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Blutspendetermine

Presse-Archiv

Achtung – Die Schule hat begonnen

Photo: Pixabay

und ABC-Schützen mit oder ohne Schultüte sind unterwegs

(07.09.2018/Roland Rath) Nun ist es soweit. In dieser Woche steht für unsere Abc-Schützen der Erste Schultag an. Sicherlich aufregend genug und das nicht nur für die Erstklässler, sondern ganz bestimmt auch für deren Eltern, Omi und Opi und viele mehr. Damit bei diesem Abenteuer nichts schief geht, bitten wir an dieser Stelle alle Verkehrsteilnehmer um besondere Weitsicht und Rücksichtnahme.

Fahren Sie bitte noch vorsichtiger, als Sie es ja eh schon tun!? Danke.

Die Sommerferien sind vorbei und für unsere Erstklässler im Landkreis Esslingen, und nicht nur da, beginnt diese Woche die Schule – der Ernst des Lebens. Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., sagte Rahmen eines Gespräches hierzu: „Wir vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. mit all seinen örtlichen Gliederungen haben eine große 

Bitte an alle Verkehrsteilnehmer:
achten Sie bitte in den nächsten Tagen und Wochen besonders auf unsere Schulanfänger und Schüler. Trage Sie somit dazu bei, dass unsere Abc-Schützen gesund in die Schule und auch wieder nach Hause kommen. Denn auf Grund ihres Alters und Entwicklungszustandes gehören sie zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern, die auf Ihre Rücksicht besonders angewiesen sind.Die Schulwege müssen von unseren Jüngsten erst noch eingeübt und selbstverständlich werden.

Jeder Unfall ist einer zu viel".

Abschließend sagte er noch: „Ich wünsche allen Abc-Schützen und Schülern einen guten Schulanfang“.

Weitere Impressionen:

Photos: Pixabay

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Ein nicht alltägliches Dankeschön und hierfür sagen wir Danke

Foto: Roland Rath

38 ehrenamtliche Rotkreuzler zu Gast bei der Landesgartenschau in Lahr

(31.08.2018/Roland Rath) Bereits zum 13. Male lud der Verband Baden-Württembergische Omnibusunternehmen e.V., WBO, mit seinen Mitgliedsunternehmen am 29.08.2018 zur ErlebnisBusReise ein. Sie führte in diesem Jahr zur Landesgartenschau nach Lahr. Unter den weit über 1.700 Ehrenamtlichen aus den Reihen des Roten Kreuzes, der Caritas, der Malteser und Johanniter in Baden-Württemberg, welcher der Einladung gerne gefolgt sind, kamen alleine 29 aus den Reihen der Bereitschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sowie weitere 9 von unseren Nachbarkreisverbänden Esslingen und Reutlingen.

Nun aber mal der Reihe nach.

Auf Einladung der diesjährigen Landesgartenschau in Lahr und des WBO besuchten an diesem Tage weit über 1.700 Ehrenamtlichen die Landesgartenschau. Die Anreise erfolgte mit 34 Reisebussen privater Unternehmen aus ganz Baden-Württemberg.

Pünktlich um 7:00 Uhr erfolgte für uns, die „Nürtinger und Reutlinger Rotkreuzler“, die Abfahrt am Treffpunkt: DRK Kreisverband Nürtingen/Kirchheim/Teck e.V. in Nürtingen. Unsere Esslinger Rotkreuzler nahmen wir gerne in Neuhausen auf den Fildern auf. Für ein Lunchpaket hatte die Omnibusverkehr Kirchheim GmbH (OVK) und für Getränke: Bettina Becher vom DRK Kreisverband Nürtin-gen/Kirchheim/Teck e.V. bestens gesorgt. Die 2,5 stündige Anreise, der eine oder andere verschlief sie oder tauschte sich mit den Mitreisenden aus, erfolgte über die A 8 und A 5.

Bevor wir und all die anderen geladenen „Macher und Kümmerer“ uns auf dem Gelände der Landesgartenschau, in der Blumenhalle, der Kunstausstellung in der Casa Magica, oder einer der vielen Veranstaltungen auf einem der beiden Parks umsehen und erfreuen konnten, begrüßte uns Klaus Sedelmeier seitens der WBO mit den Worten: „Heute sollen einmal Sie im Vordergrund stehen und einen Tag genießen, der ihnen hoffentlich noch lange viel Sonne in Ihren Alltag bringt“. Aus dem Sozialministerium Baden-Württemberg wendete sich Ministerialdirektor Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann mit den Begrüßungsworten. „ Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den vielen freiwillig Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft zu danken. Wir alle wissen, wie wichtig dieses Engagement für das Gemeinwohl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei uns im Lande ist“, an alle geladenen Gäste. Des Weiteren bedankte er sich bei allen Busunternehmen und bei der Landesgartenschau, welche durch ihren Beitrag erst diesen Tag für die Engagierten möglich machten. Zum Abschluss der Begrüßung ergänzte der Oberbürgermeister von Lahr, Dr. Wolfgang G. Müller, mit den Worten: „Das Ehrenamt ist ein wertvoller und unschätzbarer Gewinn in vielen verschiedenen Bereichen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das was jeder Einzelne von Ihnen tut, verdient höchste Wertschätzung und Dankbarkeit. Im Namen der Stadt Lahr möchte ich Ihnen hierfür herzlich danken“.

Nun war die Zeit gekommen, dass wir bei bestem Landesgartenschauwetter das Gartenschaugelände, mit all seinen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten, den farbig fein abgestimmten Blumenbeete und den vielen Themenbereichen erobern konnten. Der Tag verging fast wie im Fluge und nur in den „Füßen“ merkte man, dass man fast - ohne es zu merken, wohl so den einen und anderen Besichtigungskilometer hinter sich gebracht hatte.

Mit dem Fazit: dass wir uns über diese Einladung und des vielen Lobes für uns Engagement riesig gefreut haben. Das wir einen wunderschönen Tag hier erleben durften und uns hierfür bei allen, die dies erst ermöglicht haben, bedanken wollen; machten wir uns müde und auch etwas geschafft gegen 16:30 Uhr wieder auf die Heimfahrt.

Abschließend und kurz vor der Autobahnausfahrt bedankte sich Frank Schaich, Bereitschaftsleiter der DRK Bereitschaft Großbettlingen vom Kreisverband Nürtin-gen-Kirchheim/Teck e.V. im Auftrag unserer gesamten Reisegruppe auf das herz-lichste bei unserem Busfahrer Manfred und dem VDK Kirchheim.

 

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Es ist angerichtet - Aktivsommer 55 +

Eine Initiative der Gemeinde Großbettlingen und der DRK Bereitschaft Großbettlingen

(05.08.2018/Roland Rath) Auch in diesem Jahr ist es der Initiative von der Bereitschaft Großbettlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. und der Gemeinde Großbettlingen wieder gelungen, interessante Programmpunkte, Führungen und Ausflüge, zu denen herzlich eingeladen wird, im Rahmen des Aktivsommer 55 + auf die Füße zu stellen. In diesem Zusammenhang darf ich nun mit den folgenden Bildern die einzelnen Programmpunkte etwas näher Vorstellen.

Schön wäre es, wenn auch etwas für Sie dabei wäre.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, wenden Sie sich einfach mit all Ihren Anliegen an Frau Bitzer oder Herrn Hogen. Sie stehen Ihnen auch für weitere Informationen jederzeit gerne zur Verfügung.

Unsere Veranstaltungen und Programmpunkte:

Fotos: Roland Rath

Stressbewältigung für Einsatzkräfte

Foto: M. Voges - DRK KV Stollber

Offene Einladung für alle Einsatzkräfte der HiOrg, des NND und NfS sowie der Feuerwehren zur Fortbildung

Referent Markus Schwab

(23.08.2018/Roland Rath) Wenn der Melder piepst, dann bleibt den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften aller HiOrg in der Regel keine Zeit, sich auf den kommenden Einsatz mental vorzubereiten. Für die Einsatzkräfte sicherlich nicht immer ganz so einfach. Nach dem Einsatz kommen, je nach Verlauf und Betroffenheit des Einzelnen, eventuell Fragen und Gedanken auf und Stress macht sich breit.

Aus diesem Grunde lädt der Notfallnachsorgedienst vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. recht herzlich zu seiner nächsten offenen Fortbildung:

"Stressbewältigung für Einsatzkräfte"
am 27.09.2018 ab 19:00 Uhr in das
DRK-Ausbildungszentrum nach Nürtingen, Laiblinstegstrasse 7

ein.

Als Referent hierzu konnte Markus Schwab, Personzentrierter Berater und Ansprechpartner für PSNV-E im DRK Landesverband Baden-Württemberg, gewonnen werden. Eine Anmeldung ist erforderlich und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Es wäre schön, wenn wir auch dich/Sie an diesem Abend begrüßen dürften.

Diese Fortbildung wird für Mitglieder des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. als Sanitätsdienstfortbildung anerkannt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr NND Team vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

weitere Impressionen:

Fotos: M. Voges - DRK KV Stollberg, Markus Brändli und Roland Rath

Fotos: M. Voges - DRK KV Stollberg, Markus Brändli und Roland Rath

Die Gute Tat

Photo: pixabay

Für den guten Zweck an der Kasse gearbeitet

(15.08.2018/Roland Rath) Eine gute Idee wurde neulich einfach mal so bei Edeka Höschele in Großbettlingen in die Tat umgesetzt. Die Edeka Zentrale AG & Co als erfolgreiches Unternehmen sowie Edeka Höschele in Großbettlingen und der „Überraschungsgast“ zeigte mit dieser halbstündigen Aktion zugunsten des Tafelladen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. in Kirchheim/Teck e.V. und des Tafelladen in Nürtingen, an welchem der DRK Kreisverband ebenfalls mitwirkt, dass sie sich auch gegenüber der Gesellschaft verpflichtet sehen. Weitere Informationen zu dieser Aktion finden Sie nachstehen.

Photo: Nürtinger Zeitung

Quelle: Nürtinger Zeitung vom 15. August 2018

Da staunten die Edeka-Kunden nicht schlecht: Statt eines freundlichen Mitarbeiters stand unlängst der Bundestagsabge-ordnete Michael Hennrich hinter der Kasse im Edeka-Markt, zog die Ware über den Scanner und kassierte ab. Dieser Einsatz des CDU-Politikers hat sich gelohnt, denn der Ertrag der halbstündigen Aktion wurde von der Edeka-Zentrale direkt gespendet und von Edeka Höschele in Großbettlingen verdoppelt.

Insgesamt konnten sich die Spendenempfänger so über 1.500 Euro freuen. Die Spende wurde von DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau (links) und Helga Rütten, Leiterin des Caritas-Zentrums Esslingen, dankend entgegengenommen und kommt zu gleichen Teilen den Tafelläden in Kirchheim und Nürtingen zugute.

„Es macht betroffen, dass auch bei uns nicht alle Menschen ausreichend zu essen haben – gleichzeitig gibt es viele Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können und somit weggeworfen werden. Durch die Tafelläden werden Überschüsse dorthin umgeleitet, wo Bedarf besteht. Dabei helfen viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Ich freue mich, mit dieser tollen Aktion die Tafelläden unterstützen zu können“, so Michael Hennrich (auf dem Bild Zweiter von rechts).

pm

Photos: Nürtinger Zeitung und pixabay

Photo: pixabay

DRK auf spannender Exkursion zu Endress + Hauser Conducta in Gerlingen

Foto: Roland Rath

Zuerst war die Spende und dann folgte eine Einladung zur Besichtigung

(08.08.2018/Roland Rath) Nach der Spendenübergabe von 10.000 € an den Kirchheimer Tafelladen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am 15. Dezember 2017 folgte nun eine Einladung zur Besichtigung der „Spenderfirma“ Endress + Hauser Conducta in Gerlingen, welcher man natürlich sehr gerne nachkam. Am 17. Juli 2018 war es soweit. Eine achtköpfige Delegation machte sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg. Der persönliche Empfang war sehr herzlich und der Besichtigungstermin verging wie im Fluge und viel zu schnell.

Was alle Teilnehmer bereits wussten, war, dass die Firma Endress+Hauser Conducta international zu den führenden Anbietern von Messstellen und Komplettsystemen für die Flüssigkeitsanalyse zählt und sich als wertebewusstes und erfolgreiches Unternehmen auch gegenüber der Gesellschaft verpflichtet sieht.

Für mehr Hintergrundwissen zur Firmenphilosophie, den „weltweit“ verteilten Firmensitzen, der Entwicklungsarbeit und der breit gefächerten Produktpalette sorgten Kerstin Bohms, Manager Human Resources und Stephan-C. Köhler, Director Human Resources, im Rahmen eines sehr kurzweiligen Vortrages und einer noch kurzweiligeren Firmenbesichtigung. Beeindruckend hierbei war unter anderem, dass die einzelnen Arbeitsplätze, immer auf Rollen, nach Bedarf selbst hergestellt werden und somit relativ kurzfristig und beliebig in „Montagesstrassen“ zusam-mengestellt werden können. Faszinierend war auch, dass man die maschinelle Bestückung der Platinen hätte beobachten können, nur die Maschine, welche die, auf Rollen aufgewickelten Teilchen so schnell aufgenommen und auf die Platine gesteckt hat, dass es eigentlich unmöglich war, diesem Vorgang genau zu folgen.

Nach einem sehr leckeren Mittagessen traf man sich abschließend noch zu einer sehr angeregten Fragerunde, zu dessen Beginn Stephan-C. Köhler noch darauf aufmerksam machte, das sich die Firma Endress+Hauser Conducta international auf die Kompetenz von weltweit mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stützt und neben dem Hauptsitz in Gerlingen bei Stuttgart weitere wichtige Produktionsstandorte in Waldheim (Sachsen), Groß-Umstadt (Hessen), Anaheim (Kalifornien, USA) und Suzhou (China) hat.

Abschließend bedankte sich Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender, im Namen des gesamten DRK-Kreisverbandes für die Einladung zu diese sehr interessanten Firmenbesichtigung und sagte: „Es ist schön, dass eine so große Weltfirma wie Endress + Hauser sich sozial in der Region engagiert und Projekte unterstützt. Ohne dieses vorbildliche ehrenamtliches Engagement und ohne Spender und Unterstützer wäre eine Vielzahl der Arbeit des Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. nicht möglich“. Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, überreichte als Dankeschön abschließend noch ein kleines Gastgeschenk.

Hups, da war noch was
Nachhaltigkeit ist bei Endress + Hauser Conducta wirklich nicht nur eine Phrase. Beim genauen Betrachten der Bilder kann man als Kunstwerk einen „Energiebaum“ und dessen Sinn und Zweck entdecken.

und noch was
noch oft wurde über den Satz des Tages: „Arbeit muss wieder Spaß machen“ nachgedacht und philosophiert.

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

DRK Fahrzeugkolonne mit Blaulicht unterwegs, was ist passiert?

Foto: Steffen Lepski und Roland Rath

Keine Sorge – es handelte sich nur um einen Übung: Mot.-Marsch

(28.07.2018/Roland Rath) So Mancher an der Wegstrecke des Mot-Marsches vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. mag sich heute gefragt haben, was da wohl passiert sein könnte. Denn es kommt sicherlich nur selten vor, dass man einem DRK- Einsatzfahrzeugverband, bestehend aus 8 Fahrzeugen mit Blaulicht und ohne Martinshorn, über den Weg läuft. Die Lösung ist einfach. Es handelte sich im Rahmen einer Fahrerausbildung um den praktischen Teil: „Führen von Fahrzeugen im Verband“

Unter Früher, als der Truppenübungsplatz Münsingen noch in Betrieb war, sah man solche Fahrzeugverbände des Öfteren und wusste auch genau, wie man sich zu verhalten hatte und man hat es auch noch in den Fahrschulen gelehrt. Einfach mal Opi oder Omi fragen. Heute sieht man nur noch ganz selten Fahrzeugverbände auf unseren Straßen.

Nun mal eins nach dem Anderen.

Gerade erst haben die Schulferien begonnen und schon nehmen 18 ehrenamtliche Rotkreuzler aus den DRK Bereitschaften: Großbettlingen, LenningerTal, Neckartenzlingen, Nürtingen und Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. an der

2teiligen Fahrerausbildung: Führen von Fahrzeugen im Verband“

unter der Leitung von Mathias Schmollack, Zugführer der EE 3, und Alexander Bauer, stv. Zugführer der EE 3 im Landkreis Esslingen, teil.

Jetzt könnte man sich fragen, warum machen die das und warum ist diese Ausbildung überhaupt nötig – die haben doch alle schon einen Führerschein. Diese Frage ist einfach zu beantworten. Im Rahmen des breitgefächerten Aufgabengebietes beim Deutschen Roten Kreuz im Bereich des Katastrophen- und Bevölke-rungsschutz kann es vorkommen, das im Rahmen eines Großschadensereignisses mehreren Fahrzeugen incl. Personal und Material über weite Strecken (teilweise sogar bundesweit) verlegt werden müssen. Dies wird dann kontrolliert/koordiniert in einem "Verband" nach §27 StVO durchgeführt. Und das, das will wirklich gelernt werden.

Am ersten Abend, dem theoretischen Teil wurden im DRK-Heim in Großbettlingen in anschaulicher und verständlicher Weise unter anderem die Themen:

  • Grundkenntnisse Verhalten bei Fahrten im Fahrzeugverband
  • Aufbau und Struktur eines Fahrzeugverbandes
  • Hinweise zur Planung von Fahrtstrecken
  • Zusätzliche Ausstattung von Fahrzeugen
  • Fahrgeschwindigkeiten und Fahrzeugabstände
  • Struktur, Strecke, technische Halte, Pausen und zeitlicher Ablauf

bearbeitet und den Teilnehmern näher gebracht.

Nun, im zweiten Teil traf man sich gegen 9:00 Uhr beim DRK Katastrophenschutz-Zentrum Owen um die 8 Fahrzeuge gemäß den Vorschriften und mit den erforderlichen Kennzeichnungsflaggen aufzurüsten. Bei den hochsommerlichen Temperaturen und unter Berücksichtigung, dass die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes über keine Klimaanlage verfügen, durfte natürlich auch die entsprechende Menge an Getränke nicht vergessen werden. Pünktlich um 9:30 Uhr begann das „Übungsabenteuer Mot-Marsch“.

Nach 7 Stunden und 230 km war es geschafft. 

Erfolgreich und ohne Schaden konnte nach dem erforderlichen Tanken, Reinigen und Ausfüllen des Fahrtenbuches der Fahrzeuge, diese wieder einsatzklar entsprechend abgestellt und die Teilnehmer, nach einem herzlichen Dankeschön durch Mathias Schmollack und Alexander Bauer, in ihr wohlverdientes Restwochenende „entlassen“ werden.

Im Rahmen eines persönlichen Gespräches mit einem Teilnehmer erfuhr ich, dass das Fahren eines Fahrzeuges im Verband kein „Kinderspiel“ ist und wirklich die volle Konzentration erfordert. Muss doch, im Vergleich zum „normalen Autofahren“ auf die Einhaltung der diversen Vorschriften, den Abstand zum Vorder- und Hin-termann, die unterschiedlich erforderlichen Abstände, das entsprechende Aus- und Einfahren an Kreuzungen und die entsprechenden Geschwindigkeiten und, und, und - beachtet werden. Nur gut, dass ich, um im Einsatzfall die nötige Ruhe und Routine zu haben, dies bei solchen Ausbildungsmaßnahmen immer mal wieder praktisch üben kann.

 

Weitere Impressionen:

Fotos: Steffen Lepski und Roland Rath

Fotos: Steffen Lepski und Roland Rath

Blutspender/innen sind Lebensretter und

Foto: Roland Rath

manchmal ist sogar ein Geburtstagskind darunter

(26.07.2018/Roland Rath) Eigentlich fast nicht zu glauben. Die Schulferien haben gerade begonnen, es hat hochsommerliche 32 Grad im Schatten, man sieht verständlicherweise um 14:15 Uhr kein Mensch auf der Straße und trotzdem haben 169 Blutspender den Weg zur heutigen Blutspendenaktion in der Hauptschule in Neuffen gefunden – eigentlich bei diesen Temperaturen kaum zu glauben, aber wahr. Und nicht nur das.

Unter den Lebensrettern war sogar ein Geburtstagskind zu seiner 30 Blutspende aus dem fernen Nürtingen angereist. Insider wissen es: auf Madeleine ist halt, auch wenn sie uns nicht verraten hat, zum wievielten Male sie heute 25 Jahre wurde, einfach Verlass. Aber, das soll mich nicht abhalten, ihr an dieser Stelle und auch im Auftrag von René Wolf und Dietmar Hauff, Bereitschaftsleitung der Bereitschaft Neuffen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. recht herzlich zu gratulieren.

Ein ganz besonders herzliches Dankeschön gilt den vorbildlichen Blutspender/innen sowie den „helfenden Händen“ der Landfrauen Neuffen und den Mitgliedern der durchführenden DRK Bereitschaft Neuffen, welche sich besonders über die Unterstützung der (hoffentlich bald) Neuen: Lea Koch, Timm Reeth und Niklas Muckenfuß (leider nicht auf dem Bild), freute.

Was wäre die Welt wohl ohne diese Menschen – sie wäre sicherlich ärmer und kälter

D A N K E für ihr Engagement!

weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Endlich Schulferien und fast alle sind weg

Foto: Roland Rath

Aber keine Sorge, wir sorgen auch wären dieser Zeit für Ihre Sicherheit

(25.07.2018/Roland Rath) Kaum haben die Schul- und/oder Betriebsferien begonnen, wohnt halb Deutschland stundenweise auf der Autobahn und erholt sich hoffentlich Gut am jeweiligen Urlaubsort. Aber keine Sorge, unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte sorgen auch in dieser Zeit für die Sicherheit der Durchreisenden und Daheimgebliebenen. Zum Dank dafür werden sie meist von den entsprechenden Gliederungen und Einsatzgruppierungen entweder zu einem kleinen Ausflug, Familiennachmittag oder Grillabend, sofern der Piepser sie nicht zu einem Einsatz ruft, eingeladen.

Es scheint, als würden die allesamt ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte der örtlichen Bereitschaft und der Einsatzformationen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. nie Urlaub machen. Im Rahmen eines Gespräches mit Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender, Heike Gönninger und Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleitung, sowie Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, wurde unisono darauf hingewiesen, dass die „Personalplanung“ in den örtlichen Bereitschaften: Frickenhausen, Großbettlingen, Kirchheim, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Nürtingen, Weilheim und Wendlingen sowie in den Sondergruppen: Schnelleinsatzgruppe Neckar und Teck sowie der Einsatzeinheit 3 und den Teileinheiten 4 und 5, der Bergwacht Lenninger Tal, der Rettungshundebereitschaft, der Helfer vor Ort, des Kreisauskunftsbüro und des Notfallnachsorgedienstes in der Regel so vorgenommen wird, dass eine entsprechende Dienstabmeldung vermieden werden kann. Hierfür gab es ein dickes und herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen. Dieses Dankeschön gilt natürlich auch den Familienangehörigen und Freunden dieser Einsatzkräfte. Sind es doch sie, welche so manche Stunde durch das soziale Engagement auf ihre Lieben verzichten müssen.

Abschließend wünscht der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz eine schöne und erholsame Urlaubszeit. Kommen Sie gesund wieder nach Hause.

Unseren Kameraden von DRK, Feuerwehr und den anderen Hilfsorganisationen wünschen wir ruhige Urlaubs- und Ferientage mit möglichst wenigen Einsätzen.

Apropo Grillabende

Als kleines Dankeschön wurden die Einsatzkräfte des Kreisauskunftsbüro`s (KAB) von Heike Gönninger, Leiterin der KAB, am 16.07.2019 nach Bempflingen zu einem Gartenfest und durch die Bereitschaft Nürtingen am 17.07.2019 die Einsatzkräfte der Bereitschaft sowie die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Nürtingen zu einem Garagenfest eingeladen.

weitere Impressionen zu diesen Grillabenden:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Von Kind an auf Ehrenamt geeicht

Foto: Markus Brändli, Roland Rath

Gert Hauschild wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

(17.07.2018/Roland Rath) Die Liste der Ehrenämter, die Gert Hauschild aus Holzmaden schon bekleidet hat, scheint kaum enden zu wollen. Für sein außergewöhnliches Engagement bei der Bereitschaft Weilheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck und seinem kommunalpolitischen Engagement, lies es sich Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Freitag, den 13. Juli 2018 nicht nehmen, Gerdt Hauschild mit dem Bundesverdienstkreuz persönlich auszuzeichnen. Zu dieser Auszeichnung gratulieren natürlich an dieser Stelle und von ganzem Herzen: Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender, der gesamte Vorstand, die Kreisbereitschaftsleitung, alle örtlichen Gliederungen und ihre Mitglieder sowie Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer.

60 Jahre ist es her, dass Gert Hauschild am 15. März 1958 in die DRK Bereitschaft Weilheim als aktives Mitglied im zarten Alter von 16 Jahre eintrat. Das Ehrenamt hat Gert Hauschild nie losgelassen. Ob Deutsches Rotes Kreuz oder sein soziales Engagement vor Ort in Holzmaden. Bis heute ist unser Gerd Hauschild noch aktiv und engagiert – und hat auch schon so einiges bewegt.

Zwar freut sich Gert Hauschild ganz im Stillen über die Würdigungen. Wichtig sind ihm aber „all die Schächtele“ und Anstecknadeln nicht. Der freiwillige Einsatz fürs Gemeinwohl ist für ihn immer etwas Selbstverständliches gewesen, etwas, das er quasi „mit der Muttermilch“ aufgesogen hatte und das ihm bis heute Freude bereitet.

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Der Teckbote berichtete über die Ehrung wie folgt:

„Sie können auf Großes zurückblicken“
Ehrung. Der 76-jährige Gert Hauschild aus Holzmaden erhält das Bundesverdienstkreuz für seine langjährigen Verdienste im Ehrenamt.

Von Heike Siegemund

Für einen sichtlich gerührten Gert Hauschild ging ein Traum in Erfüllung: Der Holzmadener erhielt für seine außergewöhnlichen Verdienste das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Etwa 70 Gäste waren gekommen, um die Aushändigung durch Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssek-retärin im Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, mitzuerleben.

„Als ich den Brief aus dem Kasten holte, dachte ich zuerst, ich hätte wieder einen Buchpreis beim Preisausschreiben des Staatsanzeigers gewonnen“, erinnerte sich Hauschild. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte ihm schriftlich mitgeteilt, dass er diese hohe Auszeichnung erhalten soll. „Ich musste mich erst mal setzen. Ich war sprachlos – und das kommt nicht so oft vor.“ Hauschild brachte seine Gefühle mit einem Zitat zum Ausdruck: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

Zuvor war die Staatssekretärin auf den langjährigen ehrenamtlichen Einsatz des 76-Jährigen eingegangen. „Ihre Arbeit war immer eine Arbeit mit und für die Menschen – sei es beim Roten Kreuz oder bei ihrem kommunalpolitischen Engagement“, sagte sie und betonte: „Sie können auf Großes zurückblicken.“ Sein Lebensweg sei nicht immer einfach gewesen: „Am 2. Februar 1942 wurden Sie mitten im Krieg in Stuttgart geboren.“ Die Mutter flüchtete mit ihren Kindern nach Holzmaden, wo sie erst Wurzeln schlagen mussten. „Dies ist Ihnen durch Ihr offenes Wesen gelungen“, richtet sich Gurr-Hirsch an Gert Hauschild. Er habe eine Familie gegründet, sich eine Heimat geschaffen – und Aufgaben übernommen, denen er sich verpflichtet fühlte: So trat er 1958 dem Deutschen Roten Kreuz bei. Es folgten viele weitere Stationen.

30 Jahre lang brachte sich Hauschild als Gemeinderat in Holzmaden ein und war 25 Jahre stellvertretender Bürgermeister. An mehr als 700 Sitzungen des Gemeinderats hat er teilgenommen, brachte sich als Berater der Gemeinde ein und gab wertvolle Hinweise für die Dorfentwicklung. Wichtige Infrastrukturprojekte wurden während seiner Zeit verwirklicht: der Bau des Kindergartens, des Feuerwehrmagazins und der Aussegnungshalle.

Auch mit der Geschichte seines Heimatorts hat sich Hauschild auseinandergesetzt, in Archiven gesucht und Zeitzeugen für historische Beiträge im ersten und zweiten Heimatbuch Holzmadens befragt. „Dafür muss man Biss haben“, lobte die Staatssekretärin.

Für Hauschild sei immer klar gewesen, dass bestimmte Dinge nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Und so habe er sich für eine Gedenktafel für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Auch im Partnerschaftskomitee mit der französischen Partnerstadt Connantre wirkte er mit und brachte sich im Sozialverband VdK und im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein.

Friedlinde Gurr-Hirsch bezeichnete Hauschild als besonderen Menschen, als Vorbild, der sein Schaffen in den Dienst seiner Mitbürger gestellt habe. „Und wir gehen davon aus, dass Sie dies weiterhin tun werden“, betonte sie, bevor sie ihm die vom Bundespräsidenten unterschriebene Urkunde überreichte und das Verdienstkreuz ans Revers heftete.

Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung von Edwina Ionescu am Cello und Simon Wolpert an der Violine von der Musikschule Kirchheim.

Ehrenämter von Gert Hauschild:

  • seit 15.03.1958: Aktives Mitglied beim DRK
  • 1978: Sanitätsbegleiter der Feuerwehr in Connantre
  • 1979 und 1980: DRK-Leistungsabzeichen in Silber
  • 1980: DRK-Gruppenführer
  • 1981: DRK-Einsatzleiter beim Auslandseinsatz nach Erdbeben in Italien
  • 1982: Ausbilder beim DRK
  • 1982 bis heute: Delegierter beim DRK Weilheim
  • 1987 und 1989: „Wintersozialbutter“ für Bedürftige im Ort verteilt
  • 1990: Einsatzleiter bei Überführung von Rettungswagen zum DRK Dresden
  • seit 1995: Mitglied im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
  • 1998: Henry-Dunant-Medaille in Silber
  • 2003 bis 2016: Sanitätsbeauftragter des Kirchenbezirks der Neuapostolischen Kirche Kirchheim
  • 2004: Vorstandsmitglied im Sozialverband VdK, Ortsverband Kirchheim
  • 2007: Landesehrennadel
  • 2008 bis 2017: Stellvertretender Verbandsvorsitzender im VdK-Sozialverband, Kreisverband Nürtingen
  • 2009 bis 2017: Vorsitzender im VdK-Sozialverband, Ortsverband Kirchheim
  • 2014: Verdienstmedaille der Gemeinde Holzmaden in Silber
  • 1984 bis 2014: Mitglied im Gemeinderat von Holzmaden
  • 2017: Verdienstmedaille in Gold des DRK-Kreisverbands
  • 2018: Bundesverdienstkreuz

Drei Fragen an Gert Hauschild

1. Freuen Sie sich über die Ehrung?
Ja, sehr. Erwartet habe ich es nicht, aber bei jeder Veröffentlichung einer solchen Ehrung in den Medien hatte ich schon eine kleine Hoffnung, dass mich jemand vorschlägt. Wer den Stein ins Rollen brachte, weiß ich nicht.

2. Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung?
Sie ist eine öffentliche Anerkennung meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, die ich über Jahre hinweg ausgeübt habe und weiterhin ausüben werde, wenn auch altersbedingt nicht mehr an vorderster Front. Bei all meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten beim Deutschen Roten Kreuz, als Gemeinderat, beim Sozialverband VdK und beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge habe ich mich immer für Ältere eingesetzt, denn Junge haben Fürsprecher genug. „Willst du bequem und ruhig leben, so lasse dir kein Ehrenamt geben“: Dieses Zitat von Wilhelm Busch galt nie für mich.

3. Wird sich Ihr Engagement verändern?
Ich werde mein ehrenamtliches Engagement wie bisher beibehalten, sofern es gesundheitlich und altersbedingt geht. Ansonsten gibt es für mich keinen Grund, nicht mehr weiterzumachen. (hei)

weitere Impressionen der Ehrung:

Fotos: Markus Brändli, Roland Rath und DRK-Archiv

Fotos: Markus Brändli, Roland Rath und DRK-Archiv

DRK Kreisversammlung 2018 in Owen

Foto: Roland Rath

Menschlichkeit steht im Mittelpunkt unserer Arbeit

(28.06.2018/Roland Rath) Lobende Worte und viel Anerkennung für die geleistete Arbeit im zurückliegenden Berichtsjahr im Rahmen der Grußworte von Owens Bürgermeisterin Verena Grötzinger und Wolfgang Haalboom, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg sowie Christian Baron, Dezernent für Gesundheit, Ordnung und Verkehr im Landkreis Esslingen, strahlende Gesichter bei den „Jugendrotkreuzlern“ der 2 Siegerwettbewerbsgruppen und eine „umfangreiche Gästeliste“, ließ die Sitzung obgleich ihrer umfangreichen Tagesordnung am 28.06.2018 in Owen trotz den fast tropischen Temperaturen harmonisch und wie im Fluge vorübergehen.

Die diesjährige DRK Kreisversammlung des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck fand im Herzog-Konrad-Saal der Teckhalle in Owen unter der Leitung von Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender, statt. Unter dem Motto: „ohne Mampf kein Kampf“ konnte sich noch vor dem offiziellen Beginn der Versammlung jeder Sitzungsteilnehmer an einem köstlich mundenden und toll hergerichteten warmen Buffet, welches bereits schon traditionell durch den DRK Verpflegungszug Tischardt gereicht wurde, ab 18:15 Uhr bedienen.

Pünktlich um 19:30 Uhr eröffnete Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender, die Versammlung und Begrüßte auf das herzlichste alle Gäste, alle Mitgliedern des Vorstandes, die 96 teilnehmenden Delegierten, die 2 Teams von den JRK Siegerwettbewerbsgruppen 2017/2018 aus Lenningen und Linsenhofen, sowie die anwesenden „Hauptamtlichen“ aus allen Bereichen und gab einen kurze Übersicht über die „abzuarbeitende“ Tagesordnung, welche stolze 13 Tagesordnungspunkte enthielt. Im Rahmen seiner Begrüßung sagt er unter anderem: „unser aktueller Tätigkeitsbericht 1/2018, sie finden diesen auch auf unserer Homepage unter: über uns > Rotkreuzberichte, liegt Ihnen vor und beleuchtet mit Fakten und Zahlen eine Vielzahl der Aktivitäten in und um unseren Kreisverband mit seinen Gliederungen und Töchtern. Ich möchte mich daher auf einige wenige Punkte beschränken, die herausragen. Der ehrenamtliche Einsatz unserer Rot-Kreuz-Helfer in den Bereitschaften und im JRK sind sicherlich dem Ideal unseres Gründers Henri Dunant am Nächsten. Sie leisten Hilfe wo es not tut, sind ehrenamtlich tätig, gehen einem Beruf nach und/oder versorgen ihre Familie und stellen sich doch in den Dienst unter dem Zeichen des Roten Kreuzes. Dieser Dienst wird vor allem von den kleineren Städten und Gemeinden sehr geschätzt und gewürdigt, was z.B. immer wieder bei Beschaffungen von Fahrzeugen oder der Sicherstellung einer guten Unterbringung der DRK-Arbeit zutage tritt, wie ich zum Beispiel bei einer Fahrzeugübergabe in Erkenbrechtsweiler erleben durfte“. Des Weiteren sprach er unter anderem auch die Themen: Großübung „heißer Süden“, die Indienststellung des neuen ELW 2, 20-Jahre „Helfer vor Ort“, neue Lehrrettungswache in Nürtingen, die Sozialarbeit im Kreisverband, Seniorenzentren und ambulanter Pflegedienst an.

Bevor jetzt jemand ins Grübeln kommt, die Zahl 13 hatte keinerlei negativen Einfluss auf den positiven Verlauf dieser Sitzung.

Nach der herzlichen Begrüßung erhoben sich alle Versammlungsteilnehmer/innen zum stillen Gedenken an die, in 2017 verstorbenen Kameradinnen und Kameraden:

  • Heinrich Liebmann – Bereitschaft Frickenhausen,
  • Robert Robitschko, Wilhelm Pillich und Gisela Schurer - Bereitschaft Kirchheim
  • Elfriede Jakob – Bereitschaft Lenninger Tal
  • Lotte Lukas – Bereitschaft Neckartenzlingen
  • Dr.med. Dietrich Braun und Elfriede Maier – Bereitschaft Neuffen
  • Emma Frasch – Bereitschaft Weilheim
  • Maria Flödl – Bereitschaft Wendlingen

Anschließend folgten die Grußwort von Owens Bürgermeisterin Verena Grötzinger und Wolfgang Haalboom, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg sowie Christian Baron, Dezernent für Gesundheit, Ordnung und Verkehr im Landkreis Esslingen. Diese können am Ende dieser Berichtserstattung gerne im Presseartikel der Nürtinger Zeitung nachgelesen werden.

Nun war es soweit, der besondere Tagesordnungspunkt 3. Ehrungen, wurde durch Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck aufgerufen. Hier sah man auch die bereits erwähnten „strahlenden Gesichter“. Als Erstplatzierten bei dem  Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes, welcher am 28.04.2018 im Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen eG in Nürtingen stattgefunden hat, haben sich Teilnehmergruppen:

Stufe 1 – JRK Linsenhofen unter der Leitung von Stephan Mahler und Fabian Lepple

Stufe 2 – JRK Neidlingen unter der Leitung von Anneliese Bossler und Christiane Kuch

durch diese Platzierung die Teilnahme an Landeswettbewerben 2018 gesichert und wurden hierfür als Dankeschön und Anerkennung für diese besondere Leistung durch Rolf Siebert mit einem Gutschein und einem Blumenstrauß besonders geehrt.

In seinem Jahresrückblick auf 2017 zeigte Kreisgeschäftsführers, Klaus Rau sehr kurzweilig auf, dass auch dieses Jahr ganz im Zeichen des Ehrenamtes stand und es neben den vielen kleinen und scheinbar ganz normalen „Selbstverständlichkeiten“ auch „große Momente“ beim DRK Kreisverband gab. Des Weiteren machte er unter anderem auch darauf aufmerksam, das mit der Übertragung  der Immobilienverwaltung der kreisverbandseigenen Gebäude auf die SANKA GmbH im Frühjahr 2017 der Prozess der Neustrukturierung des DRK- Kreisverbandes und seiner Tochtergesellschaften mit dem Hauptziel einer klare Trennung zwischen dem ehrenamtlichen Idealverein Kreisverband e.V. und den wirtschaftlichen Bereichen in selbstständige gemeinnützige GmbHs, erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Er sagte: „um die vielfältigen ehrenamtlichen und sozialen Aufgaben des Idealverein Kreisverbandes leisten und finanzieren zu können, ist dieser mehr denn je auf erfolgreiche Tochtergesellschaften angewiesen ist. Weiter hat sich gezeigt, dass nur durch ein enges Zusammenwirken aller Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen Kräfte des DRK-Verbundes unter Federführung des Kreisverbandes eine erfolgreiche Arbeit geleistet werden kann“.

Wir sind ein Rotes Kreuz

ist der oberste Leitsatz des neuen Leitbildes der DRK- Arbeit in unserem Verbund. Egal, ob hauptamtlicher oder ehrenamtlicher Mitarbeiter im DRK-Verbund Nürtingen-Kirchheim/Teck, wir fühlen uns der DRK-Familie zugehörig und den Grund-sätzen des Roten Kreuzes verpflichtet. Unser Leitbild bildet die Leitplanken unserer  Gesamtstrategie, unsere Leitsätze stellen ein übergeordnetes, stabiles Element dieser dar.

Der weiteren sagte er: „ Auch das Jahr 2017 im DRK- Kreisverband Nürtingen- Kirchheim/T. e.V. stand ganz im Zeichen des Ehrenamtes. Festlicher Abschluss des Jahres war die Ehrungsveranstaltung des Kreisverbandes am 08.12.2017 in Owen, bei welche

  • 24 Ehrenamtliche mit der DRK-Verdienstmedaille des Kreisverbandes in Bronze,
  • 20 Ehrenamtliche mit der DRK-Verdienstmedaille in Silber und
  • 12 Ehrenamtliche mit der DRK- Verdienstmedaille in Gold

ausgezeichnet wurden.

Für ganz besondere Verdienste für den Kreisverband erhielten Dr. Thilo Haug und Goran Milinovic die Henry-Dunant Medaille in Silber.

Für seine außerordentlichen Verdienste und sein Lebenswerk wurde Dr. Dietmar Seegers mit der höchsten Ehrung des Kreisverbandes, der Henry-Dunant-Medaille in Gold ausgezeichnet und

eine besondere Ehrung wurde den Eheleuten Ernst und Anita Tscheulin zu Teil. Für Ihre großzügige Spende des Grundstückes des DRK- Katastrophenschutz-Zentrum Owen und für ihre große Verbundenheit zum DRK- Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. zeichnete der Präsident des DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V., Dr. Lorenz Menz, die Eheleute Tscheulin mit der Ehrennadel in Gold des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg aus.

Allen Geehrten gilt an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement für unseren Kreisverband und auch weit darüber hinaus. Wir sind stolz auf das große ehrenamtliche Engagement in unserem Kreisverband, wissen aber auch, dass dies alles ohne die Unterstützung unserer rund 13.000 Fördermitglieder und unserer Spender nicht möglich wäre. Mein besonderes Dankeschön gilt deshalb allen unseren Unterstützern und Förderern. Bleiben Sie uns bitte auch künftig gewogen und treu“.

Natürlich sprach Klaus Rau im Rahmen seines Jahresrückblickes auch unter anderem die Bereiche:

Jugendrotkreuz
234 Mitglieder, 42 Gruppenleiter in 19 Jugendrotkreuzgruppen. Mehr hierzu in der JRK eigene Zeitschrift „Lichtle“

Bereitschaften und Sondergruppen

über 900 Mitglieder in 9 Bereitschaften, der Rettungshundestaffel, der Bergwacht, dem Kreisauskunftsbüro und des Notfallnachsorgedienstes

Breitenausbildung und Helfer- und Fachdienstausbildung
Ein besonderer Wert bei uns im Kreisverband wird auf eine gute Ausbildung gelegt. Alle Führungskräfte unserer Bereitschaften haben die notwendigen Lehrgänge absolviert und bilden ein starkes Führungsteam. Hohe Qualität durch Qualifizierung ist uns besonders wichtig.

Auch der Bereich der Breitenausbildung wächst ständig.  Die Teilnehmer unserer Erste Hilfe wissen es zu schätzen, dass es fast jeden Samstag im Jahr möglich ist, entweder in Nürtingen oder in Kirchheim einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen, ohne sich vorher hierfür anzumelden zu müssen. Man kommt einfach vorbei, macht seine Erste Hilfe Ausbildung und bekommt nach erfolgreicher Absolvierung am Ende gleich seine Lehrgangsbescheinigung ausgehändigt.

Ansprechpartner: Melanie Dorn und Christian Guggemoos-Honikel,
beide sind auch Lehrbeauftragte des DRK Landesverbandes.

Blutspende 
45 Blutspendetermine, 6.969 Spender, darunter 689 Erstspender

„DRK-Altaktiven“ 
2017 konnte das 10-jähriges Jubiläum gefeiert werden feiern. Etwa 40 ehemalige aktive Rotkreuzkameradinnen und Kameraden treffen sich 2-mal im Jahr zu Vorträgen und Ausflügen. Höhepunkt 2017 war der Besuch einer Plenarsitzung im Landtag von Baden-Württemberg.

Kleiderkammer in der Kreisgeschäftsstelle Nürtingen
6 Mitarbeiter/innen, Ausgabe in 2017 von ca. 17.000 Kleidungsstücke an über 1.300 Bedürftige.

Sozialarbeit
ist ein vielseitiges Angebot an sozialen Leistungen, unterstützt durch ein starkes Ehrenamt.

In besonderem Maße gilt dies für die Tafelläden, die Bewegungsprogramme für ältere Menschen, die Angebote der offenen Altenhilfe, Mittagstisch und Kaffeenachmittag, Kleiderkammer, Betreutes Reisen, Stoma- Selbsthilfegruppe, Kreisnachforschungsstelle, Schuldnerberatung und viele andere Dienste. Neuere Angebote wie der Aktivierende Hausbesuch und das Projekt BesTe Genesung zu Hause, d.h. die Begleitung nach Hause in den ersten Stunden bzw. Tagen nach einer Krankenhausentlassung, sind ohne Ehrenamt nicht leistbar. 

Menü Service (früher: Essen auf Rädern)
An 365 Tagen im Jahr, liefern über 20 Mitarbeiter jährlich etwa 60.000 köstliche Menüs aus. Aus über 200 verschiedenen Gerichte, Suppen und Desserts kann ausgewählt werden. Auch für spezifische Ernährungsanforderungen, beispielsweise bei Unverträglichkeiten, nach Operationen oder Magen-Darm-Erkrankungen, haben wir mit unseren „Win-Vitalis-Produkten“ geeignete Menüs. Das ganze Programm kann entweder täglich heiß oder wöchentlich tiefgefroren nach Hause geliefert werden.

ambulanten Pflegedienstes
Er leistete im letzten Jahr insgesamt über 47500  Hausbesuche bei ca. 385 Patienten.

Hausnotruf
Zum Jahresende 2017 waren  845 Hausnotrufgeräte unseres Kreisverbandes auf die  Hausnotrufzentrale Call-Us GmbH aufgeschaltet. Es gab 190 Abmeldungen sowie 225 Neuanschlüsse. Hinzu kommen ca. 500 Hausbesuche bei Hausnotrufkunden um die Geräte zu überprüfen, bei Bedarf neu zu programmieren und die Funkfingerbatterien auszutauschen. 

DRK-Seniorenzentren
Der Verbund der DRK-Seniorenzentren besteht derzeit aus sieben Einrichtungen und bietet insgesamt 346 Dauer-/Kurzzeitpflege- und 40 Tagespflegeplätze, betreibt über 80 Betreute Wohnungen und ein Kontaktangebot für 160 Wohnungen der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG.

Im August 2018 geht das das neue DRK-Seniorenzentrum Geislingen in Betrieb. Das Haus wird von der DRK-Zukunfts-Stiftung Neckar- Fils errichtet und von der DRK- Seniorenzentren Neckar-Fils gGmbH betrieben. Es bietet  64 Pflegeheimplätze und 14 Betreute Wohnungen Platz und ist nach dem DRK-Seniorenzentrum Hattenhofen Ausdruck einer sehr guten und erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden DRK-Kreisverbände Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. und Göppingen e.V.

ausführlich an.

Klaus Rau sagte abschließend: „Wie Sie gesehen und gehört haben ist unser Kreisverband  sehr „lebendig“. Ein erfolgreiches Jahr 2017 liegt hinter uns, neue Aufgaben und neue Ziele fordern uns in Gegenwart und Zukunft. Die Stärkung des Idealvereines und die Erhaltung der Wirtschaftskraft unserer GmbH´s sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche DRK- Arbeit in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Die Förderung und Unterstützung des Ehrenamtes ist dabei ebenso wichtig wie die Erhaltung der zahlreichen Arbeitsplätze in unseren Einrichtungen. Eine soziale und innovative „Mutter“ Kreisverband profitiert von ihren erfolgreichen Tochtergesellschaften ebenso, wie umgekehrt diese von ihrer Mutter.

Abschließend Danke ich allen, die im vergangenen Jahr dazu beigetragen haben und weiter dazu beitragen werden, dass der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. gut funktioniert und die an ihn gestellten Aufgaben erfolgreich erfüllen kann. Mein besonderer Dank gilt allen hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen der Kreisgeschäftsstelle und aller Einrichtungen des Kreisverbandes und seiner Tochtergesellschaften.

Ein weiterer Dank gilt den Mitgliedern der Gremien unseres Verbandes für eine allzeit gute und konstruktive Zusammenarbeit. Danken möchte ich aber auch unseren Partnern in den Nachbarkreisverbänden.

Weiter danke ich dem DRK-Landesverband für die gute Zusammenarbeit.

Gleiches gilt für alle unsere Geschäftspartner.

Abschließend gilt mein besonderer Dank allen, die an der Vorbereitung und bei der Durchführung der heutigen Kreisversammlung mitgewirkt haben, insbesondere der Bereitschaft Lenninger Tal, dem Verpflegungszug der DRK-Bereitschaft Frickenhausen-Tischardt  und der Vorbereitungsmannschaft der Kreisgeschäftsstelle“.

Anschließend ging es Schlag auf Schlag. Es folgten die ausführlichen Berichtserstattung des DRK-Unternehmensverbunds, der DRK-Zukunftsstiftung und der DRK-Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH.

Auch die Verabschiedung der neuen Kreisverbandssatzung erfolgte, zumal sie ja bereits in einem Arbeitskreis vorbereitet und in den entsprechenden Gremien vorgestellt und beraten wurde, einstimmig.

Bei den nun anstehenden Wahlen wurden ebenfalls einstimmig bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode in 2020 als

  • stv. Kreisverbandsvorsitzende - Melanie Gollert, Bürgermeisterin Neckartenzlingen 
  • stv. Schatzmeister - Frank Gönninger
  • stv. Schatzmeister - Sven Holter

gewählt.

Abschließend bedankte sich Rolf Siebert besonders bei allen Mitwirkenden, welche zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben und machte nochmals darauf aufmerksam, dass ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die vielen und kaum sichtbaren „helfenden Händen“ und auch ohne Fördermitglieder die vielschichtige Arbeit des Roten Kreuzes so nicht möglich wäre. 

Gästeliste:

  • Christian Baron, Vertretung des Landratsamtes
  • Verena Grötzinger, Bürgermeisterin Owen
  • Wolfgang Haalboom, Vizepräsident des DRK-LV Baden-Württemberg
  • Bernhard Dittrich, Kreisbrandmeister LK Esslingen
  • Karl Zimmermann, MdL, CDU
  • Dr. Carl Ludwig Graf von Ballestrem, MHD Kreisbeauftragter
  • Yvonne Gick, Kreisgeschäftsführerin DRK KV Esslingen
  • Alexander Sparhuber, Kreisgeschäftsführer DRK KV Göppingen
  • Gerd Happe, Rechnungsprüfer DRK KV Nürtingen
  • Otto Becker, Rechnungsprüfer DRK KV Nürtingen
  • Thomas Kryfzner, Der Teckbote
  • Dr. Joachim Breuning, Altaktive, DRK KV Nürtingen
  • Eve Christiane Grunewald, Leiterin NND, DRK KV Nürtingen
  • Roland Rath, stv. Leiter NND, DRK KV Nürtingen
  • JRK Wettbewerbsgruppe Leningen, DRK KV Nürtingen
  • JRK Wettbewerbsgruppe Linsenhofen, DRK KV Nürtingen
  • Herbert Moritz, ehemaliger Mitarbeiter DRK KV Nürtingen
  • Andreas Kress, ehemaliger Mitarbeiter DRK KV Nürtingen

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Quelle: Nürtinger Zeitung

Wir sind ein Rotes Kreuz
Kreisverband des DRK Nürtingen-Kirchheim tagt und setzt auf qualifiziertes Personal aus den eigenen Reihen

Von Thomas Krytzner

OWEN. Über 63 000 Menschen engagieren sich in Baden-Württemberg beim Deutschen Roten Kreuz. Das Ehrenamt scheint wichtiger als je zuvor und doch spielen sich in der Öffentlichkeit immer mehr unschöne Szenen ab. Rettungssanitäter und Ersthelfer werden immer häufiger durch Passanten oder Patienten während ihren Einsätzen angegriffen. Umso erfreulicher ist daher die Tatsache, dass sich trotz der misslichen Umstände unablässig Menschen für andere engagieren. Für Owens Bürgermeisterin Verena Grötzinger stellt sich die Frage nach dem Mehrwert des Ehrenamtes. In Owen steht seit zwei Jahren das Katastrophenschutzzentrum des DRK und seit rund einem Monat wurde mit der Anschaffung des Einsatzleitwagens (ELW2) das Führungskonzept umgesetzt.

Verena Grötzinger lobte die Zusammenarbeit zwischen den Bürgern und den Mitarbeitern des Kreisverbandes. Wolfgang Haalboom, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, nannte die neuen Herausforderungen für das Rote Kreuz. „War es in der Zeit nach den Kriegen selbstverständlich, Mitglied beim Roten Kreuz zu sein, so ist dies heute anders.“ Andere Interessen und Kulturkreise sowie eine andere Medienöffentlichkeit schaffen nach Haalbooms Meinung eine Distanz. „Diese gilt es zu überwinden“, fordert der Vizechef. Er spricht von nahenden Veränderungen mit neuen Kernthemen. Dabei stelle sich die Frage nach den Rotkreuz-Grundsätzen.

Aber auch neue Formen des Ehrenamtes beschäftigen die Landesspitze der Hilfsorganisation. Der Umgang mit der Öffentlichkeit steht an zentraler Position: „Der Kern unserer Arbeit muss erkannt werden. Entsprechend muss unsere Kommunikation sein.“ Haalboom unterstützt das 

Positionspapier zur Zukunft des Rettungsdienstes. „Wir verstehen uns als Hilfsorganisation, die für einen innovativen Rettungsdienst im Sinne der Patienten eintritt.“ Damit die Dienste jedoch funktionieren, benötigt es grundlegende Änderungen. Hier stellt der Vizepräsident des Landesverbandes deutliche Forderungen: „Es braucht bessere Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter, mehr Handlungskompetenz für die 

Notfallsanitäter und eine Steigerung bei der Finanzierung des Krankentransportes.“ Auch die Ausbildung von Notfallsanitätern wird priorisiert. „Mittlerweile bilden wir an zehn Standorten mit 60 Prozent mehr Personal aus.“ Damit sei das DRK in Baden-Württemberg der größte Leistungsträger im Rettungsdienst. Über 220 000 Menschen werden jährlich in Erster Hilfe ausgebildet. Im Helfer-vor-Ort-System stehen 4250 ausgebildete Ersthelfer bereit.

Jugendarbeit fördern

Ein großes Gewicht misst Christian Baron, Dezernent für Gesundheit, Ordnung und Verkehr im Landkreis Esslingen, der Jugendarbeit zu. „Wer da mitmacht, lernt Dinge, die man in der Schule nicht lernt.“ Die Förderung der Jugendlichen im Ehrenamt sei daher wichtig für die Gesellschaft, 

aber vor allem für die jungen Leute. Baron nannte die öffentliche Sicherheit und Ordnung als selbstverständliche Güter für die Bevölkerung. Dazu zählten auch die Verkehrsordnung, die Lebensmittelkontrollen und der Katastrophenschutz. Christian Baron sieht das DRK als wichtigen Partner im Landkreis: „Das ist nicht irgendein Verein, sondern ein Partner, der Fachkompetenz und Sicherheit ausstrahlt. Die hohe Professionalität und Einsatzbereitschaft sprechen für sich.“ Er lobte ausdrücklich die Einhaltung der Hilfsfristen der Rettungsdienste. „Das ist bei der hohen Verkehrsdichte im Landkreis nicht selbstverständlich.“ Die Rettungsdienste fuhren im vergangenen Jahr 40 548 Einsätze, davon 12.101 mit Notarzt. Über 30.000 Krankentransporte kamen dazu.

Zum Jahresende waren knapp über 300 Mitarbeiter hauptamtlich im Bereich der Notfallrettung und des Krankentransportes beschäftigt. Dabei fand sich Rettungsdienstleiter Michael Wucherer vor schwierige Rahmenbedingungen gestellt, die es zu meistern galt. Langjährige Führungskräfte schieden aus und mussten ersetzt werden. Wucherer kann sich aber über den Neubau der Rettungswache Nürtingen freuen. Im September dieses Jahres erfolgt die Inbetriebnahme und die Anzahl der Lehrrettungswachen steigt mit Ruit und Kirchheim auf vier. Mit den Rettungs- und Notarztwagen wurden 2017 übrigens knapp 1,8 Millionen Kilometer zurückgelegt. Zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr zeigte sich auch der Kreisverbandsvorsitzende Rolf Siebert. Er berichtete von Meilensteinen der Vergangenheit und sieht die geplanten Veränderungen in der nahen Zukunft als Chance.

Dabei soll das Wir-Gefühl deutlich verstärkt werden. Die Vernetzung von Haupt- und Ehrenamt soll intensiviert werden. Melanie Gollert, Bürgermeisterin von Neckartenzlingen, wurde von den Delegierten als stellvertretende Kreisvorsitzende ins Präsidium des Verbandes gewählt. Sie unterstützt damit ihren Amtskollegen aus Frickenhausen, Simon Blessing.

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Perfektes Ambiente beim 1ten DRK Amateure-Beachvolleyball-Turnier

Fotos: Roland Rath

hAuZUBIs der DRK Lehrrettungswache Nürtingen gewinnen das Turnier

(16.06.2018/Roland Rath) Sommer, Sonne & Sand – was braucht man mehr um ein perfektes Ambiente für das 1te DRK Amateure-Beachvolleyball-Turnier der Bereitschaft Nürtingen bieten zu können?! Heute war es soweit. Bei bestem Sommerwetter und guten Verpflegung begann pünktlich um 10:00 Uhr das 1te DRK Amateure-Beachvolleyball-Turnier auf dem Sportgelände der TG Nürtingen statt. Gegen 15:10 Uhr stand der Sieger fest. Platz 1 erreichte die Mannschaft hAuZUBIs der DRK Lehrrettungswache Nürtingen.

Unter dem Gesichtspunkt, sich nicht nur im Rahmen von Einsätzen zu begegnen sondern sich auch mal außerhalb des Dienstes, ganz persönlich zu treffen, lud die Bereitschaft Nürtingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. zu ihrem 1ten DRK Amateure-Beachvolleyball-Turnier nach Nürtingen auf das Sportgelände der TG Nürtingen ein. Die Skepsis, ob sich trotz der Fußball-WM genügend Teilnehmer anmelden würden, war anfänglich bei den Organisatoren groß. Doch siehe da, Anmeldungen zu diesem Turnier trafen von Mitarbeiter/innen der medius KLINIK NÜRTINGEN, der Lehrrettungswachen Esslingen und Nürtingen incl. derer Praxisanleitern von der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH sowie von den Bereitschaften Kirchheim, Nürtingen und Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck ein.

Pünktlich um 10:00 Uhr erfolgte der Anpfiff. Gespielt wurde in 3er-Manschaften, jeder gegen jeden und im Punkte-System. Im Verlaufe dieses 5 stündigen Turnieres wurde wirklich um jeden Ball gekämpft. Man sah packende Angriffsspiele, „außergewöhnliche Ball-Stafetten und „heiß“ ausgetragene Duelle. Kein Ball wurde verschenkt. Es war ein Augenschmaus und die Stimmung, sie könnte nicht besser gewesen sein. 5 Mannschaften gaben einfach ihr Bestes.

Damit alle Akteure bei diesem Kaiserwetter und der körperlichen Beanspruchung bei Kräften blieben, wurden diese durch die Bereitschaft Nürtingen vom DRK in gewohnter Weise auf das Beste versorgt und auch ein Stückchen verwöhnt. 

Gegen 15:10 Uhr war es dann soweit!

Gewonnen durch diese gemeinsame Aktion und Kraftanstrengung sowie guten Gesprächen und viel, viel Spaß haben sicherlich alle Teilnehmerinnen/innen und Teilnehmer am heutigen Tag.

Hier nun noch das Mannschaftssiegertreppchen:

  • Platz 1 - Mannschaft hAuZUBIs der DRK Lehrrettungswache Nürtingen
  • Platz 2 - Mannschaft hAuZUBIs der DRK Lehrrettungswache Esslingen

Abschließend ein herzliches Dankeschön an

  • die Bereitschaft Nürtingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. für diese gelungene Veranstaltung und in der Hoffnung, dass es in 2019 ein Zweitauflage geben wird.
  • die TG Nürtingen, welche für dieses Beachvolleyball-Turnier den Platz kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Anmerkung am Rande:
Leider beginnt die Bildergalerie erst ab 14:15 Uhr und die bereits abgereisten Teilnehmer/innen sind somit nicht abgelichtet. Sollte ich noch Bilder erhalten, werden diese natürlich auch noch nachgereicht.

 

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Highlight beim Helferfest vom Deutschen Roten Kreuz in Owen/Teck

Foto: Roland Rath

Schlüsselübergabe für den neuen DRK Einsatzleitwagen 2

(24.05.2018/Roland Rath) Als Highlight beim diesjährigen Helferfest vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am 06. Mai im und rund um das DRK Katastrophenschutz-Zentrum in Owen/Teck kann wohl die Schlüsselübergabe für den neuen DRK Einsatzleitwagen 2 und somit dessen in Dienststellung bezeichnet werden. Besonders stolz ist man darauf, dass dieser ELW 2 mit Unterstützung der DRK-Zukunftsstiftung selbst finanziert wurde.

Die Zahl 3 scheint in diesem Jahr die „Superzahl“ beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz und seinen Gliederungen zu sein.  Stand doch bereits das diesjährige DRK-Helferfest unter dem Motto:  „Drei auf einen Schlag“ und dieser neue DRK ELW 2 ist, wenn man es genau nimmt, eigentlich die dritte Generation von ELW beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V..

Ein Blick zurück

Nach der Gründung der DRK Rettungshundestaffel Nürtingen im Jahre 1988 wurde im Rahmen derer Einsätze im Raum Baden-Württemberg durch die damalige Kreisbereitschaftsleitung: Rolf Dubb und Georg Preu sowie Jürgen Briki, damaliger Rotkreuzbeauftragter, festgestellt, dass zur sach- und fachgerechten Abwicklung und Führung dieser Einsätze dringen ein „fahrbares Büro“  benötigt wird. Gesagt, getan. Nach der Genehmigung seitens des Landratsamtes im Jahre 1990 wurde federführend durch Uwe Bantleon das Mannschaftstransportfahrzeug (Ford-Bus) mit dem Kennzeichen ES-8904 um- und ausgebaut. Eine Sitzbank wurde gedreht. Ein Klapptisch, welcher später durch einen Tisch mit Unterschränken und Schubladen ausgetauscht wurde, eingebaut. Ebenso wurde eine „Aufbewahrungsbox“ für 64 extra laminierte UTM-Karten sowie ein Funktelefon mit 2 Sprechstellen, damals ein Novum, und eine abgesetztes Bedienteil für den 4-m-Funk eingebaut. Weiteres Einsatzequipment wurde in einem selbstgebauten Regal im Heck des Einsatzführungsfahrzeuges untergebracht Die Einsatzdatenerfassung erfolgte per Schreibstift auf Papier und die Lagekarte wurde per wasserlöslichen Filzstift auf den bereits genannten laminierten UTM-Karten geführt. Im Jahre 2000 wurde dann der erste Laptop in diesem Fahrzeug gesichtet. Kaum ein Jahr in Betrieb viel im Rahmen einer Katastrophenschutzübung das Führungsfahrzeug des Landratsamtes wegen einem technischen Defekt aus und durch das Einsatzführungsfahrzeug ES-8904 konnte diese Lücke erfolgreich geschlossen werden.

Mitte 2011 zeichnete sich dann aber leider ab, dass dieses Fahrzeug den nächsten TÜV nicht bestehen würde und eine entsprechende Instandsetzung als unwirtschaftlich zu bezeichnen wäre. Die Zeit für einen Fahrzeugwechsel war leider viel zu schnell gekommen. 

Mitte 2012 war es dann soweit. Ein weiterer Um- und Ausbau eines MTW konnte erfolgreich abgeschlossen werden und der zweite Einsatzleitwagen (ELW), ein Mercedes Sprinter mit dem Kennzeichen NT-RK 511 wurde in Betrieb genommen. Natürlich war jetzt eine, für damalige Zeit gute EDV-Ausstattung, ein Unterfluraggregat für die eigene Stromversorgung, ein Kopiergerät sowie weiteres entsprechend moderneres Equipment an Bord. Um den sach- und fachgerecht Betrieb dieses Fahrzeuges sicherstellen zu können, wurde unter der Leitung von Eberhard Greiner eine Führungsgruppe ins Leben gerufen. 

Allerdings stellte man im Laufe der Zeit fest, dass der ELW NT-RK 511 den zwischenzeitlich gestiegenen Anforderungen an ein solches Fahrzeug in Größe und Ausstattung absolut nicht mehr entspricht und man machte sich mal wieder auf den „Weg“. Nach ca. 3 Jahren der Planung, der Fahrzeugbestellung und des entsprechenden Ausbaues erfolgte nun am 06. Mai die lang ersehnte Schlüsselübergabe des neuen DRK Einsatzleitwagen 2 mit dem Kennzeichen: NT-RK 5012

an die Führungsgruppe. Die Feuertaufe erlebte dieses Fahrzeug allerdings bereits bei der Großübung des Katastrophenschutzes „Heißer Süden“ am 14.10.2017.

Natürlich wurde diese Schlüsselübergabe auch entsprechend gefeiert und die Festtagsrede, welche durch Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter,  vorgetragen wurde, kann nachstehend nochmals nachgelesen werden.

Wünschen wir den Ehrenamtlichen von der Führungsgruppe, dass sie möglichst wenige Einsatzaufträge abarbeiten müssen und noch viel wichtiger, dass sie immer Gesund und ohne Blessuren nach Hause kommen.

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Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter  (sinngemäße und gekürzte Abschrift)

Sehr geehrter Herr Dr. Menz,
lieber Spender und Förderer,
verehrte Gäste,
liebe Rot Kreuz Kameradinnen und Kameraden,

auch von meiner Seite noch ein recht herzliches Hallo,

an diesem wunderschönen Tag wollen wir bei diesem Kaiserwetter unser 20jähriges HvO Jubiläum und die Einweihung unseres ELW feiern!

Schön, dass Sie /Ihr gekommen sind/seid.

Endlich ist es soweit, unser neuer ELW wird offiziell in Dienst gestellt.

Damit geht ein langer Weg der Planung zu Ende und es wird nicht nur ein ELW in Dienst gestellt, sondern ein komplettes Führungskonzept wird somit umgesetzt.

Bereits 2009 haben mein damaliger Stellvertreter, Uwe Bantleon und ich uns Gedanken über die Führungsstrukturen und vorhandene Mittel hierzu in unserem Kreisverband gemacht. Schnell wurde klar, dass wir in diesem Bereich etwas unternehmen müssen. Denn wenn sich unser Kreisverband bereit erklärt, bei großen Einsätzen und Diensten sowie in der Führung von MANV-Einsätzen aktiv mitwirken zu wollen, dann greifen natürlich auch Vorschriften, welche dringend eingehalten werden müssen. Sollten diese Vorschriften bereits in der Planung sowie bei der Durchführung großer Dienste und Einsätze nicht berücksichtigt werden, hätten wir was falsch gemacht und unserem Kreisverband könnte Organisationsverschulden vorgeworfen werden. Wie schnell so etwas gehen kann, zeigt deutlich das Beispiel Duisburg auf. Dies bedeutet aber auch, dass genügend ausgebildetes Personal und geeignete Führungsmittel vorzuhalten sind.

Ab der Führungsstufe D wäre das ein ELW 2

Dass an unserem Kreisverband Einsätze und Dienste, welche diese Führungsstufe erreichen, herangetragen und von ihm übernommen werden, zeigt deutlich die nachstehende Aufstellung:

> Flüchtlingshilfe 2015

> MANV Planung und AAO Landkreis Esslingen

> Einsätze am AFD-Parteitag

> MANV 2 Schlossgymnasium – über 800 Betroffene, 112 Patienten, 42 Transporte, 70 ambulante Patientenversorgungen,  05 Rettungshubschrauber, 18 Rettungswagen, 23 Krankentransportfahrzeuge und 5 Schnelleinsatzgruppen sowie 200 Einsatzkräfte

> Übung „Heißer Süden“ – Teilnehmer: 2.500 Einsatzkräfte, 400 Fahrzeuge aus 2 Regierungspräsidien und 4 Landkreisen. Abschnitt „MANV“ Landkreis Esslingen mit 50 Verletzten und 500 Helfern.

> weitere Großdienste, wie zum Beispiel: Oldtimer Fliegertreffen Hahnweide

Nachdem in den Verwaltungsvorschriften des Katastrophenschutzes in Baden-Württemberg steht, dass Führungsfahrzeuge organisationseigen sind, war leider schnell klar, dass dieses Projekt mit einer zu erwartenden Projektsumme von 160.000 € von öffentlicher Seite keine finanzielle Unterstützung erhalten wird. Da haben es die Bayern gut. Dort steht in jedem Landkreis ein ELW 2, finanziert durch das Bundesland, für den Katastrophenschutz zur Verfügung.

Im Rahmen von Planungsgesprächen mit der Geschäftsführung des DRK Kreisverbandes und der DRK Zukunftsstiftung wurde finanzielle Unterstützung zugesagt. Daraufhin sind wir 2013 durch unsere Gremien gegangen, haben dort unser Projekt „ELW 2“ vorgestellt und uns das notwendige „GO“ geholt.

Um eine möglichst breite Akzeptanz und Nutzbarkeit sicherzustellen, wurde eine Projektgruppe mit Vertretern aus den Bereitschaften, der Führungsgruppe, den Zugführern der Schnelleinsatzgruppen und den Einsatzeinheiten ins Leben gerufen. Im „Pflichtenheft“ wurde festgehalten, dass mit dem ELW 2

> das sogenannte Tagesgeschäft bei Sanitätsdiensten,

> ein Einsatz auf Zugstärke, 

> ein Einsatz auf Verbandstärke; hier soll das verkürzte Stabsmodell eingesetzt werden.

> alle MANV Stufen unseres Landkreises und

> große Betreuungslagen

geführt und bewältigt werden können.

Weiterhin sollte der ELW natürlich auch bei flächendeckendem Stromausfall einsatzfähig bleiben. Aus diesem Grunde wurde seitens der Gremien der Einbau einer Satellitenanlage freigegeben. Für eine möglichst einfache Bedienbarkeit wurde das Kommunikationssystem LARDIS genehmigt und eingebaut. Hierfür bin ich besonders dankbar und auch ein bisschen stolz.

Natürlich ist es mit Laptops nicht getan, es wird auch eine geeignete Einsatzmanagement-Software benötigt. Hierzu wurde bereits 2011 auf Ebene des DRK Landesverbandes eine entsprechende Arbeitsgruppe, an welcher ich mitwirkte, gegründet und abschließend eine landeseinheitliche Einsatzmanagement-Software durch den DRK Landesverband beschafft. Zusätzlich zu der Ausstattung des ELW 2 wurden auch die Führungsmodule der SEG Neckar und Teck sowie der Einsatzeinheit 3 mit der entsprechenden Technik so ausgestattet, dass sie per Internet und W-Lan an den ELW angebunden sind. Die SEG-E und die Einsatzeinheit 3 wurden zusätzlich mit Pads so ausgestattet, dass sie ab der Patientenablage über das T1 Zelt und den Behandlungsplatz alle Patienten digital erfassen können.

Wer nun denkt, dass bei einem Totalausfall der EDV da ja gar nichts mehr geht, der täuscht sich gewaltig. Trotz dieser technischen Ausstattung sind selbstverständlich alle Führungsmittel für eine händische Einsatzführung vorhanden.

Der Betrieb dieses ELW 2 baucht natürlich auch entsprechend ausgebildete Führungskräfte. So haben wir in Zusammenarbeit mit unserem Nachbarkreisverband Esslingen so fast ganz nebenbei die Führungskräfteausbildung intensiviert und ein gezieltes und aufeinander abgestimmtes Kursangebot gestartet und sehr erfolgreich durchgeführt.

Hier nun ein paar Eckdaten zu diesem „neuen“ Führungskonzept:

2009 – Erste Gedanken und Ideen

2011 – Start der LV-Projektgruppe Einsatzmanagement Software

2011 – Aufbau eines Einsatzstabes

2014 – Gründung KV Projektgruppe ELW 2 – 23.01.2014  20:00 Uhr  erste Sitzung

2014 – Antrag Förderung ELW 2 durch KV und DRK-Zukunftsstiftung

2017 – Oktober – Beschluss zur Beschaffung

2017 – 12. Oktober Auslieferung des ELW 2

2017 – 14. Oktober erster Stresstest im Rahmen der Übung „heiser Süden“

Das Ergebnis sehen sie hier und heute rechts von mir stehen. Die ausgestatteten Führungsmodule können sie auf dem Parkplatz gegenüber betrachten.

Der übergeordnete und gemeinsame Einsatzstab mit den DRK Kreisverband Esslingen und dem Malteser Hilfsdienstes Nürtingen ist im Fall der Fälle in der DRK Kreisgeschäftsstelle in Nürtingen angesiedelt.

Die Systemkosten betrugen 200.000 €

Den größten Teil hiervon musste unser Kreisverband selber aufbringen. Glücklicherweise hat unsere DRK Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim dieses Projekt mit 60.000 € unterstützt und ein Teil wurde durch Sponsoren und Spendern beigetragen.

Abschließend bleibt nur Danke zu sagen

Ein herzliches Dankeschön geht an die Spender und Sponsoren, an meine Vorstandskolleginnen und Kollegen für die Unterstützung bei diesen Projekt, an die DRK Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim für die finanzielle Unterstützung und an die Mitglieder der Projektgruppe ELW 2 für ihre dreijährige konstruktive Zusammenarbeit.

Zusammensetzung der Projektgruppe

Andreas Schober – Kreisverband – Kreisbereitschaftsleiter

Bettina Becher – Kreisgeschäftsstelle – Projektführerin

Christoph Wohlfahrt – SEG Neckar – Zugführer SEG Neckar

Eberhard Greiner – Führungsgruppe – Leiter Führungsgruppe

Frank Gönninger – Kreisauskunftsbüro – Vertreter KAB

Thomas Haug – Bereitschaft Kirchheim – Bereitschaftsleiter

Jürgen Kling – Kreisverband – Beauftragter Funk

Bernhard Kazmaier – Bereitschaft Lenninger Tal – stv. Bereitschaftsleiter

Martin Schatzinger – Kreisverband – Beauftragter Rettungshunde

Mathias Schmollack – Einsatzeinheit 3 – Zugführer EE 3

Ein besonderer Dank geht an 

> das IT Team mit Christoph Wohlfahrt und Michael Geiger für die geniale Umsetzung der Anbindung der Führungsmodule. Ich denke, das ist richtungsweisend. Vor allem wenn ich an die Datenschutzgrundverordnung denke.

> an alle Mitglieder der Führungsgruppe. Besonders jedoch an Jürgen Kling, Bastian Sturm, Martin Schatzinger und an den Leiter der Führungsgruppe, Eberhard Greiner. Sie haben aller auftretenden Probleme immer kurzfristig und professionell abgearbeitet. 

Jetzt kann ich nur dem ELW und seiner Besatzung allzeit eine gute Fahrt, schöne Dienste und wenig Einsätze und vor allem immer eine unfallfreie und unversehrte Rückkehr wünschen.

Wir haben nur die Rahmenbedingungen geschaffen - Jetzt seid ihr dran!

Nützt das Aus-, Forbildungs- und Übungsangebot, denn nur wer seine Führungs- und Einsatzmittel beherrscht, kann sie im Einsatzfalle optimal nützen.

Ich lade Sie ein, den ELW 2 und die dazugehörigen Führungsmodule anzusehen und unsere Kameraden werden ihre Fragen gerne und ausführlich beantworten.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Andreas Schober

Fotos: Roland Rath

Bilder: Roland Rath

Brand im Altenheim in Frickenhausen

Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdiensten

(11.05.2018/Roland Rath) Gestern, an Himmelfahrt kam es gegen 19:30 Uhr aufgrund eines Brandes in einem Altenheim in Frickenhausen zu einem Großeinsatz für Feuerwehr und Sanitätsdienste. Darunter waren alleine 74 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den einzelnen örtlichen Gliederungen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck. Insgesamt wurden 56 Bewohner in das nahegelegene Gemeindehaus evakuiert. Drei Heimbewohner und zwei Pflegekräfte wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Einsätze nehmen auf Feier- und darauffolgende Brückentage keine Rücksicht. So auch gestern an Himmelfahrt. Gegen 19:51 Uhr wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom Roten Kreuz in der in der folgenden Reihenfolge und mit dem entsprechendem Zeitversatz per Funkmelder aus ihren Freizeit zu einem Brandeinsatz nach Frickenhausen gerufen: Kreisbereitschaftsleitung, Führungsgruppe, Schnelleinsatzgruppen Neckar und Teck, Kreisauskunftsbüro, Modul Betreuung und Verpflegungszug Tischardt von der DRK Bereitschaft Frickenhausen.

Gegen 0:00 Uhr konnte dieser Einsatz für die Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck zumindest vor Ort erfolgreich und ohne irgendwelche Schäden beendet werden. Vom Aufräume, Putzen und Aufrüsten des eingesetzten Equipment, welches ja erst am jeweiligen Standortort erledigt werden kann, will ich an dieser Stelle mal nicht „reden“.

Ein Dankeschön an alle Einsatzkräfte sei aber ausdrücklich erlaubt.

Im Tagebuch wurde vermerkt:

  • Einsatzbeginn: ab 19:51 Uhr (natürlich mit Zeiteinzelerfassung)
  • Einsatzende: 00:00 Uhr
  • Verletzte: 5 Personen
  • Evakuierung: 56 Personen
  • Betreuungen: 56 Personen
  • Verpflegung: Zahl liegt noch nicht vor, jedoch alle Einsatzkräfte

Im Einsatz waren:

Einsatzkräfte: 74

Fahrzeuge:

  • 1 Führungsfahrzeug
  • 1 Einsatzleitfahrzeug 2
  • 2 Notfall-Krankentransportfahrzeuge
  • 2 Gerätewagen - San.
  • 6 Mannschaftstransportfahrzeuge
  • 1 LKW
  • 4 PKW`s

In Einsatz gebracht wurden:

  • DRK Einsatzleiter – Andreas Schober, KBL (1/0/1/1)
  • Führungsgruppe KV – Eberhard Greiner (1/5/6)
  • SEG Neckar – Christoph Wohlfahrt – Bereitschaft Frickenhausen und Nürtingen (1/2/21/24)
  • SEG Teck – Steffen Schmid – Bereitschaft Kirchheim und Weilheim (1/1/12/14)
  • Modul Betreuung – Bereitschaft Wendlingen (1/14/15)
  • Verpflegungszug Tischardt – Bereitschaft Frickenhausen (1/5/6)
  • Kreisauskunftsbüro – Heike Gönninger (1/7/8)

Weitere Informationen können sie dem aktuellen Pressebericht der Nürtinger- und Wendlinger Zeitung entnehmen.

www.ntz.de/nachrichten/region/artikel/brand-im-altenheim-in-frickenhausen/

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte

Foto: Zelck

Internationaler Weltrotkreuztag

(08.05.2018/Roland Rath) Mit dem Weltrotkreuztag am 08.Mai soll an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828 erinnert werden. Der Schweizer Geschäftsmann, Menschenfreund und Empfänger des ersten Friedens-Nobelpreises erlebte 1859 die Folgen der Schlacht von Solferino in Italien mit ihren vielen tausenden Toten und verletzten Soldaten, die grausame Szenen brannten sich tief in sein Gedächtnis ein. Fortan kämpfte er für einen menschlicheren Krieg und neutrale Hilfsgesellschaften, die die Not der Soldaten lindern sollten. Nach dieser schrecklichsten Schlachten der Kriegsgeschichte veröffentlichte Henry Dunant seine "Erinnerung an Solferino" und forderte darin ein Internationales Abkommen zum Schutz der Kriegsopfer. Ferner schlug er vor, in den Ländern der Welt nationale Hilfsgesellschaften zu gründen. Daraus entstand dann die weltumspannende Rotkreuzbewegung.

Rotes Kreuz + Mein Ding

„Aktions- und Gedenktage gibt es wahrlich viele und jeden Tag kommen gefühlsmäßig neue hinzu. Mit ihnen sollen bestimmte Anliegen in den Focus der Menschen gerückt werden. Der 8. Mai hebt sich bedeutsam aus der Vielzahl dieser Tage ab. Denn der Weltrotkreuztag hat nicht nur Teilaspekte zum Thema, sondern das Menschsein insgesamt – eigentlich ganz einfach, sollte man meinen“, so die Aussage von Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender bei Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz im Rahmen eines Gespräches. Er sagte weiter: „Eigentlich sieht man das Rote Kreuz ja täglich. Sei es auf einem Fahrzeug, einem Plakat oder an einer Hauswand. Es schein auch ganz normal zu sein, dass da, wo Hilfe dringend benötigt wird, das Rote Kreuz zeitnah und mit der entsprechenden Ausstattung zur Stelle ist. Diese Erwartungshaltung können wir natürlich nur dann erfüllen, wenn sich viele bei uns engagieren - ob als Spender, Fördermitglied oder ehrenamtlicher Aktiver“.

Danke

In diesem Zusammenhang bedankte sich Rolf Siebert im Rahmen des DRK Helferfestes am vergangenen Sonntag in Owen bei den ca. 1.500 Ehrenamtlichen aus den Bereichen: Bereitschaftsarbeit und Katastrophenschutz, Jugendrotkreuz und Sozialarbeit für ihre Treue und ihr gelebtes soziales Engagement auf das Herzlichste. Als kleines Dankeschön erhielt jeder Anwesende aus den Bereichen: Ehren- und Hauptamt ein Silikonarmband mit dem Text: Rotes Kreuz + Mein Ding.

Werden Sie Teil der Rotkreuz-Familie

Was ist besonders bei uns: Als Ehrenamtliches Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz gehören Sie einer weltweiten humanitären Bewegung an, die seit nunmehr über 155 Jahren Menschen in Not hilft. Bei allem, was sie tut fragt sie nicht nach, woher jemand kommt oder an was er glaubt und unterscheidet auch nicht nach Freund oder Feind. Einzig was zählt, ist die Menschlichkeit. Diese Überzeugung trägt alle Freiwilligen der 190 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Das sind weltweit mehr als 

13 Millionen Menschen, allein in Deutschland über 400.000.

Wenn Sie gerne dazu gehören möchten oder einfach unverbindlich weitere Informationen benötigen, melden Sie sich einfach bei:
DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
Laiblinstegstraße 7 - 72622 Nürtingen - Tel. 0 70 22 / 70 07-0
oder finden sie auch die Ansprechpartner unserer örtlichen Gliederungen hier auf der Homepage.

Wir freuen uns auf Sie!

weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

20 Jahre „Helfer vor Ort“ beim DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/T. e.V.

Foto: Roland Rath

Ein „DRK-Leuchtturmprojekt“ feiert Geburtstag

(06.05.2018/Roland Rath) Mensch, wie doch die Zeit vergeht. Der Vorläufer des flächendeckenden „Helfer vor Ort-Systems“ vom Deutschen Roten Kreuz – Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. , die „Tälesrettung“ wurde bereits Im Jahr 1986 aus der Taufe gehoben und durch die ehrenamtlichen Mitglieder von der DRK Bereitschaft Lenninger Tal getragen. Daraufhin wurde dann im März 1998 das sehr erfolgreiche „Puzzle“ im Hilfesystem des DRK Kreisverbandes, dass HvO-System, aus der Taufe gehoben und flächendeckend eingeführt.

Ein System mit Erfolg, dass seines gleichen sucht. Eigentlich wäre es ja für alle Beteiligten gut, wenn sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dieses Systems, welches durch alle örtlichen Bereitschaften getragen wird, langweilen würden oder noch besser, sie würden gar nicht benötigt . Doch dem ist nicht so. Manches DAX-Unternehmen wäre sicherlich froh, es könnte solche Steigerungsraten ebenfalls verzeichnen.

Natürlich wurde der 20iger auch entsprechend gefeiert und die Festtagsrede zu dieser „Geburtstagsfeier“, welche durch Heike Gönninger, Kreisbereitschaftsleiter, vorgetragen wurde, kann nachstehend nochmals nachgelesen werden.

Wünschen wir dem Geburtstagskind alles Liebe und Gute und bedanken uns herzlich bei allen „HvO`lern“ für ihr Engagement – auf die nächsten 20 Jahre

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Heike Gönninger, Kreisbereitschaftsleiter

Sehr geehrte Gäste, liebe Kameradinnen und Kameraden,

an unserem heutigen Helfertag möchten wir zwei Dinge besonders feiern: Die feierliche Übergabe unseres neuen Einsatzleitwagens und das 20-jährige Helfer vor Ort Jubiläum.

Im ersten Redebeitrag der Kreisbereitschaftsleitung möchte ich auf die nunmehr zwanzigjährige Erfolgsgeschichte des Helfer-vor-Ort-Systems im Kreisverbandsgebiet Nürtingen-Kirchheim/Teck, also dem Altkreis Nürtingen, eingehen.

Wer das Deutsche Rote Kreuz, also das DRK kennt, weiß, dass wir im Roten Kreuz gerne Abkürzungen benutzen. Und so wurde für das Helfer vor Ort System schnell das Kürzel HvO oder der auch der Begriff First Responder gefunden.

Alle Drei stehen für die besondere Erste Hilfe Leistung durch gut ausgebildete Rotkreuz-Bereitschaftsmitglieder, die bei einem Notfall parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und durch die räumliche Nähe meist schneller beim Patienten ankommen. So kann die Zeit bis zum Eintreffen des Notfallsanitäters oder Notarztes durch die ehrenamtlichen Helfer überbrückt werden.

Die Helfer vor Ort führen lebenserhaltende Basismaßnahmen durch, z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebung, Lagerung des Patienten, Betreuung, blutstillende Maßnahmen und vieles mehr.

Eine wichtige Aufgabe ist auch die frühe Rückmeldung an die Leitstelle, welche Rettungsmittel und welche weiteren Rettungskräfte je nach Lage vor Ort noch gebraucht werden.

Seit nunmehr sieben Jahren sind die Helfer auch mit Defibrillatoren ausgestattet und in dieser Zeit konnten über 1.200 erfolgreiche Reanimationen durchgeführt werden.

Lange bevor in anderen Kreisverbänden von einem Helfer vor Ort-System gesprochen wurde, hatte das DRK im Lenninger Tal diese Idee bereits schon umgesetzt. Im Jahr 1986 wurde die sogenannte "Tälesrettung" aus der Taufe gehoben.

Als die ersten Schritte getan wurden, glaubte noch niemand daran, dass diese Einrichtung aus dem Lenninger Tal wegweisend für die heute flächendeckende Erstversorgung durch ehrenamtlich Aktive wird.

Lange Anfahrtswege auf die Albhochfläche, von den Rettungswachen-Standorten Kirchheim bzw. Nürtingen, bedeuteten auch oft lange Wartezeiten für die Betroffenen. Um dieses Manko auszugleichen, entstand die Idee, ein so genanntes "Vorauskommando" direkt im Lenninger Tal zu etablieren.

Dieses Leistungsangebot wurde, wie auch heute noch, aus rein ehrenamtlicher Arbeit betrieben.

Die Helfer der ersten Stunde waren Karl und Georg Preu, Dieter Beuttel, Bernhard Kazmaier, Rainer Baumann und Markus Müller. 

Sie stellten bei einem entsprechenden Notfall die qualifizierte Erstversorgung sicher. Je nach Verfügbarkeit der regulären Rettungsdienstkräfte wurden die Patienten entweder diesen übergeben oder man übernahm kurzerhand selber den Transport in die Klinik.

Die offizielle flächendeckende Einführung des HvO-Systems im Altkreis Nürtingen, also unserem Kreisverbandsgebiet, folgte dann einige Jahre später, im März des Jahres 1998.

Besonders Danke sagen möchte ich Georg Preu, Rolf Dubb, Jürgen Briki und Roland Rath, Visionäre der ersten Stunde, die durch ihre ausdauernde Aufbauarbeit maßgeblich zum Gelingen des Systems beigetragen haben.

Die seit dem Jahre 1998 geführte Statistik weist im ersten Jahr 51 Einsätze aus. Zehn Jahre später, 2008, wurden bereits 970 Einsätze gezählt.

Inzwischen werden durch die neun Bereitschaften im Kreisverbandsgebiet 1.250 Einsätze pro Jahr gefahren.

145 gut ausgebildete Sanitäter, Rettungshelfer und Rettungsassistenten aus den Bereitschaften Großbettlingen, Frickenhausen, Kirchheim/Teck, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Nürtingen, Wendlingen und Weilheim sind 24 Stunden pro Tag / 7 Tage die Woche das ganze Jahr bereit, in Not geratenen Menschen schnell und kompetent zu helfen.

Egal ob Tag oder Nacht, Sonne, Regen oder Schnee rücken sie entweder mit ihrem Privat-Pkw oder einem DRK-Einsatzfahrzeug aus.

Wie wichtig der Einsatz der HvO-Helfer sein kann, zeigt die folgende Geschichte unter der Überschrift:

‚Ein Patient - zweimal durch Helfer vor Ort sein Leben gerettet.‘

Hochwang im Januar 2005 an einem Sonntag Nachmittag: 

Diabetes-Patient, 10 Jahre lang mit Tabletten behandelt. Die zunächst vermuteten Grippesymptome entwickelten sich zu einem unstillbaren Durst und extremer Müdigkeit.

Blutzuckerkontrolle: über 530 Milligramm pro Deziliter - Ketoazidose. Nach dem Anruf auf der Leitstelle waren wenige Minugen später die Helfer vor Ort, Bernhard Kazmeier und Rainer Baumann, zur Stelle und leiteten, gerade noch rechtzeitig, die richtigen lebensrettenden Erstmaßnahmen ein, wie von der Intensivärztin im Krankenhaus bestätigt wurde. 

Wären nicht sofort die beiden kompetenten DRK-Sanitäter vor Ort gewesen, der heute 22 Jahre alte Sohn – damals Halbwaise, wäre mit 9 Jahren zum Vollwaisen geworden.

Derselbe Patient:

17. Juni 2013, abends 19:00 Uhr. Der soeben in Frickenhausen erworbene Audi A3 sollte nach Hochwang gefahren werden. In der Ortsdurchfahrt Neuffen überholte eine junge unerfahrene PKW-Lenkerin in einer langgezogenen unübersichtlichen Kurve einen Traktor mit Hänger und prallte frontal in die Fahrerseite des Audi, glücklicherweise "nur" bei Tempo 40. Keine Chance auszuweichen. Jedoch erlitt der Patient einen Unterarmbruch der linken Elle und Speiche sowie eine komplizierte Trümmerfraktur des linken Unterschenkels. Wenige Minuten nach dem Unfall waren die Neuffener HvO-Helfer an der Unfallstelle, versorgten den Patienten und konnten ihn dann schmerzfrei ins Nürtinger Krankenhaus transpor-tieren, wo die Brüche gleich am Montag früh operativ versorgt wurden.

Um eine hohe, gleichbleibende Ausbildung der eingesetzten Kräfte und deren Rechtsstellung zu garantieren, wurde im Februar diesen Jahres das HvO-Gesetz im Innenministerium des Landes Baden-Württemberg verabschiedet.

Darin werden unter anderem die Aufgaben, die Ausrüstung, die Aus- und Fortbildung und die Alarmierung der Helfer geregelt. Festgeschrieben wurde auch, dass nur Organisationen, die sich im Katastrophenschutz engagieren, mitwirken dürfen.

Zusätzlich zu vorgeschriebenen Ausbildungen im Bereich HvO sind die ehrenamtlichen Bereitschaftshelfer in ihren Bereitschaften auch noch bei Sanitätsdiensten, Altkleidersammlungen oder auch als Ausbilder aktiv.

Die schnelle Hilfe im Katastrophenfall, bei Naturkatastrophen, in der Flüchtlingsarbeit, bei Großschadenslagen, Bränden und vielen anderen Einsätzen, zählt ebenfalls zu ihren Aufgaben.

So engagiert sich so mancher Helfer alleine bei HvO-Einsätzen und bei Einsätzen in der Bereitschaft über 100 Stunden jedes Jahr für die Bevölkerung. Dies alles geschieht ohne Bezahlung - die Helfer opfern dafür ihre wertvolle Freizeit.

Die durch die Ausbildung, die benötigten Fahrzeuge, das verwendete Material und die Versicherung entstehenden Kosten werden von den Bereitschaften und vom Kreisverband getragen.

In der Verordnung des Innenministeriums über die Mitwirkung von Helfer-vor-Ort-Systemen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Hilfe ehrenamtlich, freiwillig und unentgeltlich zu geschehen hat.

Deshalb möchte ich nicht versäumen, es anzusprechen, dass wir in diesem Bereich auf Spenden und in erster Linie auch auf Fördermitglieder angewiesen sind, um weiterhin diese wichtige Arbeit für sie fortführen zu können.

All diejenigen, die uns als Fördermitglied unterstützen möchten, können heute den ganzen Tag an unserem Stand einen Fördermitgliedsantrag ausfüllen und bekommen zum Dank ein kleines Erste-Hilfe-Set.

Außerdem verlosen wir um 16:30 Uhr unter allen neuen Fördermitgliedern ein schönes Geschenk.

Wir freuen uns sehr über ihre tatkräftige Mithilfe, sei es als Fördermitglied oder als aktives Mitglied in unseren Bereitschaften. 

Bitte sprechen sie uns einfach an.

Ich möchte mich nochmals recht herzlich bei allen Helfern der letzten zwanzig Jahren, die sich als Helfer vor Ort eingesetzt haben, bedanken.

Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre diese wertvolle Hilfe in der Notfallrettung nicht möglich.

VIELEN DANK.

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

„Drei auf einen Schlag“

Das war unser Helferfest am 06. Mai 2018

(06.05.2018/Roland Rath) „Es ist für mich immer wieder eine Freude, von Stuttgart aus zu einer Veranstaltung des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz in das romantisch und vor der „blauen Wand“ liegende Owen zu fahren“, so die Aussage von Dr. Lorenz Menz, Präsident des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg. Er sagte weiter: „Das ist nun mein dritter Besuch hier in Owen und jeder Besuch galt etwas ganz Besonderem. Erst war da der Spatenstich zum Bau des Katastrophenschutz-Zentrums, dann zu dessen Einweihung und nun zu gleich zwei sich besonders hervorhebenden Ereignissen: „20 Jahre Helfer vor Ort“ und „Übergabe des neuen ELW 2“.

Das Rote Kreuz und dessen Ehrenamtlichen luden zu ihrem diesjährigen Helferfest nach Owen ein und trotz der fast hochsommerlichen Temperaturen folgten wieder viele Gäste dieser Einladung. Nach der Begrüßung von Dr. Lorenz Menz, den Vertretern aus Politik und den befreundeten Organisationen, der Gäste und allen Ehrenamtlichen durch Rolf Siebert, DRK Kreisverbandsvorsitzender, galt ein besonderer Gruß den Eheleute Ernst und Anita Tscheulin, ohne deren Spende des Baugrundes die Realisierung des lang gehegten Traumes eines eigenen „Katastrophenschutz-Zentrum“ nicht möglich gewesen wäre. Am Ende seiner Rede richtete er einen besonderen Dank an alle, welche im Hintergrund zum Gelingen dieses Helferfestes beigetragen haben.

Nach den Grußworten und den ausführlichen Berichten zu „20 Jahre Helfer vor Ort“ durch Heike Gönninger, Kreisbereitschaftsleiterin, und „Übergabe des neuen ELW 2“ durch Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter (hierzu berichten wir in Kürze an gleicher Stelle und getrennt) hatten alle Gäste die Möglichkeit, das Katastrophenschutz-Zentrum sowie das reichlich ausgestellte Einsatzequipment genau unter die „Lupe“ zu nehmen und die Einsatzkräfte der entsprechenden Fachdienste ein „Loch in den Bauch“ zu fragen.

Feierlich umrahmt wurde die Feierstunde durch Georg Lawall, Gitarrist und Komponist. Für das leibliche Wohl sorgte der Verpflegungszug Tischardt von Bereitschaft Frickenhausen.

Es gäbe noch viel zu sagen - besser gesagt, zu schreiben - aber lassen wir doch einfach die Bilder sprechen:

weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Kreisentscheid des JRK im DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Foto: Roland Rath

Die Sieger kommen vom Jugendrotkreuz Linsenhofen und Neidlingen

Foto: Roland Rath

(28.04.2018/Roland Rath) Der diesjährige Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. fand am 28.04.2018 im Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen eG in Nürtingen statt. Als Sieger in der Stufe 1 (10 bis 12 Jahre)  hat sich die JRK Gruppe Linsenhofen unter der Leitung von Stephan Mahler und als Sieger der Stufe 2 (13 bis 16 Jahre) die JRK Gruppe Neidlingen unter der Leitung von Anneliese Bosler und Christiane Kuch erfolgreich zur Teilnahme am diesjährigen JRK-Landesentscheid qualifiziert. Herzliche Gratulation hierzu.

Nach, wer weiß wieviel Stunden des Übens und der Vorbereitung, war es heute für die jeweils 3 Teilnehmergruppen der Stufe 1 und 2 sowie des Organisationsteam unter Leitung von Ines Bauer, Dipl.-Sozialarbeiterin (FH) und Jugendreferentin endlich soweit. Pünktlich um 8:30 Uhr begrüßte Sandra Kottler, Wettbewerbsleiterin und stellvertretende Kreisjugendleiterin, und Mathias Schmollack, Kreisjugendleiter,  alle Wettbewerbsgruppen, die Helfer aus den Reihen der Schulsanitätsgruppe des Peter-Härtling-Privatgymnasiums sowie alle eingesetzten Schiedsrichter/innen unter der Fachkundigen Leitung von Stefan Wiedemann, die Gruppenbetreuer und den Vertreter des „Rechenzentrums“, Clement Patz. Sie wünschten allen viel Spaß und eine erfolgreiche Teilnahme.

Der Startschuss war somit gefallen und die Vorfreude und Anspannung war den Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Wer nun denkt: naja, so schwer kann das ja beim JRK alles nicht sein, den möchte ich warnen. Immerhin kamen die zu lösenden Aufgaben aus den Bereichen:

Erste Hilfe und Notfalldarstellung

bestehend aus einer Kombination von Erste Hilfe – Gruppenaufgaben und Notfalldarstellung. Bei der Notfalldarstellung besteht die Aufgabe darin, Verletzungen und/oder akute Erkrankungen möglichst realistisch zu „schminken“ und auch mimisch darzustellen.

Rotkreuzwissen

Hier werden in erster Linie Themen aus den satzungsgemäßen Aufgaben des Roten Kreuzes sowie des Jugendrotkreuzes, wie zum Beispiel: Gesundheitserziehung, Verkehrserziehung, Rotkreuzabkommen, Entwicklungshilfe, Katastrophen- und Umweltschutz, gestellt.

Soziales Engagement

Bei diesem Thema werden entweder praxisnahe Projektaufgaben im sozialen Feld oder Aufgaben zu den aktuellen JRK-Kampagnen gestellt.

Sport und Spiel

angesiedelt sind hier Geschicklichkeitsspiele, Sportaufgaben oder Kombinationsaufgaben.

Kreativaufgabe

Für alle Stufen werden Aufgaben festgelegt, welche entweder als darstellendes Spiel (Tanzen, Singspiel, Pantomime, Sketch, usw.) oder als kreatives Gestalten (Collagen, Werkstück etc.) erarbeitet werden können und die gestellten Aufgaben aus den genannten Bereichen, sie waren wirklich nicht immer einfach.

So musste zum Beispiel im Bereich der Ersten Hilfe und Notfalldarstellung unter den kritischen Augen der Schiedsrichter eine Verletzung an einer Ferse richtig geschminkt und vom Verletztendarsteller natürlich auch realitätsnah „gespielt“ werden. Der Rest der Wettbewerbsgruppe hatte dann die Aufgabe, entsprechende Erste Hilfe zu leisten. Hätte man diese Aufgabe vom Klassenzimmer auf die Straße verlegt, es wäre sicherlich der eine oder andere Passant erschrocken und hätte gedacht, das ist wirklich was passiert. Es ist immer wieder  bewundernswert, wie die Jugendrotkreuzler/innen trotz dieser Stresssituation fast an alles denken. Natürlich unterlaufen kleine Fehler, aber ein Verband muss schließlich nur halten und keinen Schönheitspreis bekommen. Dies galt natürlich auch bei der Versorgung einer Verletzung am Auge. Hier war darauf zu achten, dass eine sterile Wundauflage aufgelegt, dann beide Augen verbunden werden mussten und der Verletzte ab diesem Zeitpunkt, da er ja durch den Verband so gut wie „blind“ war, nicht mehr alleine gelassen werden durfte.

Gegen 12:30 Uhr war es dann soweit. Alle Wettbewerbsaufgaben waren gemeistert und die Anspannung wich nun einem gespannten Warten auf das endgültige Ergebnis aus dem Rechenzentrum. Um diese Wartezeit zu überbrücken und kurzweilig zu halten, wurde alle zu einem kleinen Mittagessen, welches unter der Leitung von Uwe Bantleon durch die Bereitschaft Nürtingen vom DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vorbereitet und serviert wurde, eingeladen. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, war man am Ziel –  der Siegerehrung – angekommen.

Siegerehrung

Zu Beginn der Siegerehrung gratulierte Mathias Schmollack allen Wettbewerbsgruppen, welche sich durch ihre gezeigte Leistung eigentlich alle als Sieger fühlen dürften.  Hier nun die erreichten Platzierungen:

Stufe 1

 

  • Platz 1 – JRK Linsenhofen unter der Leitung von Stephan Mahler
  • Platz 2 – JRK Lenningen unter der Leitung von Lara Brugger 
  • Platz 3 – JRK Wendlingen unter der Leitung von Toni Reina

Stufe 2

 

  • Platz 1 – JRK Neidlingen unter der Leitung von Anneliese Bossler und Christiane Kuch
  • Platz 2 – JRK Weilheim unter der Leitung von Anna-Lena Schober
  • Platz 3 – JRK Linsenhofen unter der Leitung von Tilman Bahr

Abschließend bedankte sich Mathias Schmollack bei allen aktiven Teilnehmern, bei den Schiedsrichtern, bei der Verpflegungsmannschaft, dem Rechenzentrum sowie bei allen, welche im Hintergrund zum Gelingen dieses Wettbewerbes beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank für die gezeigte Unterstützung ging an Frau Dr. Yoka Kaup (Schulleiterin am Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen), Mareike Heissler (Lehrerin) sowie an die Schulsanitätsgruppe des Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen. 

Kleine Anmerkung am Rande

Trotz des Wettbewerbsstresses sah man viele lachende Gesichter. Im Rahmen von lockeren Gesprächen viel besonders auf, mit welcher Ernsthaftigkeit und Überzeugung die Mitglieder des JRK bei der Sache sind und welche Sozialkompetenz sie bereits mitbringen.

Weitere Informationen

zu den Angeboten des JRK im DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sind auf der  eigenen Internetseite des Jugendrotkreuzes: www.jrk-online.de zu finden.

 

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Wir sind immer da, wo und wenn man uns braucht

Foto: Roland Rath

- DRK Hauptversammlung in Kirchheim/Teck bei sommerlichen Temperaturen

(20.04.2018/Roland Rath) Am Freitag, den 20. April 2018 lud die Bereitschaft Kirchheim unter Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung ein und berichtete in kurzweiliger Form über das erfolgreiche Jahr 2017. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der größte sanitäts- und rettungsdienstliche Einsatz seit Bestehen des DRK Kreisverbandes mit weit über 500 Betroffenen und Verletzten am 07. April 2017 in Kirchheim unter Teck unter anderem unter Mitwirkung der DRK Einsatzkräfte der Bereitschaft Kirchheim/Teck erfolgreich bewältigt werden konnte.

Nun aber in Kürze und der Reihe nach:

Die DRK Bereitschaft Kirchheim/Teck lud am vergangenen Freitag herzlich zu ihrer Hauptversammlung in die Räumlichkeiten des DRK-Seniorenzentrum Fickerstiftes im Kurt-Stocker-Haus nach Kirchheim unter Teck ein. Dass trotz der sommerlichen Temperaturen viele dieser Einladung folgten konnte man deutlich daran erkennen, dass sich bereits während des „Einlasses“ abzeichnete, dass weitere Stühle benötigt werden würden. Für Stefan Wiedemann, Geschäftsführer der DRK-Seniorenzentren, kein Problem. Im „Handumdrehen“ waren die Stühle besorgt und aufgestellt, so dass alle Gäste und Besucher einen Sitzplatz fanden. Nach der Begrüßung der Gäste und den Sitzungsteilnehmer/innen durch Dr. med. Jürgen Berghold, Ortsvereinsvorsitzender, gegen 19:00 Uhr gedachte man als Erstes den, in 2017 verstorbenen Kameradinnen und Kameraden:

Klara Burkhardt, Gisela Schurer, Wilhelm Pillich und Richard Robitschko.

Anschließend lauschten Alle dem Jahresbericht 2017 zu den Themen: Bereitschaftsarbeit, Blutspende, Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, Breitenausbildung und interne Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen, welcher durch Susanne Preu ,Bereitschaftsleiterin, in gewohnt lockerer Art und mit Bildern und Zahlen unterlegt, vorgetragen wurde. Eine kurze Zusammenfassung der Zahlen finden Sie am Ende des Berichtes.

Helfer vor Ort

Über diesen sehr erfolgreichen Baustein aus der Reihe der Hilfesysteme des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, welcher dieses System gegen diverse Widerstände als erste Organisation flächendecken eingeführt hat, berichtete Georg Preu, unter anderem einer der Gründungsväter, ausführlich.

Er machte darauf aufmerksam, dass der Grundstein zu dieser Idee eigentlich schon im Jahre 1986 durch die Einführung der sogenannten "Tälesrettung" als Leuchtturmprojekt landesweit gelegt wurde. Hierzu wurde ein RTW zu der Bereitschaft Lenninger Tal vom Deutschen Roten Kreuz zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes ausgelagert und durch entsprechend ausgebildete ehrenamliche „Rotkreuzler“ besetzt. 

Dass seit der Einführung des HvO-Systems ca. 15.000 Patienten noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes geholfen werden konnte, zeigt überdeutlich, dass die Einführung dieses Systems richtig und wichtig war. Alleine im vergangenen Jahr wurden die HvO´s der Bereitschaft Kirchheim/Teck, obwohl ja in Kirchheim eine Rettungswache steht, zu 55 Einsätze alarmiert.

Helfen macht Spaß: Jugendrotkeuz in unserem Ortsverein

Im Rahmen seiner Berichtserstattung machte Sascha Geißler, Gruppen- und Jugendleiter in Kirchheim/Teck, darauf aufmerksam, dass im Jugendrotkreuz Erste Hilfe mehr als Pflaster kleben ist. Engagement im Schulsanitätsdienst, Unfallverhütung, Schminken bei der realistischen Unfalldarstellung und spannende Wettbewerbe - all das gehört mit dazu. Gemeinschaft, Teamgeist und Spaß: Auch dafür steht das JRK in Kirchheim/Teck. Ob in den Gruppenstunden oder auf gemeinsamen Fahrten oder bei Wettbewerben, bei uns wird viel gelacht. Um noch mehr Lachen zu können werden nun dringend weitere „Mitmacher/innen“ gesucht.

Kassenbericht und Entlastung

In seiner unnachahmlichen Art wurde durch Michael Heckel, Ausbildungsleiter und Kassier, über das Kassenjahr 2017 berichtete.Er gab bekannt, dass die Kasse geprüft und das vergangene Jahr in der Gesamtbilanz mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden konnte. In diesem Zusammenhang bedankte er sich noch bei allen Spendern auf das Herzlichste. Nun war die Zeit der Entlastung, welche auf Antrag einstimmig erteilt wurde, gekommen.

Grußworte

Gemäß der Tagesordnung waren nun die Grußworte an der Reihe. Karl Zimmermann, MdL, Andreas Schober, DRK Kreisbereitschaftsleiter und Klaus Rau, DRK Kreisgeschäftsführer, ließen es sich unisono nicht nehmen, lobende und wertschätzende Grußworte an die Versammlung sowie an die Rotkreuzler und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bereitschaft Kirchheim zu richten. Dass ein Lob und ein damit verbundenes Dankeschön, welches ja im Alltag nicht gerade sehr reichlich zu hören ist, den ehrenamtlichen „Rotkreuzler“ gut getan hat, dass konnte man sehr deutlich in den Gesichtern dieser sehen.

 Im Rahmen seines Grußwortes ging Andreas Schober unter anderem nochmals auf den Großeinsatz an einem Gymnasium in Kirchheim/Teck ein und erläuterte ausführlich den Ablauf dieses Einsatzes, zu welchem der Alarm gegen 11:30 Uhr eingegangen ist. Die Alarmierung der Einsatzgruppen erfolgte gemäß dem entspre-chenden Alarmplan/Alarmstichwort für ein Schadensereignis dieser Art. Gegen 15:00 Uhr konnte der Einsatz mit dem Ergebnis, dass:

  • 70 Schüler ärztlich untersucht und
  • 42 Verletzte zur weiteren Untersuchung und ggf. Behandlung in die umliegen den Krankenhäuser gebracht wurden.
  • 400 Schüler konnten unverletzt nach Hause entlassen oder den Eltern überstellt werden.

erfolgreich beendet werden. Hierfür bedankte sich Andreas Schober nochmals bei allen Einsatzkräften aller Hilfsorganisationen auf diesem Wege nochmals.

Ehrungen

Nun war es an der Zeit, einmal Dankeschön zu sagen. Andreas Schober, Susanne Preu und Thomas Haug bedankten sich für das gelebte ehrenamtliche Engagement und all seinen vielen kleinen Selbstverständlichkeiten mit der Übergabe der jeweils entsprechenden Urkunde und Auszeichnungsspange, sowie einem kleinen Geschenk und einem kräftigen Händedruck.

Geehrt wurden:

  • für 5 Jahre: Chris Güntner und Giuseppe Luberto
  • für 35 Jahre: Dr. Dietmar Seegers
  • für 45 Jahre: Elisabeth Höfer
  • für 55 Jahre: Dieter Uhlmann

Ein weiteres Dankeschön, verpackt in liebe Worte erhielt auch

das Team, welches einen „alten Anhänger“ zu einem fast als Neu zu bezeichneten Betreuungsanhänger unter der Leitung von Patrick Schlor um- und ausgebaut hat.

Zu guter Letzt

Nachdem trotz den fast hochsommerlichen Temperaturen alle so vorbildlich durchgehalten haben, bedanke sich die Bereitschaftsleitung bei allen Gästen und Sitzungsteilnehmern für ihren Besuch und besonders bei all denjenigen, welche im Hintergrund zum Gelingen dieser Sitzung beigetragen haben.

Abschließend folgte traditionell noch das gemütliche Beisammensein, bei dem sich trotz oder gerade wegen den sehr lecken Schnittchen (ich hab die „Fleischküchle, obwohl sie dieses Mal unter Salatblättchen versteckt waren, trotzdem gefunden) und den Kaltgetränken die Gelegenheit für nette und sehr interessante Gespräche ergab.

Hier nun auszugsweise noch die versprochenen Zahlen:

  • 102 Mitglieder, davon 43 weiblich und 59 männlich
    1 Neumitglied
    2 Anwärter
    1 Austritt
  • 31 HvO-Einsatzkräfte = ca. 48 Einsatzstunden
  • 22 Sanitätseinsätze incl. SEG = ca. 510 Einsatzstunden 
  • 68 Sanitätsdienste = ca. 1.400 Einsatzstunden
  • 2.853 Fördermitglieder
  • 12 Aus- und bereitschaftsinterne Fortbildungen = ca. 460 Stunden
  • 18 Teilnehmer bei 9 externer Lehrgängen teilgenommen = ca. 340 Stunden
  • 9 Blutspendetermine – 1.013 Blutkonerven = ca. 600 Einsatzstunden

Das typisch alltägliche, wie zum Beispiel: Material- und Fahrzeugpflege, Rüstzei-ten, Einkauf, Besprechungstermine intern und extern, Büroarbeit und vieles mehr sind in dieser Auflistung natürlich nicht enthalten.

Fotos: Roland Rath

Bilder: Roland Rath

17. Weilheimer Kirschblütentag und es scheint,

Foto: Roland Rath

als strahlten die Rotkreuzler mit den Kirschbäumen um die Wette

(15.04.2018/Roland Rath) Jedem Gast, der es beim Besuch des 17. Weilheimer Kirschblütentages wagte, seinen Blick vom Smartphone abzuwenden und einfach nur mal in die Natur zu schauen, wird aufgefallen sein, dass sich da was verändert hat. Die Kirschblüte hat begonnen und man könnte meinen, dass die Kirschbäume im Raum Weilheim und Neidlingen um die Wette blühen würden. Für das leibliche Wohl der Besucher war bestens gesorgt und um die kleinen und größeren „Wehwehchen“ kümmerten sich liebevoll die Einsatzkräfte der Bereitschaft Weilheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V..

Die Stadt Weilheim lud heute zu ihrem 17. Weilheimer Kirschblütentag ein und was soll ich sagen, dass Städtchen war voll und rund um Weilheim sah man sehr viele „Wandergruppen“, welche das umfangreiches Programm mit seinen zahlreichen Aktivitäten wohl gerne angenommen haben. Eigentlich kein Wunder, denn die Natur scheint in den letzten Tagen förmlich explodiert zu sein und ein süßer Duft umweht die Nase. Der Frühling hat nun endlich begonnen und über die sonnenbeschienen Wiesen strahlt ein Meer von weißen Kirschblüten um die Wette. Das Herz jubiliert, wenn man sich die Zeit nimmt, dort spazieren zu gehen. Nur, man muss es bald tun. Sollte das Wetter so bleiben wie es ist, ist es schon in wenigen Tagen mit dieser herrlichen Kirschblüte aus und vorbei.

Und was machten nun die Einsatzkräfte der Bereitschaft Weilheim/Teck?

Sie standen von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr am DRK Info-Stand für alle Fragen der Besucher rund um das Deutsche Rote Kreuz sowie des Kirschblütentages zur Verfügung und fast so ganz nebenbei übernahmen sie noch die sanitätsdienstliche Betreuung des Kirschblütentages.

Bis zu meinem Besuch um 15:00 Uhr wurden im Einsatztagebuch bereits vermerkt:

  • 1 ambulante, sanitätsdienstliche Versorgung eines gestürzten Radfahrers
  • 2 ambulante, sanitätsdienstliche Versorgungen von div. Schürfwunden

Alles scheinbar nur kleine Selbstverständlichkeiten
– doch, sind sie das wirklich?

Nur gut, dass es euch „Rotkreuzler“ gibt – Danke!

weitere Impressionen der Veranstaltung:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Wir sagen Danke

Foto: Roland Rath

Danke für ihre „Schätzchen“ aus dem Kleiderschrank

(07.04.2018/Roland Rath) Es ist mal wieder geschafft und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bereitschaften: Frickenhausen, Großbettlingen, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Weilheim und Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck möchten sich auf diesem Wege für Ihre Kleiderspende und ihr dadurch gezeigtes Vertrauen recht herzlich bedanken.

Am heutigen Sammeltag gegen 15:20 Uhr war es soweit. 105 ehrenamtliche Rotkreuzler/innen und ca. 15 „Jugendrotkreuzler“ sorgten mit 58 Sammelfahrzeugen in ca. 680 Einsatzstunden dafür, dass auch diese Frühjahrssammlung mal wieder ohne jegliche Schäden erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Nun mussten die Sammelfahrzeuge und das Einsatzequipment nur noch wieder auf „Vordermann“ gebracht werden und dann war für alle endgültig Dienstschluss.

Wer jetzt denkt, eine solche Altkleidersammlung wäre so ganz nebenbei flächendeckend zu organisieren und durchzuführen, der täuscht sich gewaltig. Die bereits als traditionell anzusehenden Sammeltermine bedeuten immer eine große organisatorische Herausforderung für die teilnehmenden Bereitschaften. So müssen unter anderem die Sammelsäcke zur Verteilung gebracht werden. Auch die Organisation des benötigten ehrenamtlichen Personals, die Verpflegung, die Sammelgebietsaufteilung sowie der benötigten Sammelfahrzeuge und Ladeflächen darf nicht vergessen werden.

Am Sammeltag, pünktlich um 8:00 geht es los und es ist darauf zu achten, dass ja keine Straße, sei sie auch noch so klein und auch keine Kleiderspende, welche pünktlich an den Straßenrand gestellt wurde, übersehen oder gar vergessen werden.

Das Wetter spielte auch diesmal wieder vorbildlich mit und die Verpflegung unter dem Motto „ohne Mampf kein Kampf“, sie stimmte auch.

Doch ohne ihre „Schätzchen aus den Kleiderschränken und den Truhen“, von welchen man ja nicht so einfach trennt, wäre alles nichts.

Aus diesem Grunde möchten sich die teilnehmenden Bereitschaften und die Sammelteams vom Deutschen Roten Kreuz recht herzlich bei allen Spendern sowie bei den Firmen und Personen, welche die Sammelfahrzeuge kostenneutral zur Verfügung stellten, nochmals recht herzlich bedanken.

Ein kleiner Wehrmutstropfen blieb auch diesmal leider nicht aus. Mehrere „Wegelagerer“ wurden beim Diebstahl von Sammelsäcken beobachtet, was natürlich umgehend zur Anzeige gebracht wurde.

Übrigens: schön wäre es, wenn Sie das Rote Kreuz auch bei seiner nächsten Altkleidersammlung am 06. Oktober 2018 durch das Überlassen ihrer „Schätzchen aus den Kleiderschränken und den Truhen“ wieder tatkräftig unterstützen würden.

Weitere Impressionen:

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Asthma - Wenn atmen zur Qual wird

Foto: Roland Rath

Großbettlinger Informationsveranstaltungen

08.03.2018/Roland Rath) Das das Thema: Asthma – wenn Atmen zur Qual wird, auf ein breites Interesse stößt, zeigte der sehr gut belegte Ausbildungsraum vom Deutschen Roten Kreuz, Bereitschaft Großbettlingen. Dr. med. Jan Steinborn, Internist und Facharzt für Allgemeinmedizin in Großbettlingen verstand es, die Gäste in einer sehr verständlichen Sprache in kürzester Zeit in seinen Bann zu ziehen. Im Rahmen seines Vortrages klärte er über die möglichen und vielseitigen Ursachen und Risikofaktoren, welche zu Asthma führen können sowie über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten auf.

Dass die Organisatoren der bereits traditionell stattfindenden "Großbettlinger Informationsveranstaltungen" der Sozialarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. unter Leitung von Erich Hogen (Kreissozialleiter) und Frank Schaich, Bereitschaftsleiter bei der DRK Bereitschaft Großbettlingen mit der Auswahl des Themas sowie des Referenten mal wieder den „Nagel auf den Kopf“ getroffen haben, das zeigte sich deutlich an dem gut besetzten Ausbildungsraum und der Anzahl der Gäste.

Statistisch gesehen, ist bedauerlicherweise Asthma bereits für fast 5 % der Erwachsenen und 7 bis 10% der Kinder und Jugendlicher Grund dafür, dass sie ihren Hausarzt aufsuchen müssen oder sich bereits in ärztlicher Behandlung befinden. Man könnte fast annehmen, dass dieses Krankheitsbild in Deutschland auf dem „Vormarsch“ ist.

In einer sehr verständlichen Sprache klärte Dr. med. Jan Steinborn, Internist und Facharzt für Allgemeinmedizin in Großbettlingen unter anderem darüber auf, dass bei Asthmatikern in der Regel eine ständige Entzündungs- und Abwehrbereitschaft in den unteren Atemwegen (Bronchien und Bronchiolen), die durch bestimmte Einflüsse noch verstärkt werden können, herrscht. In diesem Zusammenhang machte auf die

möglichen Ursachen,

wie zum Beispiel: allergischem, nicht-allergischem Asthma und einer polygen vererbten Veranlagung aufmerksam. In diesem Zusammenhang wurde beobachtet, dass Kinder, deren beide Eltern von allergischem Asthma betroffen sind, ein 60- bis 80-prozentiges höheres Risiko, an Asthma zu erkranken, haben.

möglichen Behandlungsmethoden,

wie zum Beispiel: Behandlung akuter Symptome durch Medikamente, Hyposensibilisierung und einer spezifischen Immuntherapie. Am einfachsten wäre es natürlich bei einem allergischen Asthma den Allergenen, wie zum Beispiel: Pollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben, Tierhaaren, Schimmelpilze, Nahrungsmittel und viele mehr, aus dem Wege zu gehen. Doch so einfach ist das im täglichen Leben nicht.

aufmerksam.

Abschließend und fast in einem Nebensatz versteckt, machte Dr. med. Jan Steinborn noch darauf aufmerksam, dass Kinder, welche im ländlichen Raum mit Kontakt zu Tieren aufwachsen oder ganz einfach noch „draußen im Dreck“ spielen dürfen, statistisch gesehen, seltener an Asthma erkranken.

Sollte uns dieser Satz, auch zum Wohle unserer Kinder, eigentlich nicht zum Nachdenken bewegen.

Mit einem langanhaltenden Beifall bedankten sich die Zuhörer bei Dr. med. Jan Steinborn für seinen sehr kurzweiligen und verständlichen Vortrag. Wie versprochen, wurde nun die etwas länger dauernde Fragerunde eröffnet. Fragen über Fragen und alle wurden ausführlich durch Dr. med. Jan Steinborn gerne und persönlich beantwortet.

Am Ende der "Großbettlinger Informationsveranstaltungen" bedankten sich Erich Hogen und Frank Schaich bei Dr. med. Jan Steinborn mit einem kleinen Gastgeschenk und bei allen Teilnehmern und im Hintergrund tätigen Protagonisten, welche trotz der bestehenden Grippewelle den Weg nach Großbettlingen gefunden haben.

Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an:
Anja Heidler-Michalec
Koordinatorin Ehrenamtliche Sozialarbeit
anja.heidler.michalec[at]kv-nuertingen.drk[dot]de

Erich Hogen – Kreissozialleiter - erich.hogen[at]kv-nuertingen.drk[dot]de
Frank Schaich – Bereitschaftsleiter – f.schaich[at]freenet[dot]de

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Fotos: Roland Rath

DRK-Projekt „Herzenswunsch“ erhält Spende

HELLER - Mitarbeiter engagieren sich für soziale Projekte

Foto: Roland Rath

(08.03.2018/Klaus Rau) Ein „Herzenswunsch“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nürtinger Werkzeugmaschinenherstellers HELLER war es, den Erlös aus einem Firmen Familientag für soziale Projekte zu spenden. 750,-- € erhielt dabei das Projekt „Herzenswunsch“ des DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. Im Beisein von Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung von HELLER, fand am 08. März am Firmensitz in Nürtingen die Scheckübergabe an die Vertreter der bedachten Projektträger statt.

Drei Spendenschecks in Höhe von insgesamt 2790,-- € haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nürtinger Werkzeugmaschinenherstellers HELLER gestern Vormittag an die Vertreter sozialer Hilfsprojekte übergeben. Das Geld hatten sie durch den Verkauf von Getränken am Familientag des Unternehmens erwirtschaftet. Die traditionell alle drei Jahre stattfindende Veranstaltung haben im  Oktober 2017 rund 3000 Gäste besucht. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma bot sich dabei unter anderem die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre zu treffen und Angehörigen einen Einblick in ihre Arbeitswelt zu gewähren. „Der Familientag findet immer sehr regen Zuspruch“, so der HELLER Marketingleiter Marcus Kurringer bei der offiziellen Scheckübergabe. Dass die Gäste sowohl in Werk 1 als auch in Werk 2 zahlreiche Attraktionen erleben und kulinarisch gut versorgt werden konnten, sei nicht nur externen Dienstleistern, sondern auch dem Engagement vieler HELLER Abteilungen zu verdanken.

Stolze 750 Euro kamen beim HELLER Familientag in der so genannten „Weinlaube“ zusammen, in der ein Team der HELLER Personalabteilung Wein und Most aus eigener Herstellung verkaufte. Die drei Hauptorganisatorinnen Sabine Holzmann, Ursula Handel und Brigitte Schnizler entschieden, den Verkaufserlös für das Projekt „Herzenswunsch“ des DRK- Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. zu spenden. Mit der Erfüllung ihres Herzenswunsches soll älteren und kranken Menschen die Möglichkeit geboten werden, noch einmal etwas für sie ganz persönlich Wichtiges zu tun, was ihnen ohne die Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK nicht mehr möglich wäre.

DRK- Kreisverbandsvorsitzender Rolf Siebert, DRK-Kreissozialleiter Erich Hogen, DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau und Anja Heidler-Michalec, hauptamtliche Koordinatorin der Sozialarbeit im Kreisverband, zeigten sich bei der Spendenübergabe sehr erfreut über die großzügige Spende und dankten den Mitarbeiter/Innen der Firma HELLER für ihr großes Engagement am Familientag und deren Entscheidung den Erlös der „Weinlaube“ für das DRK- Projekt „Herzenswunsch“ zur Verfügung zu stellen.

KSL Erich Hogen informierte in seinen Dankesworten über weitere Projekte der ehrenamtlichen Sozialarbeit im DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V.. Beispielhaft für einen „Herzenswunsch“, der mit Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK erfüllt werden konnte, schilderte Hogen den Besuch eines schwer kranken, an den Rollstuhl gebundenen Mannes der Stuttgarter Wilhelma, der ohne „Herzenswunsch“ wohl für immer verwehrt geblieben wäre. Alle die auch einen „Herzenswunsch“ haben und vor allem auch Angehörige und Freunde, die einen „Herzenswunsch“ erfüllen möchten, dürfen sich gerne an den DRK- Kreisverband Nürtingen (Frau Heidler-Michalec, Tel: 07022-7007-29) wenden.

Aus dem Getränkeverkauf der Firma HELLER kamen am Familientag weitere 2.040,-- € zusammen. Der Betrag  wurde auf zwei Einrichtungen verteilt. 1.020,-- € spendete das Organisationsteam an den Häuslichen Kinder- und Jugendhospizdienst in Kirchheim/Teck, der sich um Familien mit schwer erkrankten Angehörigen sowie um trauernde Familien kümmert. Den zweiten Scheck in Höhe von ebenfalls 1.020,-- € bekam der Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.

Auch Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung von HELLER, zeigte sich sehr erfreut, dass die ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei HELLER die Idee hatten, ihren Verkaufserfolg beim Familientag für andere Menschen einzusetzen. Er, sowie die Vertreter der Hilfsprojekte bedankten sich während der Scheckübergabe bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern sowie den Teams im Hintergrund. Diese hatten sich im Übrigen bereits vor drei Jahren für gute Zwecke engagiert.  

 

Langjährige Mitarbeiter beim DRK für 260 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt

Leider nicht auf dem Bild der Jubilare: Recep Arziman, Bettina Becher, Heike Döppner, Karl-Michal Gottschall, Ursula Kurz, Andrej Sinicyn und Adolf Wendelberger

Foto: Roland Rath

Ein sehr seltenes Gut ist heute die Beständigkeit

(28.02.2018/Roland Rath) „Ein sehr seltenes Gut in unserer heutigen schnelllebigen und dem stetigen Wechsel unterworfenen Zeit ist die Beständigkeit“, sagte Rolf Siebert zu den 23 Jubilaren im Rahmen des Neujahrsempfanges für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am Mittwoch, den 27.02.2018.

Als kleines und von Herzen kommendes Dankeschön für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, lud der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz alle seine hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu seinem bereits tradionellen Neujahrsempfang in die Räumlichkeiten des Kreisverbandes recht herzlich ein. 

„Es ist an der Zeit, einfach mal kurz inne zu halten um Danke zu sagen. Danke für die geleistete Arbeit und den vielen kleinen „Selbstverständlichkeiten“, welche im vergangenen Jahr  gemeinsam erfolgreich gemeistert wurden“, sagte Rolf Siebert, Kreisverbandsvorsitzender beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz. Er sagte weiter: „Freundliche, talentierte und tatkräftige Angestellte wie Sie sind äußerst begehrt, aber sehr rar gesät. Aus diesem Grunde sind Wir stolz und geehrt, Sie seit all den Jahren in unserem Team zu haben!“

Am Ende seiner kurzen Ansprache ließ er auch das vergangene Jahr nochmals kurz Revue passieren und wagte auch einen Blick in die nähere Zukunft. Als Selbstverständlichkeit ließ er es sich nicht nehmen, zusammen mit Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, sich bei den Jubilaren persönlich und im Auftrag des Vorstandes recht herzlich für die 260 Jahre Treue zu bedanken. Einen besonderen Dank richtete er auch an die „fleißigen Hände“, welche im Hintergrund zum Gelingen dieser besonderen Veranstaltung beigetragen haben. Anschließend daran wurden alle Jubilare und Gäste zu einem sehr leckeren und schmackhaftem Essen, welches selbst gekocht und köstlich von den Mitgliedern der DRK Kochgruppe Tischardt aufgetischt wurde, eingeladen.

Geehrt wurden für ihre:

  • 5 jährige Betriebszugehörigkeit:
    Manfred Schmid und Reinhold Weimann

  • 10 jährige Betriebszugehörigkeit:
    Recep Arziman, Bettina Becher, Willi Birk, Renate Burde, Isabell und Martin Cyll, Heike Döppner, Karl-Michael Gottschall, Brigitte Janzen, Rainer Kampermann, Joachim Kraus, Ursula Kurz, Roza Roll, Claudia Sigg, Andrej Sinicyn und Adolf Wendelberger

  • 15 jährige Betriebszugehörigkeit:
    Peter Heilmair, Christiane Langecker und Ngoc Hoang

  • 20 jährige Betriebstreue:
    Silvia Ohmenhäuser 

  • 25 jährige Betriebstreue:
    Klaus Roth

weitere Impressionen der Ehrungsveranstaltung:

Fotos: Roland Rath

- Der Islam und seine Trauerkultur und

- der Hygienische Umgang mit Verstorbenen

Foto: Markus Brändli

Zwei wichtige Themen für die DRK Einsatzkräfte des Notfallnachsorgedienstes

(16.02.2018/Roland Rath) Jede der 5 Weltreligionen hat über teilweise Jahrtausende, ihre eigenen Formen und Rituale bezüglich Tod, Bestattung und Trauer entwickelt. Um die Gefühle der Hinterbliebenen bei einem Einsatz nicht zu verletzen, ist es für die Einsatzkräfte des Notfallnachsorgedienstes (NND) vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. überaus wichtig, die entsprechenden Trauerkulturen der Religionen zu kennen. Aus diesem Grunde luden sie bereits am 25. Januar 2018 zu dem Fortbildungsabend - Der Islam und seine Trauerkultur und der Hygienischer Umgang mit Verstorbenen - in das DRK Ausbildungszentrum nach Nürtingen ein.

Wie bereits erwähnt, fand dieser Ausbildungsabend bereits am 25. Januar 2018 statt. Eve-Christiane Grunewald, Leiterin des Notfallsorgedienstes Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. freute sich, dass sie als Referent Mohand El Ghulbzourri, THW Regionalstelle Dortmund, begrüßen konnte. Zu Beginn seines Vortages erläuterte Mohand El Ghulbzourri ausführlich und sehr verständlich

die 5 wichtigsten Säulen des Islam:

  • Shahada – Glaubenszeugnis
  • Zalat – Pflichtgebet
  • Saum – Fasten im Ramadan
  • Zakat – Almosensteuer
  • Hadsch – Wallfahrt nach Mekka.

Im Anschluss daran machte er deutlich, dass
zum einen der Islam das Phänomen der Seelsorge ursprünglich nicht kennt und es nach islamischer Auffassung keinen Vermittler zwischen Gott und dem einzelnen Gläubigen gibt und somit jeder Mensch selber verantwortlich für sein Seelenheil ist. In diesem Fall sind eigentlich die Angehörigen oder auch die Vorbeter und Imame gefragt. Jedes erwachsene und vernünftige muslimische Familienmitglied kann ein Seelsorger sein, egal ob Vater, Mutter, ein Freund oder ein Bekannter". Für die Angehörigen ist es sehr wichtig, dass nur sie oder ein islamischer Seelsorger den Sterbenden auf seinem Weg vom Diesseits ins Jenseits begleiten darf und

Zum anderen nach dem Eintritt des Todes den vor Ort befindlichen Einsatzkräfte empfohlen wird:

  • Die Angehörigen oder den „islamischen Seelsorger“, sofern nicht bereits anwesend, zu verständigen.
  • Das Bett in Richtung Mekka auszurichten (im Landkreis Esslingen ungefähr Richtung Ulm oder auch unter:  https://www.gebetszeiten.de/prayerTimes/qiblah)
  • Musik, Musikinstrumente, Fernsehgeräte, Bilder oder Gegenstände mit Darstellungen von Menschen und Tieren vom Sterbenden und vom Toden fernhalten.
  • Spiegel abdecken und von weiteren Maßnahmen am Verstorbenen dringend Abstand zu nehmen.

Abschließend berichtete Mohand El Ghulbzourri mit sehr einfühlsamen Worten noch über die islamische Todenwaschung sowie über die Rituale bei der Beisetzung, welche in der Regel binnen 24 Stunden und möglichst in der Heimaterde stattfinden sollte.

Nach einer sehr ausführlichen Fragerunde bedankte sich Eve-Christiane Grunewald im Namen des DRK und aller Teilnehmer bei Mohand El Ghulbzou auf das Herzlichste und übergab ein kleines Gastgeschenk, in welches der in Kürze zu erwartende neue Erdenbürger wohl erst noch „reinwachsen“ müsste.

Hygienischer Umgang mit Verstorbenen
Im zweiten Teil begrüßte nach einer kurzen Pause Eve-Christiane Grunewald als, den Teilnehmern nicht ganz unbekannten Referenten, Stefan Jäck vom Bestattungshaus Jäck in Weilheim/Teck. Er nahm sich auf seine ganz eigene, bekannte und von allen gemochte Art dem Thema: Hygienischer Umgang mit Verstorbenen, an. In diesem Zusammenhang war im besonders wichtig, nochmals auf die, eigentlich als ganz selbstverständlich anzusehende Körperhygiene, wie zum Beispiel: anschließendem bewussten und entsprechendem Händewaschen mit anschließender, hygienische Händedesinfektion (z.B Sterillium Virogard), ggf. Verwendung von Einmalhandschuhen und Reinigung sowie Desinfektion des Einsatzequipment, aufmerksam.

Nachdem auch Stefan Jäck geduldig alle Fragen aus Plenum beantwortet hatte und die Uhr weit fortgeschritten war, bedanke sich die Gastgeberin auch bei ihm für seinen gut verständlichen Vortrag sowie bei allen Teilnehmern für ihr gezeigtes Interesse.

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit in unserem Notfallnachsorgedienst oder Sie wünschen weitere Informationen, dann wenden Sie sich bitte einfach und unverbindlich an:

Eve-Christiane Grunewald
E-Mail: psnv@kv-nuertingen.drk. oder per Telefon: 0172 – 7 40 49 19

Fotos: Markus Brändli und Roland Rath

Bilder: Markus Brändli und Roland Rath

Abschied nehmen ist der Beginn von Erinnerung

Fotos: Markus Brändli und Roland Rath

Jahresstatistik des DRK Notfallnachsorgedienstes Nürtingen-Kirchheim/Teck.

(10.02.2017/Roland Rath) Das Team des Notfallnachsorgedienstes Nürtingen-Kirchheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.  arbeiten nunmehr seit 17 Jahren, wenn sie nicht gerade unbemerkt von einer Kamera abgelichtet werden, ganz im Stillen. Sie betreuen und begleiten Menschen in akuten Krisensituationen und leisten somit eine kurzfristig und zeitlich begrenzte „psychische und soziale Erste Hilfe für die Seele“. Alleine im letzten Jahr wurden sie zu 48 PSNV Einsätzen gerufen. Hierbei wurden 1.348 Personen betreut. Die Einsatzdauer betrug hierfür 250 Stunden. Der Einsatz von Einsatzkräften des PSU war dreimal erforderlich.

Hier die Einsatzzahlen im Einzelnen:

Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV):

48    (39) Einsätze, davon:

  • 21 Einsätze nach Auffinden eines verstorbenen Familienmitgliedes
  •   7 Überbringung einer Todesnachricht mit der Polizei
  •   5 laufende Reanimationsmaßnahmen vor Ort
  •   3 Betreuungen nach Suizid
  •   3 Verkehrsunfälle und
  •   9 sonstige 

1.348 (254) betreute Personen
   69   (51) Einsatzkräfte
  250 (212) Einsatzstunden

Foto: Markus Brändli und Roland Rath

Notfallseelsorgedienst (NfS)

8     (36) Einsätze, davon:

  • 1 Einsätze nach Auffinden eines verstorbenen Familienmitgliedes
  • 1 Überbringung einer Todesnachricht mit der Polizei
  • 2 Betreuungen nach Suizid
  • 3 Verkehrsunfälle und
  • 1 sonstige 

34 (120) betreute Personen
  8   (36) Einsatzkräfte
32   (95) Einsatzstunden

Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte (PSU):

  3  (2) Einsätze
34  (2) betreute Personen
  7  (3) Einsatzkräfte
24  (4) Einsatzstunden

Einsatzzeitfenster PSNV PSU NfS
von 00:00 bis 06:00 5 0 1
von 06:00 bis 12:00 10 0 2
von 12:00 bis 18:00 22 1 1
von 18:00 bis 24:00 11 2 4
Einsatzzeitfenster PSNV PSU NfS
Montag 7 0 2
Dienstag 9 1 2
Mittwoch 8 1 0
Donnerstag 6 1 3
Freitag 6 0 1
Samstag 7 0 0
Sonntag 5 0 0

Datengrundlage:
eingereichte und im Einsatztagebuch Kreisverband erfasste Einsatzprotokolle
Angaben in Klammer = Vorjahreszahlen

Eve Christiane Grunewald

Eve Christiane Grunewald, Leiterin des Notfallnachsorgedienstes beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, erklärte hierzu: „ Dies machen wir nun bereits seit unserer Gründung im März 2001 rund um die Uhr, 24 Stunden täglich. Seit dem 15.02.2007 besteht eine Kooperation mit dem Notfallseelsorgedienst und seit dem 01.07.2015 werden die Einsätze im wöchentlichen Wechsel von der Notfallseelsorge (ungerade Wochen) und dem Notfallnachsorgedienst (gerade Wochen) übernommen. Die Einsätze werden ausschließlich durch den DRK-Notfallnachsorgedienst koordiniert.

Hierbei konnte seit der Gründung bis zum 31.12.2017 alleine durch den DRK Notfallnachsorgedienst im Rahmen von 711 Einsätzen immerhin 7.825 Betroffenen und/oder Hinterbliebenen „psychische und soziale Erste Hilfe für die Seele“ angeboten und damit geholfen werden. 3.346 Einsatzstunden wurden von den hierfür 1.014 eingesetzten Einsatzkräfte des Notfallnachsorgedienstes vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., aufgebracht.

Um in einem Bild zu sprechen, könnte man dieses Hilfsangebot auch mit einem Treppengeländer vergleichen. Geht es einem gut, ja dann, dann nimmt man dieses Geländer gar nicht wahr oder es stört sogar. In schlechten Zeiten ist man froh, wenn man daran Halt findet, sich aufstützen oder gar wieder aufrichten kann.

Ihre Ansprechpartner:
Sie haben Interesse an einer Tätigkeit in unserem Notfallnachsorgedienst oder Sie wünschen weitere Informationen, dann wenden Sie sich bitte einfach und unverbindlich an:

Eve-Christiane Grunewald
E-Mail: psnv[at]kv-nuertingen.drk[dot]de   oder  0172 – 7 40 49 19

weitere Impressionen aus unserer Arbeit:

Fotos: Markus Brändli und Roland Rath

Gewinn-Sparer der VR Bank Hohenneuffen/Teck eG "Helfen mit Herz"

von li. nach re.: Stefan Gerlach, Iris Donth, Andreas Schober, Joachim Schober, Christoph Wohlfahrt, Frank Schaich, Klaus Rau, Melanie Dorn, Nikolas Herdin, Thomas Krießler und Bruno Foldenauer.
Foto: Roland Rath

Der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. erhält 9 Defibrillatoren

(23.01.2018/Roland Rath) Die Gewinn-Sparer der VR Bank Hohenneuffen/Teck eG wissen, dass sie mit ihrem Dauerlos nicht nur sparen, sondern auch Menschen in Not sowie soziale oder gemeinnützige Einrichtungen in der Region unterstützen. Am 23.01.2017 war es dann soweit. Aus den Händen der Vorstände der VR Bank Hohenneuffen/Teck eG, Stefan Gerlach und Thomas Krießler sowie des Vorstandssprechers, Bruno Foldenauer erhielt unter anderem der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., vertreten durch Kreisgeschäftsführer Klaus Rau, Kreisausbildungsleiterin Melanie Dorn, Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schober und Christoph Wohlfahrt, Frank Schaich, Nikolas Herdin und Joachim Schober 9 LIFEPAK CR2 Defibrillatoren (Defi`s) im Werte von sage und schreibe 21.000 €.

Am Dienstag, den 23. 01.2018 war es soweit. „Unter dem Motto der VR Bank Hohenneuffen/Teck eG: "Helfen mit Herz" freut es uns, dass wir insgesamt 40.000 € als nachträgliches Weihnachtsgeschenk aus dem Spendentopf unseres VR-Gewinnsparens an die anwesenden Vertreter von 37 Musik treibenden Vereinen und dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e. V. unter dem Motto: "Wir helfen – für mehr gerettete Leben in unserer Region" überweisen konnten“, so die Aussage von Bruno Foldenauer. Er sagte weiter: „Für uns, die VR Bank Hohenneuffen/Teck eG, ist Soziales Engagement nicht einfach ein gut klingendes Marketing-Schlagwort, das wir irgendwo auf unserer Internetseite schreiben. Soziales Engagement ist uns sehr wichtig. Eine Herzensangelegenheit". Seine Rede beendete er unter anderem mit den Worten: „…Geld ist das eine – engagiertes Handeln das andere. Das, was Sie alle als Verantwortliche an Zeit, an Herzblut, an Leidenschaft in ihre Tätigkeiten einbringen, ist alles andere als selbstverständlich. Es ist grandios und kann in unserer zunehmend egoistischen Gesellschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden“.

DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau bedankte sich für die großzügige Spende bei der VR Bank Hohenneuffen/Teck eG. Die Bank unterstützt mit Ihrem Sozialen Engagement immer wieder auch den DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. mit seinen Gliederungen. Erst im vergangenen Jahr konnte aus dem Gewinnsparen der VR-Banken ein neuer Mannschaftstransportwagen überreicht werden, den für alle Gruppierungen des Roten Kreuzes in ihrer täglichen Arbeit wertvolle Dienste leistet. Die Beschaffung der Defis ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Das DRK erhält 9 neue Geräte, die Bankfilialen der VR Bank Hohenneuffen/Teck können flächendeckend in Ihren Servicebereichen mit Defis ausgestattet werden.  Die Geräte sind 24 Std. zugänglich und tragen somit wesentlich dazu bei, dass bei Herz-Kreislaufstillstand schnell gehandelt werden und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Ersthelfern effektiv überbrückt werden kann. Sie kommen dadurch der Bevölkerung unmittelbar zu Gute.  Die Betreuung der Defis, d.h. wenn z.B. die Batterie ausgetauscht werden muss oder Fragen zum Gerät entstehen, übernehmen die DRK- Bereitschaften vor Ort in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Bankfilialen.  Das DRK übernimmt auch die Ersteinweisung in die Geräte und die Schulung der Bankmitarbeiter. Von Bankenseite ist geplant dass nach Inbetriebnahme der Geräte in den Filialen Einweisungskurse stattfinden, zu denen öffentlich eingeladen wird.

Bei allen Bedachten sah man an diesem Abend nur leuchtende Augen, den ein Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement ist für sie nicht gerade alltäglich, sondern die Ausnahme. 

Hierfür sagen wir aus diesem Grunde - Danke

Wozu überhaupt „Frühdefibrillation“
Die Todesursache Nummer eins in Deutschland ist mit weit mehr als 100.000 Todesfällen der plötzliche Herztod.

Das Chaos im Herzen: 
Im Falle eines Kammerflimmerns, der häufigsten Ursache des plötzlichen Herztods, kommt es zu Koordinationsstörungen im Herzmuskel. Der Herzmuskel zuckt dabei so schnell und unkoordiniert, dass viel zu wenig Blut durch den Körper gepumpt werden kann und dies meist mit dem Leben nicht vereinbar ist. Die Folgen daraus sind meist Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislaufstillstand. Nun geht alles sehr schnell. Nach einem Herzstillstand sinkt die Überlebenschance mit jeder Minute um ca. 10 % - nach ca. 4 Minuten treten irreversible Hirnschäden ein.

Gibt es eine zweite Chance? – NEIN 
Die einzige effektive Möglichkeit, dem plötzlichen Herztod zu begegnen, ist die DEFIBRILLATION und/oder die Reanimation, auch: Herz-Lungen-Wiederbelebung, genannt.

Das Ziel muss es sein
überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten - einen sogenannten "Frühdefi" zu installieren.

Aus diesem Grunde werden die 9 Defibrillatoren vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. in Kürze für jedermann zugänglich in den SB-Bereichen der VR Bank Hohenneuffen/Teck eG - Geschäftsstellen in

  • Bempflingen, Lindenstraße 33/1 
  • Beuren, Neuffener Straße 9 
  • Frickenhausen, Hauptstr. 25 
  • Grafenberg, Metzinger Straße 4 
  • Großbettlingen, Nürtinger Straße 8 
  • Kohlberg, Metzinger Straße 50 
  • Linsenhofen, Theodor-Heuss-Straße 7 
  • Neidlingen, Wiesensteiger Straße 2 
  • Weilheim, Untere Grabenstr 7

angebracht. Die dringend erforderliche Betreuung dieser lebenswichtigen Defi`s erfolgt ehrenamtlich durch die örtlichen Bereitschaften Frickenhausen, Großbettlingen, Neckartenzlingen, Neuffen und Weilheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Gleichzeitig braucht es aber auch Menschen jeder Altersklasse und aus jedem gesellschaftlichem Umfeld, die sich an einem Frühdefibrillator und in der Herz-Lungen-Wiederbelebung ausbilden lassen.

Informationen zu diesem DRK-Ausbildungsangebot erhalten sie gerne und unverbindlich durch:
Melanie Dorn, Kreisausbildungsleiterin beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
Telefon 07022/7007-52 oder per E-Mail melanie.dorn@kv-nuertingen.drk.de

Übrigens,
das nicht mehr wegzudenkende und sehr erfolgreiche flächendeckende Projekt: „Frühdefibrillation“ im DRK- Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. feiert in diesem Jahr seinen 17ten Geburtstag.

Der Startschuss für dieses deutschlandweite Leuchtturmprojekt fiel bereits am 01.08.2001, in einer Zeit, in der noch immer einige Ärzte vor der Anwendung des Verfahrens durch „Laien“ in Fachzeitschriften Bedenken äußerten. Defibrillatoren sind heutzutage aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Der Begriff der „Frühdefibrillation“ ist heute etabliert und das Verfahren konnte seine Evidenz in unzähligen Studien eindrücklich beweisen.

weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Mehr Kompetenz für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter


Bilder: DRK Archiv und Roland Rath

Sie können mehr, als sie (bis jetzt) dürfen

(19.01.2018/Roland Rath) Beim aufmerksamen Lesen der aktuellen SVaktuell der AOK Baden-Württemberg als Versicherten-Vertreter Mitglied des Bezirksrat der AOK-Bezirksdirektion Neckar-Fils bin ich über die Feststellung der Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg, Dr. Lorenz Menz und Jochen Gläser:

„„Unsere neuen Notfallsanitäter werden in drei Jahren fit gemacht, um im Notfalleinsatz kompetent helfen zu können. Sie dürfen es aber nicht“, 

welche bereits im Rahmen einer Presseerklärung am 17.08.2017 veröffentlicht wurde, gestolpert.

Um nun diese Feststellung von Dr. Lorenz Menz und Jochen Gläser nicht aus dem Kontext zu „reißen“, darf ich gerne, auch unter dem Gesichtspunkt der aktuellen TV-Berichtserstattung rund um den Rettungsdienst, auf die nachstehende und vollständige Pressemitteilung vom 17.08.2017 aufmerksam machen.

Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter könnten mehr
Mehr Kompetenzen für den Rettungsdienst

Gemeinsamer Vorstoß von AOK und DRK in Baden-Württemberg 

Datum: 17.08.2017 - Stuttgart.

Wenn Ende September die ersten Notfallsanitäter ihre Ausbildung ab-schließen, werden sie als Verantwortliche im Rettungswagen im Einsatz sein. Einiges, was sie in den drei Jahren gelernt haben, dürfen sie jedoch nicht in die Tat umsetzen. Grund hierfür sind unzureichende bundesgesetzliche Vorgaben.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die AOK Baden-Württemberg fordern nun Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in einem gemeinsamen Schreiben auf, diese Hindernisse zügig zu beseitigen. Denn eine bessere Ausbildung verlangt mehr Kompetenzen für die Notfallsanitäter.

Mit der Einführung der dreijährigen Ausbildung des Notfallsanitäters zum 1. Januar 2014 und der damit endenden Ausbildung zum Rettungsassistenten versprach man sich besser ausgebildete Rettungsdienstmitarbeiter, die den Patienten am Einsatzort noch kompetenter helfen können – auch dann, wenn (noch) kein Notarzt am Einsatz beteiligt ist. Im September werden in Baden-Württemberg die ersten 85 Notfallsanitäter ihre dreijährige Ausbildung abschließen und ihren Dienst in den Hilfsorganisationen beginnen. In den letzten drei Jahren haben darüber hinaus bereits mehr als 1.000 Rettungsassistenten die Nachqualifizierung zum Notfallsanitäter mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg finanzieren mit einem nicht unerheblichen Millionenbetrag die Ausbildung aber auch die Weiterqualifizierung der bestehenden Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter. „Wir stehen mit dafür ein, dass unseren Versicherten im Notfall schnell und kompetent geholfen wird. Wenn gut ausgebildete Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter vor Ort sind und ihr Wissen nicht anwenden dürfen, muss das geändert werden“, unterstützt Dr. Christopher Herrmann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, die Forderung des DRK.

Eine Grundlage der Ausbildung in Baden-Württemberg sind zwischen allen Rettungsdienstschulen und den zuständigen Ministerien abgestimmte Handlungsempfehlungen. In diesen ist ein standardisiertes Vorgehen in 19 Notfallsituationen geregelt – vom Kreislaufstillstand über den Herzinfarkt und Schlaganfall bis hin zum schwerverletzten Unfallopfer.

„Unsere neuen Notfallsanitäter werden in drei Jahren fit gemacht, um im Notfalleinsatz kompetent helfen zu können. Sie dürfen es aber nicht“, stellen die Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg, Dr. Lorenz Menz und Jochen Gläser, übereinstimmend fest.

Eine Ursache hierfür ist im Heilpraktikergesetz zu finden, einem Bundesgesetz. Für Dr. Menz ist klar: „Der Bundesgesetzgeber muss schnellstmöglich die Rahmenbedingungen schaffen, damit das Notfallsanitätergesetz nicht ins Leere läuft“. Darüber hinaus ermögliche der größere Handlungsspielraum der Notfallsanitäter eine Entlastung des Notarztsystems.


Bilder: DRK Archiv und Roland Rath

Bilder: DRK Archiv und Roland Rath