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DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
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Blutspendetermine

Presse-Archiv

Die rollende Arztpraxis des Deutschen Roten Kreuzes

Foto: Thomas Kritzner, Martin Kuhn und Flickr

Erste Rotkreuzler im Landkreis Esslingen darauf eingewiesen.

(17.03.2019/Roland Rath) Die „Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVe)“, bestehend aus einer rollende DRK Arztpraxis und einem Infektions-KTW, war erstmal nur eine Idee, um im Bedarfsfalle als weiteres Puzzleteil der DRK-Bundesvorhaltung zur Förderung der Resilienz Kritischer Infrastrukturen in Notlagen, Krisen und Katastrophen eingesetzt werden zu können. Im Juli 2017 wurde dieses System vorgestellt und bereits an diesem Wochenende die ersten Rotkreuzler aus den Reihen der DRK Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck darauf eingewiesen.

Vier System-Einheiten konnten auch Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Fernsehlotterie durch das Generalsekretariat vom Deutschen Roten Kreuz beschafft und dezentral im Bundesgebiet stationiert werden. Eine System-Einheit steht im DRK Zentrallager in Kirchheim unter Teck und wird durch die Einsatzkräfte der Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz betreut. Sie können innerhalb von 24 Stunden an jedem Ort in Deutschland einsatzbereit sein und autark betrieben werden. Zwei DRK-Einsatzkräfte können die Einheit binnen einer Stunde in Betrieb nehmen. Zu jeder rollenden Praxis gehört ein sogenannter Infektions-Krankentransportwagen, der bis zu zwei liegende Patienten transportieren kann. Die Fahrzeuge wurden so ausgerüstet, dass sich die Patientenräume nach einem Transport selbst desinfizieren können.

Über die Einweisung berichtet Martin Beuker, DRK Bereitschaft Weilheim, wie folgt:

Einweisung MMVe

An diesem Wochenende wurden Helfer des DRK-Kreisverband Esslingen und dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim e.V. auf das neue Konzept der Mobilen Medizinischen Versorgungseinheit (kurz MMVe) geschult.

Es gibt deutschlandweit nur vier dieser Einheiten. 

Die Standorte sind Berlin, Kiel, Hessen und Kirchheim unter Teck - DRK Zentrallager Hohes Reisach

Die MMVe besteht aus

  •  Sattelauflieger mit mobiler Arztpraxis
  •  Infektions-KTW

Es handelt sich um eine komplett ausgestattete Arztpraxis für die medizinische Versorgung vor Ort z.B. nach Überschwemmungen, aber auch bei Groß-Events, kann hier dem Arzt eine fachgerechte Umgebung geboten werden. 

Sie kann autark eingesetzt werden, auch nach dem Ausfall kritischer Infrastrukturen wie Strom und Wasser. Dadurch kann die medizinische Versorgung in großen und lang anhaltenden Betreuungslagen gesichert werden.

Die MMVe ist ausgestattet mit Sonographiegerät, EKG, Labor und Sterilisationseinrichtungen.

Es werden medizinische Verbrauchsmaterialien, Verbandstoffe und Medikamente für ca. 7 Tage mitgeführt.

Die mobile Arztpraxis ist wie folgt ausgestattet:

  • Zwei Behandlungsräumen, 
  • sowie eine Anmeldung mit Wartebereich
  • Behinderten und rollstuhlgerechter Zugang durch eine Treppenraupe
  • Integrierte Wasserversorgung - 200 Liter Trinkwassertank, sowie Möglichkeit der externen Einspeisung
  • Funktionsfähigkeit der MMVe im Temperaturbereich von
  • 20°C bis +40°C durch drei leistungsstarke Klimaanlagen
  • Aufbauzeit durch zwei Helfer in zwei Stunden bis zur vollen Betriebsbereitschaft.

Besatzung: 

  • 1 Arzt
  • 1 MFA
  • 1 RS
  • 2x Technik/Fahrer
Fotos: Thomas Kritzner, Martin Kuhn und Flickr

Fotos: Thomas Kritzner, Martin Kuhn und Flickr

Die gute Tat

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

Metabo-Azubis unterstützen die DRK-Rettungshundebereitschaft Nürtingen

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

(13.03.2019/Roland Rath) Voller Stolz wurde mir berichtet, dass es die gute Tat doch noch gibt. Was ist passiert? Die Auszubildenden und dualen Studenten von Metabo in Nürtingen spendeten der Rettungshundebereitschaft Nürtingen-Kirchheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. mehr als 1.000 € aus dem Erlös eines gemeinnützigen Projektes. 

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

Die Nürtinger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 11. März 2019 wie folgt darüber:

(pm) Die Auszubildenden und dualen Studenten von Metabo haben wie jedes Jahr ein gemeinnütziges Projekt auf die Beine gestellt. Zwei kaufmännische und sechs gewerbliche Azubis sowie drei duale Studenten wurden erstmals zu Energieprofis ausgebildet. Bei einem zweitägigen Workshop lernten sie Grundlagen des Energiemanagements: von Energieerzeugung und -verbrauch bis hin zu Energieeffizienz und Messtechnik. Mit diesem Wissen konnten die Workshop-Teilnehmer dann Einsparpotenziale bei dem Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller identifizieren. „Wir haben zum Beispiel Einsparpotenziale in den Bereichen Druckluft und Photovoltaik entdeckt und zudem das Energiebewusstsein unter den Kollegen schärfen können“, sagt Auszubildende Elisa Kilian: „So konnten die Abteilungen effektiv Energie einsparen.“ Ein Teil des dadurch gewonnenen Geldes kommt nun einer gemeinnützigen Einrichtung zugute. So haben sie jüngst eine Spende von mehr als 1000 Euro an die Rettungshundebereitschaft des DRK Nürtingen/Kirchheim überreicht. Jährlich setzen sich bei der Rettungshundebereitschaft rund 20 Helfer mit ihren Hunden ehrenamtlich für Personensuche in der Region Stuttgart ein. Nicolas Herdin, ehrenamtlicher Helfer mit Hündin Chaja und Bereitschaftsleiter, nahm die Spende entgegen. Das Geld soll für neue Ausrüstung der Hundestaffel eingesetzt werden.

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

Schnipp, schnapp, Krawatte ab

Foto: DRK

DRK Kreisgeschäftsführer wurde Opfer einer „alten Tradition“

(28.02.2019/Roland Rath) Wie ich durch einen Whistleblower erfahren habe, wurde Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, am „schmotzigen Donnerstag“ Opfer einer „alten Tradition“. Ob er zum Trost dafür „gebützt“ wurde, ist leider nicht überliefert.

Eigentlich hätte Klaus Rau die Gefahr am „schmotzigen Donnerstag“, da er seine Rotkreuzler eigentlich gut kennt, kennen müssen. Zum Trost darf darauf hingewiesen werden, dass er jetzt morgens die Auswahl der richtigen Krawatte schneller fällen kann, da eine weniger und Ostern ist ja auch nicht mehr weit ist.

Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel
ist im Februar auch nicht viel. 
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)

Und zum Abschluss hier noch was zur Geschichte und Tradition rund um den „schmotzigen Donnerstag“ oder auch Weiberfasching genannt.

Wenn Frauen Männern mit der Schere an den Kragen wollen, dann ist Weiberfasching.

An Weiberfastnacht haben Frauen das Sagen. Um das zu demonstrieren, geht es dem typischen Symbol für männliche Macht an den Kragen. Insbesondere bei Chefs und Kollegen schlagen die jecken Damen zu und zerschneiden stolze Krawatten zu baumelnden Zipfelchen.

Die Tradition geht zurück auf das Jahr 1824. Damals schickte sich eine Gruppe von Frauen in Bonn-Beuel an, im damals männlich dominierten Karneval zumindest zeitweise die Regie zu übernehmen. Sie stürmten das Rathaus und schnitten den dort versammelten Herrschaften die Krawatten ab. Als Entschädigung werden die Männer gebützt, bekommen also ein Küsschen auf die Wange.

Bezugsquelle: Wikipedia 

Fotos: DRK und Pixabay

Fotos: DRK und Pixabay

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Augustinus Aurelius

Foto: Roland Rath und DRK Archiv

Das DRK stellte sein neues Reiseprogramm 2019 für Senioren vor

(27.02.2019/Roland Rath) Damit lebenserfahrene Menschen nicht wegen gesundheitlicher Einschränkungen oder gar eines fehlenden Reisepartners auf den Genuss einer Urlaubsreise verzichten müssen, lud der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am 26. Februar bei Kaffee und Kuchen zur Vorstellung seines neues Reiseprogramm 2019 „Betreute Reisen“ in den Treffpunkt Stadtmitte in Wendlingen ein und konnte viele, viele Gäste und „Wiederholungstäter“ auf das Herzlichste begrüßen.

Mit dem Zitat: „viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!“, welches fälschlicherweise immer Wilhelm Busch unterschoben wird, begrüßte Bianka Schmidt alle Besucher und Gäste. Sie sagte weiter.“ Mit unseren Seniorenreisen wollen wir Menschen mit und ohne Behinderung und Alleinstehenden die Möglichkeit geben, eine erholsame Reise an schöne Urlaubsorte in geselliger Runde zu unternehmen.

Damit auch alle Reiseteilnehmer Ihren Urlaub unbeschwert genießen können, kümmern wir uns um die gesamte Organisation, wie zum Beispiel: qualifizierte Betreuung, Kofferservice und Flughafentransfer, individuelle Hilfen für Menschen mit Behinderung (nach Absprache) und Rund-um-die-Uhr-Einsatz der Betreuer. Dabei achten wir auf ein moderates und vielseitiges Rahmenprogramm, komfortable Zimmer und zentrale Lage der Hotels. Während der Reise werden die Teilnehmer durch unsere ehrenamtlichen Betreuer vom Roten Kreuz tatkräftig und bedarfsorientiert unterstützen“.

Die anschließend ausführliche Vorstellung der geplanten 9 Bus-, 3 Flug- und die kombinierte Flug und Schiffsreise Costa Brava & Kreuzfahrt wurde nur zur Auflockerung durch Magdalena Frommer mit einer sehr unterhaltsamen „Sitz- und Hirngymnastik“ und durch Anja Heidler-Michalec, welche in Kürze das umfangreiche DRK Gesundheitsprogramm vorstellte, unterbrochen.

 

 


 

 

Weitere Informationen herhalten Sie zu:

Seniorenreisen
Bianka Schmidt 07022 / 7007-36
bianka.schmidt@kv-nuertingen.drk.de

Gesundheitsprogramme
Anja Heidler-Michalec 07022/7007-29
Anja.Heidler-Michalec@kv-nuertingen.drk.de

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath und DRK Archiv

Fotos: Roland Rath und DRK Archiv

Klein aber fein und unbezahlbar, aber nie umsonst!

480 Jahre ehrenamtliches Engagement beim DRK Großbettlingen.

Gruppenfoto von li nach re: Rolf Siebert (Präsident), Susanne Weber (Bereitschaftsleiterin), Peter Hogen, Manfred und Heide Ganter, Helmut Maisch, Erika Falter, Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer), Margot Kühnle, Frank Schaich (Bereitschaftsleiter) und Sandra Kuhn

Foto: Roland Rath

(19.02.2019/Roland Rath) Auch das Jahr 2018 war für die Bereitschaft Großbettlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. wieder sehr arbeitsreich. Leisteten die 61 Ehrenamtlichen doch mindestens stolze 2.558 Stunden ehrenamtlichem Engagement im Sinne Henry Dunants. 13 Mitglieder konnten im Rahmen der, am 15. Februar durchgeführten Bereitschaftsversammlung für 480 Jahre ehrenamtliches Engagement beim DRK Großbettlingen geehrt werden.

Foto: Roland Rath

In bester Stimmung fand die gut besuchte Bereitschaftsversammlung der DRK Bereitschaft Großbettlingen am 15. Februar 2019 im DRK-Heim in Großbettlingen statt. 

Im Rahmen seiner Begrüßungsrede, welche er mit dem Zitat: „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.“ (Konrad Adenauer), eröffnete, zeigte sich Frank Schaich, Bereitschaftsleiter, erfreut darüber, dass auch trotz der sicherlich gut gefüllten Terminkalender doch zahlreichen Ehrengäste aus Politik, den Feuerwehren, des DRK Kreisverbandes und der Nachbarbereitschaften sich die Zeit genommen haben, diese Versammlung zu besuchen. Hierfür bedankte es sich mit den Worten: „Schön, dass Sie uns durch ihren Besuch ein Zeichen ihrer Anerkennung und Wertschätzung für unsere Arbeit spüren lassen“.

Jahresrückblick

In den Rechenschaftsberichten über die geleistete Arbeit im      Bild. 307

Jahr 2018 durch die Bereitschaftsleitung, Susanne Weber und Frank Schaich zeigte sich, dass in allen Gebieten von der Ausbildung, dem Sanitätsdienst, des „Helfer vor Ort-Systems, der Seniorenarbeit, der Breitenausbild bis hin zur allgemeinen Bereitschaftsarbeit sehr gute Arbeit geleistet wurde.

So wurden im vergangenen Jahr die Einsatzkräfte der Bereitschaft 145-mal durch die Rettungsleitstelle Esslingen, größtenteils zu Helfer vor Ort Einsätzen, alarmiert. Hierbei konnte einer große Zahl an Verletzten, Erkrankten und Betroffenen fach- und sachgerecht geholfen werden. Die Helfer vor Ort der Bereitschaft sind täglich, rund um die Uhr, an 365 Tagen einsatzbereit. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr alleine hierfür 289 Einsatzstunden durch die aktiven Bereitschaftsmitglieder geleistet. Darüber hinaus fanden natürlich noch zahlreiche Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Übungen statt.

Foto: Roland Rath

Weitere  wichtige Bereiche sind für die Bereitschaft Großbettlingen zum Beispiel noch, die Jugendarbeit des

Jugendrotkreuzes, die Seniorenarbeit mit den Bereichen: Aktiv Sommer 55+, der sehr erfolgreiche Bereich der Gesundheitsvorträge unter Leitung von Erich Hogen und der Seniorenausflüge unter Leitung von Heide und ManfredGanter, die Seniorennachmittage und der Seniorenweihnacht, die Blutspendenaktionen, die Altkleidersammlungen,die Breitenausbildung und natürlich noch die vielen, kleinenSelbstverständlichkeiten, auch wenn diese meist nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

In seinem Grußwort hob Rolf Siebert (Präsident) unter anderem besonders hervor, dass ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in allen Bereichen, die vielen und kaum sichtbaren „helfenden Händen“ und auch ohne Fördermitglieder und Gönner die vielschichtige Arbeit des Roten Kreuzes so nicht möglich wäre.

Anschließend erfolgte durch Susanne Weber, im Auftrag von Desiree Weber (Kassiererin) ein ausführlicher Kassenbericht. Da Seitens der Kassenprüfer ein verantwortungsvoller und solider Umgang mit den Bereitschaftsgeldern bestätigt wurde, stand dem Entlastungsantrag durch Christoph Wenzelburger, 1.stellvertretender Bürgermeister Altdorf, nichts mehr im Wege und die Entlastung erfolgte einstimmig. 

Einfach mal Danke sagen

Foto: Roland Rath

„Ein besonderes Anliegen ist es für uns, uns bei ihnen für ihre langjährige Treue und ihr besonderes

soziales Engagement und bei ihren Angehörigen für deren Verständnis für ihr spezielles Hobby einfach 

mal recht herzlich zu bedanken. 480 Jahre ehrenamtliches Engagement, fast unvorstellbar.“, mit diesen Worten eröffnete Rolf Siebert (Präsident) die Ehrungen. Überreicht wurden die entsprechenden Urkunden und Jahresspangen, verbunden mit einem kräftigen Händedruck, durch Rolf Siebert (Präsident), Susanne Weber und Frank Schaich (Bereitschaftsleitung) sowie Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer). 

Gehrte wurden für

Foto: Roland Rath
  •  5 Jahre – Sandra Kuhn und Daniel Steck
  • 20 Jahre – Natascha Bohn
  • 25 Jahre – Bernd Knallinger 
  • 30 Jahre – Marc Röhsa und Martin Früh
  • 35 Jahre – Peter Hogen
  • 45 Jahre – Margot Kühnle
  • 50 Jahre – Heidemarie und Manfred Ganter sowie Erika Falter
  • 60 Jahre – Erich Hogen und Helmut Maisch 

Mit der Verleihung der Verdienstmedaillen des DRK Kreisverbandes wurden bereits am 06.12.2018 in der Kelter in Beuren für besondere Verdienste mit der

> Verdienstmedaille des DRK Kreisverbandes in Bonze
   Else Class, Hilde Veith und Daniel Steck

und mit der

> Verdienstmedaille des DRK Kreisverbandes in Silber
   Silvia Sorkalla, Heike Rein und Susanne Weber

ausgezeichnet.

Abschließend bedankte sich Frank Schaich bei allen Mitgliedern nochmals für das „Geleistete“ im vergangenen Jahr sowie bei den Gästen für ihren Besuch und lud im Namen der Bereitschaft alle noch zu einem sehr leckeren Abendessen ein. 

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Die Fasnet ist im vollen Gange

Foto: pixabay

(13.02.2019/Roland Rath) Die fünfte Jahreszeit und somit die närrische Zeit ist in vollem Gange und
egal wann,
egal wo, 
egal mit wem ihr feiert
…… hier nur ein paar Tipps ;-)

Foto: DRK Bereitschaft Frickenhausen

So kommst du einigermaßen fit durch die „närrische Zeit“

  • Plane schon vor dem Feiern deinen sicheren Heimweg!
  • Wärme dich nicht mit Alkohol auf, sondern trage lieber warme Kleidung!
  • Lege Ruhepausen ein und schlafe genug!
  • Wenn schon Alkohol, dann Trinke langsam und nicht um die Wette!
  • Vorsicht bei Mixgetränken und Hochprozentigem! 
  • Trinke so zwischendurch auch mal ruhig Alkoholfrei!
  • Trinke nie aus fremden Gläsern oder Flaschen!
  • Achte immer auf dein Getränk und verliere es nicht aus den Augen!
  • Wasche deine Hände immer mit Seife!
  • Achte auf dich, deine Freunde und Mitmenschen!

Und wenn doch ein Notfall eintritt, wende dich einfach vertrauensvoll an den Sanitätsdienst vor Ort oder wähle direkt die 112.

Wir vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. wünschen Ihnen/Dir eine schöne und möglichst kopfschmerzfreie Fasnet.

Europäische Tag des Notrufs 112

Foto: DRK Weilheim/Teck

und Gewalt gegen „Retter“ geht gar nicht!

Foto: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

(10.02.2019/Roland Rath) Bereits zum sechsten Male in Folge soll am 11. Februar mit dem europäischen Tag des Notrufs 112 darauf aufmerksam gemacht werden, dass im Notfall die Rettungskräfte in allen EU-Staaten kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) die verantwortlichen Rettungsleitstellen angerufen werden können. In unserem Landkreis landet der Hilfesuchende bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Esslingen, welche dann für die weitere Koordination und Entsendung der jeweils erforderlichen Rettungsmittel zuständig ist. Sie sorgt auch dafür, dass zur Überbrückung des versorgungsfreien Intervalls die ortsnahen „Helfer vor Ort“, auch First Responder genannt, mit großem Erfolg zum Einsatz gebracht werden.

„Auch bei Unfällen im Haushalt und im Privatbereich ist es das Ziel vom Deutschen Roten Kreuz, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.“, anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle und fachkompetente Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist.

Gerade im Notfall gilt: Je früher die Hilfe, desto besser die Chance. Zwischen Alarmierung bei einem Notfall und dem Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen trotz Blaulicht und Martinshorn einige Minuten - das Freie Intervall. „Durch den Einsatz von ortsansässigen Helfern vor Ort kann diese wertvolle Zeit besser überbrückt werden - die Lücke in der Rettungskette zwischen aus-gebildeten Laien, die Erste Hilfe leisten, und dem Eintreffen des Rettungsdienstes wird geschlossen.

Ein Fall für den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder für die Notaufnahme?

Damit dieses so bleibt und die Notaufnahmen in den Krankenhäusern Zeit für wirkliche Notfälle haben, sollte vor dem Anruf überlegt werden, ob man für diesen Fall den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Ersatz für den Hausarzt, dessen Praxis zu dem erforderlichen Zeitpunkt nicht geöffnet hat), zu erreichen unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 benötigt oder einen Notarzt, der in lebensbedrohlichen Fällen, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen Hilfe leistet. Diesen erreichen sie unter der europaweiten einheitlichen Rufnummer 112.

Gewalt gegen „Retter“ – das geht gar nicht!

Nötigung, Körperverletzung, Bedrohung: Es werden leider immer mehr Gewalttaten gegen Rettungskräfte oder gar mutwillige Beschädigungen an Rettungsfahrzeugen aktenkundig und dies, obwohl sie doch nur in Not geratenen Menschen helfen möchten. Sie werden im Einsatz beschimpft, bedroht oder angegriffen. Selbstverteidigung, Panikalarm in den Fahrzeugen und Schutzwesten für die Retter – das kann ja nicht die Zukunft sein. Was in den Köpfen der Täter vorgeht, dass bleibt wohl immer deren Geheimnis und ist einfach „nicht nachvollziehbar“ und nur primitiv.

Gewalt gegen „Retter“ - das geht gar nicht!

Foto: pixabay

Was, wir sind schon 30

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath
Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

(03.02.2018/Roland Rath) Die Rettungshundebereitschaft des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. wurde bereits am 27.03.1988 gegründet und kann somit inzwischen auf 30 sehr spannende, erfahrungs- und auch erfolgreiche Jahre zurückblicken. Grund genug, zu diesem Geburtstag in die Stadthalle nach Neuffen herzlichst einzuladen. Gestern war es dann soweit. Weit über 100 Gäste folgten dieser Einladung und feierten in einem festlichen Rahmen mit der Rettungshundebereitschaft dieses Jubiläum und wie mir zugetragen wurde, es soll spät geworden sein.

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Manch „Neuffener“ mag gestern, da die Parkplätze rund um die Stadthalle fast alle mit Einsatzfahrzeugen von Rettungshundestaffeln aus „halb“ Baden-Württemberg belegt waren, ins Grübeln gekommen sein. Aber keine Angst, es war nichts passiert! Anlass hierfür war „nur“ die Jubiläumsfeier der DRK Rettungshundebereitschaft Nürtingen-Kirchheim/Teck zu ihrem 30ten.

Nach einem kleinen Sektempfang, in dessen Rahmen bereits eine zeitgeschichtlich aufgebaute Ausstellung Nürtingen-Kirchheim/Teck bestaunt werden konnte, wurden die Gäste, darunter unter anderem: Dr. Klaus Schliz (stellv. Landesdirektor der Bereitschaften im DRK Landesverband Baden-Württemberg), Martin Kuhn (Kreisbereitschaftsleiter DRK Kreisverband Esslingen), Vertreter der DRK Rettungshundestaffeln aus Calw, Kernen, Ludwigsburg, Ravensburg, Rhein-Neckar, Stuttgart, Ulm sowie die vom BRH Mittlerer Neckar und vom ASB Esslingen und vom Präsidium des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.: Rolf Siebert (Präsident), Erich Hogen (Kreissozialleiter), Heike Gönninger (Kreisbereitschaftsleiterin) und Andreas Schober (Kreisbereitschaftsleiter) durch Nicolas Herdin, Bereitschaftsleiter, auf das herzlichste begrüßt und zu einem gemeinsamen und sehr leckerem Abendessen eingeladen. Wie es die Ehrenamtlichen der DRK Kochgruppe Tischardt mal wieder geschafft haben, dass anstelle der 80 angemeldeten Gratulanten weit über 100 Gäste satt wurden und das Essen lobten, ist erstaunt zu Kenntnis zu nehmen und bleibt wohl deren Geheimnis

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Der Reigen der Grußworte wurde durch Dr. Klaus Schliz eröffnet. Er ging in seiner Laudatio unter anderem auf die Gründung des Rettungshundezuges am 27.03.1988 beim DRK Ortsverein Kirchheim/Teck ein und berichtete über die sehr unerwartete aber erfolgreiche Feuertaufe im Dezember 1988 beim Erdbebeneinsatz in Spitak. Am Ende seiner Rede sagte er: „Ich bedanke mich ausdrücklich für ihr Engagement, das im Rahmen der Hundearbeit einen immensen zeitlichen Aufwand bedeutet und nicht wie es oft fälschlicherweise deklariert wird, ausschließlich als Privatvergnügen und Hobby anzusehen ist“. In den weiteren Grußworten gab es viel Lob und Anerkennung durch Rolf Siebert und Andreas Schober.

Ein guter Schluss ziert alles

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Unter diesem Motto bedankte sich Heike Gönninger namentlich bei allen Spürnasen und überreichte für jede Superspürnase ein kleines Geschenk mit dem Hinweis, dass dieses „Gschenkle in der Tüte“ nur fü  sie wäre und nur das kleine, runde Döschen für ihren jeweiligen Chef gedacht sei.

Medialer Rückblick auf über 30 Jahre Rettungshundearbeit

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Nun war die Zeit gekommen und Nicolas Herdin berichtete medial aufgearbeitet und sehr kurzweilig über die vergangenen 30 Jahre Rettungshundearbeit mit all seinen Tiefen und Höhen. Zeigte nicht nur Bilder, sondern auch bewegte Bilder über die positive  mediale Aufmerksamkeit der TV-Landschaft. So manche Nachrichtensendung und in vielen Presseartikeln wurde u.a. ausführlich über die Erdbebeneinsätze: 1988 Armenien, 1992 Türkei und Ägypten, 1996 Ägypten, 08. und 11.1999 berichteten. Er berichtete aber auch über die nationalen Einsätze und nicht zuletzt, über den meist nicht wahrgenommenen Aufwand für die Ausbildung und Arbeit mit der Spürnase. Wenn der Applaus des Künstlers Brot ist, tja dann könnte Nico heute wohl damit handeln. 

Abschließend lud Nicolas Herdin noch zum Verweilen bei netten Gesprächen mit den Freunden aus nah und fern, sowie zur Betrachtung der kleinen und zeitgeschichtlich aufgebaute Ausstellung über die Ausstattung und Arbeit der DRK Rettungshundebereitschaft Nürtingen-Kirchheim/Teck in den vergangenen 30 Jahre ein und bedankte sich auf das herzlichste bei allen, welche zum Gelingen dieses Geburtstagsfestes beigetragen haben.

Apropos – Die DLRG kann auch Musik

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Für die musikalische Umrahmung in angenehmer Lautstärke sorgte das Team von der DLRG Ostfildern-Denkendorf. Wie mir zugetragen wurde, es soll spät geworden sein und das lag sicherlich auch an der Musikauswahl - die DLRG kann halt auch Musik.

Danke für Alles und auf die nächsten 30 erfolgreiche Jahre. Möge noch so manches Hundegebell Menschenleben retten.

Weitere Impressionen:

Fotos: Melanie Ruhl und Roland Rath

Fotos: Melanie Ruhl und Roland Rath

Kaum zu glauben,

Foto: DRK Bereitschaft Weilheim

aber so schnell kann es gehen – DRK Betreuungsdienst im Einsatz

(28.01.2019/Roland Rath) Erst am 20. Januar 2019 fand beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz die Abschlussübung der Fachdienstausbildung: DRK Betreuungsdienst statt und wir gratulierten allen teilnehmenden Helferinnen und Helfern zur bestandenen Fachdienstausbildung. So schnell kann es dann gehen. Bereits am 26. Januar gegen 7:20 Uhr wurde der Betreuungsdienst zu einem Einsatz auf die BAB 8 Höhe Ausfahrt Aichelberg gerufen.

Nach 2 Teilen in Theorie und Praxis, im November und Januar, durften nun am 20. Januar die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Rahmen einer Abschlussprüfung unter den kritischen Augen der Ausbilder ihr Können in der Praxis unter Beweis stellen. Ausgebildet wurden sie entsprechend der DRK-Ausbildungsverordnung. Die Ausbildungsthemen waren unter anderem die verschiedenen Aufgaben des Betreuungsdienstes. So zum Beispiel das richtige Ausfüllen der Personenbezugskarten, der Umgang mit den Betroffenen, das Erkunden, Einrichten und Betreiben einer Notunterkunft und vieles mehr.

Und nun dies.

Wär hätte geglaubt, dass die Einsatzkräfte bereits nach sechs Tagen ihr Erlerntes und ihr Fachwissen zum Wohle der Betroffenen zum Einsatz bringen mussten und konnten. Wir sagen Danke.

Unsere Bereitschaft Weilheim berichtete auf Facebook, wie folgt, darüber:

Ein englischer Reisebus mit 41 Fahrgästen an Bord, fuhr auf der BAB 8 Höhe Ausfahrt Aichelberg, am Samstagmorgen, den 26. Januar gegen 07:20 Uhr auf einen deutlich langsamer fahrenden Sattelzug auf. 

Durch den Aufprall wurde der Busfahrer hinter seinem Lenkrad eingeklemmt und musste von Kräften der Feuerwehr Weilheim befreit werden. Da nicht auszuschließen war, dass er schwere Verletzungen davon getragen hat, wurde prompt der DRF-Rettungshubschrauber Christoph 41 aus Leonberg an die Unfallstelle geordert, der nach der Rettung den Busfahrer in eine geeignete Klinik flog.

Gegen 08:20 Uhr erhielten wir einen Vollalarm für unsere Bereitschaft. Der Einsatzauftrag lautete „Bringen Sie alle Fahrgäste von der BAB 8 runter in geeignete Räume und betreuen diese bis zur Weiterfahrt mit einem Ersatzbus“.

Nach kurzer Abstimmung mit dem Weilheimer Feuerwehrkommandanten Norbert Wahl, einigten wir uns auf die Verbringung der Fahrgäste in das Weilheimer Feuerwehrhaus.

Unsere Aufgabe bestand nun in der Transportlogistik, der Vorbereitung auf die Fahrgäste im Feuerwehrhaus und der Registrierung aller beteiligten Personen.

Zum Transport von der Autobahn stellten uns die Feuerwehren aus Weilheim und Gruibingen Ihre Mannschaftstransportwägen (MTW), sowie die Firma Faustmann ihr Sammeltaxi samt Fahrer zur Verfügung und wir kamen mit unseren MTWs an die Unfallstelle. Durch diese Unterstützung konnten wir gegen 9:00 Uhr mit den letzten Fahrgästen und dem gesamten Gepäck die Autobahn verlassen.

Die 41 Angehörigen der Britischen Armee wurden rund eine Stunde von uns im Feuerwehrhaus Weilheim mit Kaffee, Tee und Brezeln versorgt, bis sie im Ersatzbus der Firma Franz Buck aus Weilheim ihre Reise nach Österreich fortsetzen konnten.

Danke an die Freiwilligen Feuerwehren Gruibingen und Weilheim, sowie der Firma Faustmann, für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung Ihrer Fahrzeuge.

Vielen Dank auch an unsere Notfall-Dolmetscherin Christina Bittner, die uns als Englischlehrerin und Frau eines Feuerwehrkameraden, die Kommunikation mit den Fahrgästen deutlich vereinfachte.

Fotos: DRK Bereitschaft Weilheim und Wendlingen

Fotos: DRK Bereitschaft Weilheim und Wendlingen

Betten und Rollstühle für Pflegeheime in Komló und Szekszárd

Foto: Klaus Rau

DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. unterstützt Hilfstransport nach Südungarn

DRK-Vizepräsidentin BMin Melanie Braun (rechts), KGF Klaus Rau (Mitte) und weitere Helfer beim Beladen des LKW. Foto: Christian Schöllhammer

(28.01.2019/Klaus Rau - Roland Rath) In einer Gemeinschaftsaktion zwischen dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V, der Gemeinde Neckartenzlingen und den „Komló – Freunden“ Neckartenzlingen wurden Ende Januar zwei große LKW mit 52 Betten, 34 Nachtkästchen und diversen Hilfsmitteln (Rollstühle, Gehhilfen, Rollatoren etc.) beladen und nach Südungarn geschickt. Die Hilfslieferungen mit den gut erhaltenen Möbeln sind eine große Hilfe für mehrere Altenpflegeheime in Komló und Szeksárd und leisten dort noch viele Jahre gute Dienste.

Ab ins Zwischenlager nach Kirchheim. Foto: Klaus Rau

Seit über 25 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Gemeinde Neckartenzlingen und der Südungarischen Stadt Komló. Annähernd genauso lange gibt es Hilfslieferungen in die ehemalige Bergbaustadt, die seit Schließung der Bergwerke Anfang der 90-Jahre große Probleme bei der Sicherstellung der Infrastruktur und beim Erhalt ihrer Einrichtungen für die Daseinsfürsorge hat. 

Der Bedarf an Krankenhausbetten, Pflegeheimbetten und medizinischen Hilfsmittel ist ungebrochen groß, eine Neubeschaffung aber auf Grund sehr knapper Investitionsmittel nur beschränkt bis überhaupt nicht möglich. Durch sehr gute Kontakte zu Kranken- und Altenpflegeheimen in der Region Stuttgart und darüber hinaus war und ist es den „Komló-Freunden“ aus Neckartenzlingen bereits seit Anfang der 90-iger Jahre wiederholt möglich, eine große Zahl an Betten und weiteren Gegenständen nach Ungarn zu bringen. Für DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau, der in Neckartenzlingen wohnt und ebenfalls zu den Komló-Freunden gehört, ist es immer eine große Hilfe, dass er bei den fast jährlich stattfindenden Transporten auf eine gut funktionierende DRK-Logistik zurückgreifen kann. Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen DRKler, aber auch der immer wieder spontanen und kurzfristigen Hilfe aus dem DRK-Hauptamt, wären die Hilfstransporte nicht möglich. Dies gilt sowohl für das Beladen der LKW´s als auch insbesondere für das Zusammenführen und für die Transportvorbereitung der Hilfsgüter an Zentraler Stelle im DRK-Kreisverband oder im DRK-Katastrophenschutzlager des Landesverbandes in Kirchheim unter Teck.

Die eigentlichen Transporte laufen dank der ungarischen Spedition SióTrans sehr professionell ab. Die große ungarische Spedition aus Szeksárd ist dabei schon seit vielen Jahren ein zuverlässiger Logistikpartner in Sachen Hilfstransporte. 

Der Chef der Spedition ist den Hilfslieferungen immer sehr gewogen und sponsert die Transportkosten regelmäßig. Aus diesem Grund geht ein Teil der Hilfslieferungen auch an das Krankenhaus und die Altenpflegeheime in Szeksárd.

Ende Januar war es wieder soweit. An zwei Freitagen hintereinander konnte je ein großer LKW randvoll mit Hilfsgütern beladen und nach Komló und Szeksárd geschickt werden. 34 sehr gut erhaltene elektrische Pflegeheimbetten und die dazu gehörenden Nachtkästchen aus einem Pflegeheim in Aichtal wurden mit vereinten Kräften und mit Hilfe eines Gabelstaplers auf den bereitstehenden „40-Tonner“ – LKW verladen. Die Verladung klappte dank spitzen „Teamwork“ hervorragend. Bei den Helferinnen und Helfern war neben dem DRK-Team um KGF Klaus Rau und mehreren Komló- Freunden auch ein „Team“ der Gemeinde Neckartenzlingen „am Start“, angeführt von Bürgermeisterin Melanie Braun, die seit 2018 Vizepräsidentin unseres DRK-Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/T.e.V. ist. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Heimleitung dafür, dass Sie die gut erhaltenen Gegenstände für Ungarn gespendet und nicht, was leider immer wieder in solchen Fällen vorkommt, die voll funktionierenden Sachen im Container entsorgt hat. Das Haus in Aichtal bekommt eine neue pflegerische Nutzung und wird in Kürze umgebaut. In diesem Zusammenhang müssen auch neue „Spezialmöbel“ beschafft werden, die bisherigen Einrichtungsgegenstände können nicht mehr weiter eingesetzt werden und finden jetzt in Ungarn noch viele Jahre Verwendung.

Der zweite Transport ging eine Woche später nach Szeksárd. Da der LKW nach Komló bereits mit den Betten und Nachtkästchen randvoll war, fanden die zahlreichen Rollstühle, Rollatoren und sonstigen Hilfsmittel im ersten Transport keinen Platz mehr auf der Ladefläche. Deshalb wurde spontan beschlossen, die Gegenstände mit dem DRK-LKW ins DRK-Zentrallager des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg nach Kirchheim unter Teck zu bringen und dort bis zum Abtransport zwischenzulagern. 

Zwischenzeitlich haben die Hilfsmittel zusammen mit 9 Pflegeheimbetten und 10 Pflegeheimbetten aus einer Pflegeeinrichtung in Heimsheim ihr Ziel in Szeksárd ebenfalls erreicht.

Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, die zum guten Gelingen der Hilfslieferungen beigetragen haben. Die bedachten Einrichtungen in Komló und Szeksárd haben sich sehr darüber gefreut und sich herzlich für die großzügigen Spenden bedankt.

weitere Impressionen: (Kopie 1)

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Ein Zeichen setzen für das Ehrenamt!

Foto: Roland Rath/Archiv

(24.01.20119/Roland Rath) Auf Nominierung durch einen Kameraden vom DRK Nachbarkreisverband Esslingen haben wir natürlich gerne an der derzeitigen Facebook- Challenge:  7 Tage - 7 Fotos aus dem Ehrenamt! Jeden Tag ein Foto von ehrenamtlicher Arbeit posten, ohne Erklärung.  Ein Zeichen setzen für das Ehrenamt! gerne mit den folgenden Bildern teilgenommen.

Die Bilderauswahl, sie war nicht einfach.

Bilder 2 bis 9:

Fotos: Roland Rath/Archiv

Fotos: Roland Rath/Archiv

Die Bilder 10 bis 23 standen noch neben vielen weiteren  zur Auswahl und haben es leider nicht in die Challenge geschafft.

Bilder 10 bis 23:

Fotos: Roland Rath/Archiv

Fotos: Roland Rath/Archiv

Das DRK ehrte langjährige Mitarbeiter/innen

Gruppenbild - von li. nach re.: Horst Heilemann, Nicole Ungerer, David Lender, Tobias Penka, Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer), Ines Baur, Dieter Jarosch, Rolf Siebert (Präsident), Christa Scheuerle und Roland Rath

Leider nicht auf dem Bild: Albert Balz, Vinzenso Manganiello und Sean Carew

(16.01.2019/Roland Rath) Mit den Worten: „Ein sehr rares Gut ist die Beständigkeit. Aus diesem Grunde sind wir stolz darauf, dass wir heute 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sage und schreibe insgesamt 160 Jahre Betriebszugehörigkeit ehren dürfen“, begrüßte gestern Rolf Siebert, Präsident beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisverbandes zur Jubiläumsfeier mit anschließenden Neujahrsessen.

Er sagte weiter: „würde man die Uhr der Zeit um diese 160 Jahre zurückdrehen, würden wir im Jahr 1859 landen und damit in einem Jahr, in welchem zum Beispiel die Schlacht von Solferino den Sardinischen Krieg entscheidet und zur Gründung des Roten Kreuzes führte oder der Bau des Sueskanals mit dem ersten Spatenstich durch Ferdinand Vicomte de Lesseps begonnen wurde (so zumindest laut Wikipedia). Heute jedoch möchten wir einfach mal kurz inne halten um Danke zu sagen. Danke für das gezeigte und gelebte Engagement und die geleistete Arbeit“.

Er ließ es sich nicht nehmen am Ende seiner Ansprache, in welcher er auch das vergangene Jahr nochmals kurz Revue passieren ließ, zusammen mit Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, sich bei den Jubilaren persönlich und im Auftrag des Präsidiums recht herzlich für die Treue zu bedanken. Im Anschluss daran wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem vorzüglichen Essen, welches von den Mitgliedern der DRK Kochgruppe Tischardt in bewährter Weise und natürlich selbst gekocht und köstlich aufgetischt wurde, eingeladen.

Geehrt wurde für

05 jährige Betriebszugehörigkeit:
Nicole Ungerer und Sean Carew 

für

10 jährige Betriebstreue:
Christa Scheuerle, David Lender, Horst Heilemann und Vinzenso Manganiello

für

15 jährige Betriebszugehörigkeit:
Albrecht Balz, Dieter Jarosch und Tobias Penka

für

20 jährige Betriebstreue:
Ines Bauer

und für

45 jährige Betriebszugehörigkeit:
Roland Rath

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

in memory

Foto: Roland Rath

Am Mittwoch, den 09. Januar hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass unser Kamerad

Dr. med. Dietmar Seegers

uns voraus gegangen ist und für immer verlassen hat und heute haben wir Ihn auf seinem letzten Weg begleitet.

Sein Name wird künftig sicherlich für die Bereitschaft Kirchheim/Teck sowie für den Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz stehen.

Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Nachruf

Foto: Roland Rath

Wir trauern um unseren Kameraden

Dr. med. Dietmar Seegers

der am 09.01.2019 im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

Dr. Dietmar Seegers war von 1981 an bis heute in verschiedenen Führungspositionen im DRK-Ortsverein und der Bereitschaft Kirchheim und auf Kreisverbandsebene tätig. Von 1985 bis 2012 war er Vorsitzender des DRK Ortsvereines in Kirchheim/Teck, bis 2000 Mitglied im DRK-Kreisvorstand. Er war sowohl als Arzt als auch als Mensch wegen seinem hohen DRK-Wissen und wegen seiner Hilfsbereitschaft als kompetenter Fachberater und guter Kamerad geschätzt. Für sein langjähriges, außerordentliches Engagement für das DRK wurde Dr. Dietmar Seegers 2017 mit der höchsten Auszeichnung des Kreisverbandes, der Henry-Dunant-Medaille in Gold ausgezeichnet.

Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Für die Kameradinnen und Kameraden des DRK-Ortsverein und der DRK Bereitschaft Kirchheim/Teck
Dr. Jürgen Berghold

Für den DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
Rolf Siebert - Präsident

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Hoher Besuch beim DRK in Nürtingen

Foto: Nürtinger Zeitung – Sabrina Kreuzer

(Roland Rath) Am 09.01.2019 besuchten im Rahmen einer Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion in Nürtingen Innenminister Thomas Strobl, Staatssekretär Wilfried Klenk, MDL Karl Zimmermann und weitere Abgeordnete der Arbeitskreise Recht und Verfassung, Inneres, Digitalisierung und Migration sowie Soziales und Integration die neue Rettungswache der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH und den Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz. Mit der Besichtigung der neuen DRK-Rettungswache Nürtingen wollten sich die Politiker einen Blick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit unseres Rettungsdienstes verschaffen. In der anschließenden Diskussion in der DRK-Kreisgeschäftsstelle Nürtingen kamen die anwesenden Vertreter der Rettungsdienstorganisationen, Feuerwehr, THW und DLRG im Kreis Esslingen zu Wort und trugen in einer regen Diskussion ihre  aktuellen Probleme und Wünsche den politischen Entscheidungsträgern vor.

Für den DRK- Kreisverbund Nürtingen-Kirchheim/Teck begrüßte Kreisgeschäftsführer Klaus Rau die Gäste und zeigte sich sehr erfreut über deren Besuch in Nürtingen. Es ist schon eine besondere Wertschätzung, wenn der Innenminister und sein Staatssekretär zusammen ihre Aufwartung machen. Bei ihrem Rundgang durch die neue DRK Rettungswache unter fachkundiger Führung von Rettungsdienstgeschäftsführer Rafael Dölker und Rettungsdienstleiter Michael Wucherer war es, insbesondere hinsichtlich der derzeit laufenden Neufassung der Förderrichtlinien für den Rettungswachenbau, beiden ein besonderes Anliegen,  den Politikern eine gut funktionierende und den  aktuellen Erfordernissen in höchstem Maße entsprechende Rettungswache zu zeigen. Die Erkenntnisse aus dem Neubau der DRK-Rettungswache Nürtingen werden nach Aussage von Staatssekretär Klenk in die Förderrichtlinie mit einfließen.

Foto: DRK - Sabrina Kreuzer

Fast zwei Stunden tauschten sich die Vertreter der Rettungsdienstorganisationen im Landkreis Esslingen im Lehrsaal der DRK-Kreisgeschäftsstelle Nürtingen mit den zuständigen „Sicherheitspolitikern“ der CDU aus. Innenminister Strobl bedankte sich  dabei ausdrücklich für das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte unserer Rettungsdienstorganisationen, die eine wesentliche Säule des gut funktionierenden Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes in Baden-Württemberg sind.

Als kleines Gastgeschenk überreichte Kreisgeschäftsführer Klaus Rau allen Anwesenden eine Rotkreuzdose. Diese wird im Kühlschrank aufbewahrt und enthält alle lebenswichtigen Daten über die jeweilige Person. Dass der Rettungsdienst diese bei einem Einsatz kennt, kann lebenswichtig sein, insbesondere dann, wenn die betroffene Person selbst nicht mehr ansprechbar ist.

Foto: DRK - Klaus Rau

Die Nürtinger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 10.01.2019 wie folgt über den Erfahrungsausstausch:

 

 


 

 

Auf Tuchfühlung mit den Lebensrettern

CDU-Landtagsfraktion auf Klausur in Nürtingen - Vertreter von Rettungsdiensten und Feuerwehren gaben Einblick in ihren Alltag

Die Stadt Nürtingen wählte die CDU-Landtagsfraktion für ihre dreitägige Klausur aus. Im Zuge der Tagung besuchte Innenminister Thomas Strobl mit weiteren Abgeordneten die DRK Rettungswache in Nürtingen. Im Gespräch mit Vertretern von Rettungsdiensten und Feuerwehren ging es um aktuelle Themen. Es gab aber auch viel Lob für das Ehrenamt.

Von Sabrina Kreuzer – Foto: Kreuzer

Foto: Nürtinger Zeitung – Sabrina Kreuzer

NÜRTINGEN. Heute endet die Klausur der CDU-Landtagsfraktion im Best-Western-Hotel. "Bei einer Klausurtagung möchten wir die Möglichkeit nutzen, nach draußen zu gehen und Gespräche zu führen", meinte Thomas Blenke, innenpolitischer Sprecher. Fern der Landeshauptstadt teilten sich die Arbeitskreise der Fraktion auf: Ein Teil der Abgeordneten besuchte gestern die S21- Baustelle "Wendlinger Kurve".

Die Arbeitskreise Recht und Verfassung, Inneres, Digitalisierung und Migration sowie Soziales und Integration trafen sich hingegen mit Vertretern von Rettungsdiensten und Feuerwehren aus dem Landkreis, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. "Wir möchten zeigen, dass wir die Arbeit im höchsten Maße wertschätzen", sagte Blenke. Auch Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretär Wilfried Klenk zeigten sich sehr interessiert.

"Es ist toll, wie gut einerseits das professionelle Hauptamt und andererseits

auch das engagierte Ehrenamt bei den Wehren und Rettungsdiensten im Kreis funktionieren." Weiter betonte Strobl: "Das neue Gebäude des DRK in Nürtingen ist beispielgebend und eine gute Motivation für die Mitarbeiter." Nur mit motivierten Mitarbeitern sei eine gute Arbeit am Patienten möglich, so der Innenminister. In den Reihen des DRK, der DLRG, der Malteser, des Technischen Hilfswerks und des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen freute man sich über das Lob. Haupt und ehrenamtliche Rettungskräfte nutzten die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch ihre Anliegen vorzutragen. Schwer zu schaffen macht der hohe Anteil von Einsätzen, die sich als Bagatell-Fälle erweisen. "In gut einem Drittel aller eingehenden Notrufe wäre es für uns nicht nötig, auszurücken", zeigte DRK-Rettungsdienstleiter Michael Wucherer auf. Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich kennt dieses Problem auch bei den Wehren: "Die Leute müssen an Erste Hilfe gewöhnt werden, damit sie nicht wegen Kleinigkeiten die Blaulichter

rufen müssen."

Als Lösungsansatz sieht Marc Lippe, Geschäftsführer der Malteser-Kreisgeschäftsstelle, die Aufklärung der Bevölkerung: "Neben verpflichtenden Erste-Hilfe-Kursen sollte schon in der Schule Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden." Zum Beispiel in speziell dafür eingerichteten Unterrichtsfächern sei es möglich, schon Grundschülern Krankheitsbilder aufzuzeigen und ihnen beizubringen, auf solche zu reagieren. Eine Suche nach den Symptomen im Internet ist immer häufiger, aber fatal. "Dr. Google macht alles nur noch schlimmer", meinte Lippe und bekam Zustimmung.

Hilfsfristen werden im Kreis weitgehend eingehalten

Ein weiteres Problem der Rettungsdienste ist die Hilfsfrist. Diese besagt, dass in 95 Prozent der Fälle der Patient innerhalb von 15 Minuten erreicht werden muss. Michael Wucherer vergleicht diese mit einer Bestellung bei einer Fast-Food-Kette: "Nur weil das Essen nach drei Minuten beim Kunden ist, heißt es nicht, dass es auch gut schmeckt." Natürlich sei es wichtig, schnell bei Patienten zu sein. In den meisten Fällen schaffe man dies sogar in sechs bis sieben Minuten. Bei Fahrten auf die Alb dauere es zwangsläufig etwas länger.

Die Politiker versicherten den Rettern, dass in Zukunft genug Mittel für sie eingeplant seien. "Es ist eine Nachwuchs-Werbekampagne für das Ehrenamt unter dem Blaulicht geplant", sagte Blenke. Der Nachwuchs müsse gesichert sein und gehalten werden. Bislang haben die Wehren und Rettungsdienste im Landkreis kein Problem damit. Die Konkurrenz sei aber groß, weil alle Organisationen und auch die Kirchen um dieselben jungen Menschen werben.