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Schnipp, schnapp, Krawatte ab

Foto: DRK

DRK Kreisgeschäftsführer wurde Opfer einer „alten Tradition“

(28.02.2019/Roland Rath) Wie ich durch einen Whistleblower erfahren habe, wurde Klaus Rau, Kreisgeschäftsführer beim Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz, am „schmotzigen Donnerstag“ Opfer einer „alten Tradition“. Ob er zum Trost dafür „gebützt“ wurde, ist leider nicht überliefert.

Eigentlich hätte Klaus Rau die Gefahr am „schmotzigen Donnerstag“, da er seine Rotkreuzler eigentlich gut kennt, kennen müssen. Zum Trost darf darauf hingewiesen werden, dass er jetzt morgens die Auswahl der richtigen Krawatte schneller fällen kann, da eine weniger und Ostern ist ja auch nicht mehr weit ist.

Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel
ist im Februar auch nicht viel. 
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)

Und zum Abschluss hier noch was zur Geschichte und Tradition rund um den „schmotzigen Donnerstag“ oder auch Weiberfasching genannt.

Wenn Frauen Männern mit der Schere an den Kragen wollen, dann ist Weiberfasching.

An Weiberfastnacht haben Frauen das Sagen. Um das zu demonstrieren, geht es dem typischen Symbol für männliche Macht an den Kragen. Insbesondere bei Chefs und Kollegen schlagen die jecken Damen zu und zerschneiden stolze Krawatten zu baumelnden Zipfelchen.

Die Tradition geht zurück auf das Jahr 1824. Damals schickte sich eine Gruppe von Frauen in Bonn-Beuel an, im damals männlich dominierten Karneval zumindest zeitweise die Regie zu übernehmen. Sie stürmten das Rathaus und schnitten den dort versammelten Herrschaften die Krawatten ab. Als Entschädigung werden die Männer gebützt, bekommen also ein Küsschen auf die Wange.

Bezugsquelle: Wikipedia 

Fotos: DRK und Pixabay

Fotos: DRK und Pixabay