige Sachbearbeiterin für den Bereich: Bereitschaftsarbeit und Katastrophenschutz und somit auch zuständig für die Altkleidersammlungen beim DRK Kreisverband Nürtingen – Kirchheim/Teck e.V., Bettina Becher, im Rahmen eines Informationsgespräches. Sie sagte weiter: „Gerade in der heutigen Zeit, wo bedingt durch den Wegfall des Sammlungsgesetzes, sich viele Privatfirmen ebenfalls durch die Altkleidersammlung profilieren und finanzieren. Solange auf den Werbezetteln nicht ein scheinbar humanitärer Zweck vorgeschoben, sondern ehrlich darauf aufmerksam gemacht wird, dass es sich um eine kommerzielle Sammlung handelt, wäre dies sicherlich nicht zu beanstanden. Doch leider versuchen oft kurzfristig einige „Trittbrettfahrer“ Kleiderspenden, welche für das Deutsche Rote Kreuz gedacht sind, an unserem Sammeltermin einzusammeln. Doch gerade ohne diese Spenden wäre ein Großteil der Arbeit unserer Bereitschaften vor Ort und unseres Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuzes nicht finanzierbar und somit auch undenkbar“.

Diese Sammlung trägt nicht nur zur Restmüllvermeidung und somit zum Umweltschutz bei, nein, sie hilft auch noch helfen“. Matratzen, Planen jeglicher Art, Garn- und Wollreste dürfen jedoch nicht mitgenommen werden.

Wegen der Gefahr des Diebstahles durch „Trittbrettfahrer“ bitten wird darum, die Sammelsäcke möglichst erst am Samstag kurz vor 8:00 Uhr an den Straßenrand zu stellen.

Papier wird zusätzlich in Bodelshofen, Frickenhausen, Linsenhofen, Tischardt, Unterboihingen, Unterensingen und Wendlingen gesammelt.

Das 66. Wendlinger Vinzenzifest ist nun auch schon wieder Geschichte

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

und für die Rotkreuzler gab es „Gott sei Dank“ wenig zu tun.

(27.08.2017/Roland Rath) „Das 66. Wendlinger Vinzenzifest, verbunden mit dem 43. Egerländer Landestreffen ist nun auch schon wieder Geschichte und die Reinigungs- und Aufräumarbeiten können beginnen“, sagte Torsten Stutz, Bereitschaftsleiter bei der Bereitschaft Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck, welche die sanitätsdienstliche Betreuung dieses Festes durchgeführt hat, im Rahmen eines Gespräches.

Er sagte weiter: „das Vinzenzifest kann als solches auf eine 300-jährige Tradition zurückblicken und wird seit 1952 als größtes Brauchtumsfest in Baden-Württemberg gefeiert. Seit der Neuausrichtung im Jahre 2010 wird dieses Fest von den örtlichen Vereinen und Organisationen getragen und hat sich dadurch zum Stadtfest entwickelt. Fast genauso traditionell wird die sanitätsdienstliche Betreuung des Vinzenzifestes durch die ehrenamtlichem Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Wendlingen sichergestellt. So auch (natürlich) in diesem Jahr. 15 Einsatzkräfte sorgten fast unsichtbar dafür, dass die vielen Besucher unbeschwert feiern konnten“. Weitere 45 ehrenamtliche Einsatzkräfte sorgten am Stand 13 bei der Lauterschule für das leibliche Wohl der Besucher.

Im Einsatztagebuch wurde dazu nüchtern festgehalten:

Sanitätsdienstliche Festbetreuung

  • 5 fach- und sachgerechte sanitätsdienstliche Hilfeleistungen.
  • 01 Transporte in eine Klinik
  • 15 ehrenamtliche Einsatzkräfte verteilt auf 2 Festtage und 3 Schichtdiensten
  • 168 ehrenamtliche Einsatzstunden, ohne Vor- und Nachbereitungszeiten

Stand 13 – Verpflegung

  • 45 ehrenamtliche Einsatzkräfte verteilt auf 2 Festtage und 3 Schichtdiensten
  • 320 ehrenamtliche Einsatzstunden, ohne Vor- und Nachbereitungszeiten

Aber nun der Reihe nach. 

Obwohl die sanitätsdienstliche Betreuung des größten zweitägigen Wendlinger Festes inklusive des dazugehörenden Festumzuges sowie der „Verpflegungseinsatz“ am Stand 13 ja schon Tradition hat, will alles immer wieder auf das Neue vorbereitet werden. Aus diesem Grunde finden bereits Wochen, wenn nicht gar Monate vor dem „großen Ereignis“ die ersten Planungsbesprechungen auf allen Ebenen statt. Daraufhin erfolgt die Personal- und Materialplanung. Ebenso muss sichergestellt sein, dass im Bedarfsfalle Rettungsmittel ohne Behinderungen den „Ort des Geschehens“ zu jeder Zeit erreichen können. Kurz vor dem Fest werden dann noch Dienst- und Einsatzpläne erstellt und entsprechend verteilt. Nichts wird dem Zufall überlassen und dann, jeder kennt es von Ostern her, ganz plötzlich steht der Termin vor der Tür. Das benötigte Equipment und dies ist nicht gerade wenig, wird verlastet und vor Ort aufgebaut. Am 26.08. pünktlich um 17:00 Uhr war es dann soweit, der Dienstbetrieb vor Ort konnte aufgenommen und am 27.08.2017 „fast“ pünktlich wieder beendet werden. Den Besuchern sind die Einsatzkräfte, wenn überhaupt, nur bei ihren „Kontrollgängen“ oder beim Besuch des Verpflegungsstandes aufgefallen. Natürlich musste noch abgebaut, dass Equipment entsprechend gereinigt und wieder eingelagert werden. Die Stunden der Vor- und Nachbereitung sind, so die Aussage von Yvonne Sigler, Bereitschaftsleiterin der DRK Bereitschaft Wendlingen, natürlich nicht erfasst. Es dürften aber locker sicherlich nochmals über 70 ehrenamtliche Stunden werden. „Aus diesem Grunde dürfen wir uns an dieser Stelle bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften sowie deren Familien, denn diese mussten ja während des Dienstes auf ein Familienmitglied verzichten, recht herzlich für das gelebte soziale Engagement bedanken“, sagte abschließend Yvonne Sigler und Torsten Stutz. Unterstützt wurden die „Wendlinger“ durch je eine Einsatzkraft der DRK Ortsvereine Aichwald, Esslingen, Köngen vom DRK Nachbarkreisverband Esslingen und der Bereitschaft Neckartenzlingen vom DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. .

Apropos Einsatzequipment: Beim Besuch der Sanitätsstation in der Unterboihinger Straße trauten wir unseren Augen nicht. Was wir sahen, dass erinnerte uns an eine TV-Kindersendung und böse Zungen sagen: auch so manche Schwiegermutter hätte ein solches Teil. Weiteres hierzu berichten wir natürlich gerne hier in Kürze – einfach mal so ab und zu „reinsehen“.

weitere Impressionen des Festes:

Fotos: Roland Rath

Neue DRK Rettungs- und Lehrrettungswache Nürtingen

Zum zweiten Male Richtfest in Rekordzeit

Foto: Roland Rath

(04.08.2017/Roland Rath) Sicherlich hätte beim Spatenstich zum Neubau der Rettungswache Nürtingen am 03. November 2016 niemand darauf gewettet, dass bereits nach nur 274 Tagen die Verantwortlichen von der DRK Rettungsdienst Esslingen Nürtingen gGmbH - sie ist eine Tochtergesellschaft des Kreisverband Esslingen e.V. und des Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz - und der DRK-Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck das Richtfest für ihre neue Rettungswache in Nürtingen feiern könnten. Doch am Freitag, den 04.08.2017 war es dann soweit.

Voller Stolz wurden die Gäste von Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, auf das Herzlichste begrüßt. In seiner Rede machte er drauf aufmerksam, dass auch bei diesem Bauvorhaben von Bauverzögerung, wie sie fast jeder Bauherr kennt und über welche ja auch oft in den Medien berichtet wird, wiederum, so wie bereits bei dem Bau des DRK Katastrophenschutz-Zentrum Owen, nicht die Rede sein kann. Im Gegenteil, dank der guten Planung durch Andreas Schober, Architekt, kann festgestellt werden, dass man im Zeitplan liegt und alle beteiligten Handwerker hierfür ihr Bestes gaben und auch weiterhin geben werden.

Nun folgte durch Markus Mayer, Polier der Firma: Wurster-Bau, der Richtspruch:

Im schönen Neckartal erstand von meisterlicher geübter Hand

der Bau, drauf jetzt die Birke sprießt und festlich mit den Wimpeln grüßt.

Ich schau ins weite Land hinein: wie schön muss hier zu arbeiten sein,

wenn man die große, schöne Stadt zu seinen Füßen liegen hat.

Drum nehme ich mein Glas zur Hand und ruf es laut ins Land hinaus:

Dem Bauherrn blühe jeder Zeit hier Wohlstand und Zufriedenheit!

Ein Hoch dem Künstler auch sodann, der zu dem Werk entwarf den Plan!

Gesell und Lehrling sollen Leben und alle Meister auch daneben!

Zuletzt jedoch - und das mit Stolz – ein zünftig Hoch auf dieses Haus.

Bauherr des rund 2,2 Millionen Euro teuren Projekts ist die DRK-Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck. Mit ca. 500.000 Euro bezuschusst das Land Baden-Württemberg den Bau dieser Rettungswache. Sie ist neben der DRK Rettungswache Esslingen als DRK Lehrrettungswache staatlich anerkannt und somit bei der DRK Rettungsdienst Esslingen Nürtingen gGmbH, ein wichtigen Baustein für die Ausbildung künftiger Notfallsanitäter.

In der dreistöckigen Rettungswache Nürtingen sind künftig neben sechs Rettungswagen auch ein Sonderfahrzeug zum Transport von schwergewichtigen Patienten untergebracht. Alleine 40 Mitarbeiter/innen dieser Rettungswache gewährleisten jährlich etwa 8.000 Notfalleinsätze in den umliegenden Städten und Gemeinden.

Nach der Festrede, dem Richtspruch und der Rohbaubesichtigung wurden alle Gäste vom Bauherren; der DRK-Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck herzlich zu einem oder auch gerne mehreren Kaltgetränken, was bei diesen Tagestemperaturen gerne angenommen wurde und zu einem Essen eingeladen. Hierfür war durch unsere DRK Bereitschaft Nürtingen in bekannter Manier auf das Beste gesorgt.

Übrigens, die Fertigstellung der Rettungswache Nürtingen ist für das erste Quartal 2018 geplant.

weitere Impressionen des Richtfestes:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

In der Urlaubs- und Ferienzeit die „Schulbank freiwillig drücken“

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

und das für das DRK Projekt „RS 2017“ - Wo gibt es denn sowas?

(27.07.2017/Roland Rath) Am Montag, den 31. Juli war es soweit. Der Startschuss für das Projekt „RS 2017 – die Zweite“ der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH war gefallen. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten hierzu durch Peter Däschler, Fachreferent der DRK Landesschule Pfalzgrafenweiler, recht herzlich in den Ausbildungsräumen des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz begrüßt werden. 4 Wochen anspruchsvolle theoretische Ausbildung sowie ein 2 wöchiges Rettungswachen Praktikum, oder, je nach Ausbildungsvorheben (Rettungssanitäter oder Rettungshelfer), ein jeweils 4wöchiges Rettungswachen- und Krankenhauspraktikum sind zu meistern. Drücken wir bereits heute für einen erfolgreichen Abschluss allen die Daumen.

Fachkräftemangel im Krankentransport und in der Notfallrettung? Wir tun was! 

Unter diesem Motto warb die DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH bereits am 02. Dezember 2016 für ihr Projekt "RS 2017" und das mit großem Erfolg.

Peter Däschler, Fachreferent der DRK Landesschule Pfalzgrafenweiler und Mitarbeiter bei der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH, konnte nun am Montag zu der 6 wöchigen Ausbildung zum „Rettungshelfer/in“ 20 Teilnehmer/innen und zu der 12 wöchigen Ausbildung zum „Rettungssanitäter/in“ 5 Teilnehmer/innen im Ausbildungszentrum des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz auf das Herzlichste begrüßen.

Wer nun denkt: naja, diese Ausbildung könnte man ja fast mit einem Spaziergang vergleichen, der sieht sich beim Betrachten des eng getakteten und mit Einzelthemen vollgestopften Ausbildungsplan getäuscht (siehe Bilder). Dieser Plan hält nicht nur die Teilnehmer/innen, sondern auch die Ausbilder und Fachreferenten auf Trab und so ganz nebenbei darf und soll auch noch freiwillig bis zum „Umfallen“ geübt werden. „Die Maßnahmen und hierfür benötigten Griffe, sie müssen zugunsten des Patienten fast wie im „Schlaf“ beherrscht werden“, so die Aussage von Peter Däschler hierzu.

Auf die Frage: Es ist Urlaubs- und Ferienzeit, viele fahren weg oder chillen einfach. Warum tut ihr euch das an und drückt freiwillig die „Schulbank“, erhielt ich meist zusätzlich zu der Aussage: ich möchte Menschen helfen - die folgenden Antworten:

  • ich habe hier an einem Praktikum teilgenommen und möchte jetzt mehr.
  • Ich möchte genau in diesem Aufgabenbereich ein freiwilliges, soziales Jahr machen 
  • ich komme aus einer „Rotkreuzfamilie“.
  • ich bin bereits ehrenamtlich beim Roten Kreuz und möchte mich einfach fortbilden.

Freuen wir uns über dieses vorbildliche und freiwillige Engagement und drücken allen für den 24.08. 2017 zur theoretischen Prüfung und für die praktische Prüfung am 25.08.2017 bereits heute die Daumen.

weitere Impressionen

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Beim Grillfest Geheimnis gelüftet

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sagt Danke

(27.07.2017/Roland Rath) Heute bedankte sich das Kreisausbildungsteam Melanie Dorn und Christian Guggemos-Honikel im Auftrag des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. mit einem „Dankeschön-Grillfest“ bei allen Ausbildungsleiter/innen der örtlichen Bereitschaften im Kreisverband für ihr Engagement. Meist erledigen sie diese Aufgabe zusätzlich zu den anderen Aufgaben in ihrer Bereitschaft. So ganz nebenbei lüftete Christian Guggemos-Honikel ein Geheimnis.

Das die „Breitenausbildung“ mit seinen Ausbildungsangeboten für die Bevölkerung, wie zum Beispiel: Erste Hilfe, Erste Hilfe am Kind etc. beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz und seinen örtlichen Bereitschaften einen hohen Stellwert genießen und diese Angebote sehr gut angenommen werden, dass zeigen die Zahlen. Alleine im letzten Jahr konnten bei 315 Angeboten ca. 4.700 Teilnehmer begrüßt werden. In diesem Jahr waren es bis zum 27.07.2017 bereits bei 190 Kursangeboten 2.700 Teilnehmer.

Doch ohne die derzeit 61 gut ausgebildeten Ausbilder/innen, welche meist neben ihren anderen Aufgaben in ihrer örtlichen Bereitschaft hierfür sowie für die eigene Aus- und Fortbildung zusätzlich weitere wertvolle Freizeit opfern, wäre dies natürlich nicht zu leisten. Als Zeichen der Wertschätzung und als Dankeschön lud das Kreisausbildungsteam Melanie Dorn und Christian Guggemos-Honikel im Auftrag des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. heute stellvertretend für alle Ausbilder/innen die Ausbildungsleiter/innen mit ihrer Familie oder ihrem Partner der örtlichen Bereitschaften zu einem kleinen, aber feinen „Dankeschön-Grillfest“ ein. Leider spielte das Wetter nicht, wie geplant, mit. Aus diesem Grunde wurde es kurzfristig in die Fahrzeughalle des Kreisverbandes, was der Stimmung absolut keinen Abbruch tat, verlegt.

Doch bevor der Grill und das Salatbuffet gestürmt werden konnte, lüftete Christian Guggemos-Honikel, Kreisausbildungsleiter und u.a. zuständig für die Aus- Fort- und Weiterbildung der Ausbilder/innen, das Geheimnis um das „neue Basispaket Erste Hilfe“ und stellte dieses kurz vor. Die Einweisung aller Ausbilder/innen in dieses neue Basispaket, hierfür werden 2 x 4 Doppelstunden benötigt, sowie dessen Ausgabe und die praktische Umsetzung soll im September dieses Jahres vorgenommen werden.

Anschließend war es soweit. Das Grillgut war verzehrbereit und das Salatbuffet eröffnet. So fast nebenher blieb noch für alle das seltene Gut „Zeit“. Zeit für dienstliche und private Gespräche und diese Zeit, sie wurde sicht- und hörbar genutzt.

Apropos Ferienzeit und Sommerpause:
diese gibt es bei den Ausbildungsangeboten beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. und seinen örtlichen Bereitschaften nicht. Das genaue Ausbildungsangebot finden sie auf der Homepage des DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Die Ausbildungsleiter vor Ort

  • Jürgen Kling – Bereitschaft Frickenhausen
  • Frank Schaich – Bereitschaft Großbettlingen
  • Michael Heckel – Bereitschaft Kirchheim/Teck
  • Heinz Schmollack – Bereitschaft Lenninger Tal
  • Steffen Baron – Bereitschaft Neckartenzlingen
  • Nicolas Herdin – Bereitschaft Neuffen
  • Uwe Bantleon – Bereitschaft Nürtingen
  • Martin Beuker – Bereitschaft Weilheim
  • Celina Stutz und Melvin Menditzki – Bereitschaft Wendlingen

Anfragen richten Sie bitte an: ausbildung[at]kv-nuertingen.drk[dot]de

weitere Impressionen des Grillfestes

Fotos: Roland Rath
Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

VR Bank Hohenneuffen-Teck eG spendet ein Fahrzeug an DRK-Gemeinschaften

Foto: gewinnspar-medien.de
Foto: gewinnspar-medien.de

(25.07.2017/Klaus Rau) Der DRK -Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. freut sich über ein VRmobil,  einen VW Transporter T6, 2,0 l TDI Blue Motion, aus der diesjährigen Gewinnsparaktion der Volks- und Raiffeisenbanken Baden-Württemberg.

Am Donnerstag, 20. Juli 2017, übergab Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg und Schirmherr der Aktion VRmobil, im Carl Benz Center in Stuttgart symbolisch die Fahrzeugschlüssel an die anwesenden Vertreter der bedachten sozialen Einrichtungen und Organisationen. Die Schlüssel für unser neues DRK-Fahrzeug nahmen Bettina Becher, Leiterin des Bereiches Bereitschaftsarbeit- und Katastrophenschutz, Kreisgeschäftsführer Klaus Rau und stv. Kreisverbandsvorsitzender BM Simon Blessing von den Vertretern der VR Bank Hohenneuffen-Teck eG entgegen. Alle drei freuten sich sehr über die großzügige Spende und dankten den anwesenden Bankenvertretern, dass bei der Auswahl der diesjährigen Fahrzeugempfänger auch der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. bedacht wurde. Der neue Mannschaftstransportwagen (MTW)  kann von allen Bereitschaften, dem Jugendrotkreuz und von der ehrenamtlichen Sozialarbeit angefordert werden und dient auch dem Transport von Material bei Einsätzen und Übungen. Das Fahrzeug wird im DRK-Katastrophenschutz-Zentrum in Owen stationiert. 

Die Spende der VR Bank Hohenneuffen-Teck eG ist Teil einer Aktion, die ganz Baden-Württemberg umfasst. Über 350.000 Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken im „Ländle“ haben insgesamt 139 Fahrzeuge, sogenannte VRmobile, gespendet. Das Projekt „VRmobil – Wir fördern die Region“ ist damit bereits in seine zehnte Runde gegangen. Seit 2008 haben Volksbanken und Raiffeisenbanken insgesamt 1.053 VRmobile gespendet. Die VR Bank Hohenneuffen-Teck eG spendete insgesamt 15 VRmobile seit Bestehen des Projekts. Mit dem DRK erhielt in diesem Jahr auch die Gemeinde Frickenhausen für ihre Schulmensa einen VW Caddy von der VR Bank Hohenneuffen-Teck eG gestiftet. Die Unterstützung der sozialen Einrichtungen mit VRmobilen wird durch das VR-Gewinnsparen möglich. Die Kunden der VR Bank Hohenneuffen-Teck eG, die sich am Gewinnsparen beteiligen, spenden mit jedem Los, das sie erwerben, für diese VRmobil-Aktion.

Nach der symbolischen Fahrzeugübergabe durch den Sozialminister starteten die VRmobile vom Carl Benz Center aus in einer „Sternfahrt“  zu ihren Bestimmungsorten. 

Bild: gewinnspar-medien.de
Foto: gewinnspar-medien.de

Schwerer Gefahrgutunfall mit 4 Schwerverletzten in Neckartenzlingen

Foto: Roland Rath

Keine Sorge, den Verletzten geht es gut – alles war nur eine Übung

Foto: Roland Rath

(11.07.2017/Roland Rath) Viele Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes wurden amDienstag, den 11.07.2017 gegen 19:15 Uhr in Neckartenzlingen gesichtet. Was mag da wohl geschehen sein. Alle fuhren ohne Martinshorn und Blaulicht auf das Betriebsgelände einer Firma in Neckartenzlingen und verließen dieses erst wieder gegen 21:45 Uhr. Das Geheimnis kann an dieser Stelle schnell gelüftet werde. Alle 95 Einsatzkräfte nahmen an einer gut durchgeplanten Gefahrgutübung, für welche ein großer Betrieb sein Gelände dankenswerter Weise zur Verfügung stelle, teil.

Gegen 18:30 Uhr war die Spannung auf dem Firmengelände in Neckartenzlingen bei den Übungsverantwortlichen von der Freiwilligen Feuerwehr Neckartenzlingen: Gerd Lohman, Kommandant und Peter Reif, Vizekommandant, während des Aufbaues der Unglücksstelle deutlich zu spüren. Angenommen wurde, dass die Verladung eines Intermediate Bulk Container (IBC), gefüllt mit der Chemikalie Salzsäure, auf die Ladefläche eines LKW misslang und beim „Absturz“ nicht nur selbst beschädigt wurde, sondern auch noch ein Fass mit einer Ammoniaklösung beschädigte. Hierbei wurden 4 Personen schwer verletzt. Wer beim Chemieunterricht aufgepasst hat, der weiß, dass beide Stoffe schon alleine der Gesundheit nicht dienlich sind und dass beim „Vermischen“ dieser Stoffe in der Regel Ammoniumchlorid, welches nicht eingeatmet werden darf, entsteht. Ob wohl alles so funktioniert hat, wie geplant?

Soviel kann verraten werden, es hat funktioniert. Die Verletzten wurden sach- und fachgerecht durch die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr geborgen und der Not- und Personendekontamination, welche durch die freiwillige Feuerwehr auch aufgebaut wurde, zugeführt. Im Anschluss wurden sie an der extra eingerichteten Patientenübergabestelle an die Einsatzkräfte von der Bereitschaft Neckartenzlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck, zur weiteren sanitätsdienstlichen Betreuung, welche am extra hierfür eingerichteten Verbandsplatz durchgeführt wurde, übergeben. An diesem Punkt endete dann die Übung.

An der Übung haben teilgenommen:

  • die freiwillige Feuerwehr Neckartenzlingen,
  • der Gefahrgutzug der freiwilligen Feuerwehr Nürtingen, 
  • der Messzug der freiwilligen Feuerwehr Ostfildern und 
  • die Bereitschaft Neckartenzlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Das Übungsziel war:

  • Erprobung der Zusammenarbeit der freiwillige Feuerwehr Neckartenzlingen und der Sonderkräfte auf Landkreisebene sowie des Roten Kreuzes.
  • Erprobung der Zusammenarbeit zwischen Gefahrgutzug und des Messzuges.
  • Überprüfung der Einsatzabschnittsstuktur des Gesamteinsatzes.
  • Not- und Personendekontamination und
  • gemeinsame Atemschutzüberwachung

Nach 75 Minuten hatten es die allesamt ehrenamtlichen Einsatzkräfte geschafft und nach ca. weiteren 45 Minuten wurden alle Übungsteilnehmer noch zu einem Vesper in die Kantine der gastgebenden Firma eingeladen. Die abschließende Frage, was bei dieser Übung wohl das schwierigste für die „Neckartenzlinger Rotkreuzler“ war, beantwortete deren Einsatzverantwortlicher, Philipp König spontan wie folgt: „Das Warten und nicht vor der Personendekontamination den verletzten Personen helfen zu können.“

weitere Impressionen der Übung:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Tag des Ehrenamtes 2017

Am Tag des Ehrenamtes sagte der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. mit einer Stadtführung durch Nürtingen seinen ehrenamtlich Engagierten Danke.

Bild: DRK KV Nürtingen-Kirchheim/Teck intern

(13.07.2017) Am 30.Juni 2017 machten sich einige ehrenamtlich Engagierte des DRK Kreisverbands Nürtingen- Kirchheim/ Teck e.V. auf um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu erleben.

Begleitet wurden die Ehrenamtlichen von DRK- Kreisgeschäftsführer Klaus Rau und von Kreissozialleiter Erich Hogen, der auch im Namen seiner Stellvertreterin Frau Maurer-Schindel den Ehrenamtlichen für ihre sehr geschätzte Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen im Kreisverband dankte. Die Führung durch die Stadt Nürtingen begann im Stadtmuseum. Am mittelalterlichen Stadtmodell erläuterte die Stadtführerin die sehr interessante Geschichte der Stadt zwischen Neckar und Steinach. Bei der anschließenden Führung durch Nürtingen erkundeten wir unsere Heimatstadt mit ihren historischen Gebäuden. Vom Turm der Stadtkirche bot sich den Teilnehmern ein  grandioser Blick auf das neuzeitliche Nürtingen und die Umgebung. Die hochsommerlichen Temperaturen brachte die Gruppe ganz schön ins Schwitzen und so freuten sich alle auf ein kaltes Getränk und ein leckeres Stück Kuchen in der Zentralbar. Bei anregenden Gesprächen und einem regen Erfahrungsaustausch ging ein schöner und erlebnisreicher Nachmittag am Tag des Ehrenamtes 2017 zu Ende.

weitere Impressionen des Tages

Fotos: DRK KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. intern

Spannender Rennverlauf beim letzten Waschzuber-Rennen auf dem Neckar.

Foto: Roland Rath

Der Rettungswaschzuber DRK 55/80 -1 erreichte Platz 2.

Foto: Roland Rath

(09.07.2017/Roland Rath) Auch in diesem Jahr und bei bedecktem Himmel nahm der einzige nationale „DRK Rettungswaschzuber 55/80 -1“ von unserer DRK Bereitschaft Neckartenzlingen am, leider letzten Waschzuber-Staffelrennen auf dem Neckar in Neckartenzlingen teil. Er erreichte zwar nicht, wie beim ersten Rennen im Jahre 2006, den ersten Platz, sondern erreichte erfolgreich Platz 2 und verbesserte sich somit im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz. Pilotiert wurde er von René Lerch und Daniel Kößling. Auf Platz 1 landete, wie im letzten Jahr bereits, der Rennwaschzuber des Autohauses Weber und Platz 3 erreichte der der Rennwaschzuber von „Allianz Brändle“.

Bei leicht bedecktem Himmel und Temperaturen um ca. 30 Grad fand heute, am 09. Juli 2017 leider zum letzten male das, vom Werbering Neckartenzlingen initiierte Waschzuber-Rennen auf dem Neckar statt. 5 „Rennwaschzuber“ waren gemeldet und nahmen auch am Start teil. Die Rennstrecke, des als Staffelrennen durchgeführte Rennen wurde erstmalig geändert.

Der Erste Teil führte von einer Boje bei der „Autobrücke“ um eine Boje beim „neuen Steg“, welcher gestern erst eingeweiht wurde, zurück zum Start. Dann erfolgte der „Pilotenwechsel“ und es musste der letzte Rennabschnitt bis zum “neuen Steg“ erneut zurückgelegt werden.

Das Neckarufer entlang der Rennstrecke zwischen der Neckarbrücke und des „nagelneuen Fußgänger- und Fahrradsteges“ war trotz der großen Hitze Anziehungspunkt für sehr viele Zuschauer. Die Stimmung bei Jung und Alt, sie hätte besser nicht sein können. Vor dem Start ab ca. 13:45 Uhr kam man sich im Waschzuberlager vor, wie in einem Fahrerlager beim Autorennen. Aufgeregt wurden die Rennwaschzuber samt dem sparsam ausgelegten Equipment, ein Paddel, nochmals überprüft und die vorgesehene Startaufstellung eingenommen. Kurz vor 14.00 Uhr wurden die Rennteilnehmer/innen durch Melanie Gollert, seit dem 06. November 2016 neue Bürgermeisterin von Neckartenzlingen, herzlichst begrüßt und punkt 14:00 Uhr wurde der Start für das Rennen durch einen Böllerschuss der örtlichen Schützen freigegeben.

Fast wie bei einem Le-Mans-Start begann das Rennen und das Wasser des Neckars, es kochte förmlich.

Erst einmal Wasser unter dem Zuber und die Piloten waren auf sich alleine gestellt. Begleitet und angefeuert wurden die Fährmänner in ihren Rennwaschzubern, welche 2005/2006 in einer Rennwaschzubermanifaktur in Dresden (RWZMD) erbaut wurden, durch das Publikum und den mitgebrachten Fangruppen auf der gesamten Strecke. Es wurde gepaddelt, was das die Paddel und/oder die Hände hergaben. Die Frage, was sie bei dem Rennen gedacht und gefühlt hätten, beantworteten René Lerch und Daniel Kößling gleichlautend wie folgt: „Wir gaben unser Bestes und paddelten was das Zeug hielt – nur der neue Steg - er wollte einfach nicht näher kommen.

Die Siegerehrung wurde nach dem, noch nachfolgenden offenen Luftmatratzen-Rennen, an welchem die "Rennpiloten" vom DRK ebenfalls teilnahmen, durch Melanie Gollert durchgeführt. Durch den Rennmoderator: Stefan Heim wurde der DRK-Rennwaschzuber als „DRK Renn U-Boot“, zur Siegerehrung aufgerufen. Nach Informationen aus zuverlässigen Kreisen war wohl die „Lenzpumpe“ im ersten Rennabschnitt ausgefallen und der Zuber mit Wasser vollgelaufen.

Abgesichert wurden diese 2 Rennen sowie das „Nabada“ durch die Einsatzkräfte der DLRG.

Parallel hierzu wurde das laufende 35. Neckartenzlinger Dorffest durch die Einsatzkräfte der Bereitschaft Neckartenzlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. betreut.

weitere Impressionen des Rennens

Fotos: Roland Rath

Strahlende Gesichter bei der DRK-Kreisversammlung 2017

Foto:Roland Rath

2016 stand ganz im Zeichen des Ehrenamtes

Foto: Foto:Roland Rath

(28.06.2017/Roland Rath) Ein dickes Lob von Renate Kottke (Landesdirektorin der Bereitschaften beim DRK Landesverband Baden Württemberg), strahlende Gesichter bei den „Jugendrotkreuzlern“ der 5 Siegerwettbewerbsgruppen, eine „gutgefüllte Gästeliste“, ließ die Sitzung mit einer straff und neu organisierten Tagesordnung am 28.06.2015 in Neidlingen trotz eines heftigen Gewitters und starkem Regen harmonisch und wie im Fluge vorübergehen.

Die diesjährige DRK Kreisversammlung des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck fand in der Reußensteinhalle in Neidlingen unter Leitung von Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender, statt. Nach der Begrüßung aller Gäste, den Mitgliedern des Vorstandes, der 87 teilnehmenden Delegierten, den Teams von den JRK Siegerwettbewerbsgruppen 2016/2017, sowie den anwesenden „Hauptamtlichen“ aus allen Bereichen durch Rolf Siebert erhoben sich alle Versammlungsteilnehmer/innen zum stillen Gedenken an die, in 2016 verstorbenen Kameradinnen und Kameraden:

  • Franz Greiler – Bereitschaft Frickenhausen,
  • Margarete Henzler und Andreas Sommer - Bereitschaft Großbettlingen
  • Werner Hocker – Bereitschaft Neuffen
  • Fritz Staiger – Bereitschaft Nürtingen
  • Hildegard Schaufler – Bereitschaft Weilheim
  • Marianne Leibfahrt - Kreisverband

Anschließend folgte ein freundliches Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters und Hausherrn, Uli Hepperle, welcher sichtbar stolz auf die Auswahl des Veranstaltungsortes und voll des Lobes und Dankes für die DRK Ehrenamtlichen und deren ehrenamtlichem Engagement war. Im Anschluss daran gab es das bereits erwähnte „dicke Lob“ von Renate Kottke. Sie sagte: „Es gibt nicht viele Kreisverbände in Baden-Württemberg, welche so breit und zukunftsweisend aufgestellt sind und noch viel weniger, welche sich so engagieren wie Sie. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Mischung aus Ehrenamt und Professionalität so weiterleben, wie seither“. Abschließend richtete sich noch herzliche Grüße von Dr. Lorenz Menz, Präsident des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg und Staatssekretär  a. D. seit 2002, welcher leider aus terminlichen Gründen verhindert war, aus.

Nun war es soweit, der besondere Tagesordnungspunkt "Ehrungen", wurde durch Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck, aufgerufen. Hier sah man auch die bereits erwähnten „strahlenden Gesichter“.

Als Erstplatzierten bei den Jugendrotkreuz-Kreiswettbewerben 2017, welche sich durch diese Platzierung die Teilnahme an Landeswettbewerben 2017 gesichert haben, wurden die Jugendrotkreuz (JRK) - Teilnehmergruppen:

  • Bambini vom JRK Weilheim (6-9 Jahre) unter der Gruppenleitung von Nicole Metzger, Michaela Böhm-Kling und Christian Schlienz, der 
  • Stufe 1 vom JRK Weilheim (10-12 Jahre) unter der Gruppenleitung von Sabrina Hitzer und Anna-Lena Schober sowie die Gruppen der
  • Stufen 2 vom JRK Linsenhofen (13-bis 16 Jahre) unter der Gruppenleitung von Tilmann Bahr.

durch Rolf Siebert mit Gutscheinen geehrt.

Besonders wurden die Siegergruppen des Jugendrotkreuz-Landeswettbewerbes 2016

  • JRK Neidlingen  Stufe 2 (13-16 Jahre) unter der Gruppenleitung von Christiane Kuch und Anneliese Bosler und
  • JRK Neidlingen 1 – Stufe 3 (17-27 Jahre) unter der Gruppenleitung von Rainer Hitzer und Steffen Schmid,

durch Rolf Siebert mit neuen T-Shirts (Wir waren beim Bundeswettbewerb) geehrt.

In seinem Jahresrückblick auf 2016 zeigte Kreisgeschäftsführers, Klaus Rau sehr kurzweilig auf, dass dieses Jahr ganz im Zeichen des Ehrenamtes stand und es neben den vielen kleinen und scheinbar ganz normalen „Selbstverständlichkeiten“ auch „große Momente“ beim DRK Kreisverband gab. So, um nur einige zu benennen, die Einweihung des Katastrophenschutz-Zentrum in Owen, die Durchführung des Bereichsentscheides im Auftrag des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg in Nürtingen unter der Federführung von Uwe Bantleon, die sanitätsdienstliche Betreuung des Oldtimer-Fliegertreffens auf der Hahnweide bei Kirchheim/Teck sowie die erfolgsreichen „Nachbarschaftshilfen“ im Stadion von Borussia Dortmund, dem Cannstatter Volksfest und dem AFD-Parteitag in der Messe Stuttgart.

Nach der ausführlichen Vorstellung der Jahresrechnung 2016 und des Haushaltsplanes 2017 durch Gerhard Moritz, Kreisschatzmeister des Kreisverbandes, erfolgte der Bericht der Rechnungsprüfer und anschließend die Entlastung des Vorstand und des Finanzausschusses. 

Vor einem kleinen aber feinen Jahresrückblick in „Bild und Ton“ erfolgte durch die Geschäftsführer Raphael Dölker und Stefan Wiedemann noch die Berichtserstattung zum DRK-Unternehmensverbund, der DRK-Zukunfts-Stiftung Nürtingen-Kirchheim/eck und der DRK-Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH.

Abschließend bedankte sich Rolf Siebert besonders bei allen Mitwirkenden, welche zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben und machte nochmals darauf aufmerksam, dass ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die vielen und kaum sichtbaren „helfenden Händen“ und auch ohne Fördermitglieder die vielschichtige Arbeit des Roten Kreuzes so nicht möglich wäre. Für das leibliche Wohl sorgte das Team vom Jugendrotkreuz Neidlingen.

weitere Impressionen der Kreisversammlung

Fotos: Roland Rath

Was ist nur passiert?

Foto: Roland Rath

Großes Aufgebot von verschiedenen Einsatzfahrzeugen bei der Grundschule in Neuffen

Großes Aufgebot von verschiedenen Einsatzfahrzeugen bei der Grundschule in Neuffen (Kopie 1)

(r.rath) Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 so gegen 8:30 Uhr hat sich sicherlich so mancher „Neuffener“ die Frage gestellt: so viele Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz, Bereitschaft Neuffen, Großbettlingen und der Rettungshundestaffel, sowie der DLRG, der freiwilligen Feuerwehr Neuffen und der Polizei rund um die Grundschule und auf dem Pausenhof in Neuffen. Auch ein „Bärenhospital“ war vor Ort und manchmal hörte man sogar ab und zu das Martinshorn von Einsatzfahrzeugen – was mag da wohl schlimmes passiert sein?

Keine Angst, es ist nichts passiert. Es ist kein Bär ausgebrochen und es war auch kein Fehlalarm und keine Übung.

Auf Anfrage der Grundschule Neuffen war man sich bei den Bereitschaften Großbettlingen und Neuffen, der Rettungshundestaffel und des Jugendrotkreuzes vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sofort einig, dass man das Schulprojekt „Großer Rettertag“ der Grundschule Neuffen aktiv unterstützen würde.

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 war es soweit. Bei tropischen Temperaturen fiel mit einem Grußwort der Schulleitung der Start zu diesem, doch großen Schulprojekt. Dank eines gut durchgeplanten Parcours hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich an diesem Vormittag das Einsatzequipment und die Einsatzfahrzeuge der teilnehmenden Organisationen genau anzusehen und die Einsatzkräfte mit Fragen zu „löchern“. Und sie nützten diese seltene Chance.

Bei den Jüngeren war das „Bärenhospital“ vom Jugendrotkreuz des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz der Renner. Die großen (Tddy)Bären mit ihren „Wehwehchen“ wurden liebevoll versorgt, verbunden und gehätschelt. Auch so manchen Schüler wird heute wohl stolz und ohne zu jammern mit einem mehr oder weniger großen Verband nach Hause gekommen sein.

Auch sah man glänzende Augen, wenn sich die Schülerinnen oder Schüler in eines der ausgestellten Fahrzeuge, wenn möglich, hinter das Lenkrad oder in den Mannschaftsbereich setzten durfte. Und wenn dann noch das Blaulicht und das Martinshorn eingeschaltet wurden, das war schon was. 

Als Stargast dieses Tages durfte sich der Bordercollie „Chaya“, seines Zeichens Rettungshund und Superspürnase auf vier Pfoten bei der DRK Rettungshundestaffel Nürtingen fühlen. Er mag Kinder besonders und die gab s ja bei diesem Projekt genügend und das Spiel: „such und hilf“, das ist der Startbefehl für Chaya bei der Suche nach einer vermissten Person, durfte er heute ja gleich mehrfach spielen. So manches Kind könnte nach dieser Präsentation eventuell mit dem Wunsch nach Hause gekommen sein: Mama, es wäre doch schön, wenn wir auch …. .

Dank des Engagement des Lehrkörpers der Grundschule Neuffen, der Polizei und der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte von der DLRG, des DRK´s und der Freiwilligen Feuerwehr sicherlich eine sehr gelungene Aktion und für die Schülerinnen und Schüler ein erlebnisreicher Vormittag. Sie hatten sicherlich an diesem Abend sehr viel ihren Eltern, Oma und Opa zu erzählen. So soll es sein.

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Kirchheim/Teck – am 20. Mai eine Stadt voller Musik

Foto: Roland Rath

Am besten für Alle ist es, wenn wir Rotkreuzler nichts zu tun haben

(r.rath) Die gesamte Innenstadt von Kirchheim/Teck war am 20. Mai 2017 voller Musik, 74 Bands & Djs in 49 Locations und tausende, sehr gut gelaunten Besuchern. Kurz gesagt, von der 20. Kirchheimer Musiknacht ist die Rede und sie begann pünktlich um 12:30 Uhr. Die sanitätsdienstliche Betreuung für dieses Megaevent wurde durch die 16 ehrenamtlichen Einsatzkräfte von den Bereitschaften Kirchheim und Weilheim vom Deutschen Roten Kreuz unter der Leitung von Georg Preu auf „altbewährte Weise“ sichergestellt.

Die Tatsache, dass es sich wahrscheinlich nicht nur „Gig-mäßig“, sondern auch flächenmäßig um die größte Musiknacht in Baden-Württemberg handelt, musste natürlich von den Verantwortlichen vom Deutschen Roten Kreuz, Georg Preu (Bereitschaft Kirchheim) und Rainer Hitzer (Bereitschaft Weilheim) bei der Dienst-, Fahrzeug- und Equipmentplanung besonders beachtet werden.

Da die Musiknacht planmäßig ab 18.30 Uhr so richtig an Fahrt aufnehmen sollte, begann der Dienst für die 11 Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Kirchheim und den 5 Einsatzkräften der Bereitschaft Weilheim pünktlich um 18:00 Uhr. Ein kleiner Einsatzstab war aufgebaut, die Einsatzfahrzeuge so abgestellt, dass sie jederzeit ungehindert zum Einsatz gebracht werden könnten. Die Fußstreifen, bestehend aus jeweils 3 Einsatzkräften und ausgestattet mit einem Sanitätsrucksack und einem Funkgerät, machten sich auf den Weg.

Die Stimmung bei den ehrenamtlich tätigen Rotkreuzlern war trotz dem Beispiel 2 des Presseartikels zur Musiknacht am Freitag im Teckboten, auf welchen ich an dieser Stelle nicht eingehen möchte, gut. Vor einer Bühne wurde ich dann überrascht, sah ich doch bei SOUND Jack 2 Gesichter, welche ich bis dahin nur als Rotkreuzler von der Bereitschaft Weilheim kannte. So kann es gehen und gut zu wissen.

„Eigentlich ist es doch für alle Besucher der Musiknacht, für alle Beteiligten und Verantwortlichen das Beste, wenn unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte nichts zu tun haben und nur präventiv vor Ort waren“, sagte Georg Preu vom Deutschen Roten Kreuz, Bereitschaft Kirchheim abschließend.

Bleibt zu hoffen, dass es „Ruhig“ bleibt und der Dienst so gegen 1:30 Uhr ohne besondere Vorkommnisse beendet werden kann. Ich sage auf jeden Fall schon mal Danke für euer Engagement. Was wäre die Welt ohne euch – auf jeden Fall etwas Ärmer und Kälter.

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Fotos: Roland Rath

Sanitätsdienstliche Betreuung der „Langen Tafel“ in Nürtingen

Wir können das auch bei Regen

(r.rath) Gute Ideen begeistern uns immer und wenn es unsere Dienstplanung zulässt, sind wir gerne dabei. Die Durchführung der „Langen Tafel“ war eine solche gute Idee“, so die gleichlautende Aussagen von Philipp Ringger, Bereitschaftsleiter bei der DRK Bereitschaft Nürtingen und Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz.

Gesagt und getan. Die ca. 1.000 Besucher der 300 Meter „Langen Tafel“ der evangelischen Gesamtkirchengemeinde und des Kreisdia-konieverbandes in Nürtingen wurde durch 6 ehrenamtliche Einsatz-kräfte der DRK Bereitschaft Nürtingen unter der Leitung von Philipp Ringger und Florian Kronmüller sanitätsdienstlich betreut. Klaus Rau ließ es sich nicht nehmen, bei der Essensausgabe dieses Vorhabens aktiv im Service mitzumachen. Nur schade, dass das Wetter nicht so richtig mitspielte. Für die Einsatzkräfte war dies scheinbar kein Problem. Auf Anfrage bekam ich die einfache Antwort von Florian Kronmüller: „wir können das auch bei Regen“. Auch die Gäste und Besucher ließen sich scheinbar vom pünktlich beginnenden Regen kaum stören. Die Regenschirme wurden aufgespannt und die wohlschmeckenden Maultaschen mit Kartoffelsalat genüsslich verspeist. Das sehr umfangreiche Rahmenprogramm zeigte auch deutlich, dass Nürtingen eine bunte Stadt ist. Übrigens, der Erlös dieser „Langen Tafel“ geht an Entwicklungsprojekte auf den fünf Kontinenten.

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Fotos: Roland Rath

Landesempfang für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz: „Helfen in nah und fern“

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

Innenminister des Landes Baden-Württemberg Thomas Strobl: Die Kraft und der Mut, anderen zu helfen

(rr) Mit einem Empfang für die, im Bevölkerungsschutz ehrenamtliche tätigen Helferinnen und Helfer am 06. Mai 2017 bedankte sich der stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobel im Auftrag des Landes Baden-Württemberg bei diesen Einsatzkräften. Stellvertretend für diese Einsatzkräfte folgten ca. 400 Personen aus ganz Baden-Württemberg dieser Einladung in das Innenministerium nach Stuttgart. Stellvertretend für die ca. 1.000 Ehrenamtliche, welche im Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. für das Gemeinwohl tätig sind, nahmen 12 Einsatzkräfte aus den Einsatzbereichen: Helfer vor Ort, Bergwacht, Notfallnachsorgedienst und der Fachberater an diesem Empfang teil.

In seiner Rede betonte Innenminister Thomas Strobl, dass es ihm eine große Ehre und eine besondere Freude ist, sich im Namen der Landesregierung bei den Hilfsorganisationen (DRK, MHD, JUH etc.) der Feuerwehr, dem THW, der Notfallseelsorge, dem Notfallnachsorgedienst und den Reservisten für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Beispielhaft für dieses außergewöhnliche Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer – vom Einsatz vor Ort bis hin zum weltweiten Einsatz für in Not geratene Menschen präsentierten die Bergwacht Schwarzwald und das THW besondere Aspekte ihrer Arbeit.

Zum Schluss seiner Rede sagte Innenminister Thomas Strobl: „Unser Land braucht Menschen wie sie. Menschen die sich dem Ehrenamt verschreiben und sich motiviert engagieren. Mein Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die viele Stunden ihrer Freizeit für die erforderliche Ausbildung, Übungen und Einsätze investieren, um Menschen in schwierigen lebensbedrohlichen Situationen zu helfen. Sie verdienen von uns allen Anerkennung und größten Respekt.“

Schwungvoll umrahmt wurde der Empfang von einer Blechbläsergruppe der freiwilligen Feuerwehr.

Abschließend wurde zu einem „kleinen Vesper“ geladen. Es gab belegte Brötchen, sowie „Leberkäsweckle“ oder auch beides und natürlich Kaltgetränke. Nette Gespräche über alle „Grenzen“ gab es sowieso. 

Der DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck wurde würdevoll vertreten durch:

  • Martin Schatzinger > Fachberater und Mitglied des Vorstandes
  • Renate Ebner-Groh und Rolf Groh > Bergwacht Lenninger Tal
  • Frank Schaich > Bereitschaft Großbettlingen – Bereitschaftsleiter und Helfer vor Ort
  • Susanne Preu > Bereitschaft Kirchheim/Teck – Bereitschaftsleiterin und Helfer vor Ort
  • Georg Preu > Bereitschaft Kirchheim/Teck – Helfer vor Ort
  • Hans Jürgen Jung > Bereitschaft Lenninger Tal – Bereitschaftsleiter und Hel-fer vor Ort
  • Goran Milinovic > Bereitschaft Neckartenzlingen – Rotkreuzbeauftragter und Helfer vor Ort
  • Christian Schlienz >Bereitschaft Weilheim/Teck - Helfer vor Ort
  • Oliver Hauff > Bereitschaft Weilheim/Teck - Helfer vor Ort
  • Eve Christiane Grunewald > Notfallnachsorgedienst – Leiterin des Notfallnachsorgedienstes
  • Roland Rath > KV/ÖA und Notfallnachsorgedienst

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Fotos: Roland Rath

Brücke aus der Klinik in den Alltag

Foto: Roland Rath

„BesTe Genesung zu Hause“ wurde mit dem Werner Weinmann Stiftungspreis ausgezeichnet

(rr) Die Werner-Weinmann-Stiftung vergab nun bereits zum 14. Mal den Stiftungspreis und in diesem Jahr ging er an „BesTe Genesung zu Hause“ - ein Projekt des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz. Die Ehrenamtlichen dieses Projekt begleiten alleinlebende Menschen aus Nürtingen und Umgebung, die sich für die Zeit ihrer Gesundung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, jemand an ihrer Seite wünschen, der sich um sie kümmert.

Die Werner-Weinmann-Stiftung lud zu Preisverleihung am 02. April 2017 um 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck recht herzlich ein und fast alle kamen.Ehrlich gesagt, fast alle Plätze waren belegt. Rainer Arnold, MdB und Vorsitzender der Werner-Weinmann-Stiftung begrüßte alle Gäste auf das Herzlichste. Das Grußwort im Auftrag des DRK Kreisverbandes wurde durch Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender beim DRK, gerne vorgetragen. Er machte untere anderem darauf aufmerksam, dass natürlich auch das Rote Kreuz auf das Ehrenamt angewiesen und ohne dieses nicht bestehen könnte und würde. Neben den ca. 500 Hauptamtlichen opfern noch 250 „Jugendrotkreuzler/innen“, 90 ehrenamtliche Mitglieder/innen im Bereich der Sozialarbeit und weitere 920 aktive Mitglieder/innen in den örtlichen Bereitschaften in Frickenhausen, Großbettlingen, Kirchheim/Teck, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Nürtingen, Weilheim, Wendlingen, der Bergwacht Lenninger Tal, der Rettungshundebereitschaft, des Kreisauskunftsbüro und des Notfallnachsorgedienstes ihre wertvolle Freizeit für die Allgemeinheit. Ein weiteres Grußwort an die Gäste richtete Frau Elisabeth Arnold, Vorsitzende des Stiftungsrates. Sie stellte den Teilnehmern dieser Feierstunde auch die Preisträger vom Roten Kreuz vor. Im Auftrag des Projektes: an „BesTe Genesung wurde dieses durch Anja Heidler-Michalec auf kurzweilige und interessante Art vorgestellt. Die Preisübergabe in Höhe von 1.000 € an die „Macher und Kümmerer“ des Projektes erfolgte und im Anschluss trug Susanne Kränzle, Leiterin des Hospiz Esslingen und Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerbandes Baden-Württemberg e.V. einen sehr würdevollen Festvortrag vor. Goetz Weinmann, stellv. Vorsitzender der Werner-Weinmann-Stiftung sprach nach ca. 90 Minuten das Schlusswort und bedanke sich nochmals recht herzlich bei den Ehrenamtlich des DRK Projektes „BesTe Genesung zu Hause“ und machte deutlich, dass ohne diese Ehrenamtlichen vieles nichts wäre. Abschließend wurden alle Gäste noch zu einem kleinen Imbiss recht herzlich eingeladen.Für die feierliche Umrahmung wurde durch das Saxophon-Ensemble der Musikschule Nürtingen bestens gesorgt.

Foto: Roland Rath

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Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) – was ist auch das?

Weitere „helfende Hände“ dringend gesucht!

(r.rath) Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) setzt sich aus den Hilfsangeboten: Notfallnachsorgedienst (NND) und psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte (PSU), zusammen.

Seit nunmehr 16 Jahren leisten die derzeit 8 Einsatzkräfte des PSNV vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. eine kurzfristig und zeitlich begrenzte „psychische und soziale Erste Hilfe für die Seele“ und begleiten Menschen in akuten Krisensituationen. Alleine im letzten Jahr wurden sie zu 42 NND Einsätzen gerufen. Hierbei wurden 266 Personen betreut. Die Einsatzdauer betrug hierfür 218,5 Stunden. Der Einsatz von Einsatzkräften des PSU war zweimal erforderlich.

Eve Christiane Grunewald
Foto: Roland Raht

„Unser Hilfsangebot wenden sich Menschen zu, welche sich in akuten Krisensituationen befinden“, erläuterte Eve Christiane Grunewald, seit Gründung das Gesicht und Leiterin des PSNV beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz. Sie sagte weiter: „unsere freiwillig und ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte begleiten Menschen in plötzlichen Notsituationen, wie z.B. bei: akuter lebensbedrohlicher Erkrankung, Unfällen, Brandeinsätze, erfolglosen Reanimation nach Herz-Kreislauf-Stillstand und anderen überraschenden Todesfällen, Suizide, plötzlicher Kindstod, Verabschiedung von einem Verstorbenen, Identifizierung, Vermisstensuche, Evakuierung, Großschadensereignis und einem Katastrophenfall. Auf Wunsch werden natürlich auch weiterführende Hilfsangebote organisiert.

Vorrangiges Ziel unserer Einsatzkräfte ist die kompetente Begleitung und Betreuung von Menschen bei der Bewältigung einer schwierigen Lebenssituation, unter anderem durch:

> Da sein > menschliche Nähe > Zeit haben (sich nehmen) > Zuhören > Gesprächsangebot > Akzeptanz und Anteilnahme > Rituale ermöglichen > Hilfe zur Selbsthilfe > Aktivierung des sozialen Netzes

Natürlich beinhaltet die Notfallnachsorge aber auch die Organisation bzw. Mithilfe bei der Sicherstellung weiterer Betreuung durch Angehörige, Freunde, Seelsorger, Ärzte, Selbsthilfegruppen, soziale Dienste, usw. Sie versteht sich damit als psychische und soziale erste Hilfe von Mensch zu Mensch und ist keine Form von Therapie. Jeder Betroffene entscheidet dabei selbst, ob und in welchem Umfang er das kostenfreie Angebot des Notfallnachsorge-Dienstes wahrnehmen möchte.

Unsere Alarmierung erfolgt durch die Integrierte Leitstelle in Esslingen meist auf schwerpunktmäßige Anforderung von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst am Ort des Geschehens.

Die Mitarbeit erfolgt natürlich auf der Grundlage der Freiwilligenarbeit und alle Einsatzkräfte werden im Rahmen einer Fachdienstausbildung sorgfältig geschult. Diese Qualifizierung umfasst insgesamt 60 Stunden. Inhalte sind unter anderem:

> Kommunikation und Interaktion > Psychologische Grundlagen und Psychotraumatologie > Umgang mit Trauernden > Kulturelle und religiöse Aspekte und Rechtsgrundlagen.

Neben der Fachausbildung spielt die ständige Fortbildung natürlich eine wichtige Rolle. Ziel hierbei ist es, die Einsatzqualität stetig zu verbessern. Zumindest genau so wichtig ist es für die Einsatzkräfte Im Rahmen dieser Tätigkeit zu lernen, die eigene seelische, geistige und körperliche Gesundheit zu erhalten und auf sich selber zu achten. Hierzu bieten wir unseren Mitarbeitern auf Wunsch und bei Bedarf natürlich eine Supervision an“.

Roland Rath, stellvertretender Leiter des PSNV beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, erklärte abschließend: „ Dies machen wir nun bereits seit unserer Gründung im März 2001 rund um die Uhr, 24 Stunden täglich. Hierbei konnte im Rahmen von 661 Einsätzen immerhin 6.443 Betroffenen und/oder Hinterbliebenen „psychische und soziale Erste Hilfe für die Seele“ angeboten und damit geholfen werden. 3.072 Einsatzstunden wurden von den hierfür 938 eingesetzten „PSNV´lern“ vom Roten Kreuz aufgebracht.

Um in einem Bild zu sprechen, könnte man dieses Hilfsangebot auch mit einem Treppengeländer vergleichen. Geht es einem gut, ja dann nimmt man dieses Geländer gar nicht wahr oder es stört sogar. In schlechten Zeiten ist man froh, wenn man daran Halt findet, sich aufstützen oder gar wieder aufrichten kann.

Finanziert wird dieses Hilfsangebot ausschließlich aus Spenden“.

Doch nun benötigen diese Einsatzkräfte selber Hilfe!
Sie suchen dringend weitere „helfende Hände“

Obwohl dieses Hilfsangebot seit 2016 im wöchentlichen Wechsel mit dem Notfallseelsorgedienst angeboten wird, suchen die Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. händeringend weitere „helfende Hände“.

Ihre Ansprechpartner
Sie haben Interesse an einer Tätigkeit in unserem Notfallnachsorge-Dienst oder Sie wünschen weitere Informationen, dann wenden Sie sich bitte einfach und unverbindlich an:

Eve-Christiane Grunewald
Telefon: (0172) 74 04 919, wochentags von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
oder per
E-Mail: psnv[at]kv-nuertingen.drk[dot]de

Wenn Sie diese ehrenamtliche und kostenfreie Arbeit unterstützen wollen, dann bedanken wir uns bereits heute schon für Ihre Hilfe.

Spendenkonto
Kennwort: Psychosoziale Notfallversorgung
Spendenkonto: Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
IBAN: DE 3661 1500 2000 0482 0198 8
BIC: ESSLDE66XXX

weitere Impressionen aus der Arbeit der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Tschüss und gute Zeit in der Nähe eurer Kinder

Foto: Roland Rath

Niemals geht man so ganz

Foto: Roland Rath

(r.rath) Scheinbar ein ganz normaler Gruppenabend unserer Kameradinnen und Kameraden der DRK Bereitschaft Neckartenzlingen am 06.03.2017. Doch etwas ist anders. Es liegt was in der Luft. Alle sind so festlich (dienstlich) "rausgeputzt", Schnittchen stehen bereit - es muss etwas ganz besonderes sein und so war es auch. Die "Rotkreuzfamilie" der Bereitschaft Neckartenzlingen verabschiedet sich nach 56 Jahren von Heinz und Amalie Günther, welche in die Nähe ihrer Kinder nach Schopfheim ziehen.

Mit den Worten: "Man muss auch loslassen können" begrüßte und begann Svenja Franz, Bereitschaftsleiterin in Neckartenzlingen, diesen feierlichen Gruppenabend. Nur, ob sie mit diesen Worten Heinz Günther oder die Mitglieder Bereitschaft Neckartenzlingen vom Deutschen Roten Kreuz den Abschied etwas leichter machen wollte, dass weis wohl nur sie alleine. Franz Körber, ebenfalls eine "Größe" bei der Bereitschaft Neckartenzlingen, ließ nochmals auf sehr kurzweilige Art die Zeit des Wirkens von "unserem Heinz" Revue passieren.

Hier nur ein klitzekleiner Auszug davon:

1954 bis 1957 Mitarbeit am Aufbau der DRK Rettungsstelle Merseburg an der Saale. 1961 bis 1966 Umzug nach Großbettlingen und Eintritt in die örtliche Bereitschaft Großbettlingen. Ausbildung zum Ausbilder der Ersten Hilfe und Leiter der Jugendrotkreuz-Wettbewerbe. 1966 bis 1972 Mitglied beim DRK Ortsverein Metzingen u.a. als Ausbilder der Ersten Hilfe. 1973 Eintritt in unsere Bereitschaft Neckartenzlingen und tätig als Ausbilder, Schriftführer und Kassier. Auf Ebene des Kreisverbandes engagierte er sich 10 Jahre als Kreisbereitschaftsleiter und Vertreter der örtlichen Gliederung im Vorstand. Auf der Ebene des DRK Landesverbandes war er als Ausbilder der Landessanitätsschule in Pfalzgrafenweiler tätig und leitete einen der größten Hilfskonvois (20 x 40 Tonner LKW`s) vom Deutschen Roten Kreuz, Landesverband Baden-Württemberg nach Tschernobil in Russland.

Am Ende überreichte Svenja Franz und Alexander Bauer, Bereitschaftsleiter, ihrem Heinz und seiner Ehefrau Amalie mit den Worten, "Niemals geht man so ganz. Gedanken und Erinnerungen bleiben - mögen es nur Gute sein", ein kleines Abschiedsgeschenk und luden alle zu einem Umtrunk ein.

Tja lieber Heinz, nun wird es persönlich. Ich hatte das Glück, dass ich dich viele Jahre in Amt und Würde kennen und begleiten durfte und ich könnte ja so manche Geschichte erzählen. Natürlich möchte ich auch nicht vergessen, dir die liebe Grüße von unserem Vorstand, von Rolf Siebert (Kreisverbandsvorsitzenden), unserer Kreisbereitschaftsleitung und Klaus Rau (Geschäftsführer) auszurichten. Tschüss und gute Zeit in der Nähe eurer Kinder. Passt gut auf euch auf.

weitere Impressionen des Abends

Fotos: Roland Rath

Altkleidersammlung 2017 - Wir sind auf Ihre "Schätzchen" aus dem Kleiderschrank dringend angewiesen

DRK - Altkleidersammlung am 8. April 2017

(r.rath) Die ehrenamtlichen Mitglieder der Bereitschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.  sammeln am Samstag, 8. April 2017  ab 8.00 Uhr in Altdorf, Altenriet, Balzholz, Bempflingen, Beuren, Bissingen, Bodelshofen, Brucken, Erkenbrechtsweiler, Frickenhausen, Grafenberg, Großbettlingen, Gutenberg, Häringen, Hepsisau, Hochwang, Holzmaden, Kleinbettlingen, Kohlberg, Linsenhofen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Neuffen, Oberlenningen, Ochsenwang, Ohmden, Owen, Raidwangen, Schlaitdorf, Schlattstall, Schopfloch, Tischardt, Unterboihingen, Unterensingen, Unterlenningen, Weilheim und Wendlingen bereits traditionell wieder Altkleider, Schuhe, Tisch- und Bettwäsche.

Um Platz für Neues zu schaffen, haben Sie ihren Kleider-, Schuhschränken und Kommoden eine "Frühjahrsdurchsicht" verordnet!

Das trifft sich gut, denn im Rahmen unserer Altkleidersammlung sind wir gerade auf diese, Ihre "Schätzchen" dringend angewiesen.

Für ihre gespendeten Altkleider, Schuhe, Tisch und Bettwäsche, Leib- und Flachwäsche, Tischtücher, Wolldecken etc. gibt es bei uns und unseren Bereitschaften und Gliederungen, welche Vorort in den Städten und Gemeinden allesamt ehrenamtlich aktiv tätig sind, nach der Sortierung zwei verschiedene Verwendungsmöglichkeiten: zum einen wird unsere Kleiderkammer in Nürtingen, Laiblinstegstraße 7, aus welcher alleine im vergangenen Jahr  über 11.500 Kleidungsstücke an über 2.300 Bedürftige ausgegeben wurden, damit aufgefüllt.  Der zweite Teil, welcher nicht benötigt wird, wird veräußert um mit diesem Erlös die Sammlungskosten und die Aufgaben des Katastrophenschutzes unserer örtlichen Bereitschaften zu finanzieren, erklärte Roland Rath, zuständig für den Bereich: Bereitschaftsarbeit und Katastrophenschutz und somit auch zuständiger Sachbearbeiter für die Altkleidersammlungen beim DRK Kreisverband Nürtingen - Kirchheim/Teck e.V., im Rahmen eines Informationsgespräches. Er sagte weiter:  "Gerade in der heutigen Zeit, wo bedingt durch den Wegfall des Sammlungsgesetzes, sich viele Privatfirmen ebenfalls durch die Altkleidersammlung profilieren.  Solange auf den Werbezetteln nicht ein scheinbar humanitärer Zweck vorgeschoben, sondern  ehrlich darauf aufmerksam gemacht wird, dass es sich um eine kommerzielle Sammlung handelt, wäre dies sicherlich nicht zu beanstanden . Doch leider versuchen oft kurzfristig einige "Trittbrettfahrer" Kleiderspenden, welche für das Deutsche Rote Kreuz gedacht sind, an unserem Sammeltermin einzusammeln.

Doch gerade ohne diese Spenden wäre ein Großteil der Arbeit des Roten Kreuzes nicht finanzierbar und somit auch undenkbar".

Diese Sammlung trägt nicht nur zur Restmüllvermeidung und somit zum Umweltschutz bei, nein, sie hilft auch noch helfen". 

Wegen der Gefahr des Diebstahles durch "Trittbrettfahrer" wird darum gebeten, die Sammelsäcke möglichst erst am Samstag kurz vor 8:00 Uhr an den Straßenrand zu stellen. In Bodelshofen, Frickenhausen, Linsenhofen, Tischardt, Unterboihin-gen, Unterensingen und Wendlingen wird auch Papier gesammelt.

Matratzen, Planen jeglicher Art, Garn- und Wollreste dürfen nicht mitgenommen werden.

Laiendefibrillator rettet Leben – kein Buch mit 7 Sigeln

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

Der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck vom DRK erhöht flächendeckend die Anzahl der Gerätetypen für die Bevölkerungsausbildung

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

(rr)  Alleine in Deutschland sterben jährlich fast 150.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Durch eine Soforthilfe mit einem Laiendefibrillator könnten viele dieser Todesfälle aber vermieden werden. Mit der Laiendefibrillation können Laien und geschulte Ersthelfer nichts falsch machen. Falsch wäre nur, nichts zu tun.

Die Handhabung eines Defibrillators ist eigentlich sehr einfach. Um dem Ersthelfer eine vielleicht vorhandene Unsicherheit zu nehmen, hat sich der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck vom DRK bereits im Herbst 2016 entschlossen, die Anzahl der Übungsrätetypen um das Modell: Lifepak CR 2-T flächendeckend zu erweitern. Nun war es endlich soweit. Am 09.02.2017 konnten 10 Übungsgeräte an die Ausbildungsleiter der 9 Bereitschaften voller Stolz übergeben werden. Stolz, zumal nun nach Aussage von Herr Ittner (Gebietsvertreter des Hersteller) zum jetzigen Zeitpunkt der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck mit dieser Geräteeinführung über ein neues Alleinstellungsmerkmal in Deutschland verfügt.

Bereits Mitte des Jahres 2000 wurde man beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck auf das Zukunftsthema: Frühdefibrillation kann Leben retten, aufmerksam. Man machte sich gemeinsam mit den 9 Bereitschaften auf den Weg, dieses umzusetzen. Eine große Kraftanstrengung stand an und sie wurde erfolgreich gemeistert. Nach Abschluss der hierfür erforderlichen Ausbildung der Ausbilder vom DRK wurde umgehend die Qualifizierung der ca. 110 „Helfer vor Ort“ in Angriff genommen. Natürlich stellte auch die Finanzierung der Frühdefibrillatoren im Werte von damals ca. 60.000 DM keine kleine Hürde für die „Rotkreuzler“ dar. Doch bereits am 01. August 2001 war es soweit. Das Vorhaben der flächendeckenden Einführung fand statt.

Schon Jahre 2001 wurde dann ein weiterer Meilenstein geschafft. Die Frühdefibrillation, damals nur mit den Gerätetypen ForeRunner 1 und 2 von Philips wurde in das Breitenausbildungsangebot der Ersten Hilfe vom DRK aufgenommen und den Teilnehmern aktiv vermittelt. In der Zwischenzeit kamen dann noch die Gerätetypen Lifepack CR und Lifepack 1000 dazu.

Nach Aussage von Melanie Dorn, Ausbildungsleiterin in der Breitenausbildung beim DRK-Kreisverband konnte man alleine im vergangenen Jahr im Rahmen der angebotenen Kurse in Erste Hilfe 4.800 Teilnehmer begrüßen. Das sind weitere 4.800 Ersthelfer, welche im Fall der Fälle aktiv helfen können, dies auch unter dem Einsatz eines Laiendefibrillator.

Nun war es soweit.

Am 09.02.2017 nahmen alle Ausbildungsverantwortlichen aus den Bereit-schaften: Frickenhausen, Großbettlingen, Kirchheim/Teck, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Nürtingen, Weilheim/Teck und Wendlingen an der erforderlichen Geräteeinweisung und Schulung in den Unterrichtsräumen des Ausbildungszentrum vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., welche durch Herrn Ittner angeboten und vorgenommen wurde, teil. Selbst der Geschäftsführer des Kreisverbandes, Klaus Rau sowie Christian Guggemos Honikel, Referent der DRK Landesschule und Ausbildungsleiter für die Führungs- und Leitungskräfte sowie Verantwortlicher für die Aus- und Fortbildung der Ausbilder beim DRK Kreisverband, ließen es sich nehmen, an diesem Abend persönlich anwesend zu sein.

Das Beste zum Schluss

Am Ende dieser Ausbildungsmaßnahme erhielten alle örtlichen Bereitschaften ihr Ausbildungsgerät durch Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter, mit den Worten: dass nun 10 Lifepak CR 2 Trainingssysteme im Werte von 5.300 € aktiv den Eingang in die Breitenausbildung nehmen und somit sicherlich helfen, „Leben zu retten“, überreicht.

Für den Notfall vorbereitet sein:

Weitere Informationen zu dem Thema: Breitenausbildungsangebote, wie z.B. Laiendefibrillation, Erste Hilfe, Erste Hilfe am Kind erhalten Sie unverbindlich bei:

Melanie Dorn
(07022)7007-52 oder melanie.dorn[at]kv-nuertingen.drk[dot]de

und/oder bei

Christian Gugemoos Honikel
(07022) 7007-52 oder christian.guggemos-honikel[at]kv-nuertingen.drk[dot]de

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Fotos: Roland Rath

Auch bei Haushaltsunfällen gilt bei Notfällen die Rufnummer „112“

Foto: Markus Brändli / www.mb-foto.de
Foto: Markus Brändli / www.mb-foto.de

Der 11. Februar ist der europäische Tag des Notrufs 112

(rr) Bereits zum vierten Male in Folge soll am 11. Februar mit dem europäischen Tag des Notrufs 112 darauf aufmerksam gemacht werden, dass im Notfall die Rettungskräfte in allen EU-Staaten kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) die verantwortlichen Rettungsleitstellen angerufen werden können. In unserem Landkreis landet der Hilfesuchende bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und Rettungsdienste Esslingen, welche dann für die weitere Koordination und Entsendung der erforderlichen Rettungsmittel zuständig ist. Sie sorgt auch dafür, dass zur Überbrückung des versorgungsfreien Interfalls die ortsnahen „Helfer vor Ort“, auch First Responder genannt, mit großem Erfolg zum Einsatz gebracht werden.

„Auch bei Unfällen im Haushalt und im Privatbereich ist es das Ziel  vom Deutschen Roten Kreuz, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.“, anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle und fachkompetente Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist.

Gerade im Notfall gilt: Je früher die Hilfe, desto besser die Chance. Zwischen Alarmierung bei einem Notfall und dem Einreffen des Rettungsdienstes vergehen trotz Blaulicht und Martinshorn einige Minuten - das Freie Intervall. „Durch den Einsatz von ortsansässigen Helfern vor Ort kann diese wertvolle Zeit besser überbrückt werden - die Lücke in der Rettungskette zwischen ausgebildeten Laien, die Erste Hilfe leisten, und dem Eintreffen des Rettungsdienstes wird geschlossen. „So wurden alleine im Einzugsgebiet des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. die derzeit 145 „Helfer vor Ort“ unserer 9 örtlichen Bereitschaften im verghangenen Jahr zu 1.151 Notfällen gerufen. Dies bedeutet eine Zunahme von 24 % zum Vorjahr. Im Rahmen dieser Einsätze konnten sie hierbei 1.066 in Not geratenen Menschen sach- und fachgerecht helfen. Dies bedeutet immerhin eine Steigerung um sage und schreibe von 27,8%“. Ein gutes und leistungsfähiges Rettungssystem“, erläuterte Andreas Schober weiter.

Damit dieses so bleibt, sollte vor dem Anruf kurz überlegt werden, ob man für diesen Fall den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Ersatz für den Hausarzt, dessen Praxis zu dem erforderlichen Zeitpunkt nicht geöffnet hat), zu erreichen unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 benötigt oder  einen Notarzt, der in lebensbedrohlichen Fällen, wie zum Beispiel  Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen Hilfe etc. leistet. Diesen erreichen sie unter der  europaweiten einheitlichen Rufnummer 112

Foto: Markus Brändli / www.mb-foto.de
Foto: Markus Brändli / www.mb-foto.de
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Beständigkeit im stetigen Wandel der Zeit ist ein rares Gut

Foto: Roland Rath, DRK

Von links nach rechts: Rolf Siebert (Kreisverbandsvorsitzender), Sylvia Sorkalla, Omer Awelkeir, Ursula Balz, Magdalena Frommer, Anette Henzler,  Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer) und Eberhard Schmid 

Langjährige Mitarbeiter beim DRK geehrt

(r.rath) "Ein sehr rares Gut in unserer sehr schnelllebigen und dem stetigen Wechsel unterworfenen Zeit ist die Beständigkeit. Wenn wir in einem Berichtsjahr 15 Mitarbeiter/innen für insgesamt 130 Jahre Betriebszugehörigkeit ehren dürfen, ist dies doch aller Ehren wert und spricht für sich", sagte Rolf Siebert zu den Jubilaren im Rahmen des Neujahrsempfanges für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck .e.V. am Mittwoch, den 18.01.2017.

Als besondere Anerkennung und kleines Dankeschön für das, im vergangenen Jahr gezeigte Engagement und der geleisteten Arbeit, lud der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Neujahrsempfang in die Räumlichkeiten des Kreisverbandes recht herzlich ein.

"Es ist an der Zeit, einfach mal kurz inne zu halten um Danke zu sagen. Danke für die geleistete Arbeit, das gezeigte und gelebte Engagement und den vielen kleinen "Selbstverständlichkeiten", welche im vergangenen Jahr gemeinsam erfolgreich gemeistert wurden", sagte Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz. Er ließ es sich nicht nehmen am Ende seiner Ansprache, in welcher er auch das vergangene Jahr nochmals kurz Revue passieren ließ, zusammen mit Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, sich bei den Jubilaren persönlich und im Auftrag des Vorstandes recht herzlich für die Treue zu bedanken. Im Anschluss daran wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem guten Essen, welches von den Mitgliedern der DRK Kochgruppe Tischardt in bewährter Weise und natürlich selbst gekocht und köstlich aufgetischt wurde, eingeladen.

Geehrt wurde für:

  • 20 jährige Betriebszugehörigkeit: Sylvia Sorkalla
  • 15 jährige Betriebstreue: Isabell Moritz-Brost und Christian Guggemos-Honikel
  • 10 jährige Betriebszugehörigkeit: Annette Henzler, Omer Awelkeir, Klaus Rau und Markus Streichsbier
  • 05 jährige Betriebtreue: Ursula Balz, Monika Dippong, Magdalena Frommer, Petra Kempe, Andrea Oberegger, Christian Hensel, Jürgen Polzer und Eberhard Schmid

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Fotos: Roland Rath, DRK

Zeltheizung am 07.01.2017 bei ca - 10 Grad in einer Asylunterkunft teilweise ausgefallen.

Foto: DRK

Die Bereitschaft Lenninger Tal vom DRK half unbürokratisch mit Schlafsäcken aus.

(r. rath) "Im Namen der Jungs aus dem Zelt in Dettingen/Teck nochmals von ganzem Herzen vielen Dank für ihre unkomplizierte Hilfe und die zur Verfügung gestellten Schlafsäcke in so hoher Anzahl am Samstag, den 07.Januar 2017. Die letzte Nacht mit ihren ca. - 10 Grand war wirklich aufgrund des Teilausfalles der Zeltheizung sehr kritisch. Viele der Flüchtlinge waren bereits krank. Deshalb besonderen Dank für diese "konzertierte Aktion". Mit diesen Worten bedankte sich Ursula Raichle vom Asylkreis Dettingen/Teck- Bereich Praktikum/Arbeit, neben dem Bürgermeisteramt Dettingen/Teck und dem Landratsamt Esslingen recht herzlich bei den Einsatzkräften der Bereitschaft Lenninger Tal vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V..

Aber nun mal der Reihe nach.

Am Samstag, den 07. Januar 2017 gegen 15:30 Uhr erreichte die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bereitschaft Lenninger Tal vom Deutschen Roten Kreuz ein "Hilferuf" der besonderen Art durch Ursula Raichle vom Asylkreis Dettingen/Teck. Sie teilte mit, dass in der Zeltstadt "Flüchtlingsunterkunft Dettingen/Teck, welche am 29.12.2015 erstmals bezogen wurde, in einem Unterkunftszelt durch einen technischen Defekt ein Teil der Zeltheizung bei einer Außentemperatur von ca. - 10 Grad ausgefallen sei und dringend Schlafsäcke benötigt würden. Nach telefonischer Rücksprache mit Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter, welcher sich zu diesem Zeitpunkt auf der Rückfahrt von einem Kurzurlaub befand, und Peter Ulbricht, Mitarbeiter des Landesverbandes Baden-Württemberg vom Deutschen Roten Kreuz und im Zentralen Katastrophenschutzlager vom DRK in Kirchheim/Teck tätig, konnte man Ursula Raichle, die Übernahme dieses Einsatzes telefonisch bestätigen. Bereits gegen 16:05 Uhr wurde durch Björn Vetter vom DRK Landesverbandes Baden-Württemberg telefonisch mitgeteilt, dass sich Ron Wüst, Leiter der Unterstützungseinheit des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg, auf der Anfahrt zum Zentralen Katastrophenschutzlager nach Kirchheim befände und nach dessen Eintreffen dort die benötigten 78 Schlafsäcke natürlich gerne abgeholt werden können. Somit war alles geregelt und die 3 Einsatzkräfte der Bereitschaft Lenninger Tal trafen sich im DRK Katastrophenschutz Zentrum des DRK, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. in Owen und machten sich bereits gegen 17:10 Uhr mit dem MTW RK 50/19-1 auf den Weg, die Schlafsäcke in Kirchheim abzuholen und zur Einsatzstelle in Dettingen zu verbringen. Die Ausgabe an die dort untergebrachten Flüchtlinge erfolgte dann gegen 18:00 Uhr. Um 19:00 Uhr konnten sich die Einsatzkräfte vom DRK Lenninger Tal: Anita Dropulic, Elisabeth Jung und Bernhard Kazmaier nach getaner Arbeit und erfolgreichem Abschluss dieses "Betreuungseinsatzes" wieder auf den Weg nach Hause zu ihren Familien machen. Die, für diesen Samstag eingeplanten Vorhaben und Aufgaben der genannten Personen müssen nun halt auf einen anderen Termin verschoben werden, was aber für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom Roten Kreuz eigentlich nichts Neues ist. "Des isch halt so", so der spontane Kommentar von Anita Dropulic, Bereitschaftsleiterin beim DRK Lenninger Tal. "Wichtig ist, dass wir auch diesmal wieder 78 Betroffenen sach- und fachgerecht helfen konnten", so ihre abschließenden Worte zu diesem Einsatz.

DRK-Verdienstmedaille für verdiente Helferinnen und Helfer

In einer festlichen Ehrungsveranstaltung in der Kelter in Beuren zeichnete der DRK-Kreisverband Nürtingen Kirchheim/T. e.V. 67 verdiente aktive Mitglieder mit der neu geschaffenen DRK-Verdienstmedaille in Bronze-Silber- und Gold aus.

Als Dank und Anerkennung für  aktive verdiente Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Nürtingen- Kirchheim/T. e.V. und seiner Gemeinschaften,  die sich durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeit hervorgetan und dabei besondere Verdienste erworben, die bei besonders schwierigen und langandauernden Einsätzen mitgeholfen haben und die eine außergewöhnliche, weit über das erforderliche Maß hinausragende Einzelleistung vollbracht haben, zeichnete der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Beurener Kelter erstmals 67 verdiente Rotkreuzkameradinnen und Rotkreuzkameraden mit der neu geschaffenen DRK-Verdienstmedaille des Kreisverbandes in Bronze, Silber und Gold aus. 

Die Verdienstmedaille zeigt auf der Vorderseite das Rote Kreuz und die im Kreisverbandsgebiet liegenden Burgen Hohen-Neuffen und Teck. Auf der Rückseite ist sie beschriftet mit den Worten: Für besondere Verdienste verliehen vom DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. Die Verdienstmedaille kann an der Dienstkleidung oder an der Zivilbekleidung an der linken Brustseite getragen werden. Dazu wird eine Ausführung für die Ordensschnalle und eine Anstecknadel beigefügt. Alle Geehrten erhielten darüber hinaus  eine Urkunde. 

DRK-Kreisverbandsvorsitzender Rolf Siebert dankte den verdienten Rotkreuzaktiven für deren besondere bzw. außergewöhnliche Verdienste für das Rote Kreuz und  für den DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. mit allen seinen Gemeinschaften. 

Bei der Auswahl der zu Ehrenden wurden bei der ersten Ehrungsveranstaltung in erster Linie diejenigen Kameradinnen und Kameraden ausgezeichnet, die sich entweder schon viele Jahre und Jahrzehnte  aktiv einbringen oder besonders engagiert die Belange des DRK vertreten.

9 Auszeichnungen mit der DRK-Verdienstmedaille in Gold, 19 Ehrungen mit Silber und 39 Bronzeehrungen zeugen von einem hohen ehrenamtlichen Engagement der Geehrten für das Rote Kreuz. In seiner Laudatio fand Kreisgeschäftsführer Klaus Rau für alle  Ausgezeichneten passende Worte über die jeweilige Person und die sie  prägenden DRK- Stationen. Zusammen mit den Mitgliedern des Ehrungsausschusses übereichte Rolf Siebert unter Beifall der anwesenden DRK- Familie die Verdienstmedaillen und Urkunden an die verdienten Kameradinnen und Kameraden.

Vor den Ehrungen  verwöhnte der DRK-Verpflegungszug Frickenhausen-Tischardt die Gäste mit einem vorzüglichen Essensbuffet, der festliche Rahmen der Beurener Kelter trug sein Übriges zu einer rundum gelungenen Veranstaltung bei. 

67 verdiente DRK-Kameradinnen und Kameraden wurden mit der DRK-Verdienstmedaille des Kreisverbandes in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet.

Aus der Bereitschaft Frickenhausen:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Otto Haußmann, Herbert Dietrich, Fritz Frey, Christa Gneiting, Siegward Hess, Emilie Kreckwitz, Herbert Moritz, Klaus Penka, Manfred Rieger, Hartmut Röhsa, Rolf Saur, Jürgen Schachner.

Aus der Bereitschaft Großbettlingen:

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Heidemarie Ganter, Manfred Ganter

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Jürgen Zeitler

Aus der Bereitschaft Kirchheim:

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Michael Heckel

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Georg Preu

Aus der Bereitschaft Lenninger Tal:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Sandra Schmid, Jörg Schmid, Gisela Schmid und Heinrich Weiler                                 

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Hans Wall, Anna Dieterich, Otto Dieterich

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Heinz Schmollack

Aus der Bereitschaft Neckartenzlingen:

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Ruth Stickler

Aus der Bereitschaft Nürtingen:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Ingo Leitenberger, Jan Maier, Gerhard Höhn, Gisela Kalmbach, Wolfgang Rueß, Klaus Stauber, Monika Stauber, Katja Bantleon und Rupert Beitel.

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Heinz Henzler, Johann Grünberger

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Peter Gröner

Aus der Bereitschaft Weilheim:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Hannelore Stiefelmeyer, Karl Janka, Irene Eisenhut, Irene Hocker, Gerda Pauling, und Martin Beuker

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Rainer Hitzer, Steffen Schmid

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Oliver Hauff

Aus der Bereitschaft Wendlingen:

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Roland Keller

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Heinz Sigler

Aus der Bergwachtbereitschaft:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Wilfried Besemer

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Hans-Dieter Layh

Aus der DRK-Rettungshundestaffel:

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Martin Schatzinger

Von der Sozialarbeit:

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Christine Kazmaier

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Charlotte Lepski

Vom Jugendrotkreuz:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Markus Dally, Renate Dally, Christoph Schmid, Uwe Höpper und Frank Schaich

DRK-Verdienstmedaille in Silber:
Annerose Höpper, Sabine Ittner-Höß, Elke Meyer, Klement Patz

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Antonio Reina

Vom Kreisvorstand:

DRK-Verdienstmedaille in Bronze:
Michael Wiederholt, Rudolf Gregor

DRK-Verdienstmedaille in Gold:
Uwe Bantleon