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DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
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Blutspendetermine

Presse-Archiv

Endlich Schulferien und fast alle sind weg.

Foto: Pixabay und Roland Rath

Aber keine Sorge, wir sorgen auch während dieser Zeit für Ihre Sicherheit

Foto: Pixabay und Roland Rath

(25.07.2019/Roland Rath) Kaum haben die Schul- und/oder Betriebsferien begonnen, wohnt halb Deutschland stundenweise auf der Autobahn und erholt sich hoffentlich gut am jeweiligen Urlaubsort. Aber keine Sorge, unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte sorgen auch in dieser Zeit für die Sicherheit der Durchreisenden und Daheimgebliebenen. Der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz hätte jedoch noch einen dringlichen Wunsch an Sie: Lassen Sie bitte kein Baby, keine Kinder und Tiere während eines kurzen Stopp oder einer Pause im Auto.

Foto: Pixabay und Roland Rath

Für eine möglichst entspannte An- und Abreise müssen Sie jedoch selbst sorgen. Machen Sie bitte genügend (Bewegungs)Pausen und vergessen Sie den Reiseproviant inclusive genügend Getränke nicht. Ihre Mitreisenden und/oder Kinder werden es Ihnen danken. Sollten Sie in einen Stau geraten, denken Sie bitte an die Rettungsgasse.

Gerade in der Urlauszeit kommt es einem so vor, als würden die allesamt ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte der örtlichen Bereitschaft und der Einsatzformationen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. nie Urlaub machen.

Im Rahmen eines Gespräches mit Rolf Siebert, Präsident, Heike Gönninger und Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleitung, sowie Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, wurde unisono darauf hingewiesen, dass die „Personalplanung“ in den örtlichen Bereitschaften: Frickenhausen, Großbettlingen, Kirchheim, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Nürtingen, Weilheim und Wendlingen sowie in den Sondergruppen: Schnelleinsatzgruppe Neckar und Teck sowie der Einsatzeinheit 3 und den Teileinheiten 4 und 5, der Bergwacht Lenninger Tal, der Rettungshundebereitschaft, der Helfer vor Ort, des Kreisauskunftsbüros und des Notfallnachsorgedienstes in der Regel so vorgenommen wird, dass eine entsprechende Dienstabmeldung meist vermieden werden kann.

Hierfür gab es ein dickes und herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen. Dieses Dankeschön gilt natürlich auch den Familienangehörigen und Freunden dieser Einsatzkräfte. Sind es doch sie, welche so manche Stunde durch das soziale Engagement auf ihre Lieben verzichten müssen.

Abschließend wünscht der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz eine schöne und erholsame Urlaubszeit. Kommen Sie gesund wieder nach Hause.

Unseren Kameraden von DRK, Feuerwehr und den anderen Hilfsorganisationen wünschen wir ruhige und erholsame Urlaubstage mit möglichst wenigen Einsätzen.

Foto: Pixabay und Roland Rath

 

 

25-jähriges Jubiläum der DRK-Kaffeestunde in Nürtingen

Foto: Anja Heiler-Michalec

550 gutbesuchte Kaffeestunden wurden gebührend gefeiert

Foto: Roland Rath

(Roland Rath/23.07.2019) „Heute sind wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier zusammengekommen“. Mit diesen Worten begrüßte Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, die Geburtstagsgäste im voll besetzten DRK - Dr. Hans Steiniger Haus in Nürtingen und überbrachte die freundlichen Geburtstagsgrüße von Rolf Siebert, Präsident und vom ganzen Präsidium des DRK Kreisverbandes.

Foto: Roland Rath

Anlass für die Feier war dann aber doch kein kleiner, sondern ein ganz großer: Seit nunmehr 25 Jahres lädt das Rote Kreuz zweimal im Monat Senioren zu einem unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Kaffeenachmittag nach Nürtingen in das Dr. Hans Steiniger Haus ein.

So auch bei dieser Geburtstagsfeier. Nach den Geburtstagsgrüßen wurde bei Kaffee und Kuchen aus Leibeskräften gesungen, Neuigkeiten angeregt ausgetauscht und natürlich viel gelacht. Die zwei Stunden vergingen wie im Fluge und was mich persönlich erstaunte, niemand redete über Zipperlein und Krankheiten. Wenn das kein gutes Omen ist! Eine Geschichte wird mir in Erinnerung bleiben. Eine Dame erzählte mir, dass sie mit knappen 80 Jahren für ca. 3 Jahre mit der Begründung: so fit fühle ich mich nicht und was soll ich dort bei den Senioren, zu Hause blieb. Nach 3 Jahren stelle sie jedoch fest, dass ihr ohne Kaffeestunde etwas fehlte und ihr langweilig wurde. Sie machte sich auf den Weg und zählt nun wieder zu den Stammgästen.

Geschichtlicher Rückblick
Im Jahre 1994 wurde er als Zusatzangebot zu dem damals noch stattfindenden Mittagstisch durch Dorothea Breitenbach, damalige Verbandskoordinatorin für die offene Altenhilfe bei DRK Kreisverband, zusammen mit Marianne Leibfahrt, die gute Seele der Kleiderkammer und des Mittagstisches – Gott hab sie selig - in das Leben gerufen.

Seit 2016 haben Heidi Lütkenhues und Helene Rist die Aufgabe DRK-Kaffeestunde zu ihrer „Herzenssache“ gemacht und dies macht Arbeit – festliche Kaffeetafel richten, Blumenschmuck besorgen, Kaffee kochen sowie für Kaltgetränke sorgen und ja nicht den meist selbstgebackenen Kuchen vergessen. Ich war dort und kann nur sagen: die sind oberlecker und Kalorien habe ich keine gesehen. Dass es auch noch nach einem „Kaffee Kränzle“ viel zu tun gibt, das dürfte ja jedem bekannt sein. Dank Annemarie Vogel kommt durch das gemeinsame Singen und Geschichten- bzw. Gedichts Beiträge, meist selbst geschrieben, auch das „Geistige“ nicht zu kurz.

Erich Hogen, Kreissozialleiter beim DRK, machte in seiner Geburtstagsrede darauf aufmerksam, dass es neben dem kulinarischen Aspekt auch die kulturellen und informativen Angebote einen großen Anklang finden. Musikalische Darbietungen, Vorträge zu gesellschaftlichen und gesundheits-politischen Themen, aber auch Ausflüge und jahreszeitliche Feier runden das Gesamtbild ab.
https://de-de.facebook.com/drk.kv.nuertingen.kirchheim

Foto: Roland Rath

Dankeschön
Klaus Rau war es vor seiner Abreise noch sehr wichtig, sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen ganz besonders für diese Engagement, auch im Namen des Präsidenten und des Präsidiums recht herzlich zu bedanken und hierfür seine Anerkennung auszusprechen.

Das Dankeschön der Teilnehmer an die im Hintergrund tätigen Protagonisten vom DRK kann in der Bilderserie nachgelesen werden.

Auch ein weiteres Kennzeichen ist einzigartig
Für den DRK-Kreisverband ist es selbstverständlich, dass gebehinderte Besucher vom DRK-Fahrdienst auf Wunsch und nach Voranmeldung kostenlos abgeholt und natürlich auch wieder sicher nach Hause gebracht werden.
Weitere Termine 2019

10.09. – 24.09. – 08.10. – 22.10. – 05.11. – 19.11. – 03.12. und 17.12.2019

Zahlen für Statistikfans
In diesen 25 Jahren wurden ca:
-      550 Kaffeestunden angeboten und hierbei konnten
- 12.100 Gäste begrüßt werden.
- 15.125 Kuchen- bzw. Tortenstücke wurden genüsslich verzehrt und
- 15.125 Tassen Kaffee geschlürft.
-   6.050 Gläser Kaltgetränke wurden zusätzlich ausgeschenkt

Um all dies zu bewältigen, kamen
- 2.200 hierfür benötigten ehrenamtlich tätige Kaffeestunden-Teammitglieder
- 9.900 Stunden zum Einsatz

 

 

 


Weitere Informationen zur der DRK-Kaffeestunde erhalten Sie bei:

 

 

 

Anja Heidler-Michalec, Koordinatorin ehrenamtliche Sozialarbeit
Telefon: (07022) 70 07 0 oder (07022) 70 07 29
eMail: anja.heidler-michalec@kv-nuertingen.drk.de

Eine kleine Bilderstrecke hierzu finden sie auf unserer Facebookseite - wäre schön, wenn Sie uns dort besuchen würden.

DRK-Landeswettbewerb 2019

Foto: DRK Bereitschaft Weilheim

Starker zweiter Platz für das Weilheimer DRK-Wettbewerbsteam

(Roland Rath/20.07.2019) Voller Tatendrang und gepaart mit etwas Aufregung machte sich die Wettbewerbsgruppe Weilheim 1 der Bereitschaft Weilheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am Samstag auf den Weg zum diesjährigen DRK-Landeswettbewerb nach Walldürn. Und, was soll man sagen. Nach mehrstündigem hochkonzentriertem Arbeiten war die Freude beim Weilheimer Wettbewerbsteam unter der Leitung von Heiko Demuth groß. Hat es doch Dank seiner überzeugenden Leistung einen starken zweiten Platz erreicht. Gratulation hierzu.

Foto: DRK Bereitschaft Weilheim

Schon beim vergangenen Landeswettbewerb forderten die Verletztendarsteller die Sanitäter-Teams. Es gab Betrunkene, Verletzte und eine Person, die glaubte fliegen zu können. Was mag da wohl nun diesmal bei den vierzehn Stationen auf dem ca. zwei Kilometer langen Parkour auf die Teams zukommen?

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister von Walldürn, Markus Günther, sowie dem Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Walldürns, Markus Huber, fiel der „Startschuss“ und nach langen ca. 5 Stunden war es geschafft. Wer nun glaubt, dass die Aufgaben, an denen sich die Teilnehmer im Zweierteam, als Gruppe oder gar allein stellen mussten, ein Spaziergang waren, der liegt wirklich falsch.

Nun, am Ende des Wettbewerbes liefen zur Vorbereitung der mit Spannung erwarteten Siegerehrung, die Drähte im Rechenzentrum heiß. Doch auch diese Zeit des Wartens verging.

Siegerehrung

Eigentlich dürfen sich ja alle 14 Teilnehmergruppen als Gewinner fühlen. Mussten sie sich ja über ein erfolgreiches Abschneiden an einem Bereichsentscheid zur Teilnahme am Landeswettbewerb 2019 qualifizieren.

Doch so sind halt die Spielregeln, wurden auch bei diesem Wettbewerb die jeweiligen Platzierungen ermittelt und die Freude bei den Siegern war natürlich groß.

> Platz Eins erreichte die Gruppe Münchingen vom DRK Kreisverband Ludwigsburg.
> Den starken zweiten Platz belegte das Weilheimer Wettbewerbsteam und
> Platz Drei die Gruppe Mannheim1 vom DRK Kreisverband Mannheim.

Foto: Roland Rath
Foto: Roland Rath

Ein Schmankerl am Rande
Im Rahmen einer Aufgabe sollte eine hochschwangere Frau, welche nur spanisch sprach, sach- und fachgerecht sanitätsdienstlich versorgt werden. Sicherlich, bedingt durch die Sprachbarriere keine ganz so einfache Aufgabe. Doch es kam ganz anders. Im Laufe der Betreuungsmaßnahme stellte sich heraus, dass ein Weilheimer Teammitglied die angenommene spanische Muttersprache der Verletztendarstellerin mindestens genauso gut beherrschte wie sie. Die Überraschung war auch für den Schiedsrichter perfekt.

Dank der neuen Medien
So könnte ich wetten, war man beim DRK in Weilheim sehr zeitnah über das Erreichte informiert. Dies war sicherlich auch der Grund dafür, dass durch Frank Schober ein klitzekleiner, aber herzlicher Stehempfang für das Weilheimer Wettbewerbsteam vorbereitet werden konnte. Dass diese davon nichts wussten, das sah man beim Eintreffen des Teams.

Die Überraschung war gelungen und voller Stolz wurde der gewonnene Sanitätsrucksack, der Gutschein für vier Einsatzhosen, die Urkunde und der Pokal präsentiert.

Weiter teilgenommen haben:
Niederstotzingen - DRK Kreisverband Heidenheim
Maulbronn - DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis
Degerloch - DRK Kreisverband Stuttgart
Patchwork Rhein-Neckar - DRK Rhein-Neckar-Heidelberg
Leonberg/Rutesheim - DRK Kreisverband Böblingen
Rottenburg - DRK Kreisverband Tübingen
Tettnang - DRK Kreisverband Bodenseekreis
Giengen - DRK Kreisverband Heidenheim
Forchtenberg - DRK Kreisverband Hohenlohe
Salemertal - DRK Kreisverband Bodenseekreis
Holzgerlingen/Altstadt - DRK Kreisverband Böblingen

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Gönnen Sie ihrem Kind einfach das Seepferdchen

Foto: ZDF-Wiso, Pixabay und DRK-Archiv

Ertrinken – Große Gefahr für Kinder

Foto: ZDF-Wiso, Pixabay und DRK-Archiv

(Roland Rath/13.07.2019) Jetzt im Sommer und im Urlaub sowieso sucht man die Nähe zum Wasser. Die ganze Familie geht schwimmen. Und genau in diesem Zusammenhang erinnerte Rolf Siebert, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck und Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter im Rahmen eines Gespräches an die ZDF Sendung WISO vom 08.Juli 2019 und bitten alle Eltern: „Lassen Sie ihr Kind schwimmen lernen und gönnen Sie ihm ganz einfach ein Seepferdchen"

Foto: ZDF-Wiso, Pixabay und DRK-Archiv
Foto: DRK-Archiv

Im Rahmen der genannten Sendung machte WISO darauf aufmerksam, dass Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kindern unter 5 Jahren ist! Oft geschieht das still und leise. Verheerend, denn selbst am gut besuchten Strand bemerkt oft niemand, dass im Wasser jemand um sein Leben kämpft.

Jetzt könnte man ja fragen:
Wo sollen denn Kinder noch schwimmen lernen, wenn immer mehr öffentliche Bäder schließen und SCHWIMMEN vom Stundenplan der Schulen schon längst gestrichen wurde. Ohne ein, mit Wasser gefülltem Schwimmbecken kann auch z.B. die DLRG keine Schwimmkurse anbieten.

Aber, wenn es stimmt,
dass unsere Kinder unsere Zukunft sind,
> warum Investieren wir denn dann nicht in unsere Zukunft?
> Ja - zur Not auch wir ganz persönlich
- machen wir uns auf die Suche nach einem Schwimmkurs
- spielen Elterntaxi
- finanzieren diesen Kurs einfach selbst - unsere Kinder haben es verdient.

Deshalb nochmals die Bitte des DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.: Helfen Sie mit, dass unsere Einsatzkräfte zu solchen Einsätzen nicht gerufen werden müssen. Lassen Sie ihr Kind ganz schwimmen lernen - gönnen Sie ihm ganz einfach ein "Seepferdchen"

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Ein Blick hinter die Kulissen des Landesflughafens Stuttgart

Foto: Roland Rath

Kreisauskunftsbüro und Notfallnachsorgedienst vom DRK waren zu Gast

(08.07.2019/Roland Rath) Gerne folgten die Ehrenamtlichen des Kreisauskunftsbüros und des Notfallnachsorgedienstes vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. der Einladung von Florian König, Notfall- und Krisenmanagement Flughafen Stuttgart, und wagten am 06.07.2019 einen Blick hinter die Kulissen des Landesflughafens Stuttgart.

Foto: Roland Rath

Über den Wolken
Dieses Lied von Reinhard May kennt ja wohl fast jeder und den einen oder anderen erfasst vielleicht beim Hören dieses Liedes das Fernweh. Die meisten kennen das mit dem Fliegen eigentlich nur so: Buchen, Anreisen, Warten und Geduld, Sicherheitskontrolle, Einchecken, Boarding und los geht es. Doch welche ausgefeilte Logistik inclusive der Sicherheitsmaßnahmen dahintersteckt, das wissen die wenigsten und solange nichts passiert, ist ja alles ok.

Ein Koffer voller Fragen
Nachdem dies so ist, freuten sich natürlich die Ehrenamtlichen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. um so mehr über diese Einladung und reisten mit einer „Riesen großen Neugier“ und einem „Koffer voller Fragen“ an.

Foto: Roland Rath

In einem kurzen Film erfuhren die Rotkreuzler, welche Bedeutung der Stuttgarter Flughafen für die Region hat und welche Organisation benötigt wird, um eine zeitgerechte und sichere Abwicklung des Flugverkehrs zu gewährleisten. Anschließend wurden sie über das Flugfeld geführt. Hier erhielten sie weitere interessante Daten rund um den Flughafen und besonders beeindruckte sie folgende

Fakten und Zahlen:

> Zehn Millionen Fluggäste tummeln sich hier pro Jahr.
> Ca. 400 Starts und Landungen täglich.
> Eine Startbahn mit 3.345 Metern Länge und 45 Metern Breite.
> Zwei parallelen Rollbahnen.
> insgesamt 400 Hektar Fläche, davon rund 190 Hektar Grünfläche.
> 55 Airlines fliegen den Stuttgarter Flughafen an.
> 18.000 Parkplätze stehen für die Fluggäste bereit.
> 31.000 Tonnen Luftpost und Luftfracht werden transportiert.
> über 11.000 Mitarbeiter
> mehr als 300 Unternehmen und Behörden sind am Flughafen angesiedelt

und, und, und – eine kleine Welt für sich.

Zu sehen und hören gab es während der 3stündigen Führung viel und trotz der hochsommerlichen Temperaturen wurden all die vielen Fragen durch Florian König und Marco Veit mit einer „Eselsgeduld“ und sehr verständlich beantwortet.

Hierfür sagen die ehrenamtlichen Rotkreuzler herzlichen Dank.

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Empfang für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz

Auch eine Delegation des DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V folgte gerne dieser Einladung

Foto: Roland Rath

(05.07.2019/Roland Rath) Bereits am 29.06.2019 lud der baden-württembergische stellv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum diesjährigen Empfang für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz in die Wilhelmskaserne in Ulm ein, und Vertreter der Bereitschaften, der Bergwacht Lenninger Tal und des Notfallnachsorgedienstes aus dem Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz folgten dieser Einladung gerne.

Foto: Roland Rath

So kurz vor den Sommerferien ist ja bekanntlicherweise die Zeit der Straßenfeste und die Terminkalender und Dienstpläne der örtlichen Bereitschaften und Fachgruppen sind unter anderem dadurch prall gefüllt. Auch die Einsatzbereitschaft aller Einsatzgruppierungen muss, trotz dieses verlockenden Empfangs, gewahrt bleiben. Diesen Umständen ist geschuldet, dass sich seitens des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz in Vertretung der knapp 1.000 Ehrenamtlichen „nur“ 3 Vertreter der Bergwacht Lenninger Tal und je ein Vertreter der Bereitschaften und des Notfallnachsorge-dienstes Nürtingen-Kirchheim auf den Weg nach Ulm machten.

Die Location und die Verpflegung stimmten und wer hört für sein ehrenamtliches Engagement nicht gerne lobende Worte. So wurde trotz der subtropischen Temperaturen dieser Empfang zu einer angenehmen Veranstaltung mit vielen Begegnungen und Gesprächen – sowohl mit Vertretern der Politik aus Bund, Land und kommunaler Ebene – aber auch der Helfer unterschiedlicher Organisationen untereinander.

Die offizielle Pressemitteilung des Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration – Baden Württemberg kann nachstehend gelesen werden.

Foto: Roland Rath

PRESSEMITTEILUNG

Landesempfang für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz in Ulm Innenminister Thomas Strobl:

„Die Menschen in unserem Land können sich auf den Bevölkerungsschutz verlassen. Das haben wir vor allem den vielen ehrenamtlich Engagierten zu verdanken.“

„Täglich werden wir mit Nachrichten von Notlagen konfrontiert. Oft geht es dabei um Leben oder Tod, es geht um verletzte Menschen, die darauf vertrauen, dass ihnen schnell geholfen wird. Sie, liebe Helferinnen und Helfer, überlegen nicht lange, ob es gerade reinpasst. Sie machen sich auf, um Menschen in Not zu helfen. Für mich sind Sie deshalb die wahren Helden in unserer Gesellschaft. Auch im Namen der gesamten Landesregierung danke ich Ihnen und Ihren Familien ganz herzlich für Ihren wichtigen Einsatz für das Gemeinwohl“, erklärte der stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am Samstag beim Empfang der Landesregierung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz und ihre Familienangehörigen. Er fand dieses Jahr in der Wilhelmsburg-kaserne in Ulm statt.

Mit dem jährlichen Empfang für rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zeigt das Land seine Anerkennung und Wertschätzung für jene, die mit ihrem Engagement einen entscheidenden Beitrag für das hohe Sicherheitsniveau leisten, auf das sich die Menschen in unserem Land verlassen können. Ihrer Einsatzbereitschaft ist es zu verdanken, dass das Land gut aufgestellt ist, wenn es um Ge-fahren durch immer wieder vorkommende schwere Unglücksfälle, Naturkatastrophen, aber auch Terroranschläge geht.

Großer Dank gebührt auch den Familienangehörigen der Helferinnen und Helfer, ohne die ein Engagement im Bevölkerungsschutz nicht möglich wäre. „Danke-schön an Sie, liebe Angehörige, dass Sie die mit dem Ehrenamt im Bevölkerungsschutz oft einhergehenden Belastungen auf sich nehmen und Ihre Partnerin oder Ihren Partner, Ihre Familienangehörigen die nötige Rückendeckung geben“, betonte Innenminister Thomas Strobl die Bedeutung der Familien.

Der Empfang fand auf dem Gelände der Wilhelmsburgkaserne in Ulm statt. „Das unterstreicht die hervorragende zivil-militärische Zusammenarbeit in Baden-Württemberg. Wir alle sind dankbar, wenn uns Kräfte der Bundeswehr bei Hochwasserkatastrophen, bei Großschadensereignissen oder sonstigen Notlagen mit ihren Ressourcen und ihrem Know-how Hilfe leisten“, so der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl weiter.

Wie auch im letzten Jahr wurde wieder ein vielfältiges Programm für die ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz Engagierten und deren Familienangehörigen geboten. Die Deutsche Lebensrettungsge-sellschaft Ulm, die Rettungshundestaffel Ulm und die Höhenrettung der Feuerwehr Ulm präsentierten ihre besonderen Fähigkeiten bei der Rettung von Menschen aus speziellen Gefahrenlagen. Die Bun-deswehr gab ebenfalls einen spannenden Einblick. Sie veranstaltete eine Geräteschau und präsentierte das Bundeswehrkrankenhaus. Darüber hinaus wurden Führungen durch die Festungsanlage angeboten. Musikalisch wurde der Empfang durch die Feuerwehrkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten gestaltet.

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Foto: Roland Rath

 

 

Haft- ond Hokafescht in Kirchheim - eine Stadt voller Besucher

Foto: Roland Rath

Am besten ist es, wenn die Rotkreuzler nichts zu tun haben

(30.06.2019/Roland Rath) Die gesamte Innenstadt und der Rollschuhplatz in Kirchheim/Teck war im Rahmen des 2tägigen traditionellen Haft- ond Hokafescht und des Rollschuhplatz-Open-Air am 29. und 30. Juni 2017 voller sehr gut gelaunten Besuchern. Die sanitätsdienstliche Betreuung für dieses Megaevent wurde durch die 28 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bereitschaften Kirchheim, darunter auch „Gastarbeiter“ aus anderen Bereitschaften und Fachdiensten, vom Deutschen Roten Kreuz unter der Leitung von Nico Schreiber, Thomas Haug und Simon Goullet auf „altbewährte Weise“ sichergestellt.

> Wir können auch bei Hitze

im Rahmen eines Gespräches mit Susanne Preu und Thomas Haug, Bereitschaftsleitung DRK Kirchheim, sagten diese mit einem „schelmischen“ Grinsen: „wir könne auch bei Hitze und in jeder Saune ist es wärmer. Natürlich achten wir darauf, dass unsere „Fußstreifen“ nicht allzu lange sind und für alle jederzeit genügend Kaltgetränke zur Verfügung stehen“.

Die flächenmäßigen Ausbreitung dieses Events und die aktuelle Wetterlage mit Subtropischen Temperaturen, wurden natürlich von den Verantwortlichen vom Deutschen Roten Kreuz bei der Dienst-, Fahrzeug- und Equipment Planung besonders beachtet.

Pünktlich zum Beginn des Haft- ond Hokafescht und des Rollschuhplatz-Open-Air war der kleine Einsatzstab und das „Versorgungszentrum in der Stadtbücherei aufgebaut. Auch wurden natürlich die Standorte für die Einsatzfahrzeuge so ausgewählt, dass die-se jederzeit ungehindert zum Einsatz gebracht werden könnten und die Fußstreifen, bestehend aus jeweils 3 Einsatzkräften und ausgestattet mit einem Sanitätsrucksack und einem Funkgerät, machten sich auf den Weg.

> Fototermin mit der Manfred Manns Earth Band und den DRK`lern

Noch vor dem Konzert der Manfred Manns Earth Band beim Rollschuhplatz-Open-Air stellte sich die Band unter dem Gesichtspunkt: es könnte ja sein, wir brauchen euch; zu einem kurzen Fototermin mit den „Rotkreuzlern“ gerne zur Verfügung. Die Freude und das „Hallo“ bei diesen war groß.

Am Sonntag in den Mittagsstunden wurde dann ein Teil der Einsatzkräfte noch zu einem Einsatz – Brand 3 – gerufen. Alles so ganz fast wie: so mal schnell nebenher!

> „Eigentlich ist es doch für alle Besucher von Veranstaltungen, für alle Beteiligten und Verantwortlichen das Beste, wenn unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte nichts zu tun haben und nur präventiv vor Ort waren“, sagte Thomas Haug vom Deutschen Roten Kreuz, Bereitschaft Kirchheim abschließend.

Bleibt zu hoffen, dass es „Ruhig“ bleibt und der Dienst so gegen 21:00 Uhr ohne besondere Vorkommnisse beendet werden kann. Ich sage auf jeden Fall schon mal Danke für euer Engagement. Was wäre die Welt ohne euch – auf jeden Fall etwas ärmer und kälter.

Nüchtern im Tagebuch wurde bis Sonntag 16:30 Uhr festgehalten:

29.06.2019 - 16:00 bis 1:00 Uhr

18 Einsatzkräfte / 162 Einsatzstunden / 7 ambulante Versorgungen

30.06.2019 – 10:00 bis 20.30 Uhr >

10 Einsatzkräfte / 103 Einsatzstunden / 4 ambulante Versorgungen
                                                          1 Brand 3 Einsatz

Eine kleine Bilderstrecke hierzu finden sie auf unserer Facebookseite - wäre schön, wenn Sie uns dort besuchen würden: https://de-de.facebook.com/drk.kv.nuertingen.kirchheim

Jähes Ende der Kreisversammlung des KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Foto: Thomas Krytzner und Roland Rath

Draußen vor der Halle setzte der DRK-Kreisverband seine Kreisversammlung fort.

(28.06.2019/Roland Rath) Wie bereits kurz auf unserer Facebookseite berichtet, fand die diesjährige Kreisversammlung des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz durch einen Brandmelderalarm in der Melchiorhalle in Neckartenzlingen bei tropischen Temperaturen ein jähes Ende.

Die Räumung der erfolgte bilderbuchmäßig und dass man beim Roten Kreuz im „Einsatzfalle“ improvisieren kann, das wurde wieder einmal mehr als deutlich - die Entlastung des Präsidiums sowie der Geschäftsführung erfolgte durch Marion Leuze-Mohr, Erste Landesbeamtin, einstimmig Open-Air. Im Anschluss daran wurde die Kreisversammlung durch Rolf Siebert, Kreisverbandspräsident, mit dem Hinweis, dass im ausgelegten Rotkreuzbericht 1/19 alle Zahlen und Fakten nochmals nachgelesen werden können, beendet. Er wünschte allen Gästen und Delegierten abschließend noch eine gute Heimfahrt.

Verletzt wurde niemand und es ist kaum zu glauben, wie lange eine solche "Open-Air-Sitzung" bei einer guten Getränkeversorgung durch die gastgebende Bereitschaft Neckartenzlingen gehen kann.

Weitere Informationen, unter anderem der Jahresbericht 2018 mit allen Zahlen und Fakten finden Sie in Kürze hier auf unserer Seite unter: „Über uns - Der Rotkreuzbericht.
Eine kleine Bilderstrecke finden Sie auf unserer Facebookseite - schön, wenn wir Sie auf dieser Seite begüßen dürften.

Presse

Heute berichtete die Nürtinger Zeitung auf Seite 17 mit der Überschrift:
Brandalarm unterbricht Versammlung
Bei DRK-Kreisverbands-Tagung in der Melchiorhalle kam es zu einem Schmorbrand – Nur geringer Schaden

und Der Teckbote mit der Überschrift:

Delegierte flüchten aus dem Saal
Zwischenfall Die Versammlung des DRK-Kreisverbands Nürtingen-Kirchheim ist durch einen Brandalarm unterbrochen worden. Thema bei der Sitzung war unter anderen das Aus für die Schülerbeförderung.

wie folgt:

Thomas Krytzner
Draußen über 30 Grad, in der Neckartenzlinger Melchiorfesthalle gefühlte 30 Grad: Die Teilnehmer der Versammlung des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim fächelten sich kühlende Luft zu, als sie den Berichten der Abteilungen lauschten. Doch gerade als Marion Leuze-Mohr, Erste Landesbeamtin und Dezernentin für das Katastrophenschutz- und Feuerlöschwesen im Landratsamt Esslingen, zur Entlastung der Vorstandsmitglieder und der Geschäftsführung des DRK-Kreisverbandes schreiten wollte, ertönte die Sirene der Brandmeldeanlage: Rauch im hinteren Bereich der Melchiorfesthalle hatte den Feueralarm ausgelöst.
Rasch verließen die 75 Delegierten den Saal. Die Feuerwehr aus Neckartenzlingen rückte mit vier Fahrzeugen an und erkundete das Gebäude. Schuld war - so stellte sich heraus - ein überhitzter Schaltschrank für die Beleuchtung. Die Ursache war schnell behoben, und der Qualm verzog sich wieder.

Die DRK-Mitglieder allerdings erlebten aufgrund des Zwischenfalls eine Premiere: Die Entlastung der DRK-Führung wurde kurzerhand im Freien auf dem Parkplatz der Melchiorfesthalle fortgesetzt.

Zu Beginn der Veranstaltung hatten Rolf Sieber, Kreisverbandspräsident und Jürgen Schöllhammer, stellvertretender Bürgermeister von Neckartenzlingen, noch über die „geheizte Halle“ gewitzelt. Marion Leuze-Mohr lobte das herausragende Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer im Dienste des Deutschen Roten Kreuzes. „Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, betonte sie. Respekt zollte die Erste Landesbeamtin den rund 900 Bürgern, die sich im Kreisverband engagieren. Sie ermunterte die Helfer, bei ihren Bemühungen nicht nachzulassen.

Es gab jedoch auch Anlass zu Enttäuschung: Nach 40 Jahren erfolgreicher Arbeit muss der Kreisverband seine Schülerbeförderung beenden. Grund dafür ist der Verlust von Aufträgen. Klaus Rau, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, bedauert die Betriebsschließung: „60 Mitarbeiter verlieren dadurch ihre Jobs, die Kleinbusse werden nicht mehr benötigt und müssen verkauft werden.“ Ein gut funktionierendes System, mit dem Schüler, Eltern, DRK und der Landkreis als Auftraggeber bisher sehr zufrieden waren, könne nicht mehr fortgeführt werden.
„Die Schülerbeförderung im Landkreis wird künftig ohne gemeinnützige Organisationen stattfinden“, ärgert sich Rau. „Sie war immer weit mehr als ein Transport von A nach B und gehört als wichtiger Baustein zur Daseinsfürsorge und ist Kernaufgabe der Rotkreuzarbeit.“

Wie Klaus Rau berichtete, leisteten die 330 hauptamtlichen Mitarbeiter des DRK im vergangenen Jahr 42 301 Notfalleinsätze, davon 13 646 mit Notarzt. Fast 30 000 Mal war der Krankentransportwagen unterwegs. Größtes Sorgenkind bleibt weiterhin der Fachkräftemangel. „Der leergefegte Arbeitsmarkt und die hohe Fluktuation sind deutlich zu spüren und führen zu Stilllegungen von Fahrzeugen“, bedauerte der Verbandschef. Mit der Erhöhung der Ausbildungsstellen von zwölf auf 15 will der Kreisverband möglichst schnell in normales Fahrwasser kommen, wie Klaus Rau betonte.

Er zeigte sich erfreut, dass alle Auszubildenden des Jahrganges 2018 dem Unternehmen treu geblieben sind. Die neue Rettungswache in Nürtingen wurde in Betrieb genommen und dient in Baden-Württemberg als Beispiel für alle neu zu errichtenden Rettungswachen. Der Rettungsdienst im Kreisverband Nürtingen-Kirchheim kann auf acht Notarzteinsatzfahrzeuge und 23 Rettungswagen zugreifen. Weiter stehen den Rettungskräften je ein Schwerlastrettungs- und ein Schwerlastkrankentransportwagen zur Verfügung. Ergänzend können Patienten in 18 Krankentransportwagen verladen werden. Für größere Einsätze stehen zwei Kommandowagen sowie ein Transporter für Logistik und Material bereit.

DRK-Altaktive auf Jubiläumstour

Foto: Roland Rath

Zu Gast im 360 Grad Gasometer in Pforzheim

(28.05.2019/Roland Rath) Wenn einer denkt, die DRK Altaktiven vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., verlassen ihr Haus oder ihr Sofa nur ungern, der wurde bei der heutigen Jubiläumstour, welche zum 360 Grad Gasometer Pforzheim führte, eines besseren belehrt. Es fühle sich fast wie bei einem Schulausflug an. Es wurde „getratscht, gestaunt viel gelacht und auch den Fischer-Chören Kongruenz gemacht“. Das Programm war umfangreich und sehr interessant.

Die DRK-Altaktiven haben sich bereits im Rahmen ihrer Gründungsveranstaltung am 22.05.2007 zum Ziel gesetzt, im Rahmen von regelmäßigen Treffen oder Ausflügen, alte Kameradschaften zu pflegen sowie neben dem „sich mal wieder zu treffen und auszutauschen“ auch lohnende Ausflugsziele und die „schönen Ecken in unserem und den angrenzenden Landkreisen unsicher zu machen.

Heute, am 28.05.2019 war es mal wieder soweit. Die Jubiläumstour 25 verließ pünktlich um 12:00 die dritte „Haltestelle“ in Kirchheim/Teck und 54 DRK-Altaktive machte sich auf den Weg zum 3600 Gasometer Pforzheim. Dort eingetroffen, tauchten sie in die einzigartige Unterwasserwelt des 360°-Panoramas GREAT BARRIER REEF ein. Die Farbenpracht und der Detailreichtum des Riesenrundbildes von Yadegar Asisi zeigt die Einmaligkeit der Schöpfung unter der Meeresoberfläche und entlockte dem Einen und Anderen einen „verzauberten Gesichtsausdruck“.

Auf der Rückreise und zur Krönung der Jubiläumstour 25 lud Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, im Namen des Kreisverband alle Teilnehmer herzlichst zu einem Schwäbisches Buffet in die TSV Sportgaststätte Neckartenzlingen, Heiligenbronn, ein und gab vor der offiziellen Eröffnung des Buffet einen sehr kurzweiligen und bebilderten Rückblick auf die bisherigen 24 Begegnungen der DRK-Altaktiven.

Auf der endgültigen Heimfahrt wurde dann noch den Fischer-Chören Kongruenz gemacht und festgestellt, dass auch „Kultur und Nichtstun“ müde machen kann. Das Ausflugsziel erhielt mehrheitlich die schwäbischen Auszeichnungen: dmn und dmgh.

Übrigens: Vorschläge für künftige Ausflugsziele sowie eine gewünschte Neuaufnahme zu den DRK-Altaktiven nimmt Silvia Sorkalla (07022) 7007.41 jederzeit gerne entgegen.

Schwäbische Auszeichnungen:
dmn = do musch no
dmgh - des musch geseah han

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Eine Idee lebt und geht um die Welt

Foto: DRK

Internationaler Weltrotkreuztag

(30.04.2019/Roland Rath) Am 8. Mai findet der Internationale Weltrotkreuztag, an welchem an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828 erinnert wird, statt. Aus einer Idee wurde innerhalb von 156 Jahren mit ca.17 Millionen aktiven freiwilligen Helfer/innen die weltweit größte humanitäre Organisation. Weitere Informationen finden Sie nachstehend!

Foto: DRK

Weitere Informationen für „Leseratten“

Am 08. Mai wird der Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag, oft abgekürzt als Weltrotkreuztag bezeichnet, gefeiert. Es handelt sich um einen internationalen Gedenk- und Feiertag, an welchem an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828 erinnert wird. Der Schweizer Geschäftsmann, Menschenfreund und Empfänger des ersten Friedens-Nobelpreises erlebte 1859 die Folgen der Schlacht von Solferino in Italien mit ihren vielen tausenden Toten und verletzten Soldaten. Die grausamen Szenen brannten sich tief in sein Gedächtnis ein und fortan kämpfte er für einen „menschlicheren Krieg“ und neutrale Hilfsgesellschaften, die die Not der Soldaten lindern sollten. Nach dieser schrecklichsten Schlachten der Kriegsgeschichte veröffentlichte Henry Dunant seine "Erinnerung an Solferino" und forderte darin ein Internationales Abkommen zum Schutz der Kriegsopfer. Auf Henry Dunants Vorstellung von Humanität und der Idee, dass Menschen ihren Mitmenschen helfen, die in Not geraten sind – ungeachtet von Herkunft, Religion und Hautfarbe, fußt die Gründung des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes.

Foto: DRK

Eine Idee geht um die Welt

Die 189 nationalen Gesellschaften verfügen insgesamt über ein beachtliches Fundament aus 17 Millionen aktiven freiwilligen Helfern. Sie erreichen pro Jahr 97,1 Millionen hilfsbedürftige Menschen mit langfristigen Entwicklungsprogrammen und 85 Millionen Menschen mit akuter Soforthilfe nach Katastrophen. Zu den Aufgaben des DRK zählen die humanitäre Hilfe in bewaffneten Konflikten und nach Naturkatastrophen sowie die Verbreitung des humanitären Völkerrechts. In Deutschland koordiniert das DRK in Zusammenarbeit mit den Behörden den Katastrophenschutz sowie den zivilen Rettungsdienst. Zu seinen Aufgaben im Inland gehört insbesondere auch die Wohlfahrts- und Sozialarbeit.

Foto: Roland Rath

Rotes Kreuz + Mein Ding

„Aktions- und Gedenktage gibt es wahrlich viele und jeden Tag kommen gefühlsmäßig neue hinzu. Mit ihnen sollen bestimmtes Anliegen in den Focus der Menschen gerückt werden. Der 8. Mai hebt sich bedeutsam aus der Vielzahl dieser Tage ab. Denn der Weltrotkreuztag hat nicht nur Teilaspekte zum Thema, sondern das Menschsein insgesamt – eigentlich ganz einfach, sollte man meinen“, so die Aussage von Rolf Siebert, Präsident beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz im Rahmen eines Gespräches. Er sagte weiter: „Eigentlich sieht man das Rote Kreuz ja täglich. Sei es auf einem Fahrzeug, einem Plakat oder an einer Hauswand. Es schein auch ganz normal zu sein, dass da, wo Hilfe dringend benötigt wird, das Rote Kreuz zeitnah und mit der entsprechenden Ausstattung zur Stelle ist. Diese Erwartungshaltung können wir natürlich nur dann erfüllen, wenn sich viele bei uns engagieren - ob als Spender, Fördermitglied oder ehrenamtlicher Aktiver“.

Danke

In diesem Zusammenhang möchte Rolf Siebert die Gelegenheit nützen und sich an dieser Stelle bei den ca. 1.500 Ehrenamtlichen des DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck und seinen Gliederungen vor Ort aus den Bereichen: Bereitschaftsarbeit und Katastrophenschutz, Jugendrotkreuz und Sozialarbeit für ihre Treue und ihr gelebtes soziales Engagement auf das Herzlichste zu bedanken.

Werden Sie Teil der Rotkreuz-Familie

Foto: Briefmarke zur XV. Internat. Rotkreuz-Konferenz 1934 von Ministry of Posts and Telecommunications of Japan.
???????? und DRK

Was ist besonders bei uns?

Als Ehrenamtliches Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz gehören Sie einer weltweiten humanitären Bewegung an, die seit nunmehr über 156 Jahren Menschen in Not hilft. Bei allem, was sie tut, fragt sie nicht nach woher jemand kommt oder an was er glaubt und unterscheidet auch nicht nach Freund oder Feind. Einzig was zählt, ist die Menschlichkeit. Diese Überzeugung trägt alle Freiwilligen der 189 nationalen Gesellschaften, allein in Deutschland sind es über 400.000.

Wenn Sie gerne dazu gehören möchten oder einfach unverbindlich weitere Informationen benötigen, melden Sie sich einfach bei

DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
Laiblinstegstrasse 7 - 72622 Nürtingen - Tel. 0 70 22 / 70 07-0

Wir freuen uns auf Sie!

So „Pfandtastisch“ kann helfen sein

Foto: Roland Rath

REWE Neckartenzlingen unterstützt die DRK Leergutspendenaktion „Pfandtastisch“

(18.04.2019/Roland Rath) Im REWE-Markt in Neckartenzlingen kann man nicht nur einkaufen, sondern auch etwas Gutes tun. Alles was man dazu braucht, ist der eigene Pfandbon. Diesen wirft man in den Pfand-Briefkasten beim Leergutautomaten und unterstützt damit direkt die Arbeit der Bereitschaft Neckartenzlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Foto: Roland Rath

Das DRK startete in Neckartenzlingen im REWE-Markt am 1. April diese Leergutspendenaktion "Pfandtastisch" und hofft, dass weitere Märkte diesem Beispiel folgen werden.

 

Das Prinzip ist einfach: 

1. Leergut im Markt zurückgeben

2. Pfandbon ziehen aber nicht einlösen, sondern

3. Pfandbon in den aufgehängten Pfand-Briefkasten werfen und vor Ort damit Gutes tun!

„Wir glauben, dass es für unsere Kundinnen und Kunden eine schöne und einfache Möglichkeit ist, bei Interesse die Arbeit der Bereitschaft Neckartenzlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. zu unterstützen.“, begründete Bernd Huber, REWE Partnerkaufmann diese Aktion des REWE-Marktes in Neckartenzlingen. „Uns ist es schon wichtig, dass wir damit die Arbeit der DRK Bereitschaft hier in deren Einzugsgebiet fördern“, betont er hierbei besonders.

„Wir möchten diese Spenden dazu nutzen, um zum einen unsere alltägliche Arbeit weiterhin hier vor Ort qualitativ sicherzustellen und zum anderen, um spezielle Projekte, die am Ende allen in unserem Bereitschaftsgebiet zugutekommen, auszubauen“, erklärte Alexander Bauer, Bereitschaftsleiter beim DRK Neckartenzlingen im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme diese Pfand-Briefkastens.

„Wir sind jedem dankbar, der vielleicht den ein oder anderen Pfandbon für uns in diesen Pfand-Briefkasten wirft. Die Spenden werden zu 100 Prozent der gemeinnützigen Arbeit unserer Bereitschaft Neckartenzlingen zugutekommen.“, versicherte Heike Gönninger, Kreisbereitschaftsleiterin und Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter.

Foto: Roland Rath

Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. bedankte sich bei Bernd Huber auf das Herzlichste für diese beachtenswerte Unterstützung der DRK Leergutspendenaktion "Pfandtastisch" und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass noch weitere Märkte diesem Beispiel folgen werden.

Blackout - Was tun, wenn der Strom ausfällt

Foto: Pixabay und DRK

Ein Thema, das alle angeht

Foto: DRK

(03.04.2019/Roland Rath) Nach dem lesen des Artikel: Wie reagieren, bei einem längerem Stromausfall? (Bericht siehe nachstehend) - in meiner Tageszeitung am 30.03.2019 (Nürtinger Zeitung Seite 18) viel mir ein, das dies vor kurzem ja u.a. auf der Facebook Seite: Das Rote Kreuz Bereitschaften, Rettungsdienst, SEG, Notfallrettung/Medizin kurz und kontrovers andiskutiert wurde. Nach so mancher Stunde des Schmökerns stelle ich für mich nun fest, dass dieses Thema sicherlich nicht nur die Behörden, die Polizei, die HiOrgs, sondern alle, auch die Bevölkerung was angeht. Wer aber zuerst an die Bevorratung von Betriebsstoffe unter Beachtung der entsprechenden Vorschriften für Stromerzeuger (Notstromaggregate) denkt, der ist sicherlich zu kurz gesprungen.

Der erste Tag mag sicherlich noch beherrschbare sein.
Der zweite Tag wird sicherlich schon schwierig und
ab dem dritten Tag ???

ab hier Fleißarbeit für Leseratten oder Bücherwürmer!!

Im Bereich der üblichen Kommunikationswege fällt sicherlich als erstes der Digitalfunk und im Anschluss sicherlich der Analogfunk (sofern noch irgendwo vorhanden) und dann wäre sicherlich der Eine oder Andere froh, wenn es noch genügend „Fernmeldebauwagen und jede Menge Fernmeldkabel“ gäbe. Wann die Systeme der Leitstellen ausfallen ist sicherlich nur eine Frage der Zeit.

Bereits am 23.09.2008 gab das Deutsche Rotes Kreuz, Generalsekretariat folgende Presseinformation 74/08 heraus:

Großkatastrophe Stromausfall: Deutsche wiegen sich in Sicherheit

Die Mehrheit der Deutschen sieht sich in der Lage, sich auch bei einem Stromausfall von zwei Wochen noch selbst zu versorgen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes. Eine trügerische Annahme, da im Fall einer solchen Großkatastrophe von der Trinkwasserversorgung, über Telefon und Internet bis hin Geldautomat und Tiefkühltruhe nichts mehr funktioniert, so das DRK. Das Szenario eines bundesweiten Stromausfalls ist ein Beispiel aus dem Grünbuch zur Öffentlichen Sicherheit. Es wurde gestern in Berlin von einem überfraktionellen Viererbündnis vorgestellt. Das Rote Kreuz gehört zum Autorenkreis.

In der Umfrage haben von 1.000 Befragten 76 Prozent erklärt, dass sie sich bei einem zweiwöchigen Stromausfall selbst versorgen könnten. Wobei diese Einschätzung in der Gruppe der 40 – bis 59-Jährigen besonders hoch war. "Diese Zuversicht und das Vertrauen sind lobenswert", so Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Rotkreuz-Generalsekretär. "Aber wir gehen davon aus, dass das öffentliche Leben zusammen bricht und chaotische Zustände herrschen. Auch beim Roten Kreuz wird man dann nicht mehr anrufen können".

Die Szenarien – deutschlandweiter mehrwöchiger Stromausfall oder Ausbruch einer neuartigen Seuche – werden in dem Grünbuch als Beispiele für neue Herausforderungen des Katastrophenschutzes jenseits von Terror und Krieg genannt. Die Autoren wollen die Debatte um politische Lösungen und um eine bundesweite nationale Notfallplanung voranbringen. Das Deutsche Rote Kreuz war als kompetente Organisation in Sachen Katastrophen-Management gefragt.

"Den flächendeckenden, mehrwöchigen Stromausfall kann man mit bestehenden Notfallsystemen nicht bewältigen", sagt Graf Waldburg. "Genau wie bei allen anderen Akteuren von Behörden über THW bis Bundeswehr würde ein Stromausfall die Strukturen dieser Organisationen lahm legen", so der Generalsekretär. "Das müssen wir ändern."

Weitere Infos können auch aus dem
Grünbuch zoes-bund.de/…/u…/2015/10/Gruenbuch_Zukunftsforum.pdf oder auch unter
www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2018/TT_Blackout.html

 

entnommen werden.

Foto: Pixabay und DRK
Foto: Pixabay und DRK

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Hier nun noch der Artikel aus der Nürtinger- und Wendlinger Zeitung vom 30.03.2018

Wie reagieren, bei längerem Stromausfall?
S
tadt Wendlingen rüstet sich für den Ernstfall und entwickelt ein Notstromkonzept

30.03.2019, von Gaby Kiedaisch 

Was ist, wenn mal nichts mehr geht? Stromausfall über Tage und länger. Begrenzt auf die Kommune oder flächendeckend. Neue Technologien bedürfen neuer Bewertungen auch bei Notfallplänen. Damit der Blackout bewältigt werden kann, ist die Stadt Wendlingen gerade dabei, einen Notfallplan zu entwickeln.

WENDLINGEN. Was ist zu tun, wenn tatsächlich die Lichter einmal ausgehen sollten? Wie kann sich die Kommune dagegen wappnen? Wer den Thriller „Blackout“ gelesen hat, der hat ungefähr eine Vorstellung davon bekommen, was passieren kann, wenn der Fall, der hoffentlich nie eintreten wird, Realität werden könnte. Auch was die gesellschaftlichen Auswirkungen anbelangt.

Es kommt sporadisch vor, dass beispielsweise durch Erdbaggerarbeiten die Stromversorgung für wenige Minuten oder Stunden unterbrochen ist. In Wendlingen betrug die Ausfallzeit gerade mal durchschnittlich 5,4 Minuten (auf eine Zeitspanne von 2013 bis 2018 gesehen). Zum Vergleich: Durchschnittlich 12,7 Minuten blieb der Strom in fast gleichem Zeitraum im Bundesgebiet weg.

Wenn dieses seltene Ereignis einmal eintritt, dann sind wir meist überrascht, wie sehr wir doch vom Strom abhängig sind, welche Tätigkeiten nur mit Strom funktionieren: Fernsehen Fehlanzeige, Radio hören, bügeln und kochen ebenso, nachts sitzen wir im Dunkeln, erleuchtet durch Kerzenschein und wenn der Akku vom Mobilphone leer ist, dann erfahren wir nicht einmal, ob es der Freundin genauso ergeht.

Stadtverwaltung schreibt den Alarmplan weiter fort

Stromausfälle können viele Ursachen haben: menschliches Versagen, Unfälle, Natur- und Wetterereignisse, Sabotagen, Anschläge im digitalen Netz. Der Alarmplan der Stadt Wendlingen besteht bislang aus einer allgemeinen Notfallplanung, einem speziellen Alarmplan bei Hochwasser und einem Notfallunterbringungsplan. Durch die heftigen Unwetter mit Starkregen in letzter Zeit und Angriffe im Netz allgemein will die Stadtverwaltung ihren Alarmplan nun um den Teil Notfallplan „Stromausfall“ ergänzen.

„Was ist notwendig für diese kritische Infrastruktur“, gab Bürgermeister Steffen Weigel das Wort an Kim Gerlach, Kommunalberater bei der EnBW weiter. Dieser informierte den Gemeinderat über das weitere Vorgehen, in der erstmals tagenden Sitzung des Energiebeirats am Dienstag. Bei dem zu entwickelnden Krisenmanagement geht es in erster Linie um ein technisches Versorgungskonzept für kommunale Gebäude bei Stromausfall, nicht um Privatgebäude. Während in der Regel der Strom nach wenigen Minuten wieder fließt und keine größeren Umstände mit sich bringt, überlasten längere Stromausfälle Telefonleitungen, Handynetze oder lösen ein Verkehrschaos aus wie im Februar in Berlin, als 20 000 Menschen ohne Strom waren und auf den Straßen das blanke Chaos herrschte, weil die Ampelanlagen ausgefallen waren. „Solchen Problemen müssen sich die Kommunen stellen“, sprach Kim Gerlach den Gemeinderäten ins Gewissen.

Welche Konsequenzen ein Stromausfall je nach Dauer haben kann, verdeutlichte Gerlach anhand von vier zeitlichen Szenarien: bis zu zwei Stunden fallen Teile der Wasserversorgung wie Druckerhöhungsanlagen aus, treten Störungen von Brandmeldeanlagen auf oder müssen Menschen in stehengebliebenen Aufzügen gerettet werden. Bei einem Ausfall bis zu acht Stunden steht das Mobilfunknetz vor dem Zusammenbruch, Trink- und Löschwasser gehen zur Neige, die Abwasserreinigung fällt aus. Während der Digitalfunk bereits ausgefallen ist, muss bei einem Stromausfall von bis zu drei Tagen nun auch mit dem Ausfall des analogen Funks gerechnet werden. Wegen der fehlenden Wasser- und Nahrungsversorgung gibt es nun auch erste Probleme bei der Massentierhaltung. Und immer weniger Menschen werden das Auto nutzen können, wegen des fehlenden Nachschubs von Kraftstoff.

Szenario 4: schon bei mehr als drei Tagen ohne Strom gibt es Versorgungsengpässe bei Gütern des täglichen Bedarfs und gesellschaftliche Strukturen beginnen sich aufzulösen.

Deshalb sind nach Meinung des Kommunalberaters die ersten drei Tage sehr wichtig für den weiteren Verlauf. „Denn die Folgen von weiteren Tagen ohne Strom sind kaum mehr abzuschätzen“, führte Gerlach vor Augen. Das Ziel müsse deshalb sein, die Handlungsfähigkeit der Kommune aufrechtzuhalten. So muss im Vorfeld geklärt werden: Wo ist der Krisenstab einzurichten, das Zusammenspiel von Rathaus, Feuerwehr, Bauhof und so weiter muss organisiert werden. Gerechnet wird mit mindestens fünf Prozent der Bürger, die in Notunterkünfte untergebracht werden müssen. Dafür müssen Gebäude vorbehalten werden. Wie wird die Medikamentenversorgung geregelt? Ist es realistisch Vorräte anzulegen? Wo müssen Notstromaggregate vorgehalten werden?

In den nächsten Tagen sollen bei einer Projektauftaktbesprechungen mit der RBS Wave, ein Unternehmen der EnBW, zunächst einmal die kritischen technischen Anlagen und Gebäude benannt und durch eine Vor-Ort-Begehung in Augenschein genommen werden. Darauf soll mit der Kommune zusammen das weitere Versorgungskonzept erstellt werden. Voraussichtlich spätestens nach den Sommerferien wird der Bericht dem Gemeinderat vorgelegt, der darüber abstimmen wird.

Je nach Szenario, ob die Kommune für sich allein betroffen oder ob der Stromausfall flächendeckend ist, und mehrere Tage bis Wochen andauert, sind unterschiedliche Vorkehrungen zu treffen und weitere Katastrophenpläne wie der des Landkreises beziehungsweise des Landes treten in Kraft. „Dann sprechen wir von ganz anderen Dimensionen“, sagte Bürgermeister Weigel.

Wird das Gruppenklärwerk in Wendlingen in diesen Plan miteinbezogen, wollte FWV-Chef Werner Kinkelin wissen. Dies werde man mit hinein nehmen, aber dort müssen eigene Vorkehrungen mit allen Verbandskommunen getroffen werden, gab Bürgermeister Weigel zu verstehen.

Foto: Pixabay und DRK

Altkleidersammlung vom Deutschen Roten Kreuz

Foto: Madeleine Sonntag, Martin Beuker, Steffen Lepski und Roland Rath

Wir sagen Danke – Danke für ihre „Schätzchen“

(06.04.2019/Roland Rath) Für Ihre heutige Kleiderspende und ihr dadurch gezeigtes Vertrauen möchten sich die teilnehmenden Bereitschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. und die Sammelteams recht herzlich bei allen Spendern sowie bei den Firmen und Personen, welche die Sammelfahrzeuge kostenneutral zur Verfügung stellten, nochmals recht herzlich bedanken.

Foto: Madeleine Sonntag, Martin Beuker, Steffen Lepski und Roland Rath

Wer denkt, eine solche flächendeckende Altkleidersammlung wäre so ganz nebenbei zu organisieren und durchzuführen, der täuscht sich gewaltig. Die bereits als traditionell anzusehenden Sammeltermine bedeuten immer eine große organisatorische Herausforderung für die teilnehmenden Bereitschaften Frickenhausen, Großbettlingen, Lenninger Tal, Neckartenzlingen, Neuffen, Weilheim und Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz. So auch bei dieser Sammlung. Es darf keine Straße, sei sie auch noch so klein und auch keine Kleiderspende, welche pünktlich an den Straßenrand gestellt wurde, übersehen oder gar vergessen werden. Am heutigen Sammeltag sorgten dafür in ca.740 Einsatzstunden ca. 110 Rotkreuzler/innen und ca. 20 „Jugendrotkreuzler“. Das Wetter spielte mal wieder mit, die Stimmung war gut und die Verpflegung unter dem Motto „ohne Mampf kein Kampf“, sie stimmte auch mal wieder.

Doch ohne die „Schätzchen aus den Kleiderschränken und den Truhen“, von welchen man ja nicht so einfach trennt, wäre alles nichts.

Aus diesem Grunde sagen wir nochmals recht herzlich Dank.

Weitere Bilder finden Sie auf unserer Facebookseite.

Weitere Impressionen:

Fotos: Madeleine Sonntag, Martin Beuker, Steffen Lepski und Roland Rath

Fotos: Madeleine Sonntag, Martin Beuker, Steffen Lepski und Roland Rath

DRK muss Schülerbeförderung einstellen

Foto: Tobias Penka

Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. verliert Tourenausschreibung

Foto: Tobias Penka, Pixabay und DRK

(13.04.2019/Roland Rath) Schade nur, dass nach über 40 Jahren erfolgreicher und sehr zuverlässig Schülerbeförderung letztendlich nur noch der Preis ausschlaggebendes Kriterium war, dass für das DRK zu einem Verlust aller bisherigen vom Landkreis Esslingen beauftragten Touren an einen privaten Mitbewerber führte. Mehr als 60 Mitarbeiter des DRK verlieren hierdurch ihre Jobs. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Entscheidung nicht irgendwann auf die Füße der betroffenen Kinder und deren Familien sowie den entsprechenden Schulen fällt. Dies zumal der Neue nicht gerade unbekannt ist. Wenn nur die Hälfte dessen stimmt, was man so hört, dann bekomme ich als ehemaliges Mitglied eines Betriebsrates grauer Haare. Ich höre heute schon das: ja aber…. Aber das ist ein ganz anderes Thema!

Die Nürtinger Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 13.04.2019 wie folgt darüber:

DRK muss Schülerbeförderung einstellen
Kreisverband Nürtingen-Kirchheim verliert Tourenausschreibung

Nach über 40 Jahren muss zum Ende des laufenden Schuljahres die Schülerbeförderung des DRK-Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim wegen des Verlusts der Aufträge des Landkreises Esslingen eingestellt werden. Als Folge der Betriebsschließung verlieren über 60 Mitarbeiter des DRK ihre Jobs.

(kr) Wenn am letzten Schultag im Juli die Kinder aus den DRK-Kleinbussen steigen, dann ist Schluss. Während sich die Kinder auf den Schulschluss und die Ferien freuen dürfen, bedeutet das Schuljahresende für die Mitarbeiter der DRK-Schülerbeförderung das Aus ihrer Beschäftigungsverhältnisse; der Dienst muss wegen nicht mehr vorhandener Aufträge eingestellt werden.

Die Schließung des Kindertransportes sei für den DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. ein großer und vor allem schmerzhafter Einschnitt, zumal das DRK schon weit über 40 Jahre erfolgreich und sehr zuverlässig in der Schülerbeförderung „unterwegs“ ist, so DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau. Von der Betriebsschließung betroffen sind neben rund 65 Fahrern und Begleitpersonen auch Mitarbeiter in der Verwaltung des Kinderfahrdienstes.

Derzeit werden 50 Touren mit 190 Kindern bedient

Bereits seit Anfang der 70er-Jahre fährt der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim im Auftrag des Landkreises Esslingen, der Stadt Nürtingen und der Johannes-Wagner-Schule Nürtingen behinderte Kinder in ihre Schulen. Derzeit werden vom Roten Kreuz im Landkreis Esslingen rund 50 Touren mit rund 190 Kindern bedient, wobei über 80 Prozent der Touren vom Landkreis beauftragt sind. Die Schülerbeförderung beinhaltet die Abholung der Kinder von zu Hause und die Betreuung während der Fahrt zur Schule. Nach Schulschluss werden die Kinder wieder heimgebracht.

Die Beförderung von behinderten Kindern erfordert von den Fahrern und Beifahrern eine besondere Fürsorgepflicht und viel gegenseitiges Vertrauen. „Dieser besonderen Verantwortung war sich das DRK von Anfang an bewusst und sensibilisiert deshalb die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Kinderfahrdienstes laufend im Umgang mit den jungen Fahrgästen“, so Rau. Eine hohe Kontinuität bei der Besetzung der Touren, mit möglichst wenigen Wechseln beim Fahrpersonal, sei dabei genauso wichtig wie gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Die Anwendung des DRK-Tarifvertrages und eine tarifgerechte Bezahlung seien feste Grundlage der DRK-Arbeitsverträge.

Dass sich dies auf die Kalkulation und damit auf die Preise der gebotenen Touren auswirken wird, war laut Rau allen von Anfang bewusst. Der DRK-Kreisgeschäftsführer macht aber auch deutlich, dass angesichts der fünfjährigen Laufzeit der Verträge mit dem Landkreis und der damit verbundenen absoluten Erfüllungspflicht dieser durch die Leistungserbringer die Notwendigkeit auskömmlicher Preise zwingend gegeben war, um dauerhafte Defizite über die Gesamtvertragslaufzeit zu vermeiden. Dass bei der Tourenvergabe letztendlich nur noch der Preis ausschlaggebendes Kriterium war, was für das DRK zu einem Verlust aller bisherigen vom Landkreis beauftragten Touren an einen privaten Mitbewerber führte, sei für alle Beteiligten im DRK-Kreisverband sehr schmerzhaft, so Rau.

Die europaweite Ausschreibung über die Erbringung von Personenbeförderungsleistungen im freigestellten Schülerverkehr im Landkreis Esslingen, zu der der Landkreis Esslingen als Träger der Schülerbeförderung wegen der Höhe des Gesamtauftragsvolumen aller Landkreistouren gezwungen war, beinhalte umfangreiche Anforderungen an die eingesetzten Fahrzeuge, Strecken- und Kilometervorgaben und Anforderungen an das Fahrpersonal, wie zum Beispiel den Nachweis von Personenbeförderungsscheinen. Langjährige vertragliche Partnerschaften und die bisher bewiesene hohe Zuverlässigkeit seien, im Gegensatz zu früher, als noch freihändige Vergaben möglich waren, nicht mehr berücksichtigt worden. Am Ende habe nur der Preis gezählt.

Das DRK-Präsidium des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim, das in seiner letzten Sitzung sichtlich betroffen der Betriebsschließung des DRK-Kinderfahrdienstes zustimmen musste, bedaure sehr, dass ein gut funktionierendes System, mit dem alle Beteiligten, Schüler, Eltern, Schulen, DRK und der Landkreis als Auftraggeber bisher sehr zufrieden waren, nicht mehr fortgeführt werden kann. Für den DRK-Kreisverband sei die Beförderung behinderter Kinder immer weit mehr gewesen als ein Transport von „A nach B“, nämlich immer ein wichtiger Baustein der sozialen Daseinsfürsorge, eine Kernaufgabe der Rotkreuz- Arbeit.

„Ein gutes und harmonisches Zusammenspiel zwischen Haupt- und Ehrenamt, zwischen einer wirtschaftlichen Aufgabenerfüllung und einem breit gefächerten ideellen Bereich, ist der Schlüssel einer erfolgreichen Arbeit von gemeinnützigen Organisationen“, so Klaus Rau. Wenn für diese künftig nur noch die „sozialen ideellen“, schwer finanzierbaren Aufgaben bleiben, dann seien dies wahrlich keine guten Zukunftsaussichten.

Der DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim verliert mit der Schülerbeförderung ein gut funktionierendes Arbeitsfeld, über 65 teils langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen zum Schuljahresende gehen, Kinder und Eltern müssen sich neu einstellen und verlieren die ihnen vertrauten DRK-Begleiter. Die Schülerbeförderung im Landkreis Esslingen wird künftig ohne gemeinnützige Organisationen stattfinden. Ob die Rechnung letztendlich tatsächlich aufgeht, wird sich ab dem neuen Schuljahr zeigen. „Allen dann Beteiligten ist zu wünschen, dass die bisherige hohe Qualität zum Wohle der Kinder dabei weiterhin erhalten bleibt“, schreibt Rau.

Fotos: Tobias Penka, Pixabay und DRK

Fotos: Tobias Penka, Pixabay und DRK

Die gute Tat – sie gibt es noch!

Foto: Pixabay und DRK

Vorbildliches Engagement des Edeka-Center in Kirchheim

Foto: DRK

(2019.04.03/Roland Rath) Das Edeka-Center in Kirchheim hat zwei Wochen lang Lebensmittelspenden für den Kirchheimer Tafelladen gesammelt. Bei der Aktion konnten Kunden des Supermarkts vorgepackte Tüten mit speziell ausgewählten, haltbaren Lebensmitteln wie Spaghetti, Zucker oder Bohnen erwerben und an der Sammelstelle abgeben. Nun hat Centerleiter Albert Wendling vor einigen Tagen die 255 gespendeten Tüten an Peter Schiewe vom Tafelladen in Kirchheim/Teck und Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, übergeben (v. r.). Bereits zum dritten Mal hat diese Aktion in Kirchheim stattgefunden.

Albert Wendling, Geschäftsführer des Marktkaufs Kirchheim, bringt es auf den Punkt: „Jedes Unternehmen hat eine soziale Verantwortung. Ich sehe unseren Markt als Teil der Stadt Kirchheim.“ Er berichtet, dass die Sammelaktion bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde und mal wieder ein Erfolg war. „255 Tüten haben wir verkauft. Wendling freut sich, dass die Kirchheimer Tafel durch das ganze Jahr dreimal pro Woche Waren erhält. Obst und Gemüse, Brot und Molkereiprodukte werden gerne genommen. „Das sind dann Waren, die kurz haltbar sind.“ Umso wichtiger ist daher die zweiwöchige Sammelaktion, weiß der Marktchef.

Für dieses vorbildliche Engagement, welches zur Nachahmung empfohlen wird, bedankte sich Klaus Rau, auch im Namen des Tafelladen Kirchheim/Teck und seiner Kunden auf das Herzlichste.

Foto: DRK
Foto: DRK

Berechtigte Empfänger
Einkaufsberechtigt sind nur bedürftige Personen (bei Nachweis). Sie erhalten gegen ein geringes Entgeld gespendete Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs.

Berechtigte Empfänger sind Familien oder Einzelpersonen, die von Arbeitslosengeld II, Grundsicherung, Sozialhilfe oder geringem Einkommen (unter 700 €) leben müssen.

Folgende Nachweise sind vorzulegen:
Personalausweis oder Pass sowie der Bewilligungsbescheid einer Behörde über das monatliche Einkommen.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag
von 9.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 17.00 Uhr

Adresse:
Kirchheimer Tafelladen, Henriettenstraße 88 - 73230 Kirchheim

Die Kirchheimer Tafel ist Mitglied bei den Schwäbischen Tafeln und dem Bundesverband der Tafeln.

Nähere Informationen über die Tafeln finden Sie unter www.tafel.de oder www.tafel-bw.de

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DRK blickt auf ein sehr arbeitsintensives Jahr 2018 zurück

Foto: Roland Rath

Bereitschaftsversammlung der DRK Bereitschaft Lenninger Tal

(29.03.2019/Roland Rath) Im Rahmen der Bereitschaftsversammlung der DRK Bereitschaft Lenninger Tal am 22. März ließ Hans-Jürgen Jung nochmals das vergangene, sehr arbeits- und abwechslungsreiche Jahr, in welchem von den Ehrenamtlichen stolze mindestens 4.100 Stunden für das Allgemeinwohl erbracht wurden, Revue passieren. Heinz Schmollack und Hans Wall wurden für jeweils 45 Jahre ehrenamtliches Engagement durch Rolf Siebert, Präsident, geehrt.

Foto: Roland Rath

Zu Beginn der jährlichen Bereitschaftsversammlung konnte Hans-Jürgen Jung eine ganze Reihe von Gästen, darunter Siegfried Militsch - Ehrenkommandant und Alex Weidlich - stellv. Kommandant von der Freiwilligen Feuerwehr Erkenbrechtsweiler sowie Ralf Wurster - Bereitschaftsleiter Bergwacht Lenninger Tal, Corinne Herrig - stellv. Bereitschaftsleiterin Bergwacht Lenninger Tal und vom DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. Rolf Siebert – Präsident, Klaus Rau – Kreisgeschäftsführer, Mathias Schmollack - JRK-Kreisjugendleiter und Bettina Becher - Bereichsleitung Bereitschaftsarbeit und Katastrophenschutz, begrüßen. Noch vor dem Versammlungsbeginn gab es ein herrliches schwäbisches Abendessen: es gab warmen Leberkäs, Kartoffelsalat und eine herzhafte Soße dazu - war sehr lecker!

Im Anschluss daran zog Hans-Jürgen Jung in seinem Bericht eine positive Jahresbilanz und erinnerte nochmals an das „DRK Kulturprogramm 2018“ mit den jeweils sehr gut besuchten Gastspielen des Theaterkarren und der Klufti´s Jubiläumstour im Lenninger Tal. Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Werbung neuer Mitglieder für die Bereitschaft genauso wichtig ist, wie die regelmäßige Fort- und Weiterbildung, um für Notfälle gewappnet zu sein. Sechs Blutspendetermine, 2 Altkleidersammlungen, 34 Sanitätsdienste, 79 Helfer vor Ort-Einsätze, 6 Brand-einsätze, 3 Übungen, 9 Erste-Hilfe-Kurse, 20 interne Aus- und Fortbildungen und vieles mehr ist in den Aufzeichnungen des vergangenen Jahres zu lesen. „Das letzte Jahr, in welchem unsere 51 ehrenamtlich Aktiven mindestens 4.100 Stunden geleistet haben, kann mit gutem Gewissen als sehr arbeits- und abwechslungsreiches Jahr bezeichnet werden“ sagte Bereitschaftsleiter Hans-Jürgen Jung. Er sagte weiter: „Auch das Jugendrotkreuz, wie ja dem Bericht von Mathias Schmollack zu entnehmen war, leistet hier im Täle sehr gute Arbeit. Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bei allen JRK´lern bedanken“. Abschließend betonte er noch besonders die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den freiwilligen Feuerwehren im Bereitschaftsgebiet, den DRK Nachbarbereitschaften und dem DRK Kreisverband.

Die Entlastung erfolgte im Anschluss nach den Einzelberichten und dem ausführlichen Kassenbericht durch Bernhard Kazmaier auf Antrag von Rolf Siebert einstimmig.

Fotos: Roland Rath

Nun wurde es feierlich.

Rolf Siebert ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit Anita Dropulic und Hans- Jürgen Jung die Jubilare Heinz Schmollack und Hans Wall mit der Urkunde und Auszeichnungsspange für ihr 45jähriges aktives ehrenamtliches Engagement persönlich auszuzeichnen. Im Rahmen der Ehrungsveranstaltung des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck am 07.12.2018 wurden bereits Elisabeth Jung und Rainer Baumann mit der Verdienstmedaille in Bronze und Roman Weiß sowie Mathias Schmollack mit der Verdienstmedaille in Silber des Kreisverbandes ausgezeichnet.

Foto: Roland Rath

In seinem Grußwort sprach Rolf Siebert die bestehende Problematik im Verband angesichts der Personalprobleme in den Seniorenzentren und die akuten Nachwuchsschwierigkeiten des Rettungsdienstes des DRK an. Ebenso sei es beunruhigend zu beobachten, dass die Zahlen der Fördermitglieder immer weiter zurückgehen, was natürlich verschiedenste Ursachen habe. Eines sei jedoch sicher, ohne diese wichtigen Gönner und Fördermitglieder sei die finanzielle Lage des Kreisverbandes unsicher. Doch die ganz überwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit des Sozialverbands ist auch gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen, die Fragen für die Zukunft aufwerfen. Immer weniger Menschen sind bereit, ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen".

Abschließend sagte er: „Ehrenamtliche Helfer sind die wichtigste Säule der Rotkreuzarbeit. Ehrenamtlich heißt unentgeltlich aber nicht umsonst und ohne sie wäre alles nichts. Dafür darf ich auch im Namen des Präsidiums heute herzlichst Danke sagen“.

Nach kurzweiligen 80 Minuten war es geschafft und die Bereitschaftsleitung bedankte sich bei allen Versammlungsteilnehmern und lud noch zum Verweilen bei netten Gesprächen ein.

Weitere Bilder finden Sie auf unserer Facebook-Seite 

weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Kreisentscheid des JRK im DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Alle Teilnehmer sind eigentlich Gewinner/innen!
Foto: Roland Rath

Die Sieger kommen vom Jugendrotkreuz Linsenhofen und Weilheim

(30.03.2019/Roland Rath) Beim Kreisentscheid 2018 des Jugendrotkreuzes (JRK), welcher am 30.03.2019 im Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen eG in Nürtingen bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden hat, dürfen sich eigentlich alle als Gewinner fühlen. Doch, wie es bei Wettbewerben so ist, es gibt halt immer je Stufe nur einen Platz 1.

Als Sieger in der Stufe 1 (10 bis 12 Jahre) hat sich die JRK Gruppe Linsenhofen unter der Leitung von Stephan Mahler und Fabian Lepple und als Sieger der Stufe 2 (13 bis 16 Jahre) die JRK Gruppe Weilheim unter der Leitung von Sabrina Hitzer und Anna-Lena Schober erfolgreich zur Teilnahme am diesjährigen JRK-Landesentscheid bei den Kreisverbänden Böblingen (Stufe 2) und Reutlingen (Stufe 1) vom Deutschen Roten Kreuz qualifiziert. Herzliche Gratulation hierzu.

Aber natürlich dürfen sich auch die Gruppe Weilheim in der Stufe 1 unter der Leitung von Christian Schlienz und Michaela Böhm-Kling und die Gruppen der Stufe 2 Linsenhofen mit deren Gruppenleitern Tilmann Bahr und Jessica Heldele sowie die Gruppe des Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen und deren  Leitung durch Philipp Knaus und Mareike Heissler als Gewinner fühlen.

Abschließend bedankten sich Sandra Kottler und Mathias Schmollack bei allen aktiven Teilnehmern, bei den Schiedsrichtern, bei der Verpflegungsmannschaft, dem Rechenzentrum, dem Verpflegungsteam von der DRK Bereitschaft Nürtingen sowie bei allen, welche im Hintergrund zum Gelingen dieses Wettbewerbes beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank für die gezeigte Unterstützung ging an Frau Dr. Yoka Kaup (Schulleiterin am Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen), Mareike Heissler (Lehrerin) sowie an die Schulsanitätsgruppe des Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen.

Eine besondere Herausforderung
für die Wettbewerbsgruppen war sicherlich die Aufgabe, einen neuen Kampagnensong zu schreiben und anschließend auch den kritischen Ohren der Schiedsrichter zu präsentieren. Mehr kann leider an dieser Stelle hierzu nicht verraten werden.

Kleine Anmerkung am Rande
Trotz des Wettbewerbsstresses sah man viele lachende Gesichter. Im Rahmen von lockeren Gesprächen viel besonders auf, mit welcher Ernsthaftigkeit und Überzeugung die Mitglieder des JRK bei der Sache sind und welche Sozialkompetenz sie bereits mitbringen.

Weitere Informationen
zu den Angeboten des JRK im DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. sind auf der  eigenen Internetseite des Jugendrotkreuzes: www.jrk-online.de zu finden.

weitere Impressionen:

JRK Linsenhofen / Siegergruppe der Stufe 1 (JG 2007 – 2009)
JRK Weilheim / Siegergruppe der Stufe 2 (JG 2003 – 2006)
Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Testament, Vollmacht & Co

Foto: Pixabay und Roland Rath
Rechtsanwalt Michael Prottengeier
Foto: Roland Rath

Wie es gelingen kann, dieses ernste und doch sehr wichtige Thema „Testament, Vollmacht & Co“ für jeden verständlich und mitunter auch humorvoll zu erläutern, das zeigte Rechtsanwalt Michael Prottengeier, welcher nach mehr als 20 Jahre Berufserfahrung so manche pointierte Anekdote auf Lager hatte, kürzlich bei einer Veranstaltung der anderen Art im Rahmen eines Vortragsabend, zu welchem die DRK Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck herzlich in das Gemeindezentrum Kath. Kirchengemeine St. Johann nach Nürtingen eingeladen hatte. 

Die Besucher erwartete an diesem Abend keine Paragraphenreiterei. „Probesterben“ nannte augenzwinkernd Michael Prottengeier den auf den ersten Blick schwierigen Termin, wenn sich der Experte und die Beteiligten an einen Tisch setzen und nicht nur über Geld, sondern über Testament, Vollmacht & Co. reden. Im Rahmen seines Vortrages nannte er Beispiele, wie ein nicht vorhandenes Testament einen erfolgreichen Familienbetrieb lahmlegen und auch ruinieren kann, wenn die Erbfolge nicht geregelt ist. Ein anderer hatte seiner Ansicht nach, alles bis auf das Kleinste geregelt, aber seine Ehefrau vergessen. Das seine Beispiele bei den Zuhörern ankamen war deutlich an den teilweise schmunzelnden Gesichtern abzulesen. Die einen schnauften kurz auf und die anderen lachten. 

Mit dem Hinweis, dass eine Generalvollmacht genauso wichtig wie ein Testament sei, wechselte Michael Prottengeier zum zweiten großen Thema an diesem Abend. Darüber sollte man aber nicht erst im Alter, sondern bereits mit Vollendung des 18. Lebensjahres nachdenken, wirbt der Anwalt eindringlich. Seine Botschaft kam an.

Reichen Sie der Zukunft die Hand

Im Anschluss bot die DRK Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck ein gemeinsames und kostenloses Beratungsgespräch mit dem Experten, an dessen Ende die Interessierten ein Angebot zur Umsetzung erhalten und über dessen Realisierung entscheiden können, an.

Nachdem 2,5 Stunden wie im Fluge vergangen waren, bedanke sich Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes auch im Namen von Rolf Siebert, Vorsitzender der DRK-Zukunfts-Stiftung und Rafael Dölker, Ansprechpartner der DRK-Zukunfts-Stiftung, bei allen Teilnehmern und insbesondere bei Michael Prottengeier für ihr Interesse und lud noch alle Gäste zu einem kleinen kalten Büfett mit kühlem Getränken ein.

Weitere Informationen zur DRK Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck finden/erhalten sie unter:
Homepage: www.drk-zukunftsstiftung.de   
eMail:          info@drk-zukunftsstiftung.de 

Hinweis: Nachdem diese Veranstaltung bei weitem überbucht war, ist eine Wiederholung im Herbst im Raum Kirchheim unter Teck angedacht.

weitere Impressionen:

Fotos: Picabay und Roland Rath

Fotos: Pixabay und Roland Rath

Die rollende Arztpraxis des Deutschen Roten Kreuzes

Foto: Thomas Kritzner, Martin Kuhn und Flickr

Erste Rotkreuzler im Landkreis Esslingen darauf eingewiesen.

(17.03.2019/Roland Rath) Die „Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVe)“, bestehend aus einer rollende DRK Arztpraxis und einem Infektions-KTW, war erstmal nur eine Idee, um im Bedarfsfalle als weiteres Puzzleteil der DRK-Bundesvorhaltung zur Förderung der Resilienz Kritischer Infrastrukturen in Notlagen, Krisen und Katastrophen eingesetzt werden zu können. Im Juli 2017 wurde dieses System vorgestellt und bereits an diesem Wochenende die ersten Rotkreuzler aus den Reihen der DRK Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck darauf eingewiesen.

Vier System-Einheiten konnten auch Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Fernsehlotterie durch das Generalsekretariat vom Deutschen Roten Kreuz beschafft und dezentral im Bundesgebiet stationiert werden. Eine System-Einheit steht im DRK Zentrallager in Kirchheim unter Teck und wird durch die Einsatzkräfte der Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz betreut. Sie können innerhalb von 24 Stunden an jedem Ort in Deutschland einsatzbereit sein und autark betrieben werden. Zwei DRK-Einsatzkräfte können die Einheit binnen einer Stunde in Betrieb nehmen. Zu jeder rollenden Praxis gehört ein sogenannter Infektions-Krankentransportwagen, der bis zu zwei liegende Patienten transportieren kann. Die Fahrzeuge wurden so ausgerüstet, dass sich die Patientenräume nach einem Transport selbst desinfizieren können.

Über die Einweisung berichtet Martin Beuker, DRK Bereitschaft Weilheim, wie folgt:

Einweisung MMVe

An diesem Wochenende wurden Helfer des DRK-Kreisverband Esslingen und dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim e.V. auf das neue Konzept der Mobilen Medizinischen Versorgungseinheit (kurz MMVe) geschult.

Es gibt deutschlandweit nur vier dieser Einheiten. 

Die Standorte sind Berlin, Kiel, Hessen und Kirchheim unter Teck - DRK Zentrallager Hohes Reisach

Die MMVe besteht aus

  •  Sattelauflieger mit mobiler Arztpraxis
  •  Infektions-KTW

Es handelt sich um eine komplett ausgestattete Arztpraxis für die medizinische Versorgung vor Ort z.B. nach Überschwemmungen, aber auch bei Groß-Events, kann hier dem Arzt eine fachgerechte Umgebung geboten werden. 

Sie kann autark eingesetzt werden, auch nach dem Ausfall kritischer Infrastrukturen wie Strom und Wasser. Dadurch kann die medizinische Versorgung in großen und lang anhaltenden Betreuungslagen gesichert werden.

Die MMVe ist ausgestattet mit Sonographiegerät, EKG, Labor und Sterilisationseinrichtungen.

Es werden medizinische Verbrauchsmaterialien, Verbandstoffe und Medikamente für ca. 7 Tage mitgeführt.

Die mobile Arztpraxis ist wie folgt ausgestattet:

  • Zwei Behandlungsräumen, 
  • sowie eine Anmeldung mit Wartebereich
  • Behinderten und rollstuhlgerechter Zugang durch eine Treppenraupe
  • Integrierte Wasserversorgung - 200 Liter Trinkwassertank, sowie Möglichkeit der externen Einspeisung
  • Funktionsfähigkeit der MMVe im Temperaturbereich von
  • 20°C bis +40°C durch drei leistungsstarke Klimaanlagen
  • Aufbauzeit durch zwei Helfer in zwei Stunden bis zur vollen Betriebsbereitschaft.

Besatzung: 

  • 1 Arzt
  • 1 MFA
  • 1 RS
  • 2x Technik/Fahrer
Fotos: Thomas Kritzner, Martin Kuhn und Flickr

Fotos: Thomas Kritzner, Martin Kuhn und Flickr

Die gute Tat

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

Metabo-Azubis unterstützen die DRK-Rettungshundebereitschaft Nürtingen

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

(13.03.2019/Roland Rath) Voller Stolz wurde mir berichtet, dass es die gute Tat doch noch gibt. Was ist passiert? Die Auszubildenden und dualen Studenten von Metabo in Nürtingen spendeten der Rettungshundebereitschaft Nürtingen-Kirchheim vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. mehr als 1.000 € aus dem Erlös eines gemeinnützigen Projektes. 

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

Die Nürtinger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 11. März 2019 wie folgt darüber:

(pm) Die Auszubildenden und dualen Studenten von Metabo haben wie jedes Jahr ein gemeinnütziges Projekt auf die Beine gestellt. Zwei kaufmännische und sechs gewerbliche Azubis sowie drei duale Studenten wurden erstmals zu Energieprofis ausgebildet. Bei einem zweitägigen Workshop lernten sie Grundlagen des Energiemanagements: von Energieerzeugung und -verbrauch bis hin zu Energieeffizienz und Messtechnik. Mit diesem Wissen konnten die Workshop-Teilnehmer dann Einsparpotenziale bei dem Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller identifizieren. „Wir haben zum Beispiel Einsparpotenziale in den Bereichen Druckluft und Photovoltaik entdeckt und zudem das Energiebewusstsein unter den Kollegen schärfen können“, sagt Auszubildende Elisa Kilian: „So konnten die Abteilungen effektiv Energie einsparen.“ Ein Teil des dadurch gewonnenen Geldes kommt nun einer gemeinnützigen Einrichtung zugute. So haben sie jüngst eine Spende von mehr als 1000 Euro an die Rettungshundebereitschaft des DRK Nürtingen/Kirchheim überreicht. Jährlich setzen sich bei der Rettungshundebereitschaft rund 20 Helfer mit ihren Hunden ehrenamtlich für Personensuche in der Region Stuttgart ein. Nicolas Herdin, ehrenamtlicher Helfer mit Hündin Chaja und Bereitschaftsleiter, nahm die Spende entgegen. Das Geld soll für neue Ausrüstung der Hundestaffel eingesetzt werden.

Fotos: Roland Rath, Nürtinger Zeitung (pm) und Pixabay

Schnipp, schnapp, Krawatte ab

Foto: DRK

DRK Kreisgeschäftsführer wurde Opfer einer „alten Tradition“

(28.02.2019/Roland Rath) Wie ich durch einen Whistleblower erfahren habe, wurde Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, am „schmotzigen Donnerstag“ Opfer einer „alten Tradition“. Ob er zum Trost dafür „gebützt“ wurde, ist leider nicht überliefert.

Eigentlich hätte Klaus Rau die Gefahr am „schmotzigen Donnerstag“, da er seine Rotkreuzler eigentlich gut kennt, kennen müssen. Zum Trost darf darauf hingewiesen werden, dass er jetzt morgens die Auswahl der richtigen Krawatte schneller fällen kann, da eine weniger und Ostern ist ja auch nicht mehr weit ist.

Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel
ist im Februar auch nicht viel. 
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)

Und zum Abschluss hier noch was zur Geschichte und Tradition rund um den „schmotzigen Donnerstag“ oder auch Weiberfasching genannt.

Wenn Frauen Männern mit der Schere an den Kragen wollen, dann ist Weiberfasching.

An Weiberfastnacht haben Frauen das Sagen. Um das zu demonstrieren, geht es dem typischen Symbol für männliche Macht an den Kragen. Insbesondere bei Chefs und Kollegen schlagen die jecken Damen zu und zerschneiden stolze Krawatten zu baumelnden Zipfelchen.

Die Tradition geht zurück auf das Jahr 1824. Damals schickte sich eine Gruppe von Frauen in Bonn-Beuel an, im damals männlich dominierten Karneval zumindest zeitweise die Regie zu übernehmen. Sie stürmten das Rathaus und schnitten den dort versammelten Herrschaften die Krawatten ab. Als Entschädigung werden die Männer gebützt, bekommen also ein Küsschen auf die Wange.

Bezugsquelle: Wikipedia 

Fotos: DRK und Pixabay

Fotos: DRK und Pixabay

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Augustinus Aurelius

Foto: Roland Rath und DRK Archiv

Das DRK stellte sein neues Reiseprogramm 2019 für Senioren vor

(27.02.2019/Roland Rath) Damit lebenserfahrene Menschen nicht wegen gesundheitlicher Einschränkungen oder gar eines fehlenden Reisepartners auf den Genuss einer Urlaubsreise verzichten müssen, lud der Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am 26. Februar bei Kaffee und Kuchen zur Vorstellung seines neues Reiseprogramm 2019 „Betreute Reisen“ in den Treffpunkt Stadtmitte in Wendlingen ein und konnte viele, viele Gäste und „Wiederholungstäter“ auf das Herzlichste begrüßen.

Mit dem Zitat: „viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!“, welches fälschlicherweise immer Wilhelm Busch unterschoben wird, begrüßte Bianka Schmidt alle Besucher und Gäste. Sie sagte weiter.“ Mit unseren Seniorenreisen wollen wir Menschen mit und ohne Behinderung und Alleinstehenden die Möglichkeit geben, eine erholsame Reise an schöne Urlaubsorte in geselliger Runde zu unternehmen.

Damit auch alle Reiseteilnehmer Ihren Urlaub unbeschwert genießen können, kümmern wir uns um die gesamte Organisation, wie zum Beispiel: qualifizierte Betreuung, Kofferservice und Flughafentransfer, individuelle Hilfen für Menschen mit Behinderung (nach Absprache) und Rund-um-die-Uhr-Einsatz der Betreuer. Dabei achten wir auf ein moderates und vielseitiges Rahmenprogramm, komfortable Zimmer und zentrale Lage der Hotels. Während der Reise werden die Teilnehmer durch unsere ehrenamtlichen Betreuer vom Roten Kreuz tatkräftig und bedarfsorientiert unterstützen“.

Die anschließend ausführliche Vorstellung der geplanten 9 Bus-, 3 Flug- und die kombinierte Flug und Schiffsreise Costa Brava & Kreuzfahrt wurde nur zur Auflockerung durch Magdalena Frommer mit einer sehr unterhaltsamen „Sitz- und Hirngymnastik“ und durch Anja Heidler-Michalec, welche in Kürze das umfangreiche DRK Gesundheitsprogramm vorstellte, unterbrochen.

 

 


 

 

Weitere Informationen herhalten Sie zu:

Seniorenreisen
Bianka Schmidt 07022 / 7007-36
bianka.schmidt@kv-nuertingen.drk.de

Gesundheitsprogramme
Anja Heidler-Michalec 07022/7007-29
Anja.Heidler-Michalec@kv-nuertingen.drk.de

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath und DRK Archiv

Fotos: Roland Rath und DRK Archiv

Klein aber fein und unbezahlbar, aber nie umsonst!

480 Jahre ehrenamtliches Engagement beim DRK Großbettlingen.

Gruppenfoto von li nach re: Rolf Siebert (Präsident), Susanne Weber (Bereitschaftsleiterin), Peter Hogen, Manfred und Heide Ganter, Helmut Maisch, Erika Falter, Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer), Margot Kühnle, Frank Schaich (Bereitschaftsleiter) und Sandra Kuhn

Foto: Roland Rath

(19.02.2019/Roland Rath) Auch das Jahr 2018 war für die Bereitschaft Großbettlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. wieder sehr arbeitsreich. Leisteten die 61 Ehrenamtlichen doch mindestens stolze 2.558 Stunden ehrenamtlichem Engagement im Sinne Henry Dunants. 13 Mitglieder konnten im Rahmen der, am 15. Februar durchgeführten Bereitschaftsversammlung für 480 Jahre ehrenamtliches Engagement beim DRK Großbettlingen geehrt werden.

Foto: Roland Rath

In bester Stimmung fand die gut besuchte Bereitschaftsversammlung der DRK Bereitschaft Großbettlingen am 15. Februar 2019 im DRK-Heim in Großbettlingen statt. 

Im Rahmen seiner Begrüßungsrede, welche er mit dem Zitat: „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.“ (Konrad Adenauer), eröffnete, zeigte sich Frank Schaich, Bereitschaftsleiter, erfreut darüber, dass auch trotz der sicherlich gut gefüllten Terminkalender doch zahlreichen Ehrengäste aus Politik, den Feuerwehren, des DRK Kreisverbandes und der Nachbarbereitschaften sich die Zeit genommen haben, diese Versammlung zu besuchen. Hierfür bedankte es sich mit den Worten: „Schön, dass Sie uns durch ihren Besuch ein Zeichen ihrer Anerkennung und Wertschätzung für unsere Arbeit spüren lassen“.

Jahresrückblick

In den Rechenschaftsberichten über die geleistete Arbeit im      Bild. 307

Jahr 2018 durch die Bereitschaftsleitung, Susanne Weber und Frank Schaich zeigte sich, dass in allen Gebieten von der Ausbildung, dem Sanitätsdienst, des „Helfer vor Ort-Systems, der Seniorenarbeit, der Breitenausbild bis hin zur allgemeinen Bereitschaftsarbeit sehr gute Arbeit geleistet wurde.

So wurden im vergangenen Jahr die Einsatzkräfte der Bereitschaft 145-mal durch die Rettungsleitstelle Esslingen, größtenteils zu Helfer vor Ort Einsätzen, alarmiert. Hierbei konnte einer große Zahl an Verletzten, Erkrankten und Betroffenen fach- und sachgerecht geholfen werden. Die Helfer vor Ort der Bereitschaft sind täglich, rund um die Uhr, an 365 Tagen einsatzbereit. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr alleine hierfür 289 Einsatzstunden durch die aktiven Bereitschaftsmitglieder geleistet. Darüber hinaus fanden natürlich noch zahlreiche Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Übungen statt.

Foto: Roland Rath

Weitere  wichtige Bereiche sind für die Bereitschaft Großbettlingen zum Beispiel noch, die Jugendarbeit des

Jugendrotkreuzes, die Seniorenarbeit mit den Bereichen: Aktiv Sommer 55+, der sehr erfolgreiche Bereich der Gesundheitsvorträge unter Leitung von Erich Hogen und der Seniorenausflüge unter Leitung von Heide und ManfredGanter, die Seniorennachmittage und der Seniorenweihnacht, die Blutspendenaktionen, die Altkleidersammlungen,die Breitenausbildung und natürlich noch die vielen, kleinenSelbstverständlichkeiten, auch wenn diese meist nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

In seinem Grußwort hob Rolf Siebert (Präsident) unter anderem besonders hervor, dass ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in allen Bereichen, die vielen und kaum sichtbaren „helfenden Händen“ und auch ohne Fördermitglieder und Gönner die vielschichtige Arbeit des Roten Kreuzes so nicht möglich wäre.

Anschließend erfolgte durch Susanne Weber, im Auftrag von Desiree Weber (Kassiererin) ein ausführlicher Kassenbericht. Da Seitens der Kassenprüfer ein verantwortungsvoller und solider Umgang mit den Bereitschaftsgeldern bestätigt wurde, stand dem Entlastungsantrag durch Christoph Wenzelburger, 1.stellvertretender Bürgermeister Altdorf, nichts mehr im Wege und die Entlastung erfolgte einstimmig. 

Einfach mal Danke sagen

Foto: Roland Rath

„Ein besonderes Anliegen ist es für uns, uns bei ihnen für ihre langjährige Treue und ihr besonderes

soziales Engagement und bei ihren Angehörigen für deren Verständnis für ihr spezielles Hobby einfach 

mal recht herzlich zu bedanken. 480 Jahre ehrenamtliches Engagement, fast unvorstellbar.“, mit diesen Worten eröffnete Rolf Siebert (Präsident) die Ehrungen. Überreicht wurden die entsprechenden Urkunden und Jahresspangen, verbunden mit einem kräftigen Händedruck, durch Rolf Siebert (Präsident), Susanne Weber und Frank Schaich (Bereitschaftsleitung) sowie Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer). 

Gehrte wurden für

Foto: Roland Rath
  •  5 Jahre – Sandra Kuhn und Daniel Steck
  • 20 Jahre – Natascha Bohn
  • 25 Jahre – Bernd Knallinger 
  • 30 Jahre – Marc Röhsa und Martin Früh
  • 35 Jahre – Peter Hogen
  • 45 Jahre – Margot Kühnle
  • 50 Jahre – Heidemarie und Manfred Ganter sowie Erika Falter
  • 60 Jahre – Erich Hogen und Helmut Maisch 

Mit der Verleihung der Verdienstmedaillen des DRK Kreisverbandes wurden bereits am 06.12.2018 in der Kelter in Beuren für besondere Verdienste mit der

> Verdienstmedaille des DRK Kreisverbandes in Bonze
   Else Class, Hilde Veith und Daniel Steck

und mit der

> Verdienstmedaille des DRK Kreisverbandes in Silber
   Silvia Sorkalla, Heike Rein und Susanne Weber

ausgezeichnet.

Abschließend bedankte sich Frank Schaich bei allen Mitgliedern nochmals für das „Geleistete“ im vergangenen Jahr sowie bei den Gästen für ihren Besuch und lud im Namen der Bereitschaft alle noch zu einem sehr leckeren Abendessen ein. 

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Die Fasnet ist im vollen Gange

Foto: pixabay

(13.02.2019/Roland Rath) Die fünfte Jahreszeit und somit die närrische Zeit ist in vollem Gange und
egal wann,
egal wo, 
egal mit wem ihr feiert
…… hier nur ein paar Tipps ;-)

Foto: DRK Bereitschaft Frickenhausen

So kommst du einigermaßen fit durch die „närrische Zeit“

  • Plane schon vor dem Feiern deinen sicheren Heimweg!
  • Wärme dich nicht mit Alkohol auf, sondern trage lieber warme Kleidung!
  • Lege Ruhepausen ein und schlafe genug!
  • Wenn schon Alkohol, dann Trinke langsam und nicht um die Wette!
  • Vorsicht bei Mixgetränken und Hochprozentigem! 
  • Trinke so zwischendurch auch mal ruhig Alkoholfrei!
  • Trinke nie aus fremden Gläsern oder Flaschen!
  • Achte immer auf dein Getränk und verliere es nicht aus den Augen!
  • Wasche deine Hände immer mit Seife!
  • Achte auf dich, deine Freunde und Mitmenschen!

Und wenn doch ein Notfall eintritt, wende dich einfach vertrauensvoll an den Sanitätsdienst vor Ort oder wähle direkt die 112.

Wir vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. wünschen Ihnen/Dir eine schöne und möglichst kopfschmerzfreie Fasnet.

Europäische Tag des Notrufs 112

Foto: DRK Weilheim/Teck

und Gewalt gegen „Retter“ geht gar nicht!

Foto: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

(10.02.2019/Roland Rath) Bereits zum sechsten Male in Folge soll am 11. Februar mit dem europäischen Tag des Notrufs 112 darauf aufmerksam gemacht werden, dass im Notfall die Rettungskräfte in allen EU-Staaten kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) die verantwortlichen Rettungsleitstellen angerufen werden können. In unserem Landkreis landet der Hilfesuchende bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Esslingen, welche dann für die weitere Koordination und Entsendung der jeweils erforderlichen Rettungsmittel zuständig ist. Sie sorgt auch dafür, dass zur Überbrückung des versorgungsfreien Intervalls die ortsnahen „Helfer vor Ort“, auch First Responder genannt, mit großem Erfolg zum Einsatz gebracht werden.

„Auch bei Unfällen im Haushalt und im Privatbereich ist es das Ziel vom Deutschen Roten Kreuz, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so Andreas Schober, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.“, anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle und fachkompetente Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist.

Gerade im Notfall gilt: Je früher die Hilfe, desto besser die Chance. Zwischen Alarmierung bei einem Notfall und dem Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen trotz Blaulicht und Martinshorn einige Minuten - das Freie Intervall. „Durch den Einsatz von ortsansässigen Helfern vor Ort kann diese wertvolle Zeit besser überbrückt werden - die Lücke in der Rettungskette zwischen aus-gebildeten Laien, die Erste Hilfe leisten, und dem Eintreffen des Rettungsdienstes wird geschlossen.

Ein Fall für den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder für die Notaufnahme?

Damit dieses so bleibt und die Notaufnahmen in den Krankenhäusern Zeit für wirkliche Notfälle haben, sollte vor dem Anruf überlegt werden, ob man für diesen Fall den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Ersatz für den Hausarzt, dessen Praxis zu dem erforderlichen Zeitpunkt nicht geöffnet hat), zu erreichen unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 benötigt oder einen Notarzt, der in lebensbedrohlichen Fällen, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen Hilfe leistet. Diesen erreichen sie unter der europaweiten einheitlichen Rufnummer 112.

Gewalt gegen „Retter“ – das geht gar nicht!

Nötigung, Körperverletzung, Bedrohung: Es werden leider immer mehr Gewalttaten gegen Rettungskräfte oder gar mutwillige Beschädigungen an Rettungsfahrzeugen aktenkundig und dies, obwohl sie doch nur in Not geratenen Menschen helfen möchten. Sie werden im Einsatz beschimpft, bedroht oder angegriffen. Selbstverteidigung, Panikalarm in den Fahrzeugen und Schutzwesten für die Retter – das kann ja nicht die Zukunft sein. Was in den Köpfen der Täter vorgeht, dass bleibt wohl immer deren Geheimnis und ist einfach „nicht nachvollziehbar“ und nur primitiv.

Gewalt gegen „Retter“ - das geht gar nicht!

Foto: pixabay

Was, wir sind schon 30

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath
Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

(03.02.2018/Roland Rath) Die Rettungshundebereitschaft des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. wurde bereits am 27.03.1988 gegründet und kann somit inzwischen auf 30 sehr spannende, erfahrungs- und auch erfolgreiche Jahre zurückblicken. Grund genug, zu diesem Geburtstag in die Stadthalle nach Neuffen herzlichst einzuladen. Gestern war es dann soweit. Weit über 100 Gäste folgten dieser Einladung und feierten in einem festlichen Rahmen mit der Rettungshundebereitschaft dieses Jubiläum und wie mir zugetragen wurde, es soll spät geworden sein.

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Manch „Neuffener“ mag gestern, da die Parkplätze rund um die Stadthalle fast alle mit Einsatzfahrzeugen von Rettungshundestaffeln aus „halb“ Baden-Württemberg belegt waren, ins Grübeln gekommen sein. Aber keine Angst, es war nichts passiert! Anlass hierfür war „nur“ die Jubiläumsfeier der DRK Rettungshundebereitschaft Nürtingen-Kirchheim/Teck zu ihrem 30ten.

Nach einem kleinen Sektempfang, in dessen Rahmen bereits eine zeitgeschichtlich aufgebaute Ausstellung Nürtingen-Kirchheim/Teck bestaunt werden konnte, wurden die Gäste, darunter unter anderem: Dr. Klaus Schliz (stellv. Landesdirektor der Bereitschaften im DRK Landesverband Baden-Württemberg), Martin Kuhn (Kreisbereitschaftsleiter DRK Kreisverband Esslingen), Vertreter der DRK Rettungshundestaffeln aus Calw, Kernen, Ludwigsburg, Ravensburg, Rhein-Neckar, Stuttgart, Ulm sowie die vom BRH Mittlerer Neckar und vom ASB Esslingen und vom Präsidium des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.: Rolf Siebert (Präsident), Erich Hogen (Kreissozialleiter), Heike Gönninger (Kreisbereitschaftsleiterin) und Andreas Schober (Kreisbereitschaftsleiter) durch Nicolas Herdin, Bereitschaftsleiter, auf das herzlichste begrüßt und zu einem gemeinsamen und sehr leckerem Abendessen eingeladen. Wie es die Ehrenamtlichen der DRK Kochgruppe Tischardt mal wieder geschafft haben, dass anstelle der 80 angemeldeten Gratulanten weit über 100 Gäste satt wurden und das Essen lobten, ist erstaunt zu Kenntnis zu nehmen und bleibt wohl deren Geheimnis

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Der Reigen der Grußworte wurde durch Dr. Klaus Schliz eröffnet. Er ging in seiner Laudatio unter anderem auf die Gründung des Rettungshundezuges am 27.03.1988 beim DRK Ortsverein Kirchheim/Teck ein und berichtete über die sehr unerwartete aber erfolgreiche Feuertaufe im Dezember 1988 beim Erdbebeneinsatz in Spitak. Am Ende seiner Rede sagte er: „Ich bedanke mich ausdrücklich für ihr Engagement, das im Rahmen der Hundearbeit einen immensen zeitlichen Aufwand bedeutet und nicht wie es oft fälschlicherweise deklariert wird, ausschließlich als Privatvergnügen und Hobby anzusehen ist“. In den weiteren Grußworten gab es viel Lob und Anerkennung durch Rolf Siebert und Andreas Schober.

Ein guter Schluss ziert alles

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Unter diesem Motto bedankte sich Heike Gönninger namentlich bei allen Spürnasen und überreichte für jede Superspürnase ein kleines Geschenk mit dem Hinweis, dass dieses „Gschenkle in der Tüte“ nur fü  sie wäre und nur das kleine, runde Döschen für ihren jeweiligen Chef gedacht sei.

Medialer Rückblick auf über 30 Jahre Rettungshundearbeit

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Nun war die Zeit gekommen und Nicolas Herdin berichtete medial aufgearbeitet und sehr kurzweilig über die vergangenen 30 Jahre Rettungshundearbeit mit all seinen Tiefen und Höhen. Zeigte nicht nur Bilder, sondern auch bewegte Bilder über die positive  mediale Aufmerksamkeit der TV-Landschaft. So manche Nachrichtensendung und in vielen Presseartikeln wurde u.a. ausführlich über die Erdbebeneinsätze: 1988 Armenien, 1992 Türkei und Ägypten, 1996 Ägypten, 08. und 11.1999 berichteten. Er berichtete aber auch über die nationalen Einsätze und nicht zuletzt, über den meist nicht wahrgenommenen Aufwand für die Ausbildung und Arbeit mit der Spürnase. Wenn der Applaus des Künstlers Brot ist, tja dann könnte Nico heute wohl damit handeln. 

Abschließend lud Nicolas Herdin noch zum Verweilen bei netten Gesprächen mit den Freunden aus nah und fern, sowie zur Betrachtung der kleinen und zeitgeschichtlich aufgebaute Ausstellung über die Ausstattung und Arbeit der DRK Rettungshundebereitschaft Nürtingen-Kirchheim/Teck in den vergangenen 30 Jahre ein und bedankte sich auf das herzlichste bei allen, welche zum Gelingen dieses Geburtstagsfestes beigetragen haben.

Apropos – Die DLRG kann auch Musik

Foto: Melanie Ruhl und Roland Rath

Für die musikalische Umrahmung in angenehmer Lautstärke sorgte das Team von der DLRG Ostfildern-Denkendorf. Wie mir zugetragen wurde, es soll spät geworden sein und das lag sicherlich auch an der Musikauswahl - die DLRG kann halt auch Musik.

Danke für Alles und auf die nächsten 30 erfolgreiche Jahre. Möge noch so manches Hundegebell Menschenleben retten.

Weitere Impressionen:

Fotos: Melanie Ruhl und Roland Rath

Fotos: Melanie Ruhl und Roland Rath

Kaum zu glauben,

Foto: DRK Bereitschaft Weilheim

aber so schnell kann es gehen – DRK Betreuungsdienst im Einsatz

(28.01.2019/Roland Rath) Erst am 20. Januar 2019 fand beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz die Abschlussübung der Fachdienstausbildung: DRK Betreuungsdienst statt und wir gratulierten allen teilnehmenden Helferinnen und Helfern zur bestandenen Fachdienstausbildung. So schnell kann es dann gehen. Bereits am 26. Januar gegen 7:20 Uhr wurde der Betreuungsdienst zu einem Einsatz auf die BAB 8 Höhe Ausfahrt Aichelberg gerufen.

Nach 2 Teilen in Theorie und Praxis, im November und Januar, durften nun am 20. Januar die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Rahmen einer Abschlussprüfung unter den kritischen Augen der Ausbilder ihr Können in der Praxis unter Beweis stellen. Ausgebildet wurden sie entsprechend der DRK-Ausbildungsverordnung. Die Ausbildungsthemen waren unter anderem die verschiedenen Aufgaben des Betreuungsdienstes. So zum Beispiel das richtige Ausfüllen der Personenbezugskarten, der Umgang mit den Betroffenen, das Erkunden, Einrichten und Betreiben einer Notunterkunft und vieles mehr.

Und nun dies.

Wär hätte geglaubt, dass die Einsatzkräfte bereits nach sechs Tagen ihr Erlerntes und ihr Fachwissen zum Wohle der Betroffenen zum Einsatz bringen mussten und konnten. Wir sagen Danke.

Unsere Bereitschaft Weilheim berichtete auf Facebook, wie folgt, darüber:

Ein englischer Reisebus mit 41 Fahrgästen an Bord, fuhr auf der BAB 8 Höhe Ausfahrt Aichelberg, am Samstagmorgen, den 26. Januar gegen 07:20 Uhr auf einen deutlich langsamer fahrenden Sattelzug auf. 

Durch den Aufprall wurde der Busfahrer hinter seinem Lenkrad eingeklemmt und musste von Kräften der Feuerwehr Weilheim befreit werden. Da nicht auszuschließen war, dass er schwere Verletzungen davon getragen hat, wurde prompt der DRF-Rettungshubschrauber Christoph 41 aus Leonberg an die Unfallstelle geordert, der nach der Rettung den Busfahrer in eine geeignete Klinik flog.

Gegen 08:20 Uhr erhielten wir einen Vollalarm für unsere Bereitschaft. Der Einsatzauftrag lautete „Bringen Sie alle Fahrgäste von der BAB 8 runter in geeignete Räume und betreuen diese bis zur Weiterfahrt mit einem Ersatzbus“.

Nach kurzer Abstimmung mit dem Weilheimer Feuerwehrkommandanten Norbert Wahl, einigten wir uns auf die Verbringung der Fahrgäste in das Weilheimer Feuerwehrhaus.

Unsere Aufgabe bestand nun in der Transportlogistik, der Vorbereitung auf die Fahrgäste im Feuerwehrhaus und der Registrierung aller beteiligten Personen.

Zum Transport von der Autobahn stellten uns die Feuerwehren aus Weilheim und Gruibingen Ihre Mannschaftstransportwägen (MTW), sowie die Firma Faustmann ihr Sammeltaxi samt Fahrer zur Verfügung und wir kamen mit unseren MTWs an die Unfallstelle. Durch diese Unterstützung konnten wir gegen 9:00 Uhr mit den letzten Fahrgästen und dem gesamten Gepäck die Autobahn verlassen.

Die 41 Angehörigen der Britischen Armee wurden rund eine Stunde von uns im Feuerwehrhaus Weilheim mit Kaffee, Tee und Brezeln versorgt, bis sie im Ersatzbus der Firma Franz Buck aus Weilheim ihre Reise nach Österreich fortsetzen konnten.

Danke an die Freiwilligen Feuerwehren Gruibingen und Weilheim, sowie der Firma Faustmann, für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung Ihrer Fahrzeuge.

Vielen Dank auch an unsere Notfall-Dolmetscherin Christina Bittner, die uns als Englischlehrerin und Frau eines Feuerwehrkameraden, die Kommunikation mit den Fahrgästen deutlich vereinfachte.

Fotos: DRK Bereitschaft Weilheim und Wendlingen

Fotos: DRK Bereitschaft Weilheim und Wendlingen

Betten und Rollstühle für Pflegeheime in Komló und Szekszárd

Foto: Klaus Rau

DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V. unterstützt Hilfstransport nach Südungarn

DRK-Vizepräsidentin BMin Melanie Braun (rechts), KGF Klaus Rau (Mitte) und weitere Helfer beim Beladen des LKW. Foto: Christian Schöllhammer

(28.01.2019/Klaus Rau - Roland Rath) In einer Gemeinschaftsaktion zwischen dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/T. e.V, der Gemeinde Neckartenzlingen und den „Komló – Freunden“ Neckartenzlingen wurden Ende Januar zwei große LKW mit 52 Betten, 34 Nachtkästchen und diversen Hilfsmitteln (Rollstühle, Gehhilfen, Rollatoren etc.) beladen und nach Südungarn geschickt. Die Hilfslieferungen mit den gut erhaltenen Möbeln sind eine große Hilfe für mehrere Altenpflegeheime in Komló und Szeksárd und leisten dort noch viele Jahre gute Dienste.

Ab ins Zwischenlager nach Kirchheim. Foto: Klaus Rau

Seit über 25 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Gemeinde Neckartenzlingen und der Südungarischen Stadt Komló. Annähernd genauso lange gibt es Hilfslieferungen in die ehemalige Bergbaustadt, die seit Schließung der Bergwerke Anfang der 90-Jahre große Probleme bei der Sicherstellung der Infrastruktur und beim Erhalt ihrer Einrichtungen für die Daseinsfürsorge hat. 

Der Bedarf an Krankenhausbetten, Pflegeheimbetten und medizinischen Hilfsmittel ist ungebrochen groß, eine Neubeschaffung aber auf Grund sehr knapper Investitionsmittel nur beschränkt bis überhaupt nicht möglich. Durch sehr gute Kontakte zu Kranken- und Altenpflegeheimen in der Region Stuttgart und darüber hinaus war und ist es den „Komló-Freunden“ aus Neckartenzlingen bereits seit Anfang der 90-iger Jahre wiederholt möglich, eine große Zahl an Betten und weiteren Gegenständen nach Ungarn zu bringen. Für DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau, der in Neckartenzlingen wohnt und ebenfalls zu den Komló-Freunden gehört, ist es immer eine große Hilfe, dass er bei den fast jährlich stattfindenden Transporten auf eine gut funktionierende DRK-Logistik zurückgreifen kann. Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen DRKler, aber auch der immer wieder spontanen und kurzfristigen Hilfe aus dem DRK-Hauptamt, wären die Hilfstransporte nicht möglich. Dies gilt sowohl für das Beladen der LKW´s als auch insbesondere für das Zusammenführen und für die Transportvorbereitung der Hilfsgüter an Zentraler Stelle im DRK-Kreisverband oder im DRK-Katastrophenschutzlager des Landesverbandes in Kirchheim unter Teck.

Die eigentlichen Transporte laufen dank der ungarischen Spedition SióTrans sehr professionell ab. Die große ungarische Spedition aus Szeksárd ist dabei schon seit vielen Jahren ein zuverlässiger Logistikpartner in Sachen Hilfstransporte. 

Der Chef der Spedition ist den Hilfslieferungen immer sehr gewogen und sponsert die Transportkosten regelmäßig. Aus diesem Grund geht ein Teil der Hilfslieferungen auch an das Krankenhaus und die Altenpflegeheime in Szeksárd.

Ende Januar war es wieder soweit. An zwei Freitagen hintereinander konnte je ein großer LKW randvoll mit Hilfsgütern beladen und nach Komló und Szeksárd geschickt werden. 34 sehr gut erhaltene elektrische Pflegeheimbetten und die dazu gehörenden Nachtkästchen aus einem Pflegeheim in Aichtal wurden mit vereinten Kräften und mit Hilfe eines Gabelstaplers auf den bereitstehenden „40-Tonner“ – LKW verladen. Die Verladung klappte dank spitzen „Teamwork“ hervorragend. Bei den Helferinnen und Helfern war neben dem DRK-Team um KGF Klaus Rau und mehreren Komló- Freunden auch ein „Team“ der Gemeinde Neckartenzlingen „am Start“, angeführt von Bürgermeisterin Melanie Braun, die seit 2018 Vizepräsidentin unseres DRK-Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/T.e.V. ist. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Heimleitung dafür, dass Sie die gut erhaltenen Gegenstände für Ungarn gespendet und nicht, was leider immer wieder in solchen Fällen vorkommt, die voll funktionierenden Sachen im Container entsorgt hat. Das Haus in Aichtal bekommt eine neue pflegerische Nutzung und wird in Kürze umgebaut. In diesem Zusammenhang müssen auch neue „Spezialmöbel“ beschafft werden, die bisherigen Einrichtungsgegenstände können nicht mehr weiter eingesetzt werden und finden jetzt in Ungarn noch viele Jahre Verwendung.

Der zweite Transport ging eine Woche später nach Szeksárd. Da der LKW nach Komló bereits mit den Betten und Nachtkästchen randvoll war, fanden die zahlreichen Rollstühle, Rollatoren und sonstigen Hilfsmittel im ersten Transport keinen Platz mehr auf der Ladefläche. Deshalb wurde spontan beschlossen, die Gegenstände mit dem DRK-LKW ins DRK-Zentrallager des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg nach Kirchheim unter Teck zu bringen und dort bis zum Abtransport zwischenzulagern. 

Zwischenzeitlich haben die Hilfsmittel zusammen mit 9 Pflegeheimbetten und 10 Pflegeheimbetten aus einer Pflegeeinrichtung in Heimsheim ihr Ziel in Szeksárd ebenfalls erreicht.

Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, die zum guten Gelingen der Hilfslieferungen beigetragen haben. Die bedachten Einrichtungen in Komló und Szeksárd haben sich sehr darüber gefreut und sich herzlich für die großzügigen Spenden bedankt.

weitere Impressionen: (Kopie 1)

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Ein Zeichen setzen für das Ehrenamt!

Foto: Roland Rath/Archiv

(24.01.20119/Roland Rath) Auf Nominierung durch einen Kameraden vom DRK Nachbarkreisverband Esslingen haben wir natürlich gerne an der derzeitigen Facebook- Challenge:  7 Tage - 7 Fotos aus dem Ehrenamt! Jeden Tag ein Foto von ehrenamtlicher Arbeit posten, ohne Erklärung.  Ein Zeichen setzen für das Ehrenamt! gerne mit den folgenden Bildern teilgenommen.

Die Bilderauswahl, sie war nicht einfach.

Bilder 2 bis 9:

Fotos: Roland Rath/Archiv

Fotos: Roland Rath/Archiv

Die Bilder 10 bis 23 standen noch neben vielen weiteren  zur Auswahl und haben es leider nicht in die Challenge geschafft.

Bilder 10 bis 23:

Fotos: Roland Rath/Archiv

Fotos: Roland Rath/Archiv

Das DRK ehrte langjährige Mitarbeiter/innen

Gruppenbild - von li. nach re.: Horst Heilemann, Nicole Ungerer, David Lender, Tobias Penka, Klaus Rau (Kreisgeschäftsführer), Ines Baur, Dieter Jarosch, Rolf Siebert (Präsident), Christa Scheuerle und Roland Rath

Leider nicht auf dem Bild: Albert Balz, Vinzenso Manganiello und Sean Carew

(16.01.2019/Roland Rath) Mit den Worten: „Ein sehr rares Gut ist die Beständigkeit. Aus diesem Grunde sind wir stolz darauf, dass wir heute 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sage und schreibe insgesamt 160 Jahre Betriebszugehörigkeit ehren dürfen“, begrüßte gestern Rolf Siebert, Präsident beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisverbandes zur Jubiläumsfeier mit anschließenden Neujahrsessen.

Er sagte weiter: „würde man die Uhr der Zeit um diese 160 Jahre zurückdrehen, würden wir im Jahr 1859 landen und damit in einem Jahr, in welchem zum Beispiel die Schlacht von Solferino den Sardinischen Krieg entscheidet und zur Gründung des Roten Kreuzes führte oder der Bau des Sueskanals mit dem ersten Spatenstich durch Ferdinand Vicomte de Lesseps begonnen wurde (so zumindest laut Wikipedia). Heute jedoch möchten wir einfach mal kurz inne halten um Danke zu sagen. Danke für das gezeigte und gelebte Engagement und die geleistete Arbeit“.

Er ließ es sich nicht nehmen am Ende seiner Ansprache, in welcher er auch das vergangene Jahr nochmals kurz Revue passieren ließ, zusammen mit Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer, sich bei den Jubilaren persönlich und im Auftrag des Präsidiums recht herzlich für die Treue zu bedanken. Im Anschluss daran wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem vorzüglichen Essen, welches von den Mitgliedern der DRK Kochgruppe Tischardt in bewährter Weise und natürlich selbst gekocht und köstlich aufgetischt wurde, eingeladen.

Geehrt wurde für

05 jährige Betriebszugehörigkeit:
Nicole Ungerer und Sean Carew 

für

10 jährige Betriebstreue:
Christa Scheuerle, David Lender, Horst Heilemann und Vinzenso Manganiello

für

15 jährige Betriebszugehörigkeit:
Albrecht Balz, Dieter Jarosch und Tobias Penka

für

20 jährige Betriebstreue:
Ines Bauer

und für

45 jährige Betriebszugehörigkeit:
Roland Rath

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

in memory

Foto: Roland Rath

Am Mittwoch, den 09. Januar hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass unser Kamerad

Dr. med. Dietmar Seegers

uns voraus gegangen ist und für immer verlassen hat und heute haben wir Ihn auf seinem letzten Weg begleitet.

Sein Name wird künftig sicherlich für die Bereitschaft Kirchheim/Teck sowie für den Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz stehen.

Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Nachruf

Foto: Roland Rath

Wir trauern um unseren Kameraden

Dr. med. Dietmar Seegers

der am 09.01.2019 im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

Dr. Dietmar Seegers war von 1981 an bis heute in verschiedenen Führungspositionen im DRK-Ortsverein und der Bereitschaft Kirchheim und auf Kreisverbandsebene tätig. Von 1985 bis 2012 war er Vorsitzender des DRK Ortsvereines in Kirchheim/Teck, bis 2000 Mitglied im DRK-Kreisvorstand. Er war sowohl als Arzt als auch als Mensch wegen seinem hohen DRK-Wissen und wegen seiner Hilfsbereitschaft als kompetenter Fachberater und guter Kamerad geschätzt. Für sein langjähriges, außerordentliches Engagement für das DRK wurde Dr. Dietmar Seegers 2017 mit der höchsten Auszeichnung des Kreisverbandes, der Henry-Dunant-Medaille in Gold ausgezeichnet.

Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Für die Kameradinnen und Kameraden des DRK-Ortsverein und der DRK Bereitschaft Kirchheim/Teck
Dr. Jürgen Berghold

Für den DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
Rolf Siebert - Präsident

Weitere Impressionen:

Fotos: Roland Rath

Fotos: Roland Rath

Hoher Besuch beim DRK in Nürtingen

Foto: Nürtinger Zeitung – Sabrina Kreuzer

(Roland Rath) Am 09.01.2019 besuchten im Rahmen einer Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion in Nürtingen Innenminister Thomas Strobl, Staatssekretär Wilfried Klenk, MDL Karl Zimmermann und weitere Abgeordnete der Arbeitskreise Recht und Verfassung, Inneres, Digitalisierung und Migration sowie Soziales und Integration die neue Rettungswache der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH und den Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz. Mit der Besichtigung der neuen DRK-Rettungswache Nürtingen wollten sich die Politiker einen Blick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit unseres Rettungsdienstes verschaffen. In der anschließenden Diskussion in der DRK-Kreisgeschäftsstelle Nürtingen kamen die anwesenden Vertreter der Rettungsdienstorganisationen, Feuerwehr, THW und DLRG im Kreis Esslingen zu Wort und trugen in einer regen Diskussion ihre  aktuellen Probleme und Wünsche den politischen Entscheidungsträgern vor.

Für den DRK- Kreisverbund Nürtingen-Kirchheim/Teck begrüßte Kreisgeschäftsführer Klaus Rau die Gäste und zeigte sich sehr erfreut über deren Besuch in Nürtingen. Es ist schon eine besondere Wertschätzung, wenn der Innenminister und sein Staatssekretär zusammen ihre Aufwartung machen. Bei ihrem Rundgang durch die neue DRK Rettungswache unter fachkundiger Führung von Rettungsdienstgeschäftsführer Rafael Dölker und Rettungsdienstleiter Michael Wucherer war es, insbesondere hinsichtlich der derzeit laufenden Neufassung der Förderrichtlinien für den Rettungswachenbau, beiden ein besonderes Anliegen,  den Politikern eine gut funktionierende und den  aktuellen Erfordernissen in höchstem Maße entsprechende Rettungswache zu zeigen. Die Erkenntnisse aus dem Neubau der DRK-Rettungswache Nürtingen werden nach Aussage von Staatssekretär Klenk in die Förderrichtlinie mit einfließen.

Foto: DRK - Sabrina Kreuzer

Fast zwei Stunden tauschten sich die Vertreter der Rettungsdienstorganisationen im Landkreis Esslingen im Lehrsaal der DRK-Kreisgeschäftsstelle Nürtingen mit den zuständigen „Sicherheitspolitikern“ der CDU aus. Innenminister Strobl bedankte sich  dabei ausdrücklich für das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte unserer Rettungsdienstorganisationen, die eine wesentliche Säule des gut funktionierenden Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes in Baden-Württemberg sind.

Als kleines Gastgeschenk überreichte Kreisgeschäftsführer Klaus Rau allen Anwesenden eine Rotkreuzdose. Diese wird im Kühlschrank aufbewahrt und enthält alle lebenswichtigen Daten über die jeweilige Person. Dass der Rettungsdienst diese bei einem Einsatz kennt, kann lebenswichtig sein, insbesondere dann, wenn die betroffene Person selbst nicht mehr ansprechbar ist.

Foto: DRK - Klaus Rau

Die Nürtinger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 10.01.2019 wie folgt über den Erfahrungsausstausch:

 

 


 

 

Auf Tuchfühlung mit den Lebensrettern

CDU-Landtagsfraktion auf Klausur in Nürtingen - Vertreter von Rettungsdiensten und Feuerwehren gaben Einblick in ihren Alltag

Die Stadt Nürtingen wählte die CDU-Landtagsfraktion für ihre dreitägige Klausur aus. Im Zuge der Tagung besuchte Innenminister Thomas Strobl mit weiteren Abgeordneten die DRK Rettungswache in Nürtingen. Im Gespräch mit Vertretern von Rettungsdiensten und Feuerwehren ging es um aktuelle Themen. Es gab aber auch viel Lob für das Ehrenamt.

Von Sabrina Kreuzer – Foto: Kreuzer

Foto: Nürtinger Zeitung – Sabrina Kreuzer

NÜRTINGEN. Heute endet die Klausur der CDU-Landtagsfraktion im Best-Western-Hotel. "Bei einer Klausurtagung möchten wir die Möglichkeit nutzen, nach draußen zu gehen und Gespräche zu führen", meinte Thomas Blenke, innenpolitischer Sprecher. Fern der Landeshauptstadt teilten sich die Arbeitskreise der Fraktion auf: Ein Teil der Abgeordneten besuchte gestern die S21- Baustelle "Wendlinger Kurve".

Die Arbeitskreise Recht und Verfassung, Inneres, Digitalisierung und Migration sowie Soziales und Integration trafen sich hingegen mit Vertretern von Rettungsdiensten und Feuerwehren aus dem Landkreis, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. "Wir möchten zeigen, dass wir die Arbeit im höchsten Maße wertschätzen", sagte Blenke. Auch Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretär Wilfried Klenk zeigten sich sehr interessiert.

"Es ist toll, wie gut einerseits das professionelle Hauptamt und andererseits

auch das engagierte Ehrenamt bei den Wehren und Rettungsdiensten im Kreis funktionieren." Weiter betonte Strobl: "Das neue Gebäude des DRK in Nürtingen ist beispielgebend und eine gute Motivation für die Mitarbeiter." Nur mit motivierten Mitarbeitern sei eine gute Arbeit am Patienten möglich, so der Innenminister. In den Reihen des DRK, der DLRG, der Malteser, des Technischen Hilfswerks und des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen freute man sich über das Lob. Haupt und ehrenamtliche Rettungskräfte nutzten die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch ihre Anliegen vorzutragen. Schwer zu schaffen macht der hohe Anteil von Einsätzen, die sich als Bagatell-Fälle erweisen. "In gut einem Drittel aller eingehenden Notrufe wäre es für uns nicht nötig, auszurücken", zeigte DRK-Rettungsdienstleiter Michael Wucherer auf. Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich kennt dieses Problem auch bei den Wehren: "Die Leute müssen an Erste Hilfe gewöhnt werden, damit sie nicht wegen Kleinigkeiten die Blaulichter

rufen müssen."

Als Lösungsansatz sieht Marc Lippe, Geschäftsführer der Malteser-Kreisgeschäftsstelle, die Aufklärung der Bevölkerung: "Neben verpflichtenden Erste-Hilfe-Kursen sollte schon in der Schule Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden." Zum Beispiel in speziell dafür eingerichteten Unterrichtsfächern sei es möglich, schon Grundschülern Krankheitsbilder aufzuzeigen und ihnen beizubringen, auf solche zu reagieren. Eine Suche nach den Symptomen im Internet ist immer häufiger, aber fatal. "Dr. Google macht alles nur noch schlimmer", meinte Lippe und bekam Zustimmung.

Hilfsfristen werden im Kreis weitgehend eingehalten

Ein weiteres Problem der Rettungsdienste ist die Hilfsfrist. Diese besagt, dass in 95 Prozent der Fälle der Patient innerhalb von 15 Minuten erreicht werden muss. Michael Wucherer vergleicht diese mit einer Bestellung bei einer Fast-Food-Kette: "Nur weil das Essen nach drei Minuten beim Kunden ist, heißt es nicht, dass es auch gut schmeckt." Natürlich sei es wichtig, schnell bei Patienten zu sein. In den meisten Fällen schaffe man dies sogar in sechs bis sieben Minuten. Bei Fahrten auf die Alb dauere es zwangsläufig etwas länger.

Die Politiker versicherten den Rettern, dass in Zukunft genug Mittel für sie eingeplant seien. "Es ist eine Nachwuchs-Werbekampagne für das Ehrenamt unter dem Blaulicht geplant", sagte Blenke. Der Nachwuchs müsse gesichert sein und gehalten werden. Bislang haben die Wehren und Rettungsdienste im Landkreis kein Problem damit. Die Konkurrenz sei aber groß, weil alle Organisationen und auch die Kirchen um dieselben jungen Menschen werben.