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DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.
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Presse-Archiv

Flüchtlinge 2015

Foto: Markus Brändli Presse- Reportage- Event- Fotografie

(rr) "Hilfe für Flüchtlinge ist überall auf der Welt eine Kernaufgabe des Roten Kreuzes. Es ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit, dass wir den Menschen helfen, die zu uns kommen und auf Hilfe angewiesen sind", unterstreicht der Präsident des DRK-Landesverbandes Dr. Lorenz Menz.

Das Engagement des Roten Kreuzes ist beispielhaft und es gibt bereits eine bunte Palette von Aktivitäten, so auch natürlich in unserem Kreisverband. So richteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unserer Bereitschaften Unterkünfte für Flüchtlinge ein, gaben Decken, Hygienesets und Essen aus. Aktuell sind sie im Rahmen der Betreuung und  sanitätsdienstlichen Betreuung gefordert.

Im Einsatztagebuch wird nüchtern darüber nachstehendes notiert:
Seit 16.09.2015 > 5 abgeschlossene Einsätze ca. 455 Einsatzkräfte / ca. 3.300 Einsatzstunden und der 6te Einsatz konnte am  09.11.2015  abgeschlossen werden. Verzeichnet wurden hierfür: ca. 46 Einsatzkräfte / ca. 291 Einsatzstunden. 

Deutsches Rotes Kreuz und Malteser betreuten gemeinsam Flüchtlinge in Esslingen

Foto: Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

(Einsatzstab) Weit über 350 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den Einsatzformationen vom Deutschen Roten Kreuz und Maltesern im Landkreis Esslingen waren vom 16. bis 20 September 2015 – rund um die Uhr – im Einsatz, um für rund 340 Flüchtlinge, die vorübergehend in der Schelztorhalle in Esslingen untergebracht waren, einen Schlafplatz zu bereiten und mit Essen zu versorgen. Zur Koordination dieser Hilfe wurde ein gemeinsamer Einsatzstab errichtet.

In den vergangenen Tagen stellten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck e.v. vom Deutschen Roten Kreuz sowie die Malteser im Landkreis Esslingen ihre hohe Leistungsfähigkeit bei der Betreuung und Versorgung von bis zu 340 Flüchtlingen in der Schelztorhalle eindrücklich unter Beweis. Parallel hierzu mussten noch mehrere hundert weitere Flüchtlingen am Bahnhof Esslingen, welche von den ankommenden Zügen auf Busse zur Weiterfahrt in Unterbringungseinrichtungen in  Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinlandpfalz verteilt wurden, betreut und mit Wasser und teilweise Lunchpakete versorgt werden. Eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte war die Kurzfristigkeit zwischen der Meldung aus Bayern über die Anzahl der zu erwartenden Flüchtlinge und deren tatsächlicher Ankunftszeit. So mussten am ersten Ankunftstag innerhalb von 5 Stunden die Unterbringung von 270 Flüchtlingen in der Schelztorhalle organisiert werden. Hierzu gehörte das Zusammenführen des benötigten Equipment und dessen Verlastung sowie das Aufstellen einer ausreichenden Anzahl von Feldbetten, die kurzfristige Zurverfügungstellung von Hygienesets (Handtuch, Waschlappen, Haarwaschmittel, Duschgel etc.), Windeln, Schlafsäcke, mobilen Toiletten- und Duschanlagen und die Verpflegung mit entsprechendem warmen Essen. Weitere Aufgaben waren die Erfassung der Flüchtlinge und deren medizinische Erstversorgung

Koordiniert wurden die Einsätze aller Hilfskräfte durch einen gemeinsamen Einsatzstab con DRK und MHD in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Nürtingen. Bis Sonntagabend wurden von den rund 450 Einsatzkräfte weit über 3.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit hierfür geleistet. Die vielen Stunden der Nachbereitung und wieder Herstellung der Einsatzbereitschaft sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Positiv überrascht wurden wären des laufenden Einsatz die Einsatzkräfte durch die sehr große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung.

Im Landkreis Esslingen werden derartige Lagen durch die Einsatzeinheiten und Formationen der Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck e.v. vom Deutschen Roten Kreuz sowie dies Malteser Hilfsdienstes – Kreisgliederungen Esslingen-Nürtingen, sichergestellt. Neben den Akuteinsätzen bei Katastrophen, wie z.B. Hochwasser, Erdbeben etc. gehören zu den Aufgaben der Einsatzkräfte die Betreuung und Versorgung von Menschen in Notsituationen. Trotz des hohen Personal- und Materialeinsatzes bei diesem Einsatz war die Einsatzbereitschaft der Einheiten für den Katastrophenschutz im Landkreis zu keiner zeit gefährdet.

Abschließend darf an dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte sowie an die Unterstützer, welche durch ihre Sachspenden zum Gelingen dieses Einsatzes beigetragen haben, zum Ausdruck gebracht werden.

Fotos: Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Zwei Feste auf einen Schlag – DRK Jubiläumshocketse und Helfertag

Foto: Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

(rr) Am 20. September war es soweit. Die Bereitschaft Wendlingen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. feierte ihre 75jähriges Jubiläum gleichzeitig mit dem „DRK-Helfertag“ auf dem Marktplatz in Wendlingen. Steffen Weigel, Bürgermeister von Wendlingen, und Rolf Siebert, Vorsitzender beim DRK Kreisverband, sprachen in Grußworten ihre Anerkennung aus.

In seinem Grußwort zeigte Bürgermeister Steffen Weigel beeindruckend die Vielseitigkeit der Aufgaben, welche von der DRK Bereitschaft Wendlingen erfüllt werden, auf. Er machte deutlich, dass zum ursprünglichen Anspruch des „Erfinders“ und Gründers vom Roten Kreuz, Henry Dunant, Kriegsnot möglichst weltweit zu lindern, über die vergangenen Jahrzehnte zahlreiche neue Aufgaben hinzugekommen sind. Er sagte abschließend: „Ich bin froh über dieses Engagement“.

Rolf Siebert, Vorsitzender beim DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. griff umgehend dieses Wort auf und machte deutlich, dass die Einsatzkräfte des Kreisverbandes am 16. September durch die Zufuhr von Feldbetten, deren Aufbau, der Einrichtung einer vorläufigen Notunterkunft und Erstverpflegung mit einem warmen Essen von ca. 340 ankommenden Flüchtlinge in Esslingen ihre Vielseitigkeit aktiv unter Beweis gestellt haben und dies, binnen 5 Stunden. Er sagte: „Die Ehren- und Hauptamtlichen haben hierbei ganze Arbeit geleistet, ohne wenn und aber“. Unser Ziel ist Helfen und Menschlichkeit. Wir sind neutral und unterscheiden nicht nach Hautfarbe oder Religion. Für uns zählt nur der Mensch“.

Nach dem „erfolgreichen“ Fassanstich durch Bürgermeister Weigel und dem Aufspielen der Musikkapelle Wendlingen konnte festgestellt werden, dass wohl in vielen Küchen an diesem Tage nicht gekocht wurde, sondern man einfach zum Essen oder Kaffeetrinken die Hocketse besuchte. Den kleinen Spaziergang davor oder danach nutzen auch viele Besucher sich über die Vielseitigkeit der Arbeit des Roten Kreuzes an den Info- und Ausstellungsständen im Rahmen des DRK-Helfertages ausführlich zu informieren. Das schöne Wetter – ob es an der Musikkapelle oder an der Idee von Henry Dunant lag, keiner konnte es mir sagen. Sicher ist nur, die letzten Besucher verließen die Hocketse erst mit dem Einbruch der Dunkelheit.

Fotos: Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Keine Angst – es war nur eine Übung vom Roten Kreuz


Die DRK Bereitschaft Weilheim und die SEG Teck übten gemeinsam den Ernstfall.

Foto: Timo Beuker und Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

(rr) Nach dem nur „üben den Meister macht“, übten die Einsatzkräfte der Bereitschaft Weilheim und der Schnelleinsatzgruppe Teck vom Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. am vergangenen Samstag, den 12.09.2015 ganztägig und an verschiedenen Stellen in Weilheim an der Teck.

Da noch kein „Meister einfach so vom Himmel gefallen“ ist, trägt nur immer wiederkehrendes Üben zur Sicherheit und dem Gelingen im Ernst- und Einsatzfall bei“, so die gleichlautende Aussage der DRK Führungs- und Leitungskräfte vor Ort. Mit der Ansicht von Joachim Schober, stellv. Bereitschaftsleiter in Weilheim: „dass bei dieser Übung alle Einsatzkräfte das, in vielen Stunden der theoretischen Ausbildung erlernte in die Praxis umsetzen können“; brachte er es auf den Punkt.

Um auch an Betroffenen und Verletzten das Angeeignete unter Beweis stellen zu können, wurde dieses sehr realistisch unter der Führung von Annerose Höpper, von den Mimen des Jugendrotkreuz Neidlingen und die Bereitschaft Weilheim dargestellt. Sie machten es den Einsatzkräften nicht unbedingt „leichter“. Nach Ausführung des Leiters der Führungsgruppe, Eberhard Greiner, wurde bei dieser gemeinsamen Übung unter möglichst realistischen Bedingungen unter anderem auch das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzkomponenten und Fachgruppen gearbeitet. Dies war auch der Grund hierfür, dass die Führungsgruppe des DRK Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck mit dem Einsatzleitfahrzeug aktiv an dieser Übung teilnahm. Für die Schnelleinsatzgruppe Teck unter der fachkundigen Leitung von Steffen Schmid, welche durch die Einsatzkräfte der Bereitschaften Kirchheim und Weilheim gestellt wird, war ein „spezielles Schmankerl“ vorbereitet. Sie durfte sich um eine „Explosion im Chemieraum einer Schule mit vielen Betroffenen und Verletzten“ kümmern. Wer nun hoffte, mit diesem Szenario die SEG Teck an ihre Grenzen zu bringen, sah sich, wie auch bei allen anderen Übungsaufgaben getäuscht. Routiniert und in Ruhe wurden die gestellten Aufgaben durch die teilnehmenden Einsatzkräfte „meisterlich“ abgearbeitet. Ob die letzte Aufgabe, das gemeinsame „Übungsabgrillen“ ebenso fachkundig erledigt wurde, ist leider nicht überliefert, wir gehen aber davon aus.

Fotos: Timo Beuker und Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Richtfest in Rekordzeit – Rotkreuzler strahlten mit der Sonne um die Wette.

Foto: Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

(rr)  Wer hätte beim Spatenstich am 10. April wirklich daran geglaubt, dass bereits nach 119 Tagen die Einsatzkräfte und die Verantwortlichen vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck das Richtfest für ihr neues Katastrophenschutz-Zentrum in Owen feiern könnten. Doch am Freitag, den 07.08.2015 war es dann soweit. Die Rotkreuzler strahlten mit der Sonne um die Wette und sie hatten auch Grund dafür.

Von Bauverzögerung, wie sie fast jeder Bauherr kennt und über welche ja auch oft in den Medien berichtet wird, kann bei diesem Bauvorhaben nicht die Rede sein. Voller Stolz berichteten bei den Feierlichkeiten die Architekten Ulrich Brost und Andreas Schober, sowie die beteiligten Baufirmen, der Kreisverbandsvorsitzende Rolf Siebert und Rafael Dölker, Vorsitzender der DRK-Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck, einstimmig, dass man leicht vor dem Zeitplan liegt und alle beteiligten Handwerker hierfür ihr Bestes gaben und auch weiterhin geben werden. Nach den Festreden und dem „Probewohnen“ einiger Einsatzfahrzeuge waren die Schattenplätze in der neuen Fahrzeughalle sehr begehrt und die ca. 100 Gäste wurden vom Bauherren; der DRK-Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck herzlich zu einem oder auch gerne mehreren Kaltgetränken und einem Handvesper eingeladen. Hierfür war durch unsere DRK Bereitschaft Lenninger Tal bestens gesorgt.

Richtspruch unseres neuen Katastrophenschutz-Zentrums

weitere Impressionen

Fotos: Roland Rath, DRK-KV Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V., Hedrich GmbH